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Wir sind alle Sklaven

AW: Wir sind alle Sklaven

Du vermischt hier verschiedene Ebenen ... die rechtliche und die psycologisch, humangenetische....


Sklavereigegner sind/waren in der Regel Menschen, die zumindestens die rechtliche Gleichstellung aller Menschen zum Ziel hatten. Und sie ware erfolgreich: wenn Du in die Geschichte der USA schaust, wird das besonders deutlich.

Dort sind heute die Farbigen rechtlich schon lange allen Staatsbürgern gleichgestellt: soziologisch hinken sie ( und andere ethnische Minderheiten) aber noch sehr in mannigfaltigen soziologischen Unfreiheiten der Mehrheit der weißen Amerikaner nach.


Späßchen* ein Obama macht noch keine reale Gleichheit aus

Du vergisst etwas bei deiner Beharrlichkeit :D

Willst du einen Feind vernichten, so mach ihn zum Freund, dann kannst du ihn ungehindert schädigen.

(Obama ist ein schlechtes Beispiel: Er ist nur *schwarz*, hat jedoch etablierten Stammbaum über die Mutter)
 
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AW: Wir sind alle Sklaven

Und sind Definitionssachen
1. willkürlich :dontknow:
2. Interessegeleitet :dontknow:
3.Oder wovon abhängig :dontknow:


Das kannst Du Dir dann aussuchen ..


Ich würde einmal sagen, sie müssen jeweils unter den gleichen Bedingungen ( siehe1,2,3 bei Dir) für jeden aus dem Kreis derer, die sachlich eine Richtung verfolgen, jederzeit nachvollziehbar sein..



PS: ( Ironie) vor allem gilt das für die mit der Prämisse,die, die Du unter Punkt 3 nennst....
 
AW: Wir sind alle Sklaven

Sklave war ein Rechtsbegriff..

................[..................].......

Es ist eben alles Definitionssache..

Hallo Marianne,
Natürlich könnte man die ‚moderne Sklaverei’ auch als doppelt diskriminierendes Arbeitnehmerunterordnungsverhältnis mit drohender Arbeitslosperspektive definieren oder den gen-ethischen Rechtsbegriff (wie nachfolgend ausgeführt) ‚moralisch’ umzudeuten versuchen.

Sklavin war ich nie..

Auch nicht eine ‚ganz klein wenig brave und gehorsame’ Befehlsstrukturempfängerin? :brav:

frei mich zu etwas entscheiden, kann ich auch nie.....

Sich ‚völlig frei’ zu etwas entscheiden, das stünde streng genommen auch eher einer Unüberlegtheit gleich, die es grundsätzlich zu vermeiden gilt.

Die meisten hier im Forum, so meine unmaßgebliche Beobachtung, scheinen sich aber ‚völlig frei’, dafür zu entscheiden, wenn sie hier antworten.

Die ‚humangenetische Sklaverei’, die Du nur stichwortartig angesprochen hast, scheint mir langfristig das größte Gefahrenpotential für die Menschheit darzustellen, da sie bei der Pflanze begonnen hat, bei der Tierzüchtung schon normal ist und die Tür zur Menschenzüchtung (aufgrund eines Fehlers im Patentverfahren seit dem Klonschaf Dolly) Lebewesen leider nicht mehr grundsätzlich von einer Patentierung ausgeschlossen scheinen.

Wie müsste sich ein Mensch wohl fühlen, der erst im Laufe seiner wahrscheinlich erstklassigen Leihmütter- und Leihvätererziehung erfährt, dass er gar nicht normal gezeugt wurde und als Klon aus der Retorte stammt, die seine leiblichen Vorfahren ‚eigentumsrechtlich’ einer gewinnorientierten Samenbank eines renommierten Weltkonzerns gegen Entgeltzahlung überlassen haben und diese Entscheidung ihn erbrechtlich und vertragsrechtlich für alle seine folgenden Generationen ‚moralisch’ bindet?

Herzliche Grüße von Berny (Bernies Sage)
 
AW: Wir sind alle Sklaven

Das "System" machte uns alle zu Sklaven. Vom billigsten Hilfsarbeiter bis hinauf zum Big Boss sind alle Sklaven, mit mehr oder weniger Sold halt.
Einzig die noch wenigen Naturvölker dieser Erde sind freie Menschen.
 
AW: Wir sind alle Sklaven

Das "System" machte uns alle zu Sklaven. Vom billigsten Hilfsarbeiter bis hinauf zum Big Boss sind alle Sklaven, mit mehr oder weniger Sold halt.
Einzig die noch wenigen Naturvölker dieser Erde sind freie Menschen.

Sklaven, mit Ketten an den Füßen, Schlägen, viel Arbeit und wenig Brot? Eigentum, das jederzeit verkauft, verschenkt oder getötet werden darf?
 
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