FreniIshtar
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Bitte meinst Du jetzt: "Nur" ein philosophisches,philosophisches Problem
Und warum nicht -auch- oder ein körperliches?
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Du willst das, was Rudolf Steiner gegründet hat auf eine Stufe mit "der Naturwissenschaft" stellen ?
Ich meine damit nicht eine Geisteswissenschaft, sondern die Geisteswissenschaft. Sowie es die Naturwissenschaft gibt, gibt es auch die Geisteswissenschaft. Sie wurde von Rudolf Steiner gegründet.
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Aha, und wozu BRAUCHT die Menschheit das ?Ich sehe es ganz pragmatisch: Das, was die Menschheit am allermeisten braucht ist eine echte Geisteswissenschaft, also eine fundierte Wissenschaft der Metaphysik.
........................Die Erkenntnistheoretische Krux bei der Sache ist, dass diese Fähigkeiten, die offensichtlich ja nur bei "Schäden" zu Tage gefördert werden, empirisch nur von genau diesem "geschädigten" Gehirn wahrgenommen werden.
Das heißt, man postuliert Fähigkeiten in einem "verrückten" Zustand, in dem auch die Wahrnehmung "verrückt" spielt, und entwickelt daraus eine Theorie.........................
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Und warum nicht -auch- oder ein körperliches?
.....Ja mei... da will "einer" doch glatt der "Anthroposophie" das Mäntelchen der "Wissenschaft" umhängen nur... sie gibt´s halt nicht her... "die Anthroposophie!".....Ich sehe es ganz pragmatisch: Das, was die Menschheit am allermeisten braucht ist eine echte Geisteswissenschaft, also eine fundierte Wissenschaft der Metaphysik. Das kann man erst einmal so feststellen ohne den Namen Rudolf Steiner auch nur zu erwähnen oder sogar ohne ihn überhaupt zu kennen. Aber sobald man dann anfängt nachzuforschen, wird schnell klar, dass keiner dieses Thema bisher so ernst genommen hat wie Steiner. Er hat sein Leben dieser Idee einer Geisteswissenschaft gewidmet. Und, was ebenfalls von Vorteil ist, es gibt mit Axel Burkart einen derzeit lebenden Zeitgenossen, der Steiners extrem umfangreiches Gesamtwerk 30 Jahre lang studiert hat und es jetzt zeitgemäß in Vorträgen und Lehrgängen zusammenfasst.
Also, ich sage nicht, dass Steiners Anthroposophie mit Sicherheit die von mir gewünschte echte Geisteswissenschaft ist. Denn das kann ich nicht beurteilen. Zugegebenermaßen vergesse ich das im Überschwang manchmal und sage dann sowas wie:
Ich müsste aber eigentlich jedes Mal dazusagen: Rudolf Steiner bezeichnet seine Anthroposophie als die Geisteswissenschaft, ich selber kann nicht beurteilen, ob das wirklich so stimmt, aber es ist das Beste, was wir im Bereich der Metaphysik bisher haben. Da ich kein geistiger Seher bin, kann ich ja nicht überprüfen, ob Steiners Aussagen wirklich korrekt sind. Und da sind wir auch schon beim Problem: Es gibt viel zu wenige wirklich begabte geistige Seher, die Steiners Aussagen verifizieren könnten. Und deshalb stehen wir erst am Anfang der Geisteswissenschaft:
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Die anthroposophische Geisteswissenschaft im Sinne Rudolf Steiners versteht sich nicht als spekulative, sondern als streng empirische Wissenschaft, die sich methodisch an der Naturwissenschaft orientiert, anders als diese aber nicht vordringlich die äußere physische Natur zum Gegenstand hat, sondern sich der Erforschung der geistigen Welt widmet, in der sie eine eigenständige, der physischen Welt übergeordnete und letztere bedingende Wirklichkeit erblickt, die durch die gezielte Entwicklung entsprechender seelischer Wahrnehmungsorgane der Erfahrung zugänglich ist und durch das Denken in ihrem inneren Zusammenhang begriffen werden kann.
Anthroposophie (von griech. ἄνθρωπος ánthropos ‚Mensch‘ und σοφία sophίa ‚Weisheit‘; eng. anthroposophy) ist ein von Rudolf Steiner (*1861, †1925) begründeter „Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte“ (Lit.: GA 26, S. 14) und in diesem Sinn das „Bewußtsein seines Menschentums“ (Lit.: GA 257, S. 76) erweitern will. Von einer vertieften, auf geistige Erfahrung gegründeten Erkenntnis des Menschen ausgehend, eröffnet Anthroposophie einen neuen, den Anforderungen unserer Zeit entsprechenden, vollbewussten gedankenklaren und wissenschaftlich exakten Zugang zur objektiven geistigen Welt, der sich methodisch an der Naturwissenschaft orientiert und deren Erkenntnisse ergänzt und erweitert.
„Unter Anthroposophie verstehe ich eine wissenschaftliche Erforschung der geistigen Welt, welche die Einseitigkeiten einer bloßen Natur-Erkenntnis ebenso wie diejenigen der gewöhnlichen Mystik durchschaut, und die, bevor sie den Versuch macht, in die übersinnliche Welt einzudringen, in der erkennenden Seele erst die im gewöhnlichen Bewußtsein und in der gewöhnlichen Wissenschaft noch nicht tätigen Kräfte entwickelt, welche ein solches Eindringen ermöglichen.“ (Lit.:GA 35, S. 66)
https://anthrowiki.at/Anthroposophie
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Wenn die Menschheit sich weiterentwickeln will, wird sie um die Erschaffung einer echten Geisteswissenschaft nicht herumkommen. Wenn jemand Steiner vorwirft, es sei eine Anmaßung von der einzig wahren Geisteswissenschaft zu sprechen, dann muss derjenige aber auch eine Alternative anbieten. Die alten indischen Schriften taugen heutzutage nichts mehr, weil wir nicht mehr wissen, was die Menschen damals mit den verwendeten Begriffen gemeint haben. Es braucht eine neue Bewegung, die mit aktuellen Begriffen und wissenschaftlichen Herangehensweisen arbeitet, um dieses Projekt voranzutreiben.
Und all das eben Gesagte und Zitierte wird von Giacomo S mit...
... gleichgesetzt. Das ist das größte Problem unserer Zeit.
Deswegen auch die Anführungszeichen. Für die Nahtoderfahrung macht es zusätzlich keinen Unterschied, wodurch das betroffene Gehirn in jenen Zustand gebracht wird, und ob oder wie sehr es später wieder einmal funktionieren wird, ist zu jenem Zeitpunkt unbestimmt und daherFalsch. Es geht nicht um geschädigte Gehirne, es geht um abgeschaltete Gehirne, Gehirne außer Betrieb, die nach der Wiederbelebung absolut normal funktionieren.
Tja, die Medizin macht Fortschritte, und wie weit jemand wiederbelebt werden kann (bzw welche Körperfunktionien nach welcher Zeitspanne) wieder hergestellt werden können, mag sich im Laufe der Zeit ändern.Bis in die 70er Jahre war der, dessen Herz nicht mehr schlug, unwiederbringlich tot. Tote zurückzuholen gelingt erst seitdem (mit etsprechenden technischen Möglichkeiten).
Ist der "Kern der Existenz" nicht vielmehr eine Ansicht als ein Faktum ?Die Verständigungsschwierigkeiten bestehen darin, dass Menschen, die glauben, dass ihre ganze Existenz aus ca. 75 Kg Fleisch und Knochen (nebst ein paar Körperflüssigkeiten) besteht und zu allem Überfluss auch noch zu 65 bis 70% aus Wasser, oftmals kein Gefühl dafür entwickeln können, dass das nicht alles ist.
Andererseits können Menschen, die das sichere Gefühl haben, das da viel mehr ist, den materiell sozialisierten Mitmenschen kaum klarmachen, dass der Kern der Existenz ein ganz anderer ist. Das scheitert schon am nötigen Vokabular.
Ahja, das "Feinstoffliche". Ich glaube weniger, dass es da nur am Vokabular fehlt, sondern schon an der Vorstellung, was denn damit überhaupt gemeint ist. Da gibt es eine Idee bzw ein unbestimmtes Gefühl. Aber, anstatt es wissenschaftlich zu erforschen, und die Grenzen der Erkenntnis zu akzeptieren, wird fabuliert, was das Zeug hält. Und, ähnlich wie bei Verschwörungstheorien wird möglichst schwammig formuliert. So kann das Gedankengebilde nicht geprüft werden, was zwar seinen Wert kostet, aber zumindest Lebenszeit bringt.Anders gesagt, ist es ganz einfach so, dass es Menschen gibt, die Zugang zum feinstoflichen Bereich haben und andere wieder nicht. Da eine gemeinsame Sprache zu finden ist fast unmöglich. Das ist ungefähr so, als wolle man, Schriften tibetischer Mönche ins Deutsche übersetzen, da fehlen auch ständig die Worte, da der Wortschatz es nicht hergibt.
Aha, und du als -in erster Linie spirituelles Wesen- ernährst sich wovon ? Geist, oder nicht doch eher von Materiellem ? Manche behaupten von sich, Lichtesser zu sein. Ob jenes Licht das physikalische Licht ist, oder das "feinstoffliche", kann ich nicht sagen. Aber so oder so, wer's glaubt.....Wenn ich davon ausgehe, dass ich - in erster Linie - ein spirituelles Wesen bin, das in bestimmten Phasen (zeitlich begrenzt) eine Form annimmt (und das muss kein menschlicher Körper sein), ist mein Lebensgefühl ein ganz anderes, als wenn ich nach einem (gefühlt) sinnarmen Leben, dem Tod entgegenzittere.
Leider kann ich nur verstehen, was ich auch erfühlen kann; was aber möglich ist, ist, die mit der anderen Sicht, auch zu respektieren.
das versuche ich (naja gelegentlich).
Helmfried
Es ist ein philosophisches Problem...
Philosphisch deshalb,
weil es um die Beantwortung der philosophischen Grundfrage:
Bestimmt das Sein das Bewusstsein oder bestimmt das Bewusstsein das Sein
geht.
.....Ja mei... da will "einer" doch glatt der "Anthroposophie" das Mäntelchen der "Wissenschaft" umhängen nur... sie gibt´s halt nicht her... "die Anthroposophie!".....
Ich sehe es ganz pragmatisch: Das, was die Menschheit am allermeisten braucht ist eine echte Geisteswissenschaft, also eine fundierte Wissenschaft der Metaphysik.
Aha, und wozu BRAUCHT die Menschheit das ?