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Über den Sinn unseres Daseins

AW: Über den Sinn unseres Daseins.

hm - vollendung einer beziehung ist wohl schwerlich ohne beendung einer beziehung möglich...... vollendung kann mE nach wohl nur im starrren/toten liegen ..... beziehungen sollten wohl besser einer lebendigen und ständigen anpassung bzw neudefinition unterworfen sein... so auch unsere beziehungen ... zum partner ... anderen menschen ... den dingen um uns herum zur welt und auch zu "gott" ...., diese dinge sind vermutlich frühestens wenn wir die löffel abgeben als vollendet zu betrachten ... unser sinn liegt vermutlich wohl in der kontinuierlichen neudefinition unserer "beziehungen"

Ich empfinde Vollendung nicht als Folge,
sondern als Vorraussetzung.
Insofern sehe ich halt keinen Sinn darin,
mich mit Überlegungen darüber aufzuhalten,
wie und wann sie erreicht werden kann.
Der sich ständig wandelnde Prozess ist das Ei,
welches die Vollendung legt.
Aber vielleicht hat auch der Prozess die Vollendung gelegt?

Sofern ich es überschaue,
gibt es zwei grundsätzliche Betrachtungsweisen.
Die eine geht davon aus,
dass Vollendung ein erstrebenswertes Ziel ist.
Und bedient dieses Ziel entsprechend
mit besten Kräften samt Gewissen.

Die andere - zu dieser neige ich -
kennt solches Ziel gar nicht.
Und sieht entsprechend keinen Sinn darin,
dieses zu verfolgen.
Diese Sicht geht eher davon aus:
Linear gedachte Vollendung ist eine Illusion.
Entsprechend entspringen alle Handlungen,
die in ihrem Namen geschehen,
illusionsverhaftetem Denken.

Und zieht diese Konsequenz:
Es liegt kein Segen darin,
das Phänomen Vollendung anzustreben.
Aber es liegt viel Segen darin,
sich des Phänomens Vollendung
in jedem Moment bewusst zu sein.

Sichtweise, die erlaubt,
wertfrei zu akzeptieren, was wertet.
In sich und auch in anderen.
Sie erlaubt rundum alles.
Das macht sie in ihren Grundfesten unangreifbar.
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

[]
Ich empfinde Vollendung nicht als Folge,
sondern als Vorraussetzung.
Insofern sehe ich halt keinen Sinn darin,
mich mit Überlegungen darüber aufzuhalten,
wie und wann sie erreicht werden kann.
Der sich ständig wandelnde Prozess ist das Ei,
welches die Vollendung legt.
Aber vielleicht hat auch der Prozess die Vollendung gelegt?
ach - ich denke der prozess prozessiert einfach nur so vor sich hin - gleich einer rollenden murmel - er ist henne und ei gleichzeitig - läuft ab in interaktion mit seiner umgebung - er wird mit vollendung nichts am hut haben...

Sofern ich es überschaue,
gibt es zwei grundsätzliche Betrachtungsweisen.
Die eine geht davon aus,
dass Vollendung ein erstrebenswertes Ziel ist.
Und bedient dieses Ziel entsprechend
mit besten Kräften samt Gewissen.
na ja - ist es nicht die def von vollendung - eine "idee" haben und diese versuchen zu realisieren ? vollendung würde sich dann an der differenz zwischen der "idealen" idee und seiner rrealisierung messen lassen können...
dieses wäre dann wohl die materialistische perspektive..


D
ie andere - zu dieser neige ich -
kennt solches Ziel gar nicht.
Und sieht entsprechend keinen Sinn darin,
dieses zu verfolgen.
Diese Sicht geht eher davon aus:
Linear gedachte Vollendung ist eine Illusion.
Entsprechend entspringen alle Handlungen,
die in ihrem Namen geschehen,
illusionsverhaftetem Denken.
das ist weniger materialistisch und etwaqs mehr nihilistisch ^^ aber auch eher meine einstellung





Und zieht diese Konsequenz:
Es liegt kein Segen darin,
das Phänomen Vollendung anzustreben.
Aber es liegt viel Segen darin,
sich des Phänomens Vollendung
in jedem Moment bewusst zu sein.
hm - du misst deine entscheidungen an "segen" (was verstehst du darunter)
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

[]
hm - du misst deine entscheidungen an "segen" (was verstehst du darunter)

Ups, eine sehr berechtigte Frage -
gibt ja tatsächlich diverse Bedeutungen des Begriffs.
Ich benutze ihn im Sinne von Fülle, Ernte, gutem Ergebnis.
Und meine damit eigentlich nicht Materielles -
jedenfalls nicht Materielles im üblichen Sinn.
Eher Fülle im Sinne Hundertwassers.
In seinen Häusern gibt es keine rechten Winkel.
Weil er diesen als konstruiert und lebensfremd erkannt hat.
Dafür gibt es ganz viel beflügelnden Platz.
Solchen, an dem verschiedenstes Leben entfalten kann.
Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre -
eine, die nicht Zeit und Energie auf die Pflege
lebensfremder Konstruktionen verschenkt,
sondern dem Leben in dessen Vielfalt bekommt.
Was wiederum den 'Pflegern' sehr gut bekommt.

Natürlich kann ein Gefüge auch auf der Basis
von Kontrollnotwendigkeit und Beschneidung funktionieren
(Nicht wirklich lange, aber oft länger als ein Menschenleben).
Nicht das ist die entscheidende Frage.
Sondern jene, ob man so ein Gefüge pflegen will.

Ich seh es so:
Ob wir wollen oder nicht, wir leben im Paradies.
Irgendwer kam mal vor langer Zeit auf die Idee,
wir hätten es verlassen.
Ein Gerücht, das sich seitdem hartnäckig hält.
Nur leider haben wir mit der Erschaffung fernen Garten Edens
auch einen Nährboden für Selbstentmachtung angelegt.
Kostet viel Energie, aus dem Paradies Hölle zu machen.
Energie, mit der man unter anderem so tolle Häuser
wie die von Hundertwasser bauen könnte -
in denen Bäume genauso Platz haben wie zierlicheres Leben.

Mental in einem solchen Haus zu wohnen,
das verstehe ich unter Segen.
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

... Sinn unseres Daseins?

(M)ein: Nach der Hirnwäscherei von Kindergarten bis Beruf
- trotzdem wieder sein kindliches(?) Original zu werden.
:autsch:
:regen:
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Dieses - mehrfach existierende - Thema hat, wiederholt erwähnt, einen guten Tenor:

Das Leben hat den Sinn, den ihm der einzelne gibt.

Ergibt, von der anderen Perspektive betrachtet, logischerweise die Konsequenz:

Entweder Du gibst Deinem Leben selbst einen Sinn oder andere
geben Deinem Leben einen Sinn - allerdings in deren Sinn.​

LG Zeili

Das ist mir ehrlich gesagt zu kompliziert. Bie mir hat alles das Sinn, was meine Sinne betrifft bis in die kleinste Faser hinein.

Und der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt, ironie: soll ich zum wiederholten Male von Friedrich SCHILLER ausrichten ...schnl:

Ist doch nur logisch. Es kommt aber darauf an was für Spiele gespielt werden.
Welche die allen Freude machen und bei denen alle gewinnen können oder die Nullsummenspiele. So wie einer wird gewinnen. Bislang bin ich immer nur über kurz oder lang auf Nullsummenspieler wie Du Dich auch als Einer heraus kristallisiert hast gestoßen. :bwaah:
:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
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