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Nochmal "Nichts"

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AW: Nochmal "Nichts"

Da ich weder
Mathematik, noch
Astronomie, noch
Physik, noch
Philosophie​
studiert habe, schreibe ich hier lieber "nichts".

Warum so bescheiden, zeili?
Bei dem intellektuellen Niveau, das dieser Thread nunmehr erreicht hat, kann doch jeder seinen 'prosaischen Dünnschiss' (copyright: Aktivfreidenker) ablassen!
 
AW: Nochmal "Nichts"

Hallo Philipp mit 3 P,

...

Auch wenn Du kein begnadeter Physiker bist, müßtest Du die Regeln der wissenschaftlichen Aussagen kennen. So darf z. B. bei der Verifizierung einer neuen Theorie niemals der Inhalt einer vorausgegangenen Theorie verletzt werden. Nun betreibe bei diesen Kriterien einmal wissenschaftlichen Fortschritt.

Zunächst einmal kann man gemäss dem Philosophen K. Popper eine Theorie nicht verifizieren, sondern lediglich falsifizieren.

Was nun neue physikalische Theorien betrifft, wie z. B. die spez. Relativitätstheorie (SRT) oder die Quantenmechanik (QM), so gilt das Kriterium, dass im Grenzfall diese Theorien in die klassische Mechanik übergehen müssen. So geht die SRT im Grenzfall unendlicher Lichtgeschwindigkeit in die klassische Mechanik über. Im Fall der QM erhält man für den Grenzfall, dass das Plancksche Wirkungsquantum gegen Null geht, die klassische Mechanik.

Ein anderes, klassisches Beispiel: Die Wellenoptik, welche die Phänomene der Beugung und Interferenz beschreibt, geht im Grenzfall verschwindender Wellenlänge in die Strahlenoptik über.

Bisherige Theorien sind also in den neuen Theorien als Grenzfall enthalten.
So vollzieht sich wissenschaftlicher Fortschritt auf dem Gebiet der Physik.
 
AW: Nochmal "Nichts"

Warum so bescheiden, zeili?
Bei dem intellektuellen Niveau, das dieser Thread nunmehr erreicht hat, kann doch jeder seinen 'prosaischen Dünnschiss' (copyright: Aktivfreidenker) ablassen!

Aber Hartmut,

Du darfst mich sehr gerne zitieren, aber dann richtig.
Es heißt dünnprosaischen Durchfall.

Ich bitte um Beachtung.

Lieben Gruß
Axl
 
Winner takes nothing

Aber Hartmut,

Du darfst mich sehr gerne zitieren, aber dann richtig.
Es heißt dünnprosaischen Durchfall.

Ich bitte um Beachtung.

Lieben Gruß
Axl

und doch schwingt gemeinschaftlich ein gewisser Stolz auf den ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat mit. Das ist keine Spekulation, das kann gar nicht anders sein, weil man sein Fähnchen eben nach dem jeweils vorherrschenden Dirigenten ausrichtet und zur positivierenden Umdeutung dieses schnöden Opportunismus leicht und schnell eine Formulierung auf der geübten Zunge liegt, um das Bild von sich und für die Welt wieder grade zu rücken. Und so war man zwar jahrelang ein Duckmäuser gewesen, hatte aber das dumme Risiko des offenen oder auch nur versteckten Widerstands gegen die Obrigkeit nicht nötig, weil man ja Teil des Ganzen war, solange einem der Teil nützlich gewesen ist. Stärke und Stärke gesellt sich gern, heißt es, jedenfalls solange die Kasse stimmt. Man kann jederzeit von sich sagen... hey, ich bin doch einfach bloß laut und lebensbejahend. Ich sehe keinen Nachteil darin, Stiefel zu tragen und dabei das Waldhorn zu flöten oder im Anzug Strahlungsdosen schön zu rechnen. Ich nütze meinen Mitmenschen etwas, es macht sie glücklich, daß ich Teil ihrer Illusion bin. Ob daheim im Plattenbau oder in der Ferne. Geld ist geil, die Werbung nimmt uns durch ihre Lichter das schlechte Gewissen, und wenn es schwierig wird, hilft ein edles Schnäpschen oder der Joint. Wer mit Plutonium verheirat ist, kann sich später nicht scheiden lassen. Und wer seinen Verstand an den Nagel hängt, lebt in der ewig jungendhaften Gegenwart der orgastischen Musik. Da stört kein Schatten mehr. Erst die D-Mark und dann der Euro. Millionen Kaufkräfte können sich nicht irren.

Der Rote Baron
 
AW: Winner takes nothing

und doch schwingt gemeinschaftlich ein gewisser Stolz auf den ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat mit. Das ist keine Spekulation, das kann gar nicht anders sein, weil man sein Fähnchen eben nach dem jeweils vorherrschenden Dirigenten ausrichtet und zur positivierenden Umdeutung dieses schnöden Opportunismus leicht und schnell eine Formulierung auf der geübten Zunge liegt, um das Bild von sich und für die Welt wieder grade zu rücken. Und so war man zwar jahrelang ein Duckmäuser gewesen, hatte aber das dumme Risiko des offenen oder auch nur versteckten Widerstands gegen die Obrigkeit nicht nötig, weil man ja Teil des Ganzen war, solange einem der Teil nützlich gewesen ist. Stärke und Stärke gesellt sich gern, heißt es, jedenfalls solange die Kasse stimmt. Man kann jederzeit von sich sagen... hey, ich bin doch einfach bloß laut und lebensbejahend. Ich sehe keinen Nachteil darin, Stiefel zu tragen und dabei das Waldhorn zu flöten oder im Anzug Strahlungsdosen schön zu rechnen. Ich nütze meinen Mitmenschen etwas, es macht sie glücklich, daß ich Teil ihrer Illusion bin. Ob daheim im Plattenbau oder in der Ferne. Geld ist geil, die Werbung nimmt uns durch ihre Lichter das schlechte Gewissen, und wenn es schwierig wird, hilft ein edles Schnäpschen oder der Joint. Wer mit Plutonium verheirat ist, kann sich später nicht scheiden lassen. Und wer seinen Verstand an den Nagel hängt, lebt in der ewig jungendhaften Gegenwart der orgastischen Musik. Da stört kein Schatten mehr. Erst die D-Mark und dann der Euro. Millionen Kaufkräfte können sich nicht irren.

Der Rote Baron

Das hast Du aber schöÖön geschrieben.
So passend zu Thema: Nochmal "Nichts".

Da sieht man wieder, dass es doch wenigstens etwas ist.
Ich will ja nicht kleinlich sein, aber das Instrument heißt Flügelhorn.

Lieben Gruß
Axl
 
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