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Umkehr der Beweislast?

AW: Umkehr der Beweislast?

NICHT IN DIESER WELT AUS LEHM ERSCHAFFEN UND DANACH DIE FRAU AUS DER RIPPE DES AUS LEHM ERSCHAFFENEN MANNES ERSCHAFFEN WURDE.

Von daher sind Bibeltreue so aufgebracht.

Ja. Aber ich behaupte, dass alle Bibeltreuen, die wegen der Evolutionstheorie aufgebracht sind, allein schon deshalb aufgebracht sein müssten, weil die Welt ganz eindeutig nicht erst ca. 5700 Jahre alt ist, wie die Bibel eindeutig behauptet.

Ich kapiere einfach nicht, was die Bibeltreuen an der Evolutionstheorie (also an einer Theorie) Schlechtes finden, wenn sie doch sowieso zumindest die gesamte Physik, Geologie und Geschichte gegen sich haben.

Das kapiere ich nicht.

lg Frankie
 
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AW: Umkehr der Beweislast?

Oh ja genau! Das ist sie ja, die elendigliche Krux!

Die Methaphern, Bild_Wort_Sprache der Bibel, Aus Lem = Erde = Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, das H2O usw. Seit dem wie wir theoretisch den Ur_Knall anerkennen? Der ein Anfang eines Prozesses ist, und den Evolution_Vorgang auslöst, (als eine Zeugung zu verstehen), wie analog dem Urknall, der männliche Same, (der ca. 3000 mal kleiner ist), in eine Ei_Zelle dringt und dann die Zellteilung auslöst! Und dann sprechen wir hier miteinander, oder?

Das Zweite, ist das Bild von Adam und Eva, Mann und Frau!
Soziologisch gesehen, sind sie die Ur_Zelle. Die Familie, Die Gruppe, das Dorf, die Gemeinschaft, die Stadt, das Land, die Länder die Bevölkerung auf der Erde. Wir machen (oder meinen zu machen), diese Erde zu unserem Untertan. Aber aufgepasst! Sie wehrt sich, oder besser wir stellen uns gegen die Naturprinzipien und schaden (manchmal ohne es zu wissen und nicht willentlich, oder doch?), damit uns selbst.
Wir fragmentieren! Schachtel, in der Schachtel, verwaltet von Selbsternannten Wissern.
Die Einheit in die chaotische Vielheit verloren und ist verzettelt, damit ein Sinn im Ganzen kaum mehr zu verstehen.
Das ist ein Babylonische Theorem. Die Sprache ist die Verbindung und zugleich trennt sie unser Verständnis. Ist das nicht so heute?

Die Methaphern in der Bibel, sind meiner Meinung nach richtig. Sie bringen es mit der Bild_Sprache, auf den Punkt. Aber die ist wiederum nur jenen verständlich, die zu verbindend, venetzend und in sich selbst be_greifend fühlend, verstehen wollen.

Ich vertraue, über die Fähigkeit verfügen zu dürfen, elementares, bildhaftes, worthaftes und Verinnerlichtes zu erfühlen und zu Glauben. Ich bin der Meinung, ich unterscheide mich nicht, von den anderen Menschen, ausser im mich verlieren, vor lauter Wald den Baum nicht mehr zu Erkennen.

Wir brauchen ganz dringend Spezialisten, haufenweise! Die für den Sinn der Sprache, Chemie, Physik, Soziologie und alles andere, was sich Wissen_Schaft nennt, vor allem die am schlechtesten bezahlten "Geistes_Wissen_Schaftler", um aus der Klemme zu kommen in der wir wirklich stecken und alle auch noch im gleichen Boot. Auf dem Raum_Schiff Terra! Sie müssten sich auch noch einigen, sich verstehen.Huiiii!horst@holographyc-arts.ch Da hilft nur eines:"Die Prinzipien der Natur, der Evolution, stehen über den Personen". Basta!

Bitte verzeiht mir!

Horst'l:confused:
 
Damn :) Gute Frage. Der Gedanke ist mir gekommen, weil jemand nach einem "Grund für die Evolution" verlangte. Tja, so eine Diskussion ist in der Tat recht sinnlos. Warum füllt sie dann 2 Seiten?

Tja, ich denke, ich für meinen Teil habe schon oft und lange genug darüber diskutiert, und bin für mich persönlich auf den Punkt gekommen, dass solcherlei Diskussionen recht unsinnig sind und man die Zeit für besseres und sinnvolleres verwenden kann.
Das sehen andere oft anders. Manch einer hat vielleicht das Gefühl, diese Diskussion bringt ihm etwas. Ich denke, dieser jemand wird jedoch, wenn er denn auch lang genug diskutiert, zum selben Fazit kommen wie ich.

mfg
Ben
 
AW: Umkehr der Beweislast?

(Wesenheiten soll man nicht über Gebühr vermehren (entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem), denn es ist eitel, etwas mit mehr zu erreichen, was mit weniger zu erreichen möglich ist (frustra fit per plura, quod fierit potest per pauceriora).)
Gescheit, bin ich auch der Meinung.

Die Umkehr der Beweislast im juridischen Sinne wäre, dass der Angeklagte seine Unschuld beweisen müsste; das fände ich für schädlich und asozial.

zu Religion und Evolution:
Warum nicht Religion und Evolutionstheorie verbinden ? Warum kann man nicht sagen, Gott hat aus dem Nichts einen Keim geschaffen, aus dem sich das ganze Universum bis zum höchst entwickelten Lebewesen entwickelt hat ?

Interessiert

Zeili
 
AW: Umkehr der Beweislast?

teilweise off-topic

Ja. Aber ich behaupte, dass alle Bibeltreuen, die wegen der Evolutionstheorie aufgebracht sind, allein schon deshalb aufgebracht sein müssten, weil die Welt ganz eindeutig nicht erst ca. 5700 Jahre alt ist, wie die Bibel eindeutig behauptet.

Ich kapiere einfach nicht, was die Bibeltreuen an der Evolutionstheorie (also an einer Theorie) Schlechtes finden, wenn sie doch sowieso zumindest die gesamte Physik, Geologie und Geschichte gegen sich haben.

Das kapiere ich nicht.

lg Frankie

Hi Frankie,

nun, ich meine, dass die Bibeltreuen das nicht so direkt sehen.
Denn - wie wir ja auch alle wissen - diese Menschen benützen nachgerade alle Gegenstände unserer Zeit, die nur durch Wissenschaften hervorgerufen, bzw. konstruiert wurden.
Selbst die Mormonen z.B. verwenden das Rad usw. auch nicht seit Urzeiten vorhanden und Bauen ihre Häuser auch nach eher neueren Konstruktionsarten, zumindest einige Jahrhunderte nur alt.

Das ist ja das Verflixte dabei: auf der einen Seite scheuen sie sich nicht das Angenehme zu verwenden, auf der anderen Seite reden sie vom "Ursprung" und der sollte allzeitig gültig sein und bleiben.

Sie zweifeln aber auch die Geschichte an, denn ihre Geschichte existiert nur so wie geschrieben, etwas anderes gibt es nicht.
Und andere Kulturkreise zumeist auch nicht, oder die Menschen anderer Kulturen, sofern sie nicht zu "ihrem Gott" beten, kommen nie und nimmer in den "Himmel" der Bibeltreuen.

Ich versteh es auch nicht, aber die denken so. Punkt.
Völlig unlogisch.
Aber sie "glauben".

Aber im übrigen: auch der röm.kath. Papst hat bekanntgegeben, dass 3000 Diözesen nunmehr unbedingt einen Teufelsaustreiber brauchen, bzw. Schulungen dafür stattfinden sollten.
Außerdem auf der website des Vatikan ist aufgelistet, wie auch der Laie erkennen kann, wenn jemand vom "Teufel besessen" ist.

Obiges ist mir nur gerade mal so in den Sinn gekommen, weil wir vom Logischen reden bzw. schreiben.
Aber Glauben hat mit Logik überhaupt nichts zu tun.

lb Gr sartchi
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Umkehr der Beweislast?

Warum nicht Religion und Evolutionstheorie verbinden?

Evolution und Religion widersprechen einander überhaupt nicht. Wozu sie verbinden? Sie sind verbunden.

Religion ist, dass man mit Gott eine Beziehung führt. Nicht, dass man ihn erforscht.

Naturwissenschaft ist aber nicht Naturverbundenheit sondern das genaue Gegenteil: kühle Distanz und Analyse der Natur.

Es gibt keinen Grund, dass ich mein Wissen über das Alter der Erde oder die Entwicklung, die anorganische und organische Moleküle durchmachen können, durch Glauben ersetze.

Aber den Glauben an Gott und meine etwaige Beziehung zu ihm kann ich niemals durch Wissen ersetzen. Nie.

Auch meinen Glauben an die Inexistenz Gottes kann ich niemals durch Wissen ersetzen.

lg Frankie
 
AW: Umkehr der Beweislast?

Tja, ich denke, ich für meinen Teil habe schon oft und lange genug darüber diskutiert, und bin für mich persönlich auf den Punkt gekommen, dass solcherlei Diskussionen recht unsinnig sind und man die Zeit für besseres und sinnvolleres verwenden kann.
Das sehen andere oft anders. Manch einer hat vielleicht das Gefühl, diese Diskussion bringt ihm etwas. Ich denke, dieser jemand wird jedoch, wenn er denn auch lang genug diskutiert, zum selben Fazit kommen wie ich.

mfg
Ben

Hi Benjamin,

nun, manchmal kann man seinen Horizont des Denkens anhand von Gedankengängen der Diskutanten erweitern.
Manchmal merke ich auch, dass ich dies oder jenes in meinen Gedanken ganz und gar nicht berücksichtigt hatte.
So ein Thema hat kein Fazit und ich denke, dass das auch eher gar nicht so direkt angedacht wurde.
Zu lesen, wie andere über ein Thema denken ist allemal interessant.
Und hin und wieder stolpert man über schöne Gedanken.

Deshalb sind auch solche Themen nach wie vor interessant.
Nur können keine Schlussfolgerung für ein endgültiges Ja oder Nein gezogen werden.

Ich meine, hier geht es eher um die Darlegung zum Thema als solches und die ebenfalls dargelegte eigene Meinung zu Überlegungen anderer. Mehr nicht.

lb Gr sartchi
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Umkehr der Beweislast?

teilweise off-topic



Hi Frankie,

nun, ich meine, dass die Bibeltreuen das nicht so direkt sehen.
Denn - wie wir ja auch alle wissen - diese Menschen benützen nachgerade alle Gegenstände unserer Zeit, die nur durch Wissenschaften hervorgerufen, bzw. konstruiert wurden.
Selbst die Mormonen z.B. verwenden das Rad usw. auch nicht seit Urzeiten vorhanden und Bauen ihre Häuser auch nach eher neueren Konstruktionsarten, zumindest einige Jahrhunderte nur alt.

Das ist ja das Verflixte dabei: auf der einen Seite scheuen sie sich nicht das Angenehme zu verwenden, auf der anderen Seite reden sie vom "Ursprung" und der sollte allzeitig gültig sein und bleiben.

Sie zweifeln aber auch die Geschichte an, denn ihre Geschichte existiert nur so wie geschrieben, etwas anderes gibt es nicht.
Und andere Kulturkreise zumeist auch nicht, oder die Menschen anderer Kulturen, sofern sie nicht zu "ihrem Gott" beten, kommen nie und nimmer in den "Himmel" der Bibeltreuen.

Ich versteh es auch nicht, aber die denken so. Punkt.
Völlig unlogisch.
Aber sie "glauben".

Aber im übrigen: auch der röm.kath. Papst hat bekanntgegeben, dass 3000 Diözesen nunmehr unbedingt einen Teufelsaustreiber brauchen, bzw. Schulungen dafür stattfinden sollten.
Außerdem auf der website des Vatikan ist aufgelistet, wie auch der Laie erkennen kann, wenn jemand vom "Teufel besessen" ist.

Obiges ist mir nur gerade mal so in den Sinn gekommen, weil wir vom Logischen reden bzw. schreiben.
Aber Glauben hat mit Logik überhaupt nichts zu tun.

lb Gr sartchi

Hallo

Ich lese immer nur "Die Bibeltreuen glauben diesen Blödsinn, die Bibeltreuen wollen jene Wahrheit nicht akzeptieren ..."
Wie bereits erwähnt, ich selbst sehe mich als Bibeltreuer, möchte aber hier nicht mit einem Fundamentalisten verwechselt werden. Ein solcher kennt nämlich tatsächlich keine andere Wahrheit, als die, die wortwörtlich in der Bibel geschrieben steht. Das ist Unsinn. Aber deswegen die ganze Bibel pauschal als Unsinn abzutun, ist auch nicht besser.
Ich sehe das (kommt ja nicht so oft vor) wie Frankie: Man soll die Naturwissenschaft nicht mit dem Glauben vermischen. Dass die Bibel keine naturwissenschaftliche Diplomarbeit ist, ist mir völlig klar. Aber mir fällt auch auf, dass nur allzu oft Zitate herausgesucht werden, die möglichst negativ klingen - und die zahlreicheren positiven schlichtweg ignoriert werden. Ich rede hier vom ethisch-moralischen Bereich. Wenn Gott einmal beim jüngsten Gericht - das es ja laut den meisten hier ohnehin nicht gibt (ich möchte mich in dieser Sache nicht festlegen) - schreckliche Rache nimmt, fällt das sofort auf. Aber wenn Jesus sein Leben lang Barmherzigkeit predigt und lebt, wird das nicht zitiert. Warum? Warum kann man die Bibel nicht als das sehen was sie ist, nämlich ein Buch, das zum einen ein paar doch spannende Geschichten enthält und zum anderen für viele Lebenslagen einen guten Rat bietet, anstatt ihr ständig vorzuhalten, dass sie die Rolle eines naturwissenschaftlichen Buches nicht erfüllt, was ohnehin nicht ihre Aufgabe ist?

lg, Animus
 
AW: Umkehr der Beweislast?

Ich habe es bisher so erlebt, dass kaum ein Gläubiger von einem Atheisten einen Beweis für die Nichtexistenz Gottes fordert, denn eher ist das Gegenteil der Fall.
Während der Theist in der Regel nicht mit Anderen (Atheisten) über Glaubensfragen diskutiert - es sei denn, er gehört zu den missionarisch veranlagten Fundamentalisten -, scheinen Atheisten geradezu nach Gelegenheiten zu lechzen, mit Gläubigen über religöse Fragen zu diskutieren, und ihnen pseudo hieb- und stichfeste Argumente zu liefern, die eine Existenz Gottes infrage stellen sollen.

So wenig, wie der Theist Beweise für die Existenz Gottes liefern kann, so wenig kann es der Atheist für eine Nichtexistenz.

Wer heutzutage noch zu seinem Glauben steht, kommt bieder, unkritisch und naiv rüber, während sich Atheisten gerne mit der Aura des Kritischen, Denkenden und Intellektuellen schmücken.

Ich kann nicht sagen, wie das Verhältnis Theisten vs. Atheisten weltweit ist, wobei ich zu den Theisten auch die Gläubigen anderer Religionen zähle, nur, dass die Theisten, egal welcher Richtung, in der Überzahl sind, scheint mir doch nah an der Realität.

Das mag auch der Grund dafür sein, dass Atheisten sehr viel häufiger die Kontroverse mit Theisten suchen, als es umgekehrt der Fall ist.
Niemand - egal, welcher Richtung er angehört -, kann dem Anderen irgendwann irgendwas beweisen.
Nur scheinen sich die Atheisten mit dieser Tatsache schlechter abzufinden, weil ihnen das bißschen Trost oder Hoffnung abgeht, das religiöse Menschen u.U. empfinden.

Nein, es besteht keine Umkehr der Beweislast.
Der Theist sieht sich auf der sicheren Seite, während der Atheist durch selbst entfachte endlose und für ihn letztendlich höchst unfruchtbare Diskussionen nach einem Beweis für die Richtigkeit seiner Argumente und Thesen sucht.
Atheisten sind weitaus missionarischer veranlagt, als der Durchnitts-Gläubige.

Also nochmal: Keine Umkehr der Beweislast!!!
Der, der sich in Sicherheit wähnt, will und muss nichts beweisen. Beweisen will und muss sich der, der im Endeffekt gar nicht merkt, dass es den reinen Atheismus gar nicht gibt, weil alle Atheisten eigentlich Agnostiker sind, was sie natürlich nie zugeben würden.
Und deshalb sind sie es, die den Druck der Beweislast extrem spüren und aufgrunddessen permanent nach Bestätigung suchen.

Heureka
 
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AW: Umkehr der Beweislast?

Heureka, guten Morgen

Meine Beobachtungen und Überlegungen sind weitgehend übereinstimmend mit dem, was Du hier bringst.

Nur die Gegenüberstellung Theist und Atheist scheint nicht in mein eigenes Denken zu passen. - Die Übereinstimmung ist aber weit überwiegend.

Freundlicher Gruß
Zumzum
 
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