AW: Haben
Hallo 5Zeichen,
Du hast ein gutes und wichtiges Thema eröffnet aber am Thread ist zu erkennen wie lächerlich damit umgegangen wird.
'Haben' ist so selbstverständlich, dass es als Lebensnotwendigkeit, als Naturgesetz gesehen wird fast ausschließlich und das 'Sein' fristet in der
Wahrnehmung ein kümmerliches Dasein dabei wird nur dadurch wirklich Glück und Qualität ermöglicht mit Bewusstsein in der menschlichen Existenz.
Der eigentliche Wert im Leben ist das Sein, das Haben ist eine Ergänzung.
Bin gerade dabei das Buch von Erich Fromm "Haben oder Sein" durch zu arbeiten um daraus einen Vortrag zusammen zu stellen denn bin der Ansicht,
dass dieses Thema aktuell ist in Zeiten von Geldverschiebungen großer Summen.
Lese eine Ausgabe von 2011, es ist die 38. Auflage seit 1976. 38 Auflagen in 35 Jahren, warum nur ist trotzdem das 'Haben' so dominant
obwohl es nicht glücklich macht und das 'Sein' so wenig bewusst?
Wer vom Haben abhängig ist macht sich zum Spielball der Manipulationen und das wird weiter zunehmen, die Angst zu verlieren steigt,
nur wer sich des Seins als eigentlicher Wert des Lebens bewusst ist bleibt davon eher unberührt.
Werde mit diesem Vortrag in die Öffentlichkeit gehen aus dem einfachen egoistischen Grund, weil die Mitmenschen die voller Angst sind ihren Besitz zu verlieren
ein ganz schlechtes kommunikatives soziales Umfeld bilden, sie gehen einem psychotherapeutisch Arbeitenden mit ihren materiellen Ängsten tierisch auf die Nerven und
trampelt ohne Rücksicht auf dem Gemüt anderer herum.
Solche Menschen als Patienten sind eine Tortur, es sind Vampire die aussaugen, da macht die Arbeit keinen Spaß und die Menschen mit Problemen im Gefühl, im Sein,
die wirkliche Empfindungen haben kommen dann wieder zu kurz.
Praxisarbeit tut gut, Aufklärung in der Öffentlichkeit tut auch gut und deshalb reale Vorträge über 'Haben oder Sein' als kleiner Beitrag in der Gemeinschaft.