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Moderne Religion?

Mg606

New Member
Registriert
10. Februar 2008
Beiträge
315
Vorweg: Ich bin Atheist und denke lieber für mich selbst.
Religion eine uralte Tradition unter den Menschen. Sie bietet einfache Antworten auf schwere Fragen, spendet hoffnung und trost. Allerdings ist Religion auch Mittel zum Zweck und beeinflusst die Menschen stark.
Ein Beispiel:

Die Arbeiter deines Wüstenstammes sterben an Sonnenstichen und arbeiten ineffektiver. Du bist aber keine Führerpersönlichkeit, trozdem rätst du den Arbeitern eine Kopfbedeckung zu tragen. Antwort: "Von dir lass ich mir nichts befehlen Hüte sind teuer!". Wenn man nun aber behauptet es sei Gottes wille und man habe eine Vision gehabt werden die Arbeiter Kopfbedeckungen tragen. Es wird sich herausstellen das die Todesrate unter den Arbeitern zurückgeht. Ein "Wunder".

Allerdings sind meiner Meinung nach die heutigen Religionen einfach zu veraltet. Im Mittelalter war die Kirche mächtiger und man zweifelte ihre Worte nicht an. In der heutigen Zeit zweifeln viele Leute an der Religion, da viele Regeln und Gebote einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Warum sollte jemand vollstes Vertrauen in eine Religion haben wenn diese für ihn fragwürdige Regeln beinhaltet (zB. kein Sex vor der Ehe usw). Da ich Religion an sich für wichtig halte im bezug auf "ungebildetere" oder "weniger denkende" Menschen (ich weiß nicht wie ich das besser ausdrücken soll aber ich hoffe ihr wisst welche Sorte Menschen ich meine), da diese wie im oberen Beispiel wie die Wüstenarbeiter durch Religion Verhaltensregeln lernen, die man nicht ins Gesetz schreiben kann. Man braucht also meiner Meinung nach eine "modernenre" Religion, die aktuelle Normen und Werte vertritt und für möglichst viele Leute attraktiv ist (ich denke vorallem für Kinder und Jugendl.).
Diese Religion sollte wie die alten auch Soziale Normen vermitteln und die Menschen allgemein glücklicher machen, aber auch die Freiheit geben sich von ihr zu distanzieren.
So weit mal meine Grundüberlegung um die Gesellschaft eventuell etwas durch Religion zu verbessern. Nunja nun würde ich gerne eure Meinungen und vielleicht auch neue Ansätze und weitere Eindrücke dazu bekommen.
 
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AW: Moderne Religion?

Eins vorweg: ich war Atheist und wurde durch die Neo-Atheismus-Welle, eines besseren belehrt.

Die Logik des Leugnen ist mir persönlich einfach zu dünn, da sie keiner weiteren Bewegung stand hält. Wer die Bücher, wie "Der Gotteswahn" etc. gelesen hat, muss doch zugeben, dass die Neo-Atheisten doch voller Angst und Sorge sind und dass sie durch das Leugnen sich selbst begrenzen.

Falsch ist auch die Annahme, dass Theologie einfach wäre. ich halte die Theologie für eines der schwierigsten Geisteswissenschaften und fatal ist die Annahme die Religion würde einfache Antworten geben.

Reibe Dich doch nicht an der Form, Formung und Formatierung, sondern finde (nicht suchen) die Inhalte und Substanzen des Lebens.

Nur das Wissen kann den Zweifel beseitigen und Gewissheit seiner selbst freigeben. Dabei sind falsche Dogmen und Aberglauben abzulehnen.

Zitat von mir:
Gott ist für mich die größte aller abstrakten Begrifflichkeiten und nichts und niemand kann sie schlüssig erklären, geschweige denn nach logischen Prinzipien plausibel machen. Doch aller Unterschiedlichkeit zum Trotz, die sich nur in Form, Formung und Formatierung reiben, steckt doch der Kern der Sache im Inneren. Man muss mal die Form verlassen, eintauchen ins Innere und eine multiperskeptivische An-, Innen- und Umsicht walten lassen, ein kugelartig pulsierendes Denken quasi, um dem G A N Z E N auf die Schliche zu kommen.

Nach Ken Wilber gibt es das
Auge des Fleisches: die materielle, konkrete sinnliche Welt, die man in den beiden ersten Lebensjahren als Kind erlernt. Es werden die bildliche, sensorisch-motorische Intelligenz, die objektive Erscheinungen in Fläche, Farbe und Form sowie die formisch-motorische Körperlichkeit erlernt.
Das Auge des Geistes: ist die Welt der Symbole, Begriffe und Wörter, die in den darauf folgenden 10 - 20 Jahren in Form von Werten, Bedeutungen und Absichten erlernt werden.
Das Auge der Kontemplation: ist die spirituelle, transzendente, transpersonelle Welt, die NUR über das verstandesgemäße Erfahren hinaus verwirklicht werden kann. Hier kann man nicht mehr lernen, weil es erlebt und erfahren werden muss. Über psychedelische, mystische oder meditative Wege, kann man dann das Recht der offenbarten Welt des G A N Z E N erleben und erfahren. Wenn sich das erste Mal das Auge der Kontemplation öffnet erschreckt sich der Verstand, weil man Angst vor dem Unbekannten hat und diese Angst führt leider viel zu häufig dazu, dass die Menschen nicht mehr den Mut aufbringen die Welt als G A N Z E S zu sehen.

Mein Leben mit Gott bedeutet für mich mein Leben mit der Liebe, mit der Lebendigkeit, mit der Harmonie, als Verbindung zu mir selbst, als Selbstverbindlichkeit und der Verbundenheit mit allen anderen um mich herum, quasi meine Umwelt als Natur und Mitmenschen. Dadurch, dass sich mein Auge der Kontemplation sehr weit geöffnet hat, kann ich nicht mehr zurück, weil ich mich dann beschränken und mein ganzes selbst verleugnen müsste. Dafür ist mir mein eigenes Leben zu wertvoll.

Nichts desto weniger beginnt mein Glauben erst da, wo mein Wissen endet. Nicht früher, aber auch nicht später. Daher erhebe ich mich über den Aberglauben und den falschen Dogmen hinweg.

Insgesamt gesehen kann uns nur die globale große Ökumene zur Ganzheit führen.

Körper, Geist und Seele ist die Einheit als Allheit zur Ganzheit.
Das wahre G A N Z E
.

Wer leugnet der lügt sich doch nur selbst in die Tasche und begrenzt sein eigenes Leben.

Axl
 
AW: Moderne Religion?

Vorweg: Ich bin Atheist und denke lieber für mich selbst.

Der Satz mutet mir an wie: Ich bin nie zur Schule gegangen und denke lieber für mich selbst.

Nur weil man einer Lehre folgt, sei es eine Glaubenslehre oder eine Wissenschaft, heißt das nicht, dass man nicht selbst denkt. Natürlich kann man sowohl Glaubens- als auch Wissenschaftslehren nachsprechen, ohne je selbst darüber nachgedacht zu haben.
Aber Erkenntnis kann meines Erachtens auch dadurch gewonnen werden, indem man Gedanken oder Ideen anderer auf sich wirken lässt und sie damit selbst für sich erlebt.

Oder rechnest du mit einem selbsterdachten Zahlensystem oder schreibst du mit einer selbsterdachten Schrift?
Na eben! Es gibt auch Gläubige, die selbst denken. ;)
 
Der Kult der Evolution

Man braucht also meiner Meinung nach eine "modernenre" Religion, die aktuelle Normen und Werte vertritt und für möglichst viele Leute attraktiv ist (ich denke vorallem für Kinder und Jugendl.).
Diese Religion sollte wie die alten auch Soziale Normen vermitteln und die Menschen allgemein glücklicher machen, aber auch die Freiheit geben sich von ihr zu distanzieren.

Im Menschen steckt offensichtlich ein unstillbares Bedürfnis nach Spiritualität. Auch der Gescheiteste und Gebildetste kann sich davon nicht frei machen. Selbst beim "Gotteswahn"-Autor Dawkins liest man überall zwischen den Zeilen sein Glaubensbekenntnis:

"ich glaube an die Evolution und Darwin ist ihr Prophet."

Und im Endeffekt leitet er aus seine Faszination für die Evolution die Ethik des kulturellen und sozialen Fortschritts her.

Ist die Evolution Gott???

Ich könnte mir tatsächlich die Ehrfurcht von den Wundern des Lebens als Grundlage einer zeitgemäßen Spiritualität vorstellen. Das gäbe dann eine weitgreifende Klammer ab, unter die auch andere Religionen passen. Nur die Leute, die sich Gott als einen besessenen Modellbauer vorstellen, der andauernd neue Organismen knetet, werden wohl nicht zu einer zeitgemäßen Religiosität finden.

Eigentlich -- jetzt erschrecke ich vor mir selbst -- habe ich die moderne Religion sogar schon gegründet :zauberer2

Mit meiner Webseite Natur und Fortschritt bastle ich schon 10 Jahren an einer Ethik, die sich aus dem "angenehmen Teil der Evolution", nämlich der Bildung von Symbiosen herleitet. Der Leitgedanke ist:

Ausbeutung von Natur und Menschen steht auf der Stufe eines urzeitlichen, längst überwundenen Parasitismus.

Symbiose bedeutet Zusammenwirken zum gegenseitigen Nutzen und ist das Fortschrittsprinzip der Evolution. Dieser Weg führt zu steigender Lebensqualität für uns Menschen und alle anderen lebenden Wesen.

Und damit wäre das Prinzip von Himmel und Hölle wiederbelebt, und Dawkins Gottheit Evolution fordert von uns die Weiterentwicklung des Symbiosenetzwerks. Vielleicht finden wir darin einen sinnvollen Aufhänger für die Spiritualität, die unausrottbar in uns Menschen steckt?

Wenn ich so weitermache, bringe ich es auf meine alten Tage noch zum Sektenguru....

Doch lieber grüße ich euch weiterhin ganz bescheiden als Barfussdoktor
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Moderne Religion?

Da ich Religion an sich für wichtig halte im bezug auf "ungebildetere" oder "weniger denkende" Menschen (ich weiß nicht wie ich das besser ausdrücken soll aber ich hoffe ihr wisst welche Sorte Menschen ich meine), da diese wie im oberen Beispiel wie die Wüstenarbeiter durch Religion Verhaltensregeln lernen, die man nicht ins Gesetz schreiben kann. Man braucht also meiner Meinung nach eine "modernenre" Religion, die aktuelle Normen und Werte vertritt und für möglichst viele Leute attraktiv ist (ich denke vorallem für Kinder und Jugendl.).
Diese Religion sollte wie die alten auch Soziale Normen vermitteln und die Menschen allgemein glücklicher machen, aber auch die Freiheit geben sich von ihr zu distanzieren.

S.g. Mg606

Warum brauchen wir Religion, Spiritualität u.s.w. um Normen und Werte zu erhalten ? Ich als Agnostiker habe auch kein Problem mich an Normen und Werte zu halten.
Ich tue dass ohne religiösen Zwang oder Einfluss, einfach nur weil es mir persönlich einen Vorteil bringt. Ich benötige keine gedanklich konstruierten Mächte oder Dinge vor denen ich mich fürchten oder verantworten muss.

L.G. Belair57
 
AW: Moderne Religion?

Hi Forianer,

Neue Religion ....
Religionen sind dem Dogma verhaftet und das ist jeweils ihr Untergang --- finde ich.

Genauere Rückfragen, das Suchen nach dem Ausgangspunkt usw. einer Religion führt unweigerlich dazu, dass der Suchende sich von der Religion eher abwendet als zuwendet.
Speziell von der röm.-kath. Religion - verbandelt mit Machtansprüchen und Aggression von Anfang an ....
dass viele damals im römischen Reich dieser Religion "zuliefen" verwundert doch gar nicht, wenn man die Verhältnisse der Römischen Zeiten einigermaßen kennt. Außerdem wurde ja die Ideenwelt Platons schön fein hineinverwoben......

Um Jugendliche sittlich zu erziehen würde ganz schlicht und einfach
der "Kategorische Imperativ" von Kant genügen.

Oder einfach ausgedrückt: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
Punkt.

sartchi
 
AW: Moderne Religion?

Ich halte das Thema Religion/Theologie keinesfalls für einfach, die "einfachen" Antworten der Religion waren darauf bezogen, dass diese Antworten meist auf Fragen mit komplexen Hintergründen antworten und im Verhältnis zu diesen viel zu nunja "einfach" sind (sonst würden doch nur Hochgebildete Leute zugang zu der Religion haben). Ich rede nur allgemein von Religion als Institution damit sich niemand evtl. persönlich angegriffen fühlt.

Kants kategorischer Imperativ ist auch nicht unfehlbar, er basiert auf logischer Selbsverständlichkeit, allerdings kann man zB. die ethische Forderung nach dem Fortbestand der Menschheit logisch negieren. Man kann sie also nur auf metaphysischer basis begründen.

Die Religion hat vorallem auf Kinder einen großen Einfluss und ist im späteren Leben oftmals höher gestellt als das Gesetz, der Einfluss auf die Kinder ist meist größer als "Mamas Weißheiten" (solange diese keine konkret gestellte Regeln sind).
Wenn man dann älter wird unterliegt man immernoch dem Einfluss der Religion, doch man fängt an nachzudenken (was schonmal ein Schritt in die richtige Richtung ist) wenn nun die Religion auf den ersten Blick keine zu großen Unannähmlichkeiten mitsichbringt wird man erstmal weiterhin diese Religion beibehalten. Erst wenn man noch "weiter" und tiefgründiger nachdenkt (was ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist) könnte man Gründe finden sich von dieser Religion zu distanzieren.
Die Idee von absoluter Symbiose von Mensch und Natur hört sich erstmal ziemlich plausibel an, ich schaue mir bei Gelegenheit mal deine Seite an.
Allerdings müsste die entsprechende Religion weitaus weniger anthropozentrisch sein als es die älteren sind, was evtl. teilweise auch zur Ablehnung führt.
 
AW: Moderne Religion?

Um Jugendliche sittlich zu erziehen würde ganz schlicht und einfach
der "Kategorische Imperativ" von Kant genügen.

Oder einfach ausgedrückt: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
Punkt.

Wie bitteschöÖön willst Du des "Königsbergers Wellness-Kants" Kategorischen Imperativ, welche eine Pflichtethik darstellt, die die Gefühle leugnet, den Jugendlichen zur Erziehung der Sittlichkeit anwenden???

Das kann nur jemand schreiben der Kant nicht gelesen hat. David Hume hat den Gefühlen noch den Vorrang gegeben. Kant leugnet sie und sagt, der Verstand ist vorzuziehen. Heute weiß man durch die Neurobiologie, dass der Verstand aus unserem Unbewussten heraus entspringt und NUR MIT unseren Gefühlen zusammen im Einklang zu sehen ist.

Gerade bei den pubertären Hormonschüben dürfen wir die Gefühle der jungen Menschen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es wäre fatal die Menschen so zu erziehen, weil eine Dummheit von der nächsten abgelöst werden würde.

Kant Irrtümer werde ich in einem Aufsatz darlegen. Sein Transzendentes Ich, die ganzen A-Priori-Atetüden und der Kategorische Imperativ, der eigentlich ein unbedingter hypothetischer Imperativ ist, Irrtümer und Irrglauben.

Lieben Gruß
Axl

PS: Es geht meiner Meinung nur mit der Wahrheit und eben nicht mit Lüge und zurecht gebogener Scheinheiligkeit.

Axl
 
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AW: Moderne Religion?

Wie bitteschöÖön willst Du des "Königsbergers Wellness-Kants" Kategorischen Imperativ, welche eine Pflichtethik darstellt, die die Gefühle leugnet, den Jugendlichen zur Erziehung der Sittlichkeit anwenden???

Das kann nur jemand schreiben der Kant nicht gelesen hat. David Hume hat den Gefühlen noch den Vorrang gegeben. Kant leugnet sie und sagt, der Verstand ist vorzuziehen. Heute weiß man durch die Neurobiologie, dass der Verstand aus unserem Unbewussten heraus entspringt und NUR MIT unseren Gefühlen zusammen im Einklang zu sehen ist.

Gerade bei den pubertären Hormonschüben dürfen wir die Gefühle der jungen Menschen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es wäre fatal die Menschen so zu erziehen, weil eine Dummheit von der nächsten abgelöst werden würde.

Kant Irrtümer werde ich in einem Aufsatz darlegen. Sein Transzendentes Ich, die ganzen A-Priori-Atetüden und der Kategorische Imperativ, der eigentlich ein unbedingter hypothetischer Imperativ ist, Irrtümer und Irrglauben.

Lieben Gruß
Axl

PS: Es geht meiner Meinung nur mit der Wahrheit und eben nicht mit Lüge und zurecht gebogener Scheinheiligkeit.

Axl

Hi Axl,

heute weiß man auch, dass jeder Mensch in sich selbst von Natur aus den Altruismus hat. Altruismus im Sinne des Überlebens. Überleben heißt auch, dass man seine Gattung nicht vernichtet. Altruismus ist auch, dass man seine Sippe beschützt. Altruismus im Sinne der Biologie.

Weiters forschte man und stellt noch intensive Forschungen an, wie Kleinkinder sich verhalten in Gemeinschaft. Da wird zwar gestritten, wenn jemand etwas haben will, aber der Streit artet nie so stark aus, dass er nicht mehr sozusagen "beigelegt wird".

Leider ist es aber so, dass durch Umwelt und falsche Erziehung oder eben auch Negierungen in der elterlichen Gemeinschaft - wie heute oftmals der Fall - viel von den natürlichen Anlagen verloren geht.
Aber jeder Mensch - außer er ist krank - ist von Natur so angelegt, dass er überlebt. Aber er überlebt nur in der Gemeinschaft.

Doch, wenn du das was ich schrieb genau anwendest ist alles darin enthalten, was für ein friedliches Zusammenleben in einer Gemeinschaft notwendig ist.
Dazu brauchst du dann nichthergehen und alle anderen Texte von Kant anführen. Das ist überflüssig.
Und auch von mir nicht angedacht.

Scheinheiligkeit ist in den meisten großen Religionen vorhanden und die Lüge. Dogma ebenfalls. Das nicht hinterfragen dürfen.
Und genau das ist gegensätzlich zu der von der Natur angedachten "Frageliebe" des Menschen. Der Mensch als solcher hinterfragt gerne, will wissen wie etwas funktioniert. Wenn dem nicht so wäre, wären wir heute noch auf dem Stand von vor mehreren Millionen Jahren und hätten uns nicht entwickelt.

sartchi
 
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