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Wie kommt der Freie Wille zu Entscheidungen?

Wille funktioniert auch ohne kausale Erklärung.
Die "Dinge" sind nicht erst da, wenn sie erklärt wurden.
Oder: Ein nicht erklären können von "etwas", zeigt nicht, dass das zu Erklärende nicht wirkt.
 
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Das führt zu der spannenden Frage: Was ist Magie?
"Kunst, die sich übersinnliche Kräfte dienstbar zu machen sucht; Zauberei"

Übersinnliches
"übernatürliche Wirklichkeit im philosophischen oder religiösen Zusammenhang"
 
Du kommst wieder nur von Dir bis zu Deiner Nasenspitze.
Wenn Du andere Gedanken nicht verstehst, kommt sofort die ad hominem Keule.
Bei Dir in der Form der zugeschriebenen psychischen Störung.
Tipp: Vielleicht liegt es einfach daran, dass andere mehr als genau eine theoretische Position zur Willensfreiheit erkennen und mit dieser umgehen können?
Sowohl Keule als auch psychische Störung sind übertrieben.
Aber wenn mir jemand sagt das er zwingende Notwendigkeit zum freien Willen erklären will und den Begriff damit ad absurdum führt,
habe ich leider keine andere plausible Erklärung auf Lager als die, dass das Wort "freie Wille" für diesen eine Herzensangelegenheit ist.
Warum sollte man das sonst tun? Es macht sonst überhaupt keinen Sinn das zu tun.
 
Das Problem ist wenn man zwingende Notwendigkeit zum freien Willen erklärt das man damit den Begriff ad absurdum führt.
Das tut ja niemand. Es geht um die Bedingungen der Freiheit.
Und um etwas zu wollen, muss man mit etwas Kontakt gehabt haben, also steckt man in Kausalitäten, was aber nur für Libertaristen ein Problem ist.
Außerdem haben sie richtig erkannt das echter Zufall Ihnen auch nicht weiterhilft, weil dieser die Frage aufwirft inwiefern dieser Wille über mein Wille wäre.
Das ist richtig, Zufall und Willkür verringern die Freiheit.
 
Sowohl Keule als auch psychische Störung sind übertrieben.
Du hattest Dich aber mehrfach in diese Richtung geäußert, wenn Du Dich davon distanzierst, gerne.
Aber wenn mir jemand sagt das er zwingende Notwendigkeit zum freien Willen erklären will und den Begriff damit ad absurdum führt,
habe ich leider keine andere plausible Erklärung auf Lager als die, dass das Wort "freie Wille" für diesen eine Herzensangelegenheit ist.
Warum sollte man das sonst tun? Es macht sonst überhaupt keinen Sinn das zu tun.
Aber wieso zwingende Notwendigkeit? Die Bedingungen für Freiheit sind klar definiert.
Man kann sie kritisieren, sollte das dann aber auch begründet tun.
Aber wir hatten das Länge mal Breite durchgekaut, ich will das jetzt auch nicht immer wiederholen.
 
Aber wieso zwingende Notwendigkeit?
Weil wenn Ereignisse durch Vorbedingungen eindeutig festgelegt sind es nichts anderes gibt.
Dann gibt es ausschließlich zwingende Notwendigkeit.
Sind sie nicht eindeutig festgelegt, stellt sich die Frage wie es sonst funktioniert.
Nahliegende Antwort wäre echter Zufall.
Wenn das nicht stimmt, dann bleibt nur noch magische libertäre Akteurskausalität.
 
Oder eben der Kompatibilismus.
Schade - das meine ich ohne Ironie - dass Du ihn nicht verstehst.
Ich verstehe den K.
Aber du verstehst nicht das er keine echte Alternative zu den von mir genannten ist.
Der K. erklärt zwingende Notwendigkeit zum freien Willen und führt den Begriff damit ad absurdum.
Denn zwingende Notwendigkeit ist nicht frei sondern vielmehr das Gegenteil von frei.
 
Manche sagen, Freiheit und Notwendigkeit sind dasselbe. Also wenn ich so entscheide, wie es mir und meinem Wesen entspricht, wie es für mich essentiell und damit notwendig ist und ich mich nicht von wesensfremden Zwängen beeinflussen lasse, dann entscheide ich frei. Der Mensch kann ja nicht aufhören, er selbst zu sein, nur um nicht durch die Existenz dieses Selbst seine Freiheit zu verlieren und in einem abstrakten Nirwana entscheiden zu können. Wer sich in Übereinstimmung mit sich selbst entscheidet ist frei. Nur ist das für den Menschen fast nie möglich, da er seit seiner Geburt durch seine Umwelt geprägt und beeinflusst wird. Er müsste also zuerst zu seinem eigentlichen Wesen zurückkehren, um frei sein zu können.
 
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Manche sagen, Freiheit und Notwendigkeit sind dasselbe. Also wenn ich so entscheide, wie es mir und meinem Wesen entspricht, wie es für mich essentiell und damit notwendig ist und ich mich nicht von wesensfremden Zwängen beeinflussen lasse, dann entscheide ich frei. Der Mensch kann ja nicht aufhören, er selbst zu sein, nur um nicht durch die Existenz dieses Selbst seine Freiheit zu verlieren und in einem abstrakten Nirwana entscheiden zu können. Wer sich in Übereinstimmung mit sich selbst entscheidet ist frei.
Ich würde mal sagen, auf den Punkt richtig.
Nur ist das für den Menschen fast nie möglich, da er seit seiner Geburt durch seine Umwelt geprägt und beeinflusst wird. Er müsste also zuerst zu seinem eigentlichen Wesen zurückkehren, um frei sein zu können.
Da wäre ich nicht so pessimistisch, bzw.: Auch wenn ich irgendwie kastriert bin, durch gesellschaftliche, politische, familiäre oder was auch immer für Einflüsse, so empfinde ich ja authentisch gerade so und bin dann also in Übereinstimmung mit mir, auch wenn andere evtl. finden, dass ich erst zu mir finden sollte/müsste.
 
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