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Ist die Glaube der Menschen an Gut und Böse ein tierische Instinkt?

Alle Erkenntnisse eines Menschen, nebst seiner Persönlichkeit können Sie eh nicht kennen, so daß das Nachvollziehen von Schlüssen nicht nur überflüssig sondern geradezu unmöglich ist. :)

Es reicht ja auch, wenn man gerade die Erkenntnisse mitgeteilt bekommt, welche den Schlüssen vorausgesetzt wurden. Bei der Argumentation reicht es nicht, nur den Schluß anzugeben.

Allerdings kann das Fordern von Beweisen und Begründungen für die Erkenntnisse anderer, dem Kontrollbedürfnis eines "Vernehmungsbeamten" entspringen.

Ja und? Ist ein Vernehmungsbeamter denn überflüssig, wenn die Vernehmung sinnvoller Bestandteil einer Aufklärung ist?
 
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Es reicht ja auch, wenn man gerade die Erkenntnisse mitgeteilt bekommt, welche den Schlüssen vorausgesetzt wurden. Bei der Argumentation reicht es nicht, nur den Schluß anzugeben.

Das stimmt z.B. im Kontext einer Schule oder einer Prüfung in Philosophie.


Ja und? Ist ein Vernehmungsbeamter denn überflüssig, wenn die Vernehmung sinnvoller Bestandteil einer Aufklärung ist?

Nein, im Kontext einer Verbrechensaufklärung ist das wichtig.

In diesem virtuellen denkforum definiert sich allerdings jeder User seinen Kontext selbst und keiner kann dem anderen den seinen aufzwingen. :)
 
Oder dem, der selbst nichts zu Stande bringt, ein Bisschen das Gefühl der Minderwertigkeit nehmen, indem er Anderen ihr zu Stande Gebrachtes madig zu machen versucht. So oder so, erbärmlich.

So könnte man unter Verzicht auf aussagekräftige Belege meinen, getreu dem bekannten Motto:

"Was ich selber denk und tu, trau ich jedem anderen zu!"

Ob der Glaube der Menschen ein tierischer Instinkt sein kann oder auch nicht ist doch abhängig davon, ob es überhaupt so etwas wie einen Instinkt gibt, denn es macht ja wenig Sinn einen Instinkt zu bemühen, wenn es zum Beispiel Hormone sind, die ein Verhalten steuern. Gibt es wirklich ein'untrügliches Gefühl' dafür oder ist nicht eher die Fehlerhaftigkeit dieses Gefühls Grund der Feststellung, daß irren eben menschlich sei?


In diesem virtuellen denkforum definiert sich allerdings jeder User seinen Kontext selbst und keiner kann dem anderen den seinen aufzwingen. :)

Das ist nicht nur in diesem Forum so, denn grundsätzlich kann kein Philosoph mit Argumenten einen anderen Philosophen dazu bewegen, den eigenen Standpunkt aufzugeben. Das ist auch nicht Sinn und Zweck philosophischen Argumentierens und es ist auch nicht Sinn und Zweck des Argumentierens, andere Menschen zur Aufgabe eines Standpunktes zu bewegen, vielmehr geht es darum, wie auch in der Philosophie, Widersprüche aufzudecken, auf Fehler hinzuweisen und natürlich und selbstverständlich die Rechtfertigung einer Glaubensvorstellung vernünftig nachzuvollziehen. Das ist aber nur möglich, wenn die Beteiligten über die Gründe schwätzen, damit klar wird, ob das Geschwätz schlüssig ist oder nicht.
 
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Das ist nicht nur in diesem Forum so, denn grundsätzlich kann kein Philosoph mit Argumenten einen anderen Philosophen dazu bewegen, den eigenen Standpunkt aufzugeben. Das ist auch nicht Sinn und Zweck philosophischen Argumentierens und es ist auch nicht Sinn und Zweck des Argumentierens, andere Menschen zur Aufgabe eines Standpunktes zu bewegen, vielmehr geht es darum, wie auch in der Philosophie, Widersprüche aufzudecken, auf Fehler hinzuweisen und natürlich und selbstverständlich die Rechtfertigung einer Glaubensvorstellung vernünftig nachzuvollziehen. Das ist aber nur möglich, wenn die Beteiligten über die Gründe schwätzen, damit klar wird, ob das Geschwätz schlüssig ist oder nicht.

Ja, Ihnen geht es vielleicht (vorgeblich) darum! Sie betrachten diese Kommunikation unter dem Kontext eines "philosophischen Argumentierens". Ich bin mir aber recht sicher, daß es nur eine verschwindende, oder gar eine verschwundene, Minderheit der User hier zu schätzen weiß, auf Widersprüche und auf Fehler hingewiesen zu werden und ich kenne niemanden, der Spaß daran hat seine Glaubensvorstellungen oder seine Erkenntnisse vor einer Bande prinzipiell ungläubiger Nichtversteher zu rechtfertigen. :lachen:

Sie können es sich möglicherweise nicht vorstellen, aber die Gründe für ein "virtuelles Geschwätz" sind individuell verschieden und vielfältig, wobei die Vorliebe für den Verriß anderer, ohne dabei die eigene Deckung zu verlassen, nicht selten sondern eher häufig ist. Sie ist aber eher selten willkommen.
 
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