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Pro und contra Sarrazin

Ich bin …

  • Pro

  • Contra

  • Neutral

  • Ich kenn ihn nivht


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
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Wer seit Monaten nichts zu sagen hatte, sollte nicht nach "THEEEEMAAA!" schreien.
Immerhin kein Zitat mehr in den letzten Tagen...
 
Du weichst aus. Meine Frage lautete: Welche Probleme hat denn eure FPÖ gelöst, als sie mitregierte?
Was unsere Wirtschaft angeht, wir verlassen uns auf die Parteien, die bisher ganz andere Herausforderungen gemeistert haben. Hat eure FPÖ auch vergleichbares vorzuweisen? Unsere AfD jedenfalls nicht und wir sind deshalb auch nicht darauf neugierig, denn sie hat nur einfache Lösungen zu bieten und sie haben sich nie bewährt.
Einigen wir uns auf gar keine - Und? Wen interessiert das jetzt noch? Die anderen Parteien haben es mehrfach bewiesen und beweisen es jetzt gerade, da ist es für mich verständlich, dass viele Menschen eine Alternative suchen. Und da schaffen es rechte Parteien sehr gut die Menschen abzuholen. Das muss man respektieren, sie gehen es geschickt an. Das heißt noch lange nicht, dass man alles gutheißt was sie machen.
Eine Analyse der anderen Parteien mitsamt deren Vorgehen, würde vielen gut tun.
Die rechten Parteien müssen nicht einmal mehr anbieten - das muss dich doch zumindest zum Nachdenken bringen. Sie sind nicht besser als die anderen Parteien, haben keine besseren Lösungen und haben es teilweise auch schon gezeigt, sie machen es in der Regierung nicht anders. Und trotzdem sprechen sie so viele Menschen an. Also an was liegt es dann?
Du meinst also, ich soll eine rechtsextreme Partei wählen, obwohl die SPD mit dazu beigetragen hat, dass Deutschland heute die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde ist? Und damit nicht genug, sie hat die soziale Marktwirtschaft und starke Gewerkschaften ermöglicht, die die Rechte der Arbeitnehmer verteidigen.
Ich sehe im Übrigen die Probleme, aber ich sehe keinen Grund, warum ich es dir nachmachen sollte und deshalb eine rechtsextreme Partei wählen. Die Demokratie opfern, um die Lösung der Probleme einer Partei anzuvertrauen, die nie etwas bewiesen hat? Das wäre doch Irrsinn.
Was mich abschreckt? Ihr habt die FPÖ salonfähig gemacht, indem ihr sie mitregieren habt lassen und jetzt ist die FPÖ die stärkste politische Kraft bei euch. Das schreckt mich ab.
Du musst sie nicht wählen, ich will dich auch nicht davon überzeugen. Du sollst selbst realisieren wieso das so ist und das auch verstehen. Dann könntest du vielleicht auch deine SPD dazu bringen, die Probleme zu lösen. Es ist vollkommen egal wer die Probleme löst, sie müssen nur gelöst werden.
Nur für dich und viele Parteien, gibt es ja in gewissen Bereichen keine Probleme. Na wenn es keine Probleme gibt, muss man auch nichts ändern. Sehen halt nur viele andere Bürger anders. Aber dann muss man sich auch nicht wundern, wenn einige Menschen andere Parteien wählen.
Und was ist passiert in Österreich? Ist das eingetreten, was vorher prophezeit wurde?
Auch die AFD wird irgendwann salonfähig. Dafür braucht es noch mehrere Reinigungsprozesse aber das wird kommen früher oder später. Und wenn man lange so weitermacht, dann wird es auch irgendwann eine Alleinregierung geben.

In der Region war ich auch, aber nicht in Syrien - genauso wenig wie du. Wir sprechen über Syrien und du weichst schon wieder aus.
Mit Ausnahme des Jemen, Kuwaits und einigen Emiraten, war ich schon mehrfach in den Ländern des nahen Ostens. Ich habe Orientalistik studiert, Arabistik und Islamwissenschaften. Ich hatte Vorträge an den Unis dort und war bei vielen Delegationen mit als Beraterin. Also bitte, vergleich dich mit jemanden anderen, du hast keinerlei Ahnung im Vergleich zu mir was dieses Feld betrifft. Meine Auszeichnungen spar ich dir jetzt, da gibts aber viele. Also rede als Laie weiter von deinen Gefühlen und Einschätzungen, ich habe Erfahrungen und arbeite in dem Bereich seit mehreren Jahrzehnten.
Ich interpretiere es genau so, wie du es meinst. Gerade eben hast du mir hinter vorgehaltener Hand empfohlen, es euch nachzumachen und die AfD zu wählen, weil die demokratischen Parteien die Probleme nicht lösen können.
Falsche Interpretation deinerseits.
Eure Probleme mit eurer FPÖ müsst ihr selbst lösen, ihr habt sie schließlich salonfähig gemacht und deshalb seid ihr keine guten Ratgeber für uns. Lasst uns nur machen, wir schaffen das gemeinsam mit der EU, die eure FPÖ genauso wie unsere AfD ablehnen.
Da gibts keine Probleme, nicht mehr oder weniger wie mit anderen Parteien. Alles dieselben Vereine, nur andere Farben.
In Österreich ist man gut 30 Jahre voraus was die Situation betrifft. Österreich wäre ein sehr guter Ratgeber für euch, aber wieso auch von anderen lernen, wenn man es besser weiß als alle anderen?:)
Ob du, ich, andere Parteien oder die EU, diese Parteien ablehnt, spielt keine Rolle. Wir leben in einer Demokratie, bekommt man die nötigen Stimmen zusammen, regiert man.
 
Wieviele Menschen wollen denn tatsächlich unsere ach so schrecklich geführten Länder verlassen und lieber in einem leben, wo die geforderte 'Alternative' schon Realität ist?
 
Nur weil du ein Össi bist, kennst du übrigens unsere Ossis nicht besser als wir, das ist ein Trugschluss...
Ganz recht und ich weiß das auch.
Du aber nicht weil du ja hin und wieder in den Urlaub dorthin fährst. Und die Politik schon mal gar nicht. Das hat man nach der Wende ja gesehen. Was übrigens sicherlich ein Mitgrund für die heutige Situation ist.
Die Linken gibt´s noch, um euch zu ärgern natürlich.:p Du wirst jetzt hoffentlich die Geschichte der Linken nicht mit der Geschichte der Nazis in unseren Ländern gleichsetzen wollen? Unser Höcke zeigt genauso wie euer Kickl, wo er steht.
Wir haben schon mal eine linke Partei verboten und die neue linke Partei wurde lange genug von Verfassungsschutz beobachtet, aber er hat sie nicht als linksextrem eingestuft. Bis dahin gelten bei uns Parteien als demokratisch. In einer Demokratie verbietet man auch nicht den Wählern, eine antidemokratische Partei zu wählen, sondern man verbietet die Partei, wenn sie gefährlich wird für die Demokratie. Das ist im Fall der AfD noch nicht soweit, aber das kommt noch vielleicht. Vorerst versucht sie Dobrindt mit ihren eigenen Methoden zu schwächen - ohne erkennbaren Erfolg...
Links gibt es nur weil es rechts gibt und umgekehrt. Ohne den jeweils anderen fehlt die Grundlage und beide verschwinden.
Ja, bei einem Verbot muss man sich dann ja nicht mehr mit den Gründen auseinandersetzen. Dann wird alles gut.
Nein, ich rede von der Ideologie, die 6 Millionen Juden industriell ermordet hat! Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was sie insgesamt angerichtet hat.
Verglichen mit linken Ideologien stimmt die Aussage mit Bruchteil.
Wir haben also genug rechte Parteien, aber die AfD ist sogar mit euren Identitären vernetzt und lässt sich von ihnen zum Thema Remigration beraten. Ich bin gespannt, wie du euren Identitären die Absolution erteilen willst. Rechtsextremisten sind Neonazis und bei uns gilt nach wie vor der Spruch: Wehret den Anfängen.
Vernetzt? So sehr wie die Linken, Grünen und die SPD mit der Antifa?
Sitzt irgend ein Identitärer im Parlament?
Unterm Strich beides derselbe Schwachsinn. Ich kann das sagen, du nicht, weil für dich eine Seite besser ist als die andere.
Dann hört endlich auf, sie durchzuschleusen. Im letzten Jahr waren sie trotzdem viel weniger als in den Jahren zuvor.
Wir haben allein aus der Ukraine über eine Million.
Von was redest du? Wer schleust wem durch? Ihr habt pro Kopf nicht die meisten Flüchtlinge aufgenommen.
Toll und trotzdem haben 9 Länder mehr Ukrainer aufgenommen pro Kopf.
Sag mir welche Fakten du von mir vermisst und du bekommst sie, aber du versuchst mir irgendwelche Probleme in meinem Land einzureden, die ich besser kenne als du.
Und genau hier liegt das Problem. Du glaubst es zu kennen. Du weißt, was alle anderen haben wollen und was gut für sie ist. Du weißt was gut für dich ist und das steht dir auch absolut zu. Du schaffst es aber nicht die Menschen davon zu überzeugen. Also ist für dich klar, es liegt nicht an dir und deiner Meinung/Haltung/Ideologie - sondern alle andern sind dumm, merken es nicht oder ihnen wird das Gehirn gewaschen.
Du tust das hier erfolgreich, aber zum Glück findest du hier nicht viele Opfer, weil es kaum User gibt.
Ja und das ist auch gut und ein Beweis für meine Argumentation.
Ich kann dir nichts einreden, was du in deinem Umfeld so nicht selbst erlebst.
Aber im Gegensatz zu dir, sehe ich ein, es kann Menschen geben, die unterschiedliche Erfahrungen machen. Ergo haben diese eine andere Meinung. Das ist nicht besser oder schlechter, es ist einfach so.
Ich kenne übrigens den Osten aus der Nähe, weil ich ihn regelmäßig besuche. Wir haben Verwandtschaft im Osten.
Dein Argument ist das Äquivalent zum ausländischen Freund bei Rechten.
 
Die Populisten reden immer davon, dass das Land so viele Probleme hätte, die es zu lösen gelte.
Wahr ist aber vielmehr: die meisten bzw die großen Probleme lassen sich nicht LÖSEN. Man kann
nur mit ihnen umgehen bzw bestmöglich mit ihnen leben.
Aber es ist unmöglich, alle Bedürfnisse aller Menschen zu befriedigen. Die Populisten versuchen,
ihren Feinden die Schuld an dieser unvermeidbaren Rahmenbedingung zuzuschieben, um dumme
Wähler dazu zu bringen, ihnen ihre Stimme zu geben.
Da gebe ich dir teilweise Recht. Man sollte hier nur ein paar Begriffe austauschen.
Nicht nur die Populisten heben Probleme hervor - es ist im Grunde die Aufgabe der Opposition. Das machen auch die anderen Parteien, quer durch die Bank.
Diese Einstellung ist eine Kapitulation und völlig fehl am Platz. Probleme müssen gelöst werden. Das wird man nur in seltenen Fällen zu 100% schaffen, aber jegliche Verbesserung ist eine Erleichterung. redet man Probleme klein oder spricht sie sogar ab, wird es mit der Zeit zu Problemen kommen. Nicht nur was den jeweiligen beriech betrifft, sondern viel mehr in der Reputation derjenigen, die dafür in der Verantwortung sind (egal ob man für die Probleme selbst verantwortlich ist oder sie jemand anderes geschaffen hat). Das ist die Aufgabe jeder Regierung und nicht nur das Schönreden von gewissen Problemen oder Situationen.
Ja, es ist unmöglich es allen Recht zu machen. Was aber nicht heißen darf, ich mache es nur gewissen Teilen recht (oder versuche es). Es braucht eben schon den Bezug zu Allen.
Wieder: Nein, die Leute sind nicht dumm. Andere Erfahrungen zu machen und auf Grund dieser andere Schlüsse zu ziehen, ist nicht dumm. Das ist eine Anmaßung sondergleichen. Damit sagt man, ich weiß es besser wie andere, alle anderen sind dumm. Nein, deren verhalten ist großteils nachzuvollziehen, wenn man es nur möchte. Und wieder - nachvollziehen heißt nicht gutheißen.
 
Nein!
Ja, Menschen haben immer Probleme und werden sie auch immer massiv finden. Egal, wie gut es ihnen 'objektiv' geht.
Die Populisten nutzen diesen Umstand für ihre Zwecke und verführen die Menschen und haben vor allem bei den weniger
Gebildeten Erfolg.
Tausche "Populisten" mit "Opposition" und ich gehe mit dir.
Du suggerierst, dass e seine gute und schlechte Seite gibt. Da gibts aber keinen Unterschied.
 
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Ich jammere nicht über frenilshtar, sondern habe dir frenilshtars Verhaltensweise vor Augen geführt, und dessen Niedertracht
und Destruktivität wird nicht durch ein "Viele sollten ihr Verhalten ändern" relativiert.
Du sollst nichts in Richtung frenilshtar machen oder gar bewirken (das wird nicht funktionieren) sondern lediglich verstehen wie
er tickt, um auch unsere Haltung ihm gegenüber zu verstehen. Andererseits sind Ratschläge zu diversen allgemeinen Sichtweisen
obsolet bzw beliebig.
Mein Bild von anderen Menschen mache ich mir selbst, da brauch ich keine Dritten dazu.

Du kritisierst die Populisten, weil sie dummen Menschen etwas einreden, was so nicht da ist. Machst aber genau dasselbe wenn du mir einreden willst, wie andere Menschen angeblich sind. Vielleicht hast du ja auch recht - zumindest was dich betrifft. Aber Menschen können ja auch zu Person A so sein und zu Person B anders sein. Vielleicht gibt es dafür dann auch nachvollziehbare Gründe.
 
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