Es wird ein Lebewesen getötet. Ständig werden Lebewesen getötet, selbst solche die selbst lebensfähig sind und sehr schmerzempfindlich sind.Ich bevorzuge den Begriff: Kindermord, denn genau diese werden vor ihrer Geburt getötet, nichts anderes, diese ganzen Wortverharmlosungen sollen doch nur verschleiern, was es tatsächlich ist, ein Lebewesen wird getötet.
Was bei einem Fötus nicht der Fall ist.
Dieses komplexe Gehirn von Menschen ist keine Zierde, wie es viele religiöse Menschen vermuten würden.
Schmerzempfinden setzt ein hohes Maß an Komplexität voraus und bevor es diese nicht gibt, gibt es auch keinen Schmerz.
Der Fötus bekommt von seinem Dasein und seinem Ende genauso wenig mit wie die Millionen von Samenzellen die einem einzigen Samenerguss in einem Kondom entsorgt werden.
Wenn du allerdings ein Kind zur Welt bringst wird das zur Folge haben das deswegen fühlende Lebewesen sterben werden.
Auch der Mensch den du geschaffen hast, dein Kind, wird deswegen sterben müssen. Aber womöglich sogar einen sehr schmerzhaften Tod und keinen schmerzlosen der stattfindet bevor der Fötus überhaupt erst zu etwas geworden ist das fühlt das es am Leben ist.
Die viel schwerwiegendere ethische Frage zum Thema Abtreibung ist nicht ob es ethisch vertretbar ist abzutreiben sondern ob es ethisch vertretbar ist nicht abzutreiben.
Ich weiß, für diesen Gedankendank braucht es weit mehr Selbstkritik als sich die meisten Menschen selbst antun möchten.
Die meisten Eltern fühlen sich nicht dafür verantwortlich wenn Ihr Kind Krankheit erleidet, Opfer eines Unfalls wird, sterben muss usw.
Die meisten Menschen sind aber auch eher selbstsüchtig als verantwortungsbewusst.
Das stimmt so nicht ganz. Es gibt da eine wichtige Ausnahme, die für das Erbrecht von besonderer Bedeutung ist: