Wäre ich jetzt zynisch, würde ich das Recht auf das Tragen von Waffen und deren Nutzung gegenüberstellen. Quasi als physikalischen Ausgleich. Denn gerade die Staaten, die das Töten unschuldiger, durch ihre laxe Gesetzgebung zum Waffenbesitz gefördert, hinnehmen, schreien ja am lautesten gegen die Abtreibung ...
Noch irrwitziger wird es, da es in vielen US-Staaten die Todesstrafe gibt. Das ist doch schizophren.
Meine Tochter macht nach ein paar Monaten Schwangerschaft immer den Test, ob ihr Baby Trisomie 23 bekommt,.......................Die Frage, wie sie zur Abtreibung grundsätzlich steht, ist für sie irrelevant und theoretisch, weil sie Kinder liebt,
Es heißt Trisomie 21

Warum lässt die diesen Test machen, wenn für sie Schwangerschaftsabbruch nicht in Frage kommt und sie Kinder liebt?
Zumal das in DE keine, (bzw. seit 1.7 nur unter best. Voraussetzungen) Kassenleistung, sondern sogar
mit mind. 129 € recht teuer ist.
Denn diese Tests macht man zu einem Zeitpunkt, zu dem ein Abbruch rechtlich noch möglich ist. Zudem entscheiden sich die meisten nach dieser Diagnose für einen Abbruch.
Man könnte also auch warten, bis das Kind so groß ist und man die
Trisomie auf dem Ultraschall erkennt. Das ist ca. die 11.-14. SSW.
Aber das wird dann natürlich zu knapp für einen Abbruch, der nur bis zur 12 SSW erlaubt ist.
Wozu also dieser Test?
Will man das Risiko der Trisomie 21 verhindern oder mindern, setzt man mit über 40-45 einfach keine Kinder mehr in die Welt. Alles andere könnte man sonst als puren Egoismus bezeichnen, weil man Kinder liebt und so viele wie möglich haben will.
Einerseits vehement gegen Abbruch sein, aber auf eine Behinderung testen, klingt nicht sehr überzeugend.
Wer Kinder liebt und viele will, der bekommt es auch gewuppt mit einem behinderten Kind. Es sei denn, es stehen eigene rein egoistische Interessen dagegen

Die ja aber angeprangert werden, wenn es um Frauen geht, die einen Abbruch machen, weil es gerade nicht in ihre Lebensplanung passt.
Welcher Egoismus ist dann legitim und moralisch korrekt?
TM, die pränatale Tests sehr kritisch sieht