• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Ich kenne den Sinn des Lebens

Werbung:
Hier ein kurzer Einblick in das Leben der Ultrareichen in den USA und den Sinn, den sie ihrem Leben geben:
In Grunde haben sie auch unsere Probleme, aber auf einer anderen Ebene. Sie wollen zeigen, was sie haben und sie haben Angst, ihren aktuellen Status zu verlieren. Wenn jemand von ihnen 9 seiner 10 Milliarden $ verlieren würde, dann wäre er suizidgefährdet - man denke an Adolf Merckle, den Unternehmer, dem unter anderem Ratiopharm gehörte. Jeder von uns wäre sehr zufrieden mit dem, was ihm gehört hat, als er sich sein Leben genommen hat.
Reichtum versklavt den Menschen, - noch mehr als bittere Armut - denn man kann auch als armer Mensch glücklich sein. Arme Menschen helfen einander in der Not und das schweißt sie zusammen. Reiche kennen nur den Wettbewerb, die Gier und die Missgunst.
Am Ende treffen wir uns ohnehin alle am Friedhof, mit dem Unterschied, dass sie ein prunkvolles Grab bekommen. Ich gönne es ihnen.
 
Deutsche oder Österreichische Normalbürger, die ihre 'finanzielle Existenz' gefährdet sehen und deswegen suizidgefährdet sind, werden ebenso von einem großen Teil der Menschheit nicht verstanden, weil ihre 'absolute' Situation immer noch deutlich besser ist als ihre.
Verlust ängstigt und belastet mehr als Mittellosigkeit.
Verlieren Eltern eines ihrer vier Kinder ist ein 'ihr habt immer noch eines mehr als wir' von Eltern zweier Kinder auch nicht wirklich ein Trost.

Andererseits ist es auch der Aufstieg und nicht der Status bzw der Reichtum, der glücklich macht. Darum hören auch die meisten Superreichen nicht auf, ihren Reichtum weiter vermehren zu wollen.

Auch so erklärt es sich, dass Kinder reicher Eltern nicht generell glücklicher sind als Kinder armer Eltern, auch wenn beide wohl lieber Kinder reicher Eltern wären, hätten sie die Wahl.
 
Bei Normalbürgern weiß ich, dass manche Ehe gescheitert ist, weil die Familie in finanzielle Not geraten ist, beispielsweise wegen Arbeitslosigkeit, aber bis zum Suizid ist noch viel Spielraum. Psychische Labilität gehört meines Wissens auch dazu, um einen solchen Schritt zu machen.
Was den Vergleich mit den Kindern angeht, sie sind zum Glück kein Eigentum und man kann sie nicht mit einem finanziellen Verlust vergleichen. Wenn man vier Kinder hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass einem von ihnen etwas zustößt statistisch gesehen größer, als wenn man zwei Kinder hat. Andersherum, wenn man vier Millionen hat, dann will man auch die fünfe Million erreichen, aber bei vier Kindern will man nicht unbedingt ein fünftes Kind, außer man heißt Elon Musk, dann will man ein Dutzend Kinder mit vielen Frauen...
Im verlinkten Interview wird erwähnt, dass man mit dem, was man hat nur kurz zufrieden ist und nach einer gewissen Zeit will man wieder mehr, weil die neue Errungenschaft wieder Freude bereitet. Der kleine Mann will ein neues Auto und die Superreichen brauchen dann eine neue, größere Yacht, um wieder Freude daran zu haben. Das ist die menschliche Natur.
Das Glück ist übrigens etwas Flüchtiges und das ist oft unabhängig vom Reichtum. Ich beneide beispielsweise kein Bisschen Elon Musk, allein schon, weil mir seine Erfahrung mit seinem ersten Kind erspart geblieben ist, das mit 10 Monaten an plötzlichem Kindestot gestorben ist. Ich beneide ihn aber auch umso weniger für sein Asperger-Syndrom, dem er hauptsächlich seinen Reichtum zu verdanken hat. Meine Wahrnehmung der Welt und meine Einstellung zum Leben sind mir viel wichtiger. Ich bin zufrieden mit meinem Leben, so wie es bisher verlaufen ist und ich möchte mit keinem tauschen.
 
Werbung:
Bei Normalbürgern weiß ich, dass manche Ehe gescheitert ist, weil die Familie in finanzielle Not geraten ist, beispielsweise wegen Arbeitslosigkeit, aber bis zum Suizid ist noch viel Spielraum. Psychische Labilität gehört meines Wissens auch dazu, um einen solchen Schritt zu machen.
Ja, so auch im Falle der Superreichen. Auch dort sind nur eine Minderheit suizidgefährdet.
Was den Vergleich mit den Kindern angeht, sie sind zum Glück kein Eigentum und man kann sie nicht mit einem finanziellen Verlust vergleichen.
Doch, denn es geht um Verlust. Und verlieren kann man sowohl Eigentum wie auch Kinder. Es liegt in der Natur eines Vergleiches, dass man UNTERSCHIEDLICHES miteinander vergleicht.
Wenn man vier Kinder hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass einem von ihnen etwas zustößt statistisch gesehen größer, als wenn man zwei Kinder hat. Andersherum, wenn man vier Millionen hat, dann will man auch die fünfe Million erreichen, aber bei vier Kindern will man nicht unbedingt ein fünftes Kind, außer man heißt Elon Musk, dann will man ein Dutzend Kinder mit vielen Frauen...
Es geht auch nicht um zusätzliche Kinder oder Millionen, sondern um den Verlust dessen, was man gerne hatte. Und man kann eben nicht verlieren, was man niemals hatte.
Im verlinkten Interview wird erwähnt, dass man mit dem, was man hat nur kurz zufrieden ist und nach einer gewissen Zeit will man wieder mehr, weil die neue Errungenschaft wieder Freude bereitet. Der kleine Mann will ein neues Auto und die Superreichen brauchen dann eine neue, größere Yacht, um wieder Freude daran zu haben. Das ist die menschliche Natur.
Richtig, so verhält es sich auch mit Lottogewinnern. Nach einer kurzen Phase der Euphorie, sinkt ihr Glücksempfinden wieder auf das vorige Niveau ab - und nicht selten auch weiter runter.
Es sind die anvisierten Ziele, die einen Menschen begeistern, ihn leben lassen. Es ist nicht das schon Erreichte.
Das Glück ist übrigens etwas Flüchtiges und das ist oft unabhängig vom Reichtum. Ich beneide beispielsweise kein Bisschen Elon Musk, allein schon, weil mir seine Erfahrung mit seinem ersten Kind erspart geblieben ist, das mit 10 Monaten an plötzlichem Kindestot gestorben ist. Ich beneide ihn aber auch umso weniger für sein Asperger-Syndrom, dem er hauptsächlich seinen Reichtum zu verdanken hat. Meine Wahrnehmung der Welt und meine Einstellung zum Leben sind mir viel wichtiger. Ich bin zufrieden mit meinem Leben, so wie es bisher verlaufen ist und ich möchte mit keinem tauschen.
Ähnliches würde wohl Elon Musk zu der Idee, seinen Lebenslauf gegen deinen einzutauschen, sagen.
 
Zurück
Oben