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Wie kommt der Freie Wille zu Entscheidungen?

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Denn:
Du kannst etwas wollen was vorteilhaft für dich ist und das ist toll.
Du kannst aber auch etwas wollen wo so ziemlich jeder meint das es nicht gut für dich ist, du willst es trotzdem.
Oder noch schlimmer ... du willst etwas was für jemand anderen nicht gut ist. Vielleicht sogar furchtbar schlecht.
In allen Fällen konntest du nicht wollen was du willst, weil es keine endlose Aneinanderreihung von Willensakten gibt,
weil es sonst niemals eine Handlung geben würde.
Das mag hier und da ein moralisches Problem sein, aber keines der Willensfreiheit.
 
Genauso die Kausalität.
Warum ist die irrelavant?
Um Fleisch zu bestellen zu wollen, muss ich Fleisch mögen.
Um Freiheit zu wollen muss ich mit der Idee der Freiheit in Kontakt gekommen sein.
Damit verteidigst Du die Position der Libertarier/Libertaristen, die behaupten, man könne etwas aus dem luftleeren Raum heraus wollen.
Wie denn, ich muss es doch wenigsten kennen?
Das ist ja dann Kausalität.
 
Das ist mir klar, wo ist das Problem?
Das du praktisch beschlossen hast das schwarz auch weiß sein kann solange du es als schwarz sehen kannst.
Schwierig mit Menschen zu diskutieren die schwarz und weiß nicht mehr unterscheiden können.
Ist leider so ...
zwingende Notwendigkeit ist freier Wille ist sehr ähnlich absurd wie schwarz ist weiß.


Meine Frage ob
zwingende Notwendigkeit = freier Wille
korrekt ist wolltest du noch nie beantworten, hast dich stattdessen beschwert das ich sie schon öfters gestellt habe.
Ist diese Frage ein Problem für dich? Es macht den Eindruck. (Zuviel Klartext?)
 
Akteurskausalität bedeutet das "Ich" die Entscheidung treffe, nicht das sie von einem
echten Zufall festgelegt wird. Also auch da kein Platz für echten Zufall.
Wer sagt denn, dass ausgerechnet da Platz für Zufall geschaffen werden müsste? Das Thema "Zufall oder Notwendigkeit" ist an dieser Stelle vollkommen irrelevant. Wenn du nichts Besseres bringst, hast du dich mit dem Thema wohl noch nicht ernsthaft befasst.
 
Damit verteidigst Du die Position der Libertarier/Libertaristen, die behaupten, man könne etwas aus dem luftleeren Raum heraus wollen.
Nein, das tue ich keinesfalls. Ich behaupte nur, dass eine begründete Willensentscheidung mit Kausalität so viel zu tun hat wie das morgige Wetter mit meinen heute getragenen Socken. Kein Mensch will etwas ohne Gefühle oder Gründe oder Motive.
 
Wer sagt denn, dass ausgerechnet da Platz für Zufall geschaffen werden müsste? Das Thema "Zufall oder Notwendigkeit" ist an dieser Stelle vollkommen irrelevant. Wenn du nichts Besseres bringst, hast du dich mit dem Thema wohl noch nicht ernsthaft befasst.
:dontknow:
Ich sage nicht das ein Platz für Zufall geschaffen werden müsste.
Wenn du nicht verstehst warum Akteurskauslität nicht mit echten Zufall harmoniert schlage ich vor das du dich näher damit beschäftigst.
Selbstbestimmung durch Akteurskauslität und gleichzeitige Fremdbestimmung durch echten Zufall passen nicht gut zusammen.
 
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Kein Mensch will etwas ohne Gefühle oder Gründe oder Motive.
Natürlich, aber all das entsteht ja nun auch nicht im luftleeren Raum.
Wir finden es in uns vor, wir sind so und so gestimmt und daraus resultiert dies und das.
Man kann das untersuchen und mehr oder weniger gut zuordnen und auflösen, Du und ich meinen, dass das bisher nicht überzeugend gelungen ist, aber glaubst Du, dass ein Gefühl, Grund oder Motiv einfach so entsteht, ohne Ursache?
 
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