Freyfrau
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- 14. Januar 2011
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.
Ich empfinde Vollendung nicht als Folge,
sondern als Vorraussetzung.
Insofern sehe ich halt keinen Sinn darin,
mich mit Überlegungen darüber aufzuhalten,
wie und wann sie erreicht werden kann.
Der sich ständig wandelnde Prozess ist das Ei,
welches die Vollendung legt.
Aber vielleicht hat auch der Prozess die Vollendung gelegt?
Sofern ich es überschaue,
gibt es zwei grundsätzliche Betrachtungsweisen.
Die eine geht davon aus,
dass Vollendung ein erstrebenswertes Ziel ist.
Und bedient dieses Ziel entsprechend
mit besten Kräften samt Gewissen.
Die andere - zu dieser neige ich -
kennt solches Ziel gar nicht.
Und sieht entsprechend keinen Sinn darin,
dieses zu verfolgen.
Diese Sicht geht eher davon aus:
Linear gedachte Vollendung ist eine Illusion.
Entsprechend entspringen alle Handlungen,
die in ihrem Namen geschehen,
illusionsverhaftetem Denken.
Und zieht diese Konsequenz:
Es liegt kein Segen darin,
das Phänomen Vollendung anzustreben.
Aber es liegt viel Segen darin,
sich des Phänomens Vollendung
in jedem Moment bewusst zu sein.
Sichtweise, die erlaubt,
wertfrei zu akzeptieren, was wertet.
In sich und auch in anderen.
Sie erlaubt rundum alles.
Das macht sie in ihren Grundfesten unangreifbar.
hm - vollendung einer beziehung ist wohl schwerlich ohne beendung einer beziehung möglich...... vollendung kann mE nach wohl nur im starrren/toten liegen ..... beziehungen sollten wohl besser einer lebendigen und ständigen anpassung bzw neudefinition unterworfen sein... so auch unsere beziehungen ... zum partner ... anderen menschen ... den dingen um uns herum zur welt und auch zu "gott" ...., diese dinge sind vermutlich frühestens wenn wir die löffel abgeben als vollendet zu betrachten ... unser sinn liegt vermutlich wohl in der kontinuierlichen neudefinition unserer "beziehungen"
Ich empfinde Vollendung nicht als Folge,
sondern als Vorraussetzung.
Insofern sehe ich halt keinen Sinn darin,
mich mit Überlegungen darüber aufzuhalten,
wie und wann sie erreicht werden kann.
Der sich ständig wandelnde Prozess ist das Ei,
welches die Vollendung legt.
Aber vielleicht hat auch der Prozess die Vollendung gelegt?
Sofern ich es überschaue,
gibt es zwei grundsätzliche Betrachtungsweisen.
Die eine geht davon aus,
dass Vollendung ein erstrebenswertes Ziel ist.
Und bedient dieses Ziel entsprechend
mit besten Kräften samt Gewissen.
Die andere - zu dieser neige ich -
kennt solches Ziel gar nicht.
Und sieht entsprechend keinen Sinn darin,
dieses zu verfolgen.
Diese Sicht geht eher davon aus:
Linear gedachte Vollendung ist eine Illusion.
Entsprechend entspringen alle Handlungen,
die in ihrem Namen geschehen,
illusionsverhaftetem Denken.
Und zieht diese Konsequenz:
Es liegt kein Segen darin,
das Phänomen Vollendung anzustreben.
Aber es liegt viel Segen darin,
sich des Phänomens Vollendung
in jedem Moment bewusst zu sein.
Sichtweise, die erlaubt,
wertfrei zu akzeptieren, was wertet.
In sich und auch in anderen.
Sie erlaubt rundum alles.
Das macht sie in ihren Grundfesten unangreifbar.




soll ich zum wiederholten Male von Friedrich SCHILLER ausrichten ...

rg