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Wie kam "Gott" in die Welt?

Wahrheit - Wahrnehmung - Wirklichkeit

Original geschrieben von walter Hm.
Dann definier mal "Wahrheit".
Und was ist mit den lieben Quanten?
Das hab ich hier auch schon 2, 3 mal getan. Also:
Wahrheit ist die exakte Geisteskope von Wirklichkeit. Wirklichkeit ist Wirklichkeit. Und die Quanten und die Unbestimmbarkeit ihrer Partikel oder was weiß ich sind auch Wirklichkeit.

GG
 
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Warum es Göttlichkeiten geben müsse, fragst du.
Weil (unsere) Logig sie fordert und unsere Wahrnehmung weiss, dass es sie gibt.

Wahrheit habe ich schon definiert: Dass ein Fluss eine Quelle haben muss, scheint ein Prinzip zu sein. Wenn einmal Prinzip, dann überall Prinzip.

Zu Quanten fällt mir nichts ein, ausser, dass wir hier möglicherweise schon sehr nahe beim sog. Feinstofflichen sind.
E.
 
Gibt es eine Logik der Gottesexistenz?

Original geschrieben von Elias
Warum es Göttlichkeiten geben müsse, fragst du.
Weil (unsere) Logig sie fordert und unsere Wahrnehmung weiss, dass es sie gibt.
Also: Meine nicht... Aber erklär doch bitte mal: Warum ist die Existenz Gottes logisch?
 
Die Frage:

Wie kam Gott in die Welt?
Ich glaube nicht so unbedingt, dass Animismus,
Polytheismus und Monotheismus so viel miteinander
zu tun haben. Erst recht nicht als logische
Entwicklungskette.

Das alles exitiert noch nebeneinander, und die Frage,
wie die Erfindung Gottes (des einen Gottes Jahwe oder
Allah) stattgefunden hat, wird damit nicht schlüssig
geklärt. Es gibt Afrikaner, die behaupten, dass es
auch in Afrika vor den Missionaren schon Monotheismus
gegeben hat, und warum soll das nicht so sein? Für
uns gehört Monotheismus mit den drei großen
Schriftreligionen zusammen, logo, so ist er zu
uns gekommen.

Neben der Frage von Gisbert ist eine zweite Frage
ebenso interessant:

Warum glauben so viele Milliarden Menschen an diesen
einen Gott?
anders ausgedrückt: Warum ist ihnen
der Gedanke so plausibel? Oder: Wie kam Gott in den Kopf?

Zu beiden Fragen ein Erklärungsversuch:

Das Bewusstsein beginnt schon vor der Geburt. Der erste
Gedanke (Im Mutterleib.) ist: Ich fühle mich wohl.

Dann kommt die Katastrophe der Geburt und die Erfahrung,
dass außer dem Ich, das sich irgendwie fühlt, noch etwas
anderes da ist: Die Welt.

Der zweite Gedanke ist ein gewagtes Weltmodell:
Die Welt ist so wie ich. Aus dieser Idee
entspringt die Vorstellung von Gott. Gott ist
eine Projektion des Ego auf die Welt.

"Wohin immer du dich wendest,
dort ist Allahs Angesicht."


Xenofon
 
Re: Hi gisbert

Original geschrieben von Gisbert Zalich
Wer ist dieser "berühmte Mann"?
Wir erkannten, wir brauchen Verhaltensregeln, Gerechtigkeit, Moral. Was is denn DAS nun alles? Es ist nicht zu greifen und nicht zu sehen, aber irgendwie da - also ist es "Gott".
Versuche doch mal, diese Blickweise an dich herankommen zu lassen. Versuche mal so zu denken, wie ich denke. Ohne ANGST vor diesem Gott, er würde dich dafür verdammen.


Gisbert, ich weiß nicht mehr, wer es war, es ist zu lange her.
Deine Blickweise kann ich durchaus nachdenken, doch ich kann nicht so denken, wie du denkst und das hängt mit meiner ganz persönlichen Beziehung zur Wirklichkeit des Seins schlechthin zusammen. Auch sind in deinen Ausführungen in der Regel Auslassungen und Unschärfen enthalten, die für mich die Überzeugungskraft deines Denkens schwächen.

herzliche grüße von manni
 
xenofon:
Warum glauben so viele Milliarden Menschen an diesen
einen Gott? anders ausgedrückt: Warum ist ihnen
der Gedanke so plausibel? Oder: Wie kam Gott in den Kopf?

O weh!

Was hat die Tatsache, daß sich das Christentum so ausgebreitet hat, damit zu tun, daß der Gedanke an den Christengott so plausibel ist?

Die KK missionierte mit Feuer und Schwert.

Die Sachsen wurden damals vor die Wahl gestellt: Tod oder Taufe.

Dann ist den Katholiken jegliche Geburtenkontrolle und Abtreibung verboten. Sie müssen sich also zwangsläufig vermehren, wenn sie ihre natürlichen Bedürfnisse befriedigen wollen. Die Säuglinge werden dann zwangsgetauft, indem die christlichen Kirchen den ursprüngliche Sinn der Taufe (Umkehr auf dem Lebensweg, Reue) pervertieren.

Viele Göttinnen und Götter anzunehmen, das ist üblich.

Auch die hebräischen Wüstennomaden hatten ursprünglich viele Götter, oder wie ist das erste Gebot >>du sollst keine anderen Götter neben mir haben<< sonst zu interpretieren.

Ein Verbot zeigt an, daß das Verbotene praktiziert wird.
 
Welt=ich=Gott?

Geschrieben von xenofon.
Der zweite Gedanke ist ein gewagtes Weltmodell: Die Welt ist so wie ich. Aus dieser Idee entspringt die Vorstellung von Gott. Gott ist eine Projektion des Ego auf die Welt. "Wohin immer du dich wendest, dort ist Allahs Angesicht."

Lieber xenophon, heisst das nicht, du bist eingeschlossen? Wie soll man das denn aushalten?
grüße von manni
 
eine welt ohne gott

hallo gisbert!
soweit ich deine bisherigen beiträge verstanden habe, bist du - auf dem verstandesweg bzw. via logischer schlussfolgerungen - zur überzeugung gelangt, dass es kein göttliches wesen gibt. gleichzeitig sagen dir deine 'lebenserfahrungen', dass man immer auch 'auf seine gefühle' hören soll (s. thread 'atheismus').
dazu ist mir folgendes praktische beispiel aus dem spitalsalltag eingefallen (welches nicht provozieren soll ! sondern unseren diskurs wieder ankurbeln):
ein fünfjähriges mädchen steht vor dem krankenbett seiner mutter, die bei einem unfall lebensgefährlich verletzt wurde, und fragt dich (weil es das irgendwo aufgeschnappt hat): 'kommt meine mutti in den himmel?'
was hast du diesem kind als heil-mittel gegen seine angst, was als ersatz-lösung für den himmel anzubieten?
grüße
n.
 
eine welt ohne gott

Original geschrieben von nussknacker
ein fünfjähriges mädchen steht vor dem krankenbett seiner mutter, die bei einem unfall lebensgefährlich verletzt wurde, und fragt dich (weil es das irgendwo aufgeschnappt hat): 'kommt meine mutti in den himmel?'
was hast du diesem kind als heil-mittel gegen seine angst, was als ersatz-lösung für den himmel anzubieten?
Ich würde dem Kind natürlich eine Antwort geben, die es versteht. Also: "Ja." Man könnte auch sagen: Sie wird reinkarniert. Man könnte auch sagen: Sie geht in den Weltgeist ein. Das wäre meine Zwischenlösung, die ich anzubieten hätte. Aber die verstünde das Kind wohl nicht.


GG
 
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Völlig einverstanden. Menschlichkeit und Güte (was eigentlich ein und das selbe ist) gebieten es, dem Mädchen die Frage mit Ja zu beantworten.
Elias
 
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