Ich behaupte mal, das kann man gar nicht erklären. Wenn wir nichts hätten wären wir auch nicht.
Stimmt Du hast zu mindestens einen PC auf dem Du hier Deinen Text geschrieben hast, denn jetzt eine Menge User lesen können. Zuvor hattest Du etliche Gedanken die Du jetzt hier losgelassen und mitgeteilt hast.
Wir haben zumindest einen Namen und eine hoffentlich gute Erziehung.
Wenn Du die hattest kannst Du froh und dankbar sein. Ich hatte sie nicht. Sie war voller Schmerz, Ungerechtigkeit und Leid. Dafür treibe ich jetzt Wucher mit meinem Namen, obwohl auch der nur Schall und Rauch sein soll.
Die grobstoffliche Welt ist offensichtlich gewebt aus Haben.
Kennst Du eine andere Welt?
Theoretisch kann man einfach loslassen, wie öfters empfohlen wird, aber dann bleibt von uns gar nichts mehr über, dann ist es wohl auch Essig mit dem Sein!?
Ich meine, je mehr ich darüber nachdenke, dass es lediglich um das Loslassen von fixen Ideen und dem Recht haben wollen geht zugunsten des Respektes vor dem Anders sein des anderen und den Entwicklungsmöglichkeiten die darin stecken.
Ja. Das Haben generell zu verachten und in einen Gegensatz zum Sein zu stellen, das kann es nicht sein.
Ohne Sein kein Haben!
Ohne Haben kein Sein!
Ein wenig genauer zu beleuchten, was eigentlich zu
haben ist, finde ich aber interessant. Einen Namen beispielsweise habe ich eigentlich nicht, weil ich nur kontrollieren kann, wie ich selbst mich nenne. Wenn einer daherkommt und mich
Arschloch nennt, ist es aus mit dem Haben.
Haben Deine Eltern Dir keinen Namen gegeben und damit gerufen? Bist Du ein Waisenkind?

So sehr bist Du abhängig von einer fremden Anrede? Das erstaunt mich doch jetzt ungemein.
Eine gute Erziehung kann ich auch nicht haben, weil die Vergangenheit ausserhalb meiner Einflußmöglichkeiten ist. Allerdings kann ich liebevoll und vernünftig behandelt worden sein.
Da kann ich Dir nur zu stimmen, die hast Du vermutlich genauso wenig gehabt wie ich.
Schon allein die Möglichkeitsform in der Du Dich ausdrückst, wirft einen ganz miesen Schatten auf Deine Erziehung und Dein Elternhaus. War da nix?

Dann bist Du ja seelisch total verwahrlost und aus gehungert.
Die Sprache suggeriert also sehr viel Haben und Kontrolle, wo eigentlich keine ist. Deshalb gleich alles loszulassen, wäre aber wohl übertrieben.
Nein Du hast Dich ja weitgehend fürs Ignorieren entschieden.
Genau dieser Glaube ist ein Aberglaube und führt zu dem materiellen Hype der so viele Menschen seelisch kaputt macht.
Wenn Du auch sonst nichts hast fluuu, dann hast Du immer noch die fixe Idee an allen Ecken und Kanten seelisch kaputte Menschen zu diagnostizieren.
Sie glauben sich mit materiellen Dingen von außen bestücken zu müssen um das Dasein nicht zu verlieren.
Und woran glaubst Du?
Sozusagen um beim Schwimmen oben zu bleiben große Steine (Besitz) an die Füße binden...
Das dürfte in der Tat ziemlich schwierig sein. Wurde Dir eine so unmögliche Aufgabe gestellt?
Das Universum ist da, die Erde mit der Natur und dem Leben auch, es gehört niemanden, also ist Leben im Sein möglich ohne dem Haben hinterher zu laufen.
Wer macht denn so einen Unsinn? Ich meine immer mit dem Haben und Festhalten wollen was sie haben, belasten sich die Menschen nur.
Etwas besitzen müssen als Beweis für Existenz stammt wohl aus der Religion wie dem christlichen Glauben bei dem der Leib verehrt wird und gefeiert.
Hast Du keinen Leib?

Womit tippst Du denn hier die Buchstaben und formst die zu Worten so dass ich sie lesen kann?
Kann Dir versichern, das Leben ist mindestens so schön oder noch schöner wenn man Wein bzw. Hostie nicht braucht und statt dessen loslässt vom Haben,
Was des denn jetzt mit dem Thema zu tun hat, das weißt doch wohl nur Du.

Wandlung ist doch immer angesagt.
vom Leib und die Existenz als Dasein begreift ganz selbstverständlich, ein Sein durch schöpferische Kraft des eigenen Gehirns, durch Kreativität und weniger durch Anhäufen materieller Dinge im Haben.
Ach so Du stehst wie Zeus mit der Göttin Athene auf einer Kopfgeburt. Das scheint mir aber auch lediglich aus dem Gebärneid des Mannes entstanden zu sein, zu einer Zeit in der gerade entdeckt wurde, dass der Mann was mit der Zeugung eines Kindes zu tun hat.
Dieser Gebärneid hat unendlich viel Neid, Hass und Eifersucht gezeugt. Da können wir heute nur noch stoppen und neu überlegen.

rg