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Nachgedanken zu den großen Fragen des Daseins

Nachtrag, Jäger & Sammler vs. Ackerbauern & Viehzüchter:

Wie es nach neueren Untersuchungen aussieht, scheint es sich nicht einmal um dieselben Menschen gehandelt zu haben.
Unlängst hat man menschliche Skelette untersucht, die man auf Irland gefunden hat. Und wie das heutzutage so üblich ist, auch mit den Methoden der Genetik.

Man fand heraus, dass die ursprüngliche Jäger & Sammler - Population Menschen waren, die dunkle Haut, schwarzes Haar und gleichzeitig blaue Augen hatten. Man fand eine Kombination an Genen, die heute nicht mehr vorkommt, nirgendwo auf der Welt und die auch keine Spuren in der heutigen menschlichen DNA hinterließ. Die späteren Ackerbauern & Viehzüchter hatten jedoch eine mediterrane DNA, wie sie auch heutzutage noch im fruchtbaren Halbmond vorkommt und hatten braune Haut, braunes Haar und braune Augen.
Die Besiedelung Irlands durch die Bauern erfolgte in relativ kurzer Zeit, höchstens während 100 Jahren, möglicherweise aber auch nur während ein paar Dutzend oder weniger Jahre. Dabei brachten sie ihre Haustiere mit, Rind, Schaf, Ziege und müssen mehr oder weniger gleichzeitig in großer Zahl gekommen sein. Sobald die Bauern einmal da waren, starben die Jäger & Sammler in kurzer Zeit aus, und vermischt haben sie sich offenbar miteinander auch nicht.

Der eine oder andere von uns hat vllt. noch in der Schule gelernt, die Entwicklung der Landwirtschaft wäre der folgerichtige Prozess der Erleichterung des Lebens des Menschen gewesen. Aber das war nicht der Fall, denn der Bauer arbeitet härter und länger als der Jäger & Sammler. Die gefundenen Skelette der frühen Bauern sind kleiner und von kürzerem Lebensalter als die der Jäger & Sammler. Außerdem zeigen sie Spuren von Krankheiten, die die Jäger & Sammler nicht aufweisen, übergegangen von ihren Haustieren. Die Landwirtschaft führte also zunächst nicht zu einer Verbesserung des menschlichen Lebens, sondern eher zu einer Verschlechterung.
Allerdings kann man mit Landwirtschaft wesentlich mehr Menschen als mit jagen & sammeln ernähren, der Faktor liegt bei mindestens 50. Es muss aber zwingende Gründe gegeben haben, das Jagen & Sammeln als Grundlage der menschlichen Ernährung aufzugeben. Heutzutage vermutet man Klimaveränderungen und den Zuwachs der Weltbevölkerung.

Die historischen Vorgänge im fruchtbaren Halbmond während des Übergangs vom Jäger & Sammler zum Bauern kann man, wenn man so will, in allegorischer Form auch im Alten Testament der Bibel beschrieben sehen.
Adam & Eva leben im Paradies, aber arbeiten müssen sie nicht. Sie ernähren sich von dem, was in ihrer Umwelt natürlich wächst und sammeln die Früchte von den Bäumen. Als sie dann aber aus dem Paradies vertrieben waren, ist es mit den paradiesischen Zuständen vorbei. Stattdessen müssen sie nun hart arbeiten ("im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen").
Auch die Geschichte von Kain & Abel bildet in allegorischer Form Prozesse der Vergangenheit ab. Kain, der Ackerbauer, erschlägt seinen Bruder Abel, den Hirten und begeht damit den ersten Mord. Es ist also der Landwirt, der den Nomaden bekämpft.
 
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@Giacomo_S
Das stimmt alles aber worauf ich hinaus will ist, dass die Menschen in der Altsteinzeit gar nicht so viel Hunger hatten wie wir glauben.

Sie suchen ja den halben Tag Nahrung und wissen wo man sie findet..

Wenn sie Glücklich sind, wenn sie Fleisch und Honig haben, werden sie gerne weiterziehen, mit den Tieren mitziehen..

Sieh es so, keiner erfindet den Ackerbau, damit nach 250 Jahren effizienter Nahrung produziert wird, als bei der davorigen Wildsammlung..

Worauf ich hinaus will ist, dass die Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht nur auf 50-66% Festlegbar ist, dass der Ackerbau von Getreide der Grund für die Aufgabe des Nomadentums war.

Es sind andere Scenarien denkbar, die eine Rolle in der Literatur verdienen.
 
Es sind andere Szenarien denkbar, die eine Rolle in der Literatur verdienen.
Alle denkbaren Szenarien wurden schon einmal durch die Minnesänger in Arien durch die Welt getragen als es noch kein Internet gab und so manches Heldenepos glorifiziert wurde - und heute modern hygienisch rein "clorifiziert" wird. :)
..mir geht es bei dem Gedanken an die Nichtigkeit des irdischen Lebens ja vor allem um den Kontrast zur Existenz in der geistigen Welt
Hallo Chris, warum verlierst Du überhaupt verleihende Gedanken an eine solche lebensfeindliche Nichtigkeit??

Mit extremen Gedanken gilt es vorsichtig umzugehen, denn sie müssen schnellstmöglich umgangen werden, gerade damit sie nicht lebensfeindlich syn-chronisch "bleiben" (im Stillstand) oder "werden" (im Prozess).

Das Spritzen von Kontrastmittel dient in der Medizin zum Erkenntnisgewinn einer dadurch möglichst genau beobachtbaren Verstoffwechselung in unmittelbar akuter Verlaufskontrolle der Blutbahn in der materiellen Welt, die organisch nicht von einer geistigen Welt zu trennen ist, weil nun einmal Zustände mit Abständen - in der gesunden Regel mit Anstand - (geradezu göttlich) in allem Geringsten (viruneal und bakteriell) in sym-biotischen Verlaufsformen - ähnlich wie Putzerfische - organisch als Sprachrohr zusammen wirken.
..da zwischen den jeweiligen Inkarnationen immer lange Aufenthalte in der geistigen Welt liegen, zieht es mich vor allem dort hin.
Bedenke dabei ..>>"lange Aufenthalte in der geistigen Welt"<< sind erinnerungstechnisch von Zeit und Raum abgekoppelt.

Also zieht es dich vor allem - aus reiner Neugier dort hin, wo eine vom (materiellen) Bewusstsein unabhängige Realität "erlebt" werden kann? -

Das ist weltfremd und in dieser "deiner" Welt im besonderen Falle aber immer nur über impulsartig sich wie von selbst traumhaft aufdrängen Vorstellungsbildern in der extremen Nachstellung einer Nachtstellung möglich.
An das nächste Erdenleben will ich noch gar nicht denken.
Siehste! - Das kann ich bei Dir gut nachvollziehen. Das Positive an deinen Vorgedanken zur Nachverarbeitung will ich aber hier trotzdem nicht verhehlen.

Du hast - wie so viele Menschen eben auch - ein stark ausgeprägtes "inneres" Gerechtigkeitsgefühl, das im Außenverhältnis keinen entsprechenden Ausgleich findet und Du deshalb alles Materielle am liebsten verteufeln möchtest.
Blamieren kann man sich nur, wenn man sich selbst zu ernst nimmt. Und außerdem: Blamieren vor wem? Vor den nichtswissenden, oberflächlichen Herdenmenschen? Ist mir egal
Wetten, dass es Dir nicht egal ist, sich vor dem eigenen Gewissen in der eigenen Herde - wo möglich auch noch ungerechtfertigt - zu blamieren und zum Beispiel intern erkennen zu müssen, dass man einer Fata Morgana als "Heiße-Luftspiegelung" aufsitzen könnte!?

Mich erinnert dies aktuell übrigens an eine politisch rote Ampelkoalitionsverhandlung in der Wüste, ein philosophisch hoch brisantes Thema, wo genügend Sonnenenergie jede Sinnenenergie trocken zu legen vermag und Sand im Weltgetriebe verursacht, der so fein ist, dass er nicht einmal mehr zum Bauen von stabilen Gebäuden taugt, aber immerhin gerade noch zum Einatmen einer mRNA-Covid-19-Sars2-Atemwegskrankheit taugt, die über eine "Außenimpfung" vor einem "bösen" Umweltvirus schützen soll und zu weltweit globalisierten Anstrengungen mit Begründungen für *G'Lock-Downsyndrome* geführt hat, die im Wirklichkeit das Einläuten von massiven Impfprovokationen für ohnehin geschwächte Organismen zur Folge haben wird, weil mit Hilfe von Totvirenimpfungen eines Totvektorsystems dieses zuerst exponentiell im Reagenzglas "patentfrei" vermehrt werden muss, damit es "im Patent impotent" wirksam bekämpft werden kann???!!! - Klingt ganz schön verrückt, nicht wahr?

Zwischenfazit: Logikfehler in der Diskussion zu den großen Fragen des nachgedanklichen Daseins entspringen ur-programmatisch erkennbar wechselwirkenden Gedankenschaltfehlern in der Hard-und Software-Kommunikation zwischen Gehirn-a-realem BewusstSEIN im BewusstEIN...

Bernies Sage (Bernhard Layer)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieh es so, keiner erfindet den Ackerbau, damit nach 250 Jahren effizienter Nahrung produziert wird, als bei der davorigen Wildsammlung..

An der Effizienz der Landwirtschaft gibt es keinen Zweifel, wie ich schon schrub, liegt sie mindestens bei dem Faktor 50. Der Bauer muss länger und härter arbeiten als der Jäger & Sammler, aber er kann dann auch wesentlich mehr Menschen ernähren. Die Landwirtschaft wurde mehrere Male unabhängig voneinander entwickelt und auf der Basis verschiedener Kulturpflanzen (Getreide, Reis, Mais und Kartoffel). Wo sie einmal entwickelt war, da setzt sie sich auch durch und die Jäger & Sammler gehen unter. Heute gibt es so gut wie keine Jäger & Sammler Kulturen mehr, und auch zu historischen Zeiten nur noch in Regionen, in denen keine Landwirtschaft möglich ist und/oder die unzugänglich sind.
Es muss also gute und letztlich zwingende Gründe geben, zur Landwirtschaft überzugehen.

Worauf ich hinaus will ist, dass die Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht nur auf 50-66% Festlegbar ist, dass der Ackerbau von Getreide der Grund für die Aufgabe des Nomadentums war.
Es sind andere Scenarien denkbar, die eine Rolle in der Literatur verdienen.

Schon möglich, und auch solche Szenarien werden diskutiert.
Als die über 11.000 Jahre alte Kultstätte Göbekli Tepe in der heutigen Türkei aufgestellt wurde, war der Mensch noch Jäger & Sammler. Man fand u.a. große Becken, in denen nachweislich Bier aus Getreide gebraut wurde, sowie Anfänge einer Getreidelandwirtschaft in der näheren Umgebung. Möglicherweise begann der Mensch mit der Landwirtschaft nicht um sich zu ernähren, sondern um sich zu besaufen. Vielleicht entdeckte man dann erst später das Potential der Landwirtschaft für die Ernährung. Aus Getreide Brot zu machen mag uns heute trivial vorkommen, aber das ist es keineswegs. Denn im Unterschied zu primitiven Methoden des Brauens ist das Backen kompliziert. Man hat das Getreide zu malen, Sauerteig herzustellen, den Teig zu gären um es schließlich in einem Ofen zu backen. Darauf muss man auch erst einmal kommen.

Auch die Nutztierhaltung ist keineswegs so simpel, wie man zunächst annehmen mag. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler einmal untersucht, welche Eigenschaften Tiere haben müssen, damit man aus ihnen Nutztiere machen kann. Wenn ich micht richtig erinnere, so sind es nämlich weltweit nur 14 Tierarten, bei denen dies historisch gelungen ist. Denn nur sie verfügen über die Summe an Eigenschaften, die das möglich machen.
Es ist historisch belegt, dass die alten Ägypter versucht haben, Antilopen als Nutztiere zu züchten. Es ist ihnen aber nicht gelungen, und schließlich gaben sie ihre Versuche wieder auf. Und bis heute gibt es die Antilope nicht als Nutztier.
 
"Ein Optimist ist ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt, wie sie sind."

Hallo Chris, warum verlierst Du überhaupt verleihende Gedanken an eine solche lebensfeindliche Nichtigkeit??

Diese beiden Aussagen implizieren wieder, dass ich mir mein negatives Denken aussuche. Dabei hat es doch - ausgerechnet - Anideos richtig verstanden:

Dein Problem hast du dir nicht ausgesucht und ich mache es dir auch nicht zum Vorwurf, aber du musst mir auch zugestehen, dass ich gerade deshalb eine andere Sicht der Welt habe und deren Verlauf mit anderen Augen betrachte und bewerte. Nur so viel dazu: ich führe ein glückliches Leben mit meiner Familie und meinem Umfeld.

Deshalb, Bernie und Giacomo, kann ich mit euren Ratschlägen gar nichts anfangen. Ich könnte ja euch beide fragen: Warum denkt ihr denn so positiv? Könntet ihr mir das beantworten? Denkt ihr wirklich, ihr seid der Herr im Haus, wenn es ums Denken geht?

Dann habt ihr noch nicht verstanden, dass wir alle Sklaven des Unterbewusstseins sind und mehr "gedacht werden" als "denken". Natürlich fällt einem das eher auf, wenn man negativ denkt, weil man es dann eher hinterfragt.

Du hast - wie so viele Menschen eben auch - ein stark ausgeprägtes "inneres" Gerechtigkeitsgefühl, das im Außenverhältnis keinen entsprechenden Ausgleich findet und Du deshalb alles Materielle am liebsten verteufeln möchtest.

Zwischen vielem Hokuspokus wieder mal ein sehr guter Satz von dir, deshalb lohnt es sich, deine Beiträge zu lesen.
Ja, ich empfange aus dem Unbewussten definitiv ein sehr stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl und erkenne im Kontrast dazu eine extrem ungerechte Welt. Eine von vielen Paradoxien, mit denen ich mich definitiv nicht abfinden kann, solange dieses Gehirn durch Wiederholungsschleifen immer wieder die selben Inputs bekommt ohne dass sich das Resultat im Außen ändert.
 
"Will man wissen, was die Menschen moralisch betrachtet im Ganzen und Allgemeinen wert sind, so betrachte man ihr Schicksal im Ganzen und Allgemeinen. Dies ist Mangel, Elend, Jammer, Qual und Tod. Die ewige Gerechtigkeit waltet. Wären sie nicht im Ganzen genommen nichtswürdig, so würde ihr Schicksal im Ganzen genommen nicht so traurig sein. In diesem Sinne können wir sagen: Die Welt ist das Weltgericht. Könnte man allen Jammer der Welt in eine Waagschale werfen und alle Schuld der Welt in die andere, so würde gewiss die Zunge einstehen. Es ist wirklich unglaublich wie nichtssagend und bedeutungslos von außen gesehen und wie dumpf und besinnungslos von innen empfunden das Leben der allermeisten Menschen dahinfließt. Es ist ein mattes Sehnen und Quälen, ein träumerisches Taumeln durch die vier Lebensalter hindurch zum Tode unter Begleitung einer Reihe trivialer Gedanken. Sie gleichen Uhrwerken, welche aufgezogen werden und gehen ohne zu wissen warum. Und jedes Mal, dass ein Mensch gezeugt und geboren worden ist, ist die Uhr des Menschen aufs Neue aufgezogen, um jetzt ihr schon zahllose male gespieltes Spiel abermals zu wiederholen, Satz für Satz, Takt für Takt, mit unbedeutenden Variationen. Jedes Individuum, jedes Menschengesicht und dessen Lebenslauf ist nur ein kurzer Traum des unendlichen Naturgeistes, des beharrlichen Willens zum Leben, ist nur ein flüchtiges Gebilde mehr, das dieser Spieler hinzeichnet auf sein unendliches Blatt - Raum und Zeit - und eine gegen diese verschwindend kleine Weile bestehen lässt, dann auslöscht um neuen Platz zu machen.

Dennoch, und hier liegt die bedenkliche Seite des Lebens, muss jedes dieser flüchtigen Gebilde, dieser schalen Einfälle, vom ganzen Willen zum Leben in aller seiner Heftigkeit mit vielen und tiefen Schmerzen und zuletzt mit einem lange gefürchteten und endlich eintretenden bitteren Tod bezahlt werden. Darum macht uns der Anblick eines Leichnams so plötzlich ernst. Das Leben jedes einzelnen ist, wenn man es im Ganzen und Allgemeinen übersieht, und nur die bedeutsamsten Züge heraushebt, eigentlich immer ein Trauerspiel, aber im einzelnen durchgegangen hat es den Charakter eines Lustspiels. Denn das Treiben und die Plage des Tages, die rastlose Neckerei des Augenblicks, das Wünschen und Fürchten der Woche, die Unfälle jeder Stunde mittels des stets auf Schabernack bedachten Zufalls, sind lauter Komödienszenen. Aber die nie erfüllten Wünsche, das stets vereitelte Streben, die vom Schicksal unbarmherzig zertretenen Hoffnungen, die unzähligen Irrtümer des ganzen Leben, mit dem steigenden Leiden und Tod am Ende, geben immer ein Trauerspiel. So muss, als ob das Schicksal zum Jammer unseres Daseins noch den Spott fügen wollte, unser Leben alle Wehen des Trauerspiels enthalten und wir dabei noch nicht einmal die Würde tragischer Personen behaupten können, sondern im breiten Detail des Lebens unumgänglich läppische Lustspielcharaktere sein."


Arthur Schopenhauer
 
Dann habt ihr noch nicht verstanden, dass wir alle Sklaven des Unterbewusstseins sind und mehr "gedacht werden" als "denken". Natürlich fällt einem das eher auf, wenn man negativ denkt, weil man es dann eher hinterfragt.
Wenn du die Liebe doppelt Hinterfragt und Dreifach Verstanden hast, wirst du nicht mehr leiden. 3-2= 1 2/3 Position mit der Note 1 kapiert. Kümmer dich um 2/3 um dich und um 1/3 um die Anderen. Bei Beziehung ist es anders. Da musst du 2 mal 2/3 mit 1/3 kombinieren und jeder versteht sich als Ganzes ausgewogenes. Wie das geht kann ich dir erklären, wenn du willst. Schreib mich in diesem Fall Privat an, bin aber grad am Internet fasten und habe bald kaum noch zugang. Aber du wirst nie länger als 1 Monat warten müssen, falls du interesse hast. Ich würde auch profitieren. Ich brauche Schüler, damit ich es selber zu 100% verstehen kann.
LG
 
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.........................Das Leben jedes einzelnen ist, wenn man es im Ganzen und Allgemeinen übersieht, und nur die bedeutsamsten Züge heraushebt, eigentlich immer ein Trauerspiel......................
.......................Aber die nie erfüllten Wünsche, das stets vereitelte Streben, die vom Schicksal unbarmherzig zertretenen Hoffnungen, die unzähligen Irrtümer des ganzen Leben, mit dem steigenden Leiden und Tod am Ende, geben immer ein Trauerspiel......................


Arthur Schopenhauer

Ich gebe zu, ich konnte mit Schopenhauer nie viel anfangen. Er ist, bei all seinem geistigen Potential, (in meinen Augen) auch ein schwieriger, kauziger Griesgram.
Wenn man sich aber - so wie du - Auffassungen wie im Zitat in der ´Sicht auf das Leben´ in den eigenen Unterbau einflechtet und dann gerne als Beleg für die Stichhaltigkeit der eigenen Weltsicht verwendet, halte ich das für sehr bedenklich.
Da ist wieder der Punkt, wo ich sage, jeder ist für die Auswahl seiner geistigen Nahrung selbst verantwortlich. Anders ausgedrückt entscheide ich auch hier, ob ich in diesem Leben etwas durchaus Erträgliches sehe, oder die Hölle verkünde.
dir liebe Grüße * Helmfried
 
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