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Israels blutige Geschichte

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AW: Israels blutige Geschichte ist verwoben mit der Deutschen Geschichte

Ich kann deine Schlussfolgerung zwar nachvollziehen, jedoch nicht teilen. Genausogut kann man auch sagen, dass hier Gewalt ohne jede Scham ausgelebt wurde. Wozu auch, ohne Furcht vor Gewissensbissen.
Sobald ich einen Menschen unnötig beschäme, übe ich Gewalt aus. Dies beginnt schon in den ersten Lebensmonaten eines Kindes. Da das Kind keine Erinnerung an diese Beschämung und Unterdrückung hat, agiert es dieses Erleben selbstverständlich aus. Da kaum jemand in unserer Gesellschaft, dann wagt das eigene Befremden fest zu stellen sondern lieber mit Ignorieren und Verboten reagiert, kommen früh Beschämte einfach nicht zu Wort und delegieren dann ihre Wut an andere, die sie dann ausagieren und selber schlecht sagen können, was sie dazu getrieben hat.
Jeder heutige verabscheuungswürdige Täter, war als Kind einmal ein wehrloses Opfer.
Da gilt es noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.
meint rg
 
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AW: Israels blutige Geschichte

"Jemanden öffentlich beschämen ist wie Blutvergießen" so kann man es im Talmud nachlesen ... die Kontrollinstanz bei Scham liegt extern, es sind die Blicke der Anderen ... im Gegensatz bei Schuld, die intern im Gewissen heimisch ist ... in der Psychoanalyse spricht man auch vom Über-Ich.

Interessant ist dazu vielleicht dieses hier:

Scham- und Schuldkultur
 
AW: Israels blutige Geschichte

Ebenfalls interessant und zugleich ausführlicher:

Scham

Herzlichen Dank:danke: Windreiter,
für diesen guten und ausführlichen Artikel. Er hilft mir viele meiner Reaktionen zu verstehen. Ich wollte raus aus den ungerechtfertigten Schuld- und Schamgefühlen. Wichtig scheint mir der Hinweis zu sein, dass nicht beachten und nicht reagieren, die Beschämung vertieft. Allerdings ist auch die Ignoranz ein erlerntes Verhalten, was verlernt werden kann.
meint rg
 
AW: Israels blutige Geschichte

Besonders im besagten Konflikt: Israel – Palästina, wirkt sich die Scham, Schamgefühle besonders problematisch aus. Bedingt durch die Religionen: dem sog. Judentum, welches noch dazu sehr stark durch westliche Einflüsse, der Kleidung, dem Verhalten, dem Lebenssinn im Widerspruch zu einem doch sehr bodenständig gelebten palästinensischen Islam steht. Moderne Juden/Israeli sind auch keine Orientalen mehr im klassischen Sinne (ein Vielvölkergemisch), nur die Religion erinnert an die Wurzeln der ehemaligen Volksgruppen aus Israel/Palästina. Der Umgang miteinander bis hin zur Sexualität stellt ein großes Aggressionspotenzial mit den ethnisch arabisch- orientierten Volksgruppen, wenn auch unterschwellig dar, obwohl jede der beiden Religionen ähnliche Ziele verfolgen. Es ist fragwürdig, ob Gesellschaftsmodelle aus der Antike ausreichen, um diese vielschichtigen Aufgaben, vor allem im emotionalen Bereich in Israel/Palästina zu bewältigen.

Der kurze Artikel über Scham von Rolf Heinzmann ist sehr gut ausgesucht von Windreiter:

http://www.gestalt-institut-frankfu...urt.de/download/Gestalt-Zeitung/2009/Rolf.pdf

K. M.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Israels blutige Geschichte ist verwoben mit der Deutschen Geschichte

Ich bin weder wütend noch zornig ... ich habe nur eine völlig andere Sichtweise als du. Ich pflege eine überaus vielfältige Kommunikation und gelte als überaus friedfertig.
Dies sagte auch Adolf Eichmann bei seinem Prozess in Jerusalem. Er war unschuldig und hat nur gehorcht. Seit dem sind mir Menschen ohne Gefühle die schrecklichsten Exemplare der Spezies Mensch.
Ich störe mich an den wenigsten Dingen ... deshalb bin ich auch absolut intolerant ... ( ... denn was mich nicht stört, muss ich auch nicht tolerieren) ... und mich stören kaum Dinge, die andere Menschen tun oder nicht tun.
Oh nur hier im Internet nimmst Du alles aufs Korn und spiest es auf. So wie es Dir passt.
Ich habe auch niemals Brücken "abgebrochen" ... und werde es nicht tun ... weil es nicht zu meinem Naturell gehört. Dazu bin ich viel zu neugierig.
Auf was bist Du denn neugierig? Wie Du andere Menschen demütigst und wann die dann aua schreien? Ein typisches Verhalten von Menschen mit einem sezierendem Geist.
Einen "Waffenstillstand" kann ich leider nicht akzeptieren ... weil wir einfach keinen Waffengang führen ... und auch mit Sicherheit keinen führen werden. Und ich weiß von was ich schreibe ... hier findet kein "Waffengang" statt.
Da würde es mich doch einmal interessieren, was die Dame denn bereit ist zu akzeptieren außer ihren kleinen gerade im Moment ins Auge springenden Vorteil. Ich bin mit meinem guten Willen, mit Dir in ein konstruktives Gespräch über den blutigen Wahnsinn und wie er zu stoppen ist, total gescheitert.
Ich schreibe Texte ... im virtuellen Raum. Wenn die Sonne nicht ständig das Display meines Notebooks förmlich ins Unsichtbare treiben würde, könnte ich noch länger kommunizieren .... ich nehme virtuelle Räume als das wahr ... was sie in der Realität auch sind. Man kann seine Sprache trainieren und einen "Standpunkt" darlegen. Ob du mit dem Standpunkt nun einverstanden bist oder nicht, ändert weder bei dir noch bei mir etwas. Ich will nicht überzeugt werden und auch niemanden überzeugen.
Genau die Übung des eigenen Standpunktes ist natürlich sehr wertvoll und nützlich. Genau dazu kreuze :fechten:ich ja auch mit Dir die Klingen. :)
Ach so! Darf ich das jetzt so verstehen, wie das herzige vor sich hin blubbern eines reizenden Säuglings, der zu Recht noch nicht weiß, was er damit sich von sich gibt außer fröhliche Laute von seinem Leben ans Leben.
Wut und andere große Gefühle eigenen sich nicht für den virtuellen Raum. Dazu ist mir hier alles viel zu sehr abstrakt und unwirklich. Ohne Blickkontakt und die beredsame Mimik sowie Gestik bleibt ALLES nur halbherzig ... unwirklich. Im Grunde "Makulatur" ... aber es ist ein Schreiben ... das sollte genügen. Wer daraus etwas lernen mag, dem sei es unbenommen. Das Gleiche gilt auch umgekehrt ... wenn man es zum Beispiel für "Mist" hält. Der Rest ist "virtuell" ...
Ich bin für den Weltfrieden. Du bist für die Selbstverteidigung des israelischen Staates, das gehört zu einem Teil des Weltfriedens. Du bist für Waffengewalt und mit Deiner Meinung freut sich die Waffenindustrie ein Bein aus und Du gehörst mit Deiner Meinung zu den "nützlichen Idioten" (laut Lenin) Mit dieser kompromisslosen Haltung hier im Forum nötigst Du mir einigen Respekt ab. Ich fürchte nur anderen machst Du damit Angst. Möchtest Du das erreichen? Geht es damit Deinem geliebten Israel besser?
Um Deine Kommentare einfach nur für Mist zu halten, sind sie zu gut und zu intelligent.
 
AW: Israels blutige Geschichte ist verwoben mit der Deutschen Geschichte

Ich bin für den Weltfrieden. Du bist für die Selbstverteidigung des israelischen Staates, das gehört zu einem Teil des Weltfriedens. Du bist für Waffengewalt und mit Deiner Meinung freut sich die Waffenindustrie ein Bein aus und Du gehörst mit Deiner Meinung zu den "nützlichen Idioten" (laut Lenin) Mit dieser kompromisslosen Haltung hier im Forum nötigst Du mir einigen Respekt ab. Ich fürchte nur anderen machst Du damit Angst. Möchtest Du das erreichen? Geht es damit Deinem geliebten Israel besser?
Um Deine Kommentare einfach nur für Mist zu halten, sind sie zu gut und zu intelligent.

Zuerst einmal muss ich gestehen ... der Weltfrieden interessiert mich herzlich wenig. Mit selbstverliebten Utopien habe ich nichts am Hut. Aber bleiben wir bei der Selbstverteidigung des Judenstaates ... ja, dieses Recht stehe ich Israel kompromisslos zu ... dafür habe ich mich auch engagiert und Zeit geopfert. Die Waffenindustrie oder wie so mancher Friedens-Beseelte auch zu diesem Industriezweig zu sagen pflegt "Waffenlobby" ... haben nichts mit den Kriegen zu tun ... Waffen töten nicht, sondern es sind Menschen, die mit diesen Waffen töten.

Wieso mache ich hier irgendjemanden Angst ... ? Meinem geliebten Israel geht es weder besser noch schlechter ... wenn ich Kommentare schreibe und meine Ansicht wiedergebe ... ich glaube nun einmal nicht an einen Frieden, wenn er die Existenz meines Volkes bedroht.

Vielleicht macht es einigen Menschen Angst, wenn der kleine Judenstaat sich nicht mit einem Stoßgebet zu einer angedrohten Vernichtung verabschiedet und wie eine Herde Schafe zur Schlachtbank marschiert ... daran muss sich die "Welt" erst gewöhnen. Man droht dem jüdischen Volk nicht mehr ohne Risiko mit der Vernichtung. Diese Zeiten sind ein für allemal vorbei.

Mehr ist nicht geschehen ... die Welt hat sich nicht geändert ... nur die Juden haben begonnen, dieses Welttheater mitzugestalten ...

Gut, das war eine ziemlich saloppe Antwort ... vielleicht auch ein wenig provokativ. Aber grundsätzlich ist es in der Tat so und kaum anders. Israel ist eine Nation unter vielen ... und es reagiert wie alle Nationen dieser Erde reagieren würden, wenn man ihre Existenz in Frage stellen will.

Nicht mehr und nicht weniger ...

Ich nehme niemanden aufs Korn ... sondern bewege mich mit meinen bescheidenden Möglichkeiten innerhalb eines "Denkforums" mittels Sprache ... auch dahingehend gilt die Prämisse "nicht mehr und nicht weniger" ...

Servus umananda

post skriptum ... deinen unqualifizierten Verweis auf Adolf Eichmann ... der Massenmörder des jüdischen Volkes ... übersehe ich höflich ...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Israels blutige Geschichte

es gab mal ein Musikstück

NAZI PUNKS FUCK OFF

vielleicht sollte ich ein neues komponieren

NAZI JEWS FUCK OFF
 
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AW: Israels blutige Geschichte

scilla schrieb:
Aber bleiben wir bei der Selbstverteidigung des Judenstaates

Text scilla:Israel, Israel über alles!


der kleine Judenstaat

Text scilla: ach, ist der süß rassistisch!

nur die Juden haben begonnen, dieses Welttheater mitzugestalten ...

Text scilla: der Platz an der Sonne?


Zitat:
mit meinen bescheidenden Möglichkeiten

Text scilla: die Botschaft des Faschismus'

scilla schrieb:
es gab mal ein Musikstück

NAZI PUNKS FUCK OFF

vielleicht sollte ich ein neues komponieren

NAZI JEWS FUCK OFF

In den Profilnachrichten von scilla schrieb Salem, Moderatorin des DF, am 8.4 um 20:52, folgendes:

Ich muss dich jetzt einfach mal doll grüßen und dir sagen, wie sehr ich deine gelassenen Kommentare und deine Coolness im Israelthread bewundere. Ich les dich immer wieder gern, ganz gleich welcher Meinung du bist.
Liebe Grüße
Yvonne


Meinerseits kein Kommentar.

Stefanie
 
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