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Der Tod

redbaron

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16. Januar 2009
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AW: Der Tod

Hab ich mich im Ton vergriffen? Nein, ich wollte dem Thema keine andere Richtung geben, sondern zwei Argumente bzw. Ideen gleichzeitig berücksichtigen. Das ist mir wohl nicht gut gelungen. Bin noch dabei, mich hier im Forum zu orientieren und fühle mich einer Auseinandersetzung mit dir noch nicht gewachsen. Aber ich arbeite dran! Bis demnächst mal, Kaawi


mann sagt der Ironie ja auch frauenstoppende Eigenschaften nach...

Der Rote Baron
 
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Kaawi

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AW: Der Tod

mann sagt der Ironie ja auch frauenstoppende Eigenschaften nach...

Der Rote Baron
Worum geht s dir hier eigentlich? Ich wollte eigentlich eine Perspektive für Verständigung eröffnen, wenn du dich da nicht drauf einlassen möchtest teil `s mir doch bitte mit. Wenn du Streit suchst wende dich.. an User mit derselben Intention.
 

redbaron

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AW: Der Tod

Worum geht s dir hier eigentlich? Ich wollte eigentlich eine Perspektive für Verständigung eröffnen, wenn du dich da nicht drauf einlassen möchtest teil `s mir doch bitte mit. Wenn du Streit suchst wende dich.. an User mit derselben Intention.


es geht mir hier in diesem Thread konkret um eine Brücke zwischen dem Thema "Tod" und einem Paradigma unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, nämlich dem "Erben" und dessen Folgen. Ich habe meine Gedanken dazu sehr ausführlich erklärt, dabei meines Erachtens niemanden angegriffen oder verärgert - und war der Meinung, damit außerdem "ontopic" am Thema zu bleiben.

Dich erlebe ich als jemanden, der auf eine Seite Text überhaupt nicht eingeht, sondern stattdessen direkt und für mich kaum nachvollziehbar auf das Thema "Eltern und Nachkommen" überzuleiten versucht hat. Das von dir angedeutete Thema "Besitz und Eigentum" habe ich bewußt nicht aufgegriffen und dazu eine Begründung geliefert.

Deinen Hinweis, du könntest mir "nicht gewachsen" sein, habe ich rein ironisch aufgefaßt - und ebenso - selbstironisch - beantwortet.

Dich schätze ich inzwischen so ein, daß du Streit suchst, aber das geschickt zu verbergen versuchst. Vielleicht hast du auch nur ein Problem mit dir selbst. Auf jeden Fall werde mich mich dir nicht weiter fortwährend zu erklären versuchen, weil ich gerade in einem solchen Interaktionsmuster ein bloßes Spiel "ich verstehe dich nicht, sprich doch deutlicher..." sehe.


Der Rote Baron
 

Kaawi

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AW: Der Tod

Du mußt viele negative Erfahrungen mit Mißverständnissen gemacht haben, wenn du derartig mißtrauisch reagieren mußt. Wir gehen uns hier wohl besser aus dem Weg. Kaawi
 

fusselhirn

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AW: Der Tod

@redbaron

Wie würden in deinem Ansatz Erb-Schulden gehandhabt?
Was würde der Witwer/Witwe behalten dürfen?

Falls das Erbe der Staat bekommt würden die Menschen Wege und Mittel (z.B. Schenkung vor dem Tod) finden um dies zu umgehen.

lg,
fusselhirn
 

redbaron

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AW: Der Tod

Du mußt viele negative Erfahrungen mit Mißverständnissen gemacht haben, wenn du derartig mißtrauisch reagieren mußt. Wir gehen uns hier wohl besser aus dem Weg. Kaawi


da hast du nicht ganz unrecht, Kaawi, ich hab' ein halbes Menschenleben lang emotionalen Mißbrauch und suggestive Fremdbeeinflussung erlebt. Seit meinen ersten Entdeckungen, daß ich auch selber eine Meinung haben darf, die von der Meinung anderer abweicht, bin ich generell vorsichtiger geworden - und hab' gelernt, daß selbst ein auf den ersten Blick harmlos aussehender Dialog mit Vorsicht zu genießen ist. Man kann mit bloßen Worten dem anderen versuchen, seine subjektive Wirklichkeit als allgemeingültige Wahrheit zu verkaufen. Schnell wird aus einer offenen Kommunikation ein unterschwelliger Krieg um die geistige Führung...

Der Rote Baron
 

redbaron

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AW: Der Tod

@redbaron

Wie würden in deinem Ansatz Erb-Schulden gehandhabt?
Was würde der Witwer/Witwe behalten dürfen?

Falls das Erbe der Staat bekommt würden die Menschen Wege und Mittel (z.B. Schenkung vor dem Tod) finden um dies zu umgehen.

lg,
fusselhirn


@Fusselhirn:
was meinst du mit "Erb-Schulden"? Wenn ein Verstorbener Schulden statt Vermögen hatte?
Wo ist das Problem? Ist halt nix da. In so einem Fall wird ja auch derzeitig niemand ein Erbe antreten wollen...

Ich bin ja kein Ministerialbeamter, der hier die konkreten Details eines Gesetzesentwurfes auszuarbeiten hätte. Deshalb lasse ich die Details - es geht mir um den Denksatz, den Akt des "Vererbens" überhaupt in Frage zu stellen. Das tut ja anscheinend sonst keiner wirklich...

Mit dem Hinweis auf mögliche Umgehung des Nicht-Vererben-Könnens hast du natürlich das größte, sofort auftretende Problem angesprochen. Das war mir auch sofort klar - allerdings ist das nicht von vornherein gleich ein KO-Umstand für den Denkansatz, zumal eine ähnliche Problematik ja z.B. auch im schon lange bestehenden Steuerrecht existiert. Dort wird ja auch sehr viel Geld über illegale und legale(!) Wege umgeleitet... welches Unternehmen zahlt heutzutage schon noch Steuern...?

Mir geht es derzeit um Verbreitung dieser Idee: daß Vererben eben *nicht* selbstverständlich ist. Ebenso wenig wie heutzutage noch zwischen Klerus, Adel und Bürgertum unterschieden wird. Die Zeiten ändern sich, oder?


Der Rote Baron
 
K

kathi

Guest
Der Tod und sein Erbe

Wie könnte denn eine Gesellschaft aussehen, die das "Erben" gar nicht kennt?
In der es schon seit Urzeiten völlig selbstverständlich wäre, daß der instutionellen Gemeinschaft (also dem Staat) der Nachlaß zufällt? Und dieser dann entscheidet, wie das Vermögen des Verstorbenen verwendet wird?

Diese Frage ist nämlich der entscheidende Punkt: die Gemeinschaft als "Erbe" könnte nunmehr in jedem einzelnen "Erbfall" auf die bestehende, materielle Ungleichheit direkten Einfluß nehmen und langfristig das Volksvermögen hinsichtlich einer politischen Zielvorgabe der bestmöglichen Gleichverteilung korrigieren. Und zwar ohne das Problem, daß sofort überall Interessengruppen und Lobbyisten dagegen angehen, was ja ansonsten eines der größten Hindernisse ist, wenn irgendwo mal auch nur kleinste Häppchen umverteilt werden sollen. Die Logik lautet dann eben: ein Toter kann sich über die Verwendung seines Nachlasses nicht mehr aufregen, weil er ja tot ist...

Ein paar Generationen später könnte unsere Gesellschaft dann schon ganz anders aussehen... oder sieht jemand gravierende Denkfehler?

hallo roter baron,
ich sehe keinen prinzipiellen denkfehler in deinen überlegungen.

nur die derzeitige völlige undurchführbarkeit.

denn unsere gesellschaft ist ja sozial nicht sehr reif....eine derartige reife würde deine idee aber bedingen.
stattdessen fühlen sich viele menschen in gesellschaftsgruppen stark benachteiligt....diese werden also als erstes um hilfe schreien....ob sie nun wirklich objektiv benachteiligt sind oder nicht.
und andererseits gibt´s dann die gruppen der "fürsprecher", derer also, die den nachlass aufzuteilen haben....hier ist die frage: wie integer sind sie? ... und wie persölich gereift, um gerecht sein zu können?
oder nutzen jene dann ihr amt aus, um sich manches selbst auf die seite zu schaffen? ... oder lassen sie sich von bestimmten lautstark auftretenden personengruppen beeinflussen - und andere gehen wieder leer aus?

nicht, dass ich glaube, dass so eine form, wie die von dir angedachte, niemals realität werden könnte.
aber derzeit sicher nicht......denn derzeit fühlen sich die menschen VIEL ZU WENIG innerhalb der gruppe VERBUNDEN....sind auch noch nicht gewohnt, auf den anderen zu schauen....wollen unliebsames ausgliedern, wegdrängen.....ja - ich will frech sein und so weit gehen zu sagen, sie sind ja noch nicht mal imstande, ohne arg und hohn miteinander zu kommunizieren.

wenn ich mir die letzten diskussionen gerade hier in diesem thread anschaue, dann seh ich, dass eigentlich keiner von euch dem anderen ungut oder ironisch kommen wollte.....dass aber sehr wohl vom anderen angenommen wurde, dass er/sie das schon tut.

misstrauen ist es also, das eine direkte und erfreuliche kommunikation trübt.

und misstrauen wäre auch der hemmschuh für die idee des "gruppennachlasses".

ich weiß nicht, ob mensch dieses misstrauen auch wieder im großen stil wegkriegen kann.

im einzelfall schon - aber ob und wann eine größere menschengruppe ihr misstrauen bewältigt hat???

keine ahnung.

liebe grüße
kathi

p.s.: bitte liebe kaawi und redbaron, fühlt euch von meinen worten NICHT persönlich angegriffen.
ich beobachte solche kjommunikations-missverständnisse schon lange; sie kommen überaus häufig in solchen foren vor.
auch ich bin davor nicht gefeit!
es geht mir nur darum, es aufzuzeigen. um es sichtbar zu machen. und damit auch die erschwernis beim austausch von uns menschen.
...um es irgendwann auflösen zu können.
 

Kaawi

Well-Known Member
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18. Januar 2009
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7.478
AW: Der Tod

da hast du nicht ganz unrecht, Kaawi, ich hab' ein halbes Menschenleben lang emotionalen Mißbrauch und suggestive Fremdbeeinflussung erlebt. Seit meinen ersten Entdeckungen, daß ich auch selber eine Meinung haben darf, die von der Meinung anderer abweicht, bin ich generell vorsichtiger geworden - und hab' gelernt, daß selbst ein auf den ersten Blick harmlos aussehender Dialog mit Vorsicht zu genießen ist. Man kann mit bloßen Worten dem anderen versuchen, seine subjektive Wirklichkeit als allgemeingültige Wahrheit zu verkaufen. Schnell wird aus einer offenen Kommunikation ein unterschwelliger Krieg um die geistige Führung...

Der Rote Baron
Ich kann nur beteuern, roter Baron, daß es nicht meine Absicht war, deinen schlimmen Erfahrungen eine weitere hinzuzufügen!!! Es tut mir wirklich leid, wenn das so rüber gekommen ist, und ich räume gerne ein, daß ich mich äußerst ungeschickt ausgedrückt habe, feindselig, mißgünstig oder ironisch war aber in dem gesamten Wortwechsel gestern von mir nichts gemeint. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir das glauben könntest. Ich glaube, inhaltlich sind wir gar nicht so weit auseinander wie es scheint.
LG Kaawi
 
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Reinhard70

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23. Mai 2008
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AW: Der Tod

Schnell wird aus einer offenen Kommunikation ein unterschwelliger Krieg um die geistige Führung... - Der Rote Baron

Da hast Du leider recht. Aber es geht auch anders.
 
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