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Nachgedanken zu den großen Fragen des Daseins

Genau, jedoch sowohl die Unverträglichkeit von Nahrung als auch der Bilddarmdurchbruch, Magengeschwüre oder Vergiftung haben organische Ursachen und diese sind nervlich beeinflusst, sie bilden sich durch Stimmung, Gefühle, kurz seelische Strukturen. Es gibt nichts am lebenden Menschen was nicht durch Seele oder Psyche durchdrungen ist, auch die Bilddarmentzündung oder alle anderen Bauchschmerzen, denn gerade diese sind ein Symbol für falsche Gefühle. Egal was in der Zelle nicht optimal funktioniert, es wird durch seelische Störungen verursacht. Sogar ein Unfall, ein Missgeschick entsteht durch Unaufmerksamkeit aufgrund der Gedanken in diesem Moment, der seelischen Empfindung. Ein Schreiner an der Kreissäge, denkt wie die Frau ihm gestern die Scheidung androhte, er hat Verlustängste, ist unsicher, unaufmerksam und schwupp hat es sich in den Finger geschnitten. Unfall mit seelischer Ursache, aber das wird er natürlich vor seinen Kollegen nie zugeben, es war der harte Ast im Holz Schuld. So ist das mit den seelischen Empfindungen, die Psyche ist an allem beteiligt, aber das spricht kaum jemand aus, es wird stets eine banale Ausrede gefunden. Wie gesagt, Psyche klingt so nach Psychiatrie, nach Macke bum bum, nach verrückt, das will keiner und so wird es vermieden so gut es geht. Ich habe mich daran gewöhnt, Menschen die von ihren seelischen Problemen wissen, wollen diese benennen und eine Lösung finden und alle anderen bleiben beim schicksalhaften Bilddarmdurchbruch, ach du armer, wie schlimm, das Leben spielt aber übel mit dir, anstatt sich die Wut anzuschauen, die sich innerlich formiert aufgrund eines Sachverhaltes im Alltag.
 
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Du sprichst das Dreieck Körper-Geist-Seele an. Nun ja, die sind verbunden, aber dennoch sich sie nicht gleicher Art und auch nicht ohne Hierarchie.
So wurde zwar noch kein Geist oder eine Seele ohne Körper beobachtet (auch wenn es unzählige "Geschichten" gibt), Körper ohne Geist und Seele aber ist nichts Ungewöhnliches.

Ähnlich wie man zwar Hardware ohne Software kennt, aber keine Software ohne Hardware. Analog: Datenträger ohne Daten (=leere Datenträger) bekannt sind, Daten ohne Datenträger aber nicht.
 
Die ganzen philosophischen Diskussionen hier kranken daran, dass im Grunde gut definierte philosophische Begriffe als Schlagworte von jedem nach seinem Gusto verwendet werden, ohne dass sich jemand um deren genaue Bedeutung kümmert, ja ignoriert. Das führt in den Diskussionen aber letztlich zu nichts, denn dann sind die Begriffe als Kategorie wertlos. Es ist so, als ob wir über die Farbe "Rot" diskutieren, nur meint der eine damit Karminrot, ein anderer Blutorange und wieder ein anderer Lila.
Das geht hier die ganze Zeit schon so, im Übrigen nicht nur mit Begriffen wie Metaphysik, sondern auch mit "Materialismus" oder "Geisteswissenschaft".

Das ist korrekt, aber es ist nicht nur hier so, sondern überall. Deshalb betone ich immer wieder, dass wir die Geisteswissenschaft brauchen, nicht eine weitere Geisteswissenschaft, sondern die Geisteswissenschaft, so wie es die Naturwissenschaft gibt. Steiner hat vorgelegt, darauf kann man aufbauen. Oder vielleicht sollte man auch noch mal from scratch anfangen, ich weiß es nicht und kann es nicht beurteilen.

Nun, das ist wie mit schlechten Spielfilmen: Eine Handlung mag fantastisch sein, aber wenn sie in sich nicht schlüssig ist, dann ist der Film Schrott.

Das ist Geschmackssache. Ich liebe inkohärente und unlogische Filme, insbesondere wenn das non-lineare Element zur Kunstform erhoben wird.
 
Nur waren Parnias empirischen Experimente nicht erfolgreich

Ich habe dieses Experiment verfolgt, seitdem es Sam Parnia in einem Spiegel-Interview (2013 oder 2014, weiß es nicht mehr genau) angekündigt hat.
Ich war echt enttäuscht, wie sehr - in der Auswertung - dann ersichtlich wurde, wie diese Studie verschlampt wurde.
Von den 330 Überlebenden (von 2060 Herzstillständen) wurden nur 140 (erst nach Monaten und das auch noch telefonisch) befragt. Als Grund für diese (schwer zu verstehenden) Verzögerungen wurden Bewiligungsprobleme (Datenschutz etc.) angegeben.
Zudem waren nur ganz wenige dieser Patienten in den für die Studie präparierten Räumlichkeiten wiederbelebt wurden.
Diletanttischer geht es einfach nicht (gut gedacht, schlecht gemacht).
Was blieb nun übrig?
39 % gaben an, inder Zeit ihres Herzstillstandes, Bewusstsein verspürt zu haben.
Davon hatten 9 % eine typische Nahtoderfahrung.
Ein Patient hatte eine ˋaußerkörperliche Erfahrung´, diese wurde nun doch genauer untersucht. Er gab an, aus einer Ecke des Raumes (abseits seiner Position) den Hergang beobachtet zu haben. Sein Herz stand über 3 Minuten still (das Gehirn ist nach 20 bis 30 Sekunden nach dem Herzstillstand außer Funktion).
Das ließ sich verifizieren. Alle seine Angaben über Handlungen, Gespräche, und Details der Wiederbelebung stimmten exakt mit dem wahren Geschehen überein und beeindruckten das beteiligte medizinische Personal.
Ein kleines Trostpflaster, das allerdings nicht ausreicht, allen zu beweisen, dass Bewusstsein auch außrhalb des Körpers existiert. Für eine solche Beweisführung ist eine größere Dichte unerlässlich.
Der Erfolg einer nächste Studie wird wohl hauptsächlich von einer besseren Vorbereitung (einschließlich der Vorabklärung rechtlicher und juristischer Fragen) abhängen.
Helmfried
 
Sein Herz stand über 3 Minuten still (das Gehirn ist nach 20 bis 30 Sekunden nach dem Herzstillstand außer Funktion).

Das menschliche Gehirn kann so ca. 3-5 Minuten, u.a. abhängig von der Temperatur auch etwas länger, ohne Sauerstoffversorgung nach einem Herzstillstand ohne bleibende Schäden überstehen. Ab ca. 10 Minuten ohne Sauerstoff ist das Gehirn komplett irreversible geschädigt. ( Auch da gibt es Ausnahmen u.a. abhängig von der Temperatur )

Das ließ sich verifizieren. Alle seine Angaben über Handlungen, Gespräche, und Details der Wiederbelebung stimmten exakt mit dem wahren Geschehen überein und beeindruckten das beteiligte medizinische Personal.

Da dieser Patient also nur etwas mehr als 3 Minuten Herzstillstand hatte, ist es möglich dass er / sein Gehirn noch alle Vorgänge herum mitbekommen hat. Ich sehe da überhaupt nichts Außergewöhnliches. Also man braucht für die Erklärung solcher Vorgänge noch nicht auf die Existenz einer Seele, Geistes oder eines Bewusstseins außerhalb des Körpers zurückgreifen.
 
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Das sind Erklärungsversuche von "Erscheinungen" - mehr nicht.
Wenn ich bewußt eine Verhaltensänderung anstrebe und erfülle, ändere ich da die Seele?
Natürlich, das ist ja der Sinn von Verhalten und bewussten Veränderungen, es werden die Furchen im Gehirn neu gelegt und die Strukturen von Seele oder Psyche ausgeglichen.
Das ist eine der wichtigsten Therapieformen um seelische Störungen oder psychische Krankheiten zu heilen, die Verhaltenstherapie.
Das Verändern der seelischen Strukturen ist ja die wesentliche Arbeit im Heilungsprozess, denn dort stecken die Störungen. Ist jedoch die psychische Krankheit durch langes Verschleppen chronisch geworden
und es entsteht eine Behinderung, ist dieser seelische Heilungsprozess durch Verhaltensänderung kaum noch möglich, dann geht es um den seelischen Umgang mit der Situation.
Wir haben für alle diese Varianten User als Beispiel im Forum, die bunte Vielfalt. Das Verändern der Psyche ist der Hauptweg zur seelischen Gesundheit und somit zum ausgeglichenen Leben allgemein.
Bei der Sitzmeditation z.B. passiert ganz simpel ein Ausgleich im Gehirn und somit in der Seele, das ist über CT wissenschaftlich nachgewiesen worden. Meditieren ist ein Verhalten des Loslassens,
auch von Gedanken oder Gefühlen und ist Balsam für die Seele, denn man kann positives aber auch negatives loslassen, ganz bewusst oder auch unbewusst.
 
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