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Haben

5Zeichen

Well-Known Member
Registriert
20. Oktober 2010
Beiträge
13.382
Das Hilfsverb haben wird extrem häufig gebraucht.
Manche glauben aber herausgefunden zu haben (:lachen:), daß das Sein dem Haben vorzuziehen sei.

Was ist dran am Haben. Kann ein Mensch überhaupt etwas haben und wenn ja, wie lange?
 
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AW: Haben

haben kann ich viel, von Auto bis Dachschaden. Sein kann ich nur ich, und das mehr oder weniger.........
 
AW: Haben

Professor Habakuk wäre sehr erfreut, wenn er sehen könnte, wie ihr hier die menschliche Sprache imitiert. Sinnloses Gequatsche motiviert wahrscheinlich deswegen gegenseitig, weil ja keiner den Blödsinn merkt. Ha, ha, ha. Bitte lachen, das war lustig jetzt.

Und um dem Alles-Lustig-Clown zuvorzukommen: Einen Dachschaden zu haben, macht die Anstalt deswegen nicht schon zum Papst. Habemus Dachschaden, soll :ironie: ich :ironie: vom internationalen Dachstuhlkongreß ausrichten... :lachen::lachen::lachen:

(Immer mehr Threads werden dem Forumspsychiater immer ähnlicher, wenn man sie nicht wegsperrt)
 
AW: Haben

Das Hilfsverb haben wird extrem häufig gebraucht.
Manche glauben aber herausgefunden zu haben (:lachen:), daß das Sein dem Haben vorzuziehen sei.

Was ist dran am Haben. Kann ein Mensch überhaupt etwas haben und wenn ja, wie lange?


aus:

Haben oder Sein
(Untertitel: die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft)
ist ein populäres gesellschaftskritisches Werk des Sozialpsychologen Erich Fromm von 1976.

Es ist daher zugunsten der Massentauglichkeit entsprechend spärlich mit Fußnoten versehen (wie bei H. K.T. z. Guttenberg :D).

Es handelt von einer philosophischen Anthropologie der Gesellschaft
und beschreibt die zwei Charakterstrukturen Haben und Sein (Sozialordnung)
und setzt sich kritisch mit den Thematiken auseinander.​

________________
Nihil est ab omni,
Parte beatum,
 
AW: Haben

Das Hilfsverb haben wird extrem häufig gebraucht.

Sprache dient hauptsächlich Informationsaustausch.
Da wir im Gespräch mit Mitmenschen intuitiv davon ausgehen, dass sowohl dieser als auch man selbst existiert ist eine Betonung des gegenseitigen seins meist überflüsig ;)
Zudem ist der Besitz fürs gegenüber meist von größerem Interesse (ein Dieb,Wirt,Verkäufer,Bettler wird sich vorrangig dafür interessieren was du hast,nicht wer/ob du bist):ola:
 
AW: Haben

aus:

Haben oder Sein
(Untertitel: die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft)
ist ein populäres gesellschaftskritisches Werk des Sozialpsychologen Erich Fromm von 1976.

Es ist daher zugunsten der Massentauglichkeit entsprechend spärlich mit Fußnoten versehen (wie bei H. K.T. z. Guttenberg :D).

Es handelt von einer philosophischen Anthropologie der Gesellschaft
und beschreibt die zwei Charakterstrukturen Haben und Sein (Sozialordnung)
und setzt sich kritisch mit den Thematiken auseinander.​
.....

Dazu mein unmaßgeblicher Kurzkommentar:

1. Der Mensch ist nichts ...:schnl:
2. Es ist nicht schlecht für ihn, wenn er genug zu einem würden-vollen Leben hat...:schnl:

Wobei das oder im Buchtitel von Erich FROMM nicht im Sinne eines entweder./.oder :nein:, sondern im Sinne eines und interpretiert wird.​
 
AW: Haben

Hallo 5Zeichen,

Du hast ein gutes und wichtiges Thema eröffnet aber am Thread ist zu erkennen wie lächerlich damit umgegangen wird.
'Haben' ist so selbstverständlich, dass es als Lebensnotwendigkeit, als Naturgesetz gesehen wird fast ausschließlich und das 'Sein' fristet in der
Wahrnehmung ein kümmerliches Dasein dabei wird nur dadurch wirklich Glück und Qualität ermöglicht mit Bewusstsein in der menschlichen Existenz.
Der eigentliche Wert im Leben ist das Sein, das Haben ist eine Ergänzung.

Bin gerade dabei das Buch von Erich Fromm "Haben oder Sein" durch zu arbeiten um daraus einen Vortrag zusammen zu stellen denn bin der Ansicht,
dass dieses Thema aktuell ist in Zeiten von Geldverschiebungen großer Summen.
Lese eine Ausgabe von 2011, es ist die 38. Auflage seit 1976. 38 Auflagen in 35 Jahren, warum nur ist trotzdem das 'Haben' so dominant
obwohl es nicht glücklich macht und das 'Sein' so wenig bewusst?
Wer vom Haben abhängig ist macht sich zum Spielball der Manipulationen und das wird weiter zunehmen, die Angst zu verlieren steigt,
nur wer sich des Seins als eigentlicher Wert des Lebens bewusst ist bleibt davon eher unberührt.

Werde mit diesem Vortrag in die Öffentlichkeit gehen aus dem einfachen egoistischen Grund, weil die Mitmenschen die voller Angst sind ihren Besitz zu verlieren
ein ganz schlechtes kommunikatives soziales Umfeld bilden, sie gehen einem psychotherapeutisch Arbeitenden mit ihren materiellen Ängsten tierisch auf die Nerven und
trampelt ohne Rücksicht auf dem Gemüt anderer herum.
Solche Menschen als Patienten sind eine Tortur, es sind Vampire die aussaugen, da macht die Arbeit keinen Spaß und die Menschen mit Problemen im Gefühl, im Sein,
die wirkliche Empfindungen haben kommen dann wieder zu kurz.

Praxisarbeit tut gut, Aufklärung in der Öffentlichkeit tut auch gut und deshalb reale Vorträge über 'Haben oder Sein' als kleiner Beitrag in der Gemeinschaft.
 
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