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Pro und contra Sarrazin

Ich bin …

  • Pro

  • Contra

  • Neutral

  • Ich kenn ihn nivht


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
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Tue ich nicht. Aber sowohl die aktuellen Rechtsaußen wie auch Diktaturen wollen Demokratien zerstören.
Das wird behauptet um sie zu diskreditieren. Es gibt sicherlich vereinzelt Personen in diesen Parteien, die damit kokettieren. Aber bei uns sollten die Institutionen schon besser ausgebaut und gefestigt sein wie in den USA. Also selbst für die paar Träumer wird das nichts werden.
Sieht man ja schon alleine daran, dass rechte Parteien in Regierungen dann nicht alles so einfach umsetzen können wie sie das vor den Wahlen behaupten. Da wird man dann schnell wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt.
Doch, aber zur Erklärung reicht das von mir Vorgebrachte, und aktuell ist unsere Demokratie nicht durch Linksextreme gefährdet. Oder fällt dir ein linkes Pendant zur afd oder FPÖ ein?
Linke und BSW machen genau dasselbe in Deutschland. Gibt ja auch noch kleinere Parteien, die noch ganz anders drauf sind (DKP, KPD,...) Auch bei uns sind diverse Antifa Leute in den Parteien beschäftigt oder sitzen in den Parlamenten. Da sehe ich eben keinen Unterschied zwischen Identitären und Antifa etc. Links wird halt immer moralisch so dargestellt, als sei es besser und man hätte die Berechtigung (ja gar Pflicht) mit undemokratischen mitteln alle anderen zu bekämpfen.
Von wem kommt den immer wieder der Wunsch nach einem AFD Verbot, wer will (soziale) Medien zensieren,...? Nur rechte sind das nicht.
Mir geht es nicht um Verurteilungen, sondern um Lösungen und um Schutz.
Um Lösungen zu finden, muss man aber auch die Probleme sehen und sie ansprechen. Eben auch, wenn es in meine eigene Richtung geht. Da verstehe ich leider nicht, wieso ihr euch da so schwer tut. Da geht es ja nicht einmal um euch persönlich, es geht ja um die, die vorne weggehen und eure Ideale vertreten. Wenn die etwas falsch machen, kann man das schon einmal ansprechen. Konstruktive Kritik macht es ja besser. Es stärkt die eigene Position und macht einem resistenter gegen Argumente der anderen Seite.
 
Nee, die Masche mit den Unzufriedenen und den Wutbürgern zieht nicht mehr. Bei uns sind darunter solche, die sich in ihrer linken Diktatur gut eingerichtet hatten und die Vollkaskomentalität aus der Zeit vermissen. Das sind solche, die nie gelernt haben, Verantwortung für ihr eigenes Leben und das ihrer Familie zu übernehmen. Sie wollen wieder eine Diktatur und die Verspricht die AfD.
Was für Gründe bei euch eure Rechtsextremisten zur FPÖ treiben, das müsst ihr selber untersuchen. Bei euch ist das Phänomen viel älter als bei uns, wenn ich an Haider denke. Es gibt anscheinend einen braunen Bodensatz in Teilen der Bevölkerung.
Sehr richtig, diese Bezeichnung habe ich immer angezweifelt. Das war und ist eine viel zu einfache Erklärung mit der man sich wieder aus der Verantwortung stehlen wollte. Aber es passt zum verhalten der anderen Parteien. Damit macht man wieder alles richtig und die paar Idioten sind eben unzufrieden obwohl sie es nicht sein müssten.
Das sind genau dieselben Gründe wie in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt. Da ist Österreich kein Einzelfall und Deutschland auch kein atypischer Fall.
Du tust so, als wäre ich eine Ausnahme in unserem Land. Die Ewiggestrigen sind die Ausnahme nach wie vor und diejenigen, die diesen Boden pflegen - du nennst sie zurecht Menschenfänger. Letztere müssen natürlich darauf achten, dass sie nicht als solche erkannt werden, sonst ist ihr Spiel zerstört.
Meine "Glaubensbrüder" laufen bei uns unter dem Oberbegriff Zivilgesellschaft und du solltest sie nicht unterschätzen, wenn ihr auch bei euch der Kragen platzt. Sie weiß den Rechtsstaat und die Verfassung hinter sich.
Nein, leider bist du keine Ausnahme. Das ist ja das Problem.
Dieses Bild hat sich tief in die Köpfe eingegraben und da kommen nur die wenigsten wieder raus. Es bräuchte ja nicht einmal ein Umdenken, nur die Art und Weise wie man seine Ziele erreichen möchte, müssen sich ändern. Du kannst und sollst also gerne deine Meinung, Werte, Moral,... vertreten - die Art und Weise wie du das tust wäre gut, wenn du änderst. Nämlich genau so anpassen, damit sie auf die heutigen Umstände passt. Genau dann, geht es auch mit deiner Ideologie wieder aufwärts.
Sie lesen ja gar nicht, was du hier postest, denn du bist anonym. Was du für wen auch immer, welche Aufträge erledigst, das landet bei mir im Übrigen in der Rubrik Mythen und Erzählungen.
Das ist nicht komplett anders als bei der Arbeit. Ein bisschen besser ausformuliert und wissenschaftlich unterlegt. Das spar ich mir hier. Aber sonst steh ich dazu. Eben, weil ich es schaffe nicht nur meine Meinung wieder zu geben. Meine Meinung ist nochmal was ganz anderes.
Ja das ist klar, was nicht sein darf, das kann auch nicht sein.
Du beschützt nicht nur diese Menschen, du bist eine Aktivistin
Das ist Teil meines Jobs. Privat setze ich mich nicht für irgendwas ein, das ist nicht meine Aufgabe. Was mit meiner Arbeit dann gemacht wird, ist mir auch egal. Ich bin eben keine Aktivistin und auch keine Politikerin. Ich liefere Zahlen und Fakten zu bestimmten Themen, zu denen ich eben Expertise habe. Was dann daraus gemacht wird, ist mir egal. Aktivistin wäre ich, wenn ich unbedingt will, dass jeder das so durchsetzen muss, wie ich es für richtig halte. Da verstehst du halt leider zu wenig über meine Arbeit und ich spare mir die Erklärung weil du es ja eh nicht glaubst.
 
Konstruktive Kritik macht es ja besser. Es stärkt die eigene Position und macht einem resistenter gegen Argumente der anderen Seite.
Aktivistin wäre ich, wenn ich unbedingt will, dass jeder das so durchsetzen muss, wie ich es für richtig halte. Da verstehst du halt leider zu wenig über meine Arbeit und ich spare mir die Erklärung weil du es ja eh nicht glaubst.

Hallo @EmmyBy
Du bringst es immer wieder so aufschlussreich auf den Punkt: *Danke*!
(Auf den Robert Miles freue ich mich - muss aber -leider- noch warten!)
 
Du hast nicht verstanden was emmyby geschrieben hat. Du stimmst ihr nur zu, weil sie anideos widerspricht.
Sagt jetzt nichts über emmybys Inhaltsqualität aus, aber deine Zustimmung ebensowenig. Also spar dir deine Anbiederung.
 
Ich will zwar hier aufhören, aber das will ich trotzdem nicht so stehenlassen.
Nein, leider bist du keine Ausnahme. Das ist ja das Problem.
Ja, genau das ist euer Problem: Es gibt noch zu viele Demokraten. Das war der Grund, warum die demokratischen Parteien bei euch ihre Differenzen beiseite getan haben, um zu verhindern, dass eine rechtsextreme Partei die Regierungsmacht übernimmt.
Spätestens jetzt wissen sie, dass es genau richtig war, denn Trump hat nicht damit geprallt, dass er ein Rechtsextremist ist, sondern Kickl. Und jetzt zeigt Trump, wie Rechtsextremisten vorgehen, sobald sie die nötige Macht haben.
Bei uns werden die Daten über die Hasskriminalität noch zurückgehalten, aber im Video kann man schon sehen, wie Rechtsextremisten - in deiner Sprache: die Unzufriedenen - bisher gezeigt haben, wie es in unserem Land zugehen würde, wenn sie die Regierungsmacht bekämen.
Dieses Bild hat sich tief in die Köpfe eingegraben und da kommen nur die wenigsten wieder raus. Es bräuchte ja nicht einmal ein Umdenken, nur die Art und Weise wie man seine Ziele erreichen möchte, müssen sich ändern. Du kannst und sollst also gerne deine Meinung, Werte, Moral,... vertreten - die Art und Weise wie du das tust wäre gut, wenn du änderst. Nämlich genau so anpassen, damit sie auf die heutigen Umstände passt. Genau dann, geht es auch mit deiner Ideologie wieder aufwärts.
Ich lasse mich auf keine Ideologie ein, - das kannst du dir sicherlich nicht vorstellen, dass es auch ohne geht - weil ich mich eingeengt fühlen würde. Ich habe gelernt, frei zu denken, so wie es mir unsere Verfassung ermöglicht. Meine Freiheit ist mir heilig, denn ich leiste mir keine anderen Heiligtümer. Ich brauche auch nicht umzudenken, aus folgendem Grund:
Bei uns findet seit 80 Jahren ein Umdenken statt. Zunächst unter der Aufsicht der Alliierten und dauerte mehrere Jahrzehnte an, bis wir eine bessere Demokratie hatten als die Alliierten. Und dann bekamen wir von heute auf morgen 16 Millionen "Kommunisten" und mussten in mancherlei Hinsicht wieder von vorne anfangen. Wir stellten plötzlich fest, dass viele dieser Kommunisten eigentlich ein Riesendefizit in der Aufarbeitung unserer Geschichte hatten, denn sie fingen sehr bald an, sich wie die SA Banden in der NS Zeit aufzuführen, aber diesmal bei den Flüchtlingsunterkünften. Und so ging es über viele Jahre weiter und unsere Behörden wollten das nicht wahrhaben. Es gab Mordserien, aber man hat in falscher Richtung ermittelt, bis irgendwann eine Partei gegründet wurde und alle diese Gewalttäter sich dort zusammengefunden haben. Sie gingen dann auf die Straße in Dresden und anderswo und wollten uns weismachen, dass wir gefahrlaufen, islamisiert zu werden, obwohl wir seit Jahrzehnten mit Muslimen lebten, die nichts Anderes taten als zu arbeiten, um ihre Familien zu ernähren.
Plötzlich stellten wir fest, dass wir mit der Aufarbeitung unserer Geschichte wieder von vorne anfangen müssen, weil auch im Westteil des Landes diese Partei Fuß zu fassen begann. Ja, Ideologien lassen sich nicht wie Unkraut aus den Köpfen herausreißen, aber wem sage ich das...
Bei euch ist es anders gelaufen als bei uns. Ihr habt euch die Opferrolle übergestülpt und habt die Aufbereitung eurer Geschichte für überflüssig gehalten. Vergangenheitsvewältigung setzt schlielich ein schlechtes Gewissen voraus. Mit dem Ergebnis, dass euer Land haarscharf an einem neuen Abenteuer vorbeigeschramt ist. Ich habe mir - extra für dich - eine österreichische Quelle ausgesucht, die eure Defizite zusammenffasst:
Also eine Hausaufgabe auch für dich.
Das ist nicht komplett anders als bei der Arbeit. Ein bisschen besser ausformuliert und wissenschaftlich unterlegt. Das spar ich mir hier. Aber sonst steh ich dazu. Eben, weil ich es schaffe nicht nur meine Meinung wieder zu geben. Meine Meinung ist nochmal was ganz anderes.
Ja das ist klar, was nicht sein darf, das kann auch nicht sein.
Wie gestagt; In der Anonymität muss alles Persönliche belegbar sein, sonst ist es Schall und Rauch. Ich richte mich ausschließlich nach dem, was du bisher gepostet hast und die Essenz daraus ist dann mein Eigentum. Du bist eine rechte Aktivistin und du kannst froh sein, dass ich jetzt hier aufhöre, denn dein erstes Opfer hat sich schon angeboten. Du wirst nich viel Arbeit haben damit, denn alle Voraussetzungen sind bereits gegeben.
Es gibt auch ein weiteres Opfer für dich, das sich schon rassistisch genug gezeigt hat und du brauchst es nur noch entsprechend zu garnieren. Und schon entspricht es perfekt deinem Beuteschema.
Das ist Teil meines Jobs. Privat setze ich mich nicht für irgendwas ein, das ist nicht meine Aufgabe. Was mit meiner Arbeit dann gemacht wird, ist mir auch egal. Ich bin eben keine Aktivistin und auch keine Politikerin. Ich liefere Zahlen und Fakten zu bestimmten Themen, zu denen ich eben Expertise habe. Was dann daraus gemacht wird, ist mir egal. Aktivistin wäre ich, wenn ich unbedingt will, dass jeder das so durchsetzen muss, wie ich es für richtig halte. Da verstehst du halt leider zu wenig über meine Arbeit und ich spare mir die Erklärung weil du es ja eh nicht glaubst.
Dann ist es ja umso besser für dich, dass ich dir das Feld überlasse. Dann bekommst du hoffentlich eine angemessene Prämie für jedes Opfer, das du ablieferst. Oder kommen auch irgendwelchen Ehrungen hinzu?
Du hast recht, ich verstehe zu wenig von deiner Arbeit, aber du von Meiner noch viel weniger. Seien wir also froh, dass jeder das tut, wovon er am meisten versteht. Wir leben zum Glück in unterschiedlichen Ländern.
 
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Um Lösungen zu finden, muss man aber auch die Probleme sehen und sie ansprechen.
Richtig, und das Problem für die Demokratie sind solche, die Demokratie durch eine Alternative ersetzen wollen.

Dass es auch in demokratischen System selbst immer Probleme geben wird, ist selbst ein Problem, aber ein unlösbares.
Heißt, dass man seine Zeit nicht damit verschwenden darf, es ohne Aussicht auf Erfolg dennoch lösen zu wollen und
noch weniger, Schuldige zu suchen.
Rechte Populisten wollen die Leute dazu bringen, Schuldige zu suchen und sie sodann in Demokraten -den Feindern jener
Populisten- zu finden. Dieses Problem halte ich für lösbar bzw es MUSS lösbar sein, denn die Alternative will ich nicht als
Realität erleben.

Die rechtsrechten Demokratiefeinde sind ein weit größeres Problem für unsere Demokratien als linkslinke, denn sie sind
deutlich mehr, wie man an jüngeren Wahlergebnissen sieht. Hätten antidemokratische linke Populisten 30% oder mehr
Stimmenanteil, wären sie ein ebenso großes Problem. Aber, das ist nun einmal nicht der Fall. BSW ist nicht viel mehr als
ein gescheitertes politisches Kuriosum, das nie größere Bedeutung erlangt hat. Österreich hatte mit Lugner und Stronach
Ähnliches, diese wurden aber von der breiten Bevölkerung nie als ernstzunehmend eingeschätzt.
 
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