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Gedanken zum Sinn des Lebens

Wenn ihr mich fragt (und alle meine vielen Freunde zwischen Kiel und Magdeburg tun das:rolleyes: ), gibt es kaum Spielzeug, das die Fantasie einschränkt. Fantasie lässt sich nicht einschränken, es sei denn durch Fernsehen. Aber Fernsehen ist kein Spielzeug, sondern eben Fernsehen, oder habe ich da Unrecht?
Im Buch "Ein Traum aus Stein und Federn" gibt es eine Figur, die mischt den eigenen Urin mit ein bisschen Zucker und Gewürzen und verkauft sie auf dem Markt als Wundermittel. Sachen gibt's... :jump1:
 
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Ich könnte ja auch mal was Konstruktives beitragen:

Ich glaube nicht, dass Fantasie ein Wunderhorn ist, dem alles Glück entspringt und das unbegrenzt vorhanden ist, wenn man sie nur ausschöpft.
Vielmehr ist Fantasie oder Kreativität etwas, das jeder hat, allerdings in höchst unterschiedlichem Maße.
Dass Kinder sehr fantasiereich sein können, liegt daran, dass sie lernen müssen und wollen. Mir ihrer Fantasie testen sie die Umwelt auf das, was möglich ist und was nicht. Dass die Fantasie mit dem Alter abnimmt, ist keine Katastrophe, sondern ein folgerichtiger Prozess, wenn das Individuum gelernt hat, mit seiner Umwelt zu leben und Vernatwortung zu übernehmen.
Ich halte es für unsinnig, die Differenz zwischen fantasievollen Kindern und fantasielosen Erwachsenen dramatisierend zu betonen. Es gibt sehr kreative Erwachsene und es gibt Kinder, mit denen ist nicht so viel los wie mit anderen. Das ist auch Veranlagungssache. Natürlich soll man jedes Kind anregen, aber manchen Kindern tut man damit keinen reinen Gefallen und kann sie gar überfordern.
Generell halte ich Ideologien für falsch, die Extreme fordern, also so kreativ wie möglich, so frei wie möglich, so leistungsfähig wie möglich etc. Das ist alles fatal, wie Benjamin schon angedeutet hat.
Ich bevorzuge ein Wertesystem, in dem Ausgewogenheit herrscht, auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Kindern und Erewachsenen zugeschnitten. Zu sagen, der Sinn des Lebens bestehe nur in Kreativität, ist gefährlich. IN den 70ern und 80ern herrschte schon diese Ideologie unter Nachfahren der 68er, dass jeder sich verwirklichen möge, jeder kreativ sein möge. Dies führte geradezu zu Selbstverwirklichungszwängen und Schuldgefühlen bei denen, die eben nicht so kreativ oder besonders waren. Es führte zu einem (verdeckten) gesellschaftlichen Konkurrenzkampf, ein anderer Leistungsdruck wie der in den Schulen geforderte, aber eben auch ein Druck.

Zum Thema Sinn des Lebens noch ganz kurz:
Der Mensch ist eingezwängt zwischen dem biologischen Sinn der Fortpflanzung und der Sinnsuche, die ihm die Gesellschaft aufdrängt. Fällt Religion als Sinn weg, gibt es keinen einzigartigen, tieferen Sinn des Lebens mehr. Der Mensch ist gezwungen, sich den Sinn aus den Angeboten, die Gesellschaft und Umwelt machen zu "konstruieren". Wem dies mit der nötigen Gelassenheit gelingt, dabei vielleicht noch ein paar Kinder in eine verrückte Welt setzt, hat schon viel erreicht.
 
Gaben und Aufgaben

Mir kam nun in den Sinn, dass ich euch, lieben Lesern, etwas mir Wichtiges vorenthalten, aber in meinem vorigen Beitrag schon angesprochen habe:


Ich meine, dass wenn wir über längere Zeit unglücklich sind, dies immer ein Zeichen dafür ist, dass wir dabei sind, den Sinn unseres Lebens zu verfehlen. Das heißt, wer von Herzen - also wirklich - glücklich sein will, sollte seinen Sinn im Leben erfüllen.

Nun stellt sich aber natürlich die Frage: Wie weiß ich denn, weiß mein Sinn und somit meine Aufgaben im Leben sind?
(Ich denke schließlich müssen wir alle zwangsläufig Aufgaben hier haben, sonst wären wir ja nicht da. Man sollte diese Aufgaben nur halt nicht unbedingt als eine Art "zu verrichtende Arbeit" ansehen, sondern viel mehr würde ich es als ein "Was kann ich auf dieser Welt erhalten, sprich an Erfahrungen sammeln und Freude haben?" und ein im Gegenzug "Was kann ich der Welt dafür geben?" ansehen. Es handelt sich sozusagen um ein liebevolles Miteinander - die Welt tut etwas für mich und ich dafür etwas für sie.)

Um die Frage zu beantworten, was unsere Aufgaben sind, sollten wir uns ganz einfach fragen, was unsere Gaben, unsere Talente sind. Denn das, was wir besonders gut können, ist automatisch das, was wir der Welt geben können. Darin lässt sich erkennen, was unsere Einzigartigkeit ist und die darin bestehende Fähigkeit etwas Einzigartiges zu schaffen.
Bedenken wir immer, dass wir der Welt am besten etwas geben, dass ihr Nutzen bringt, also etwas, das die Welt verschönert. Der Physiker arbeitet z.B. um uns das Leben zu erleichtern, der Gärtner um die Umwelt zu verschönern, der Mediziner um Leiden zu heilen, der Straßenkehrer um unsere Straßen sauber zu halten, der Bauer um uns Nahrung zu verschaffen, eine Mutter oder ein Vater um diesen wunderbaren Kreislauf des Nehmen und Gebens fortzuführen und liebevoll ein Wesen zu erziehen, das selbst auf diese Art die Welt verschönert, ... und es gibt noch unzählige Aufgaben, die wir erfüllen können.

Schlecht ist es jedoch, wenn wir unsere Talente einsetzen, indem wir anderen schaden. Dies würde uns im Grunde nämlich nur selbst schaden. Am besten lässt sich dies am Beispiel von Eltern verstehen:
Hätten wir z.B. die Gabe mit Kindern gut umzugehen, würde sie aber aus egoistischen Gründen nur so nützen um uns selbst einen Vorteil zu schaffen, indem wir z.B. die Kinder nach einem Bild erziehen, das nur uns glücklich machen soll, aber zugleich das Kind unglücklich macht, so würde wir früher oder später ein Wesen erblicken, dass auch uns unglücklich machen würde.
Darum ist es wichtig, dass wir mit unserer Arbeit Wohlstand schaffen! Wohlstand für die Allgemeinheit, nicht nur für uns selbst oder für eine kleine Gruppe oder auch ein ganzes Volk. Wirklich zum Wohl der ganzen Welt!
Nur auf die Art können wir auch wirklich etwas schaffen, das gebraucht wird, das uns zu etwas Besonderen, etwas Einzigartigen macht und somit uns glücklich.
Auf diese Weise würde wir unsere Gaben am besten nützen und zugleich unsere Aufgaben am besten erfüllen.
Ebenso lässt sich unser Sinn im Leben logischerweise auch daran erkennen, was uns glücklich macht


An dieser Stelle fällt mir noch etwas Wesentliches ein:
Ich muss gestehen, ich liebe die Sprache, ich liebe die Herausforderung Dinge so zu formulieren, dass sie andere Menschen berühren, sie bewegen und erfreuen. (Möglicherweise eine Aufgabe für mich im Leben.)
Mein Gefallen an der Sprache hat mich auch dazu getrieben über sie nachzudenken. Daher weiß ich zu erzählen, dass die Sprache keineswegs irgendwie zufällig aus Lauten entstanden ist. Die Sprache ist wirklich intelligent. Sie beinhaltet bedeutende Dinge, die uns viel zu sagen haben.
Z.B. eben der Zusammenhang zwischen Gaben und Aufgaben. Die Wörter selbst zeigen schon den Zusammenhang.
Und nun, um auf den Punkt zu kommen, gibt es auch eine Verbindung zwischen den Wörtern "Beruf" und "Berufung". "Berufung" selbst sagt auch schon wieder aus, dass es etwas mit einem Ruf zu tun hat. Ich denke, es geht ganz einfach darum, dass wir hier vielleicht herbei gerufen wurden, weil wir erwünscht sind oder überhaupt gebraucht werden. Genau hier sehe ich den Zusammenhang mit unserem Beruf. Wir sollten unsere Berufung als Beruf leben. Denn unsere Berufung stellt unsere Aufgaben dar, die uns wiederum glücklich machen.
Integrieren wir dies so unser Leben, das es zu unserem Beruf wird, so haben wir unweigerlich einen Beruf, der uns glücklich macht. Und das ist die Basis eines glücklichen Lebens!

So viel zu meinen Gedanken. Was denkt ihr darüber?

herzliche Grüße
Ben
 
Sollte es nicht eher so sein, dass der Beruf unsere wahre Berufung ist?
Zu etwas berufen sein, heißt doch in etwa, für etwas prädistiniert sein, oder darin die Erfüllung zu sehen.
Der Beruf ist dann das Resultat der Berufung, oder sollte es wenigsten sein, obwohl ich weiß, dass für die wenigsten Menschen Beruf auch Berufung ist, sondern einfach nur die leidige aber unumgängliche Möglichkeit, Geld zu verdienen.
Beruf aus Berufung ist optimal. Aber noch optimaler ist für mich, wenn man in der glücklichen Lage ist, das Hobby zum Beruf zu machen. Aber auch das können die Wenigsten.

Rhona
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zu etwas berufen sein, heißt doch in etwa, für etwas prädistiniert sein, oder darin die Erfüllung zu sehen.
Der Beruf ist dann das Resultat der Berufung, oder sollte es wenigsten sein,...

Ja, das sagte ich ja schon.

Beruf aus Berufung ist optimal. Aber noch optimaler ist für mich, wenn man in der glücklichen Lage ist, das Hobby zum Beruf zu machen.

Ich denke, auf jeden Fall ist der Beruf aus Berufung besser, als das Hobby als Beruf.
Denn Hobbys sind meiner Meinung nach oft nur deshalb Hobbys, weil sie den Ballast des täglichen Lebens ein wenig reduzieren oder wettmachen. Ich z.B. gehe gerne laufen, um mich zu entspannen.
Es ist so befreiend einfach ziellos zu laufen, quer durch die Natur, völlig frei. Irgendwie so eine Art, alles hinter sich zu lassen und die Sorgen rauszuschwitzen.
Oder was ich noch mehr liebe ist Skateboard fahren. Die Konzentration auf ein eigentlich lächerliches Stück Holz, es nach eigenen Willen und Gefühl zu bewegen und dabei die Herausforderung es wieder unter die Füße zu bekommen und dann weiter zu rollen. Zusätzlich die Geschwindigkeit dabei, am besten mit Kopfhörern und dann die Kunststücke mit Musik zu erleben. Es ist ähnlich wie beim Tanzen. Man drückt seine Gefühle und Emotionen durch Bewegungen aus. Ich kann es nicht erklären, aber irgendwie fließt hier eine Unmenge an Energie, die so belebend und befreiend ist, dass ich ihr hier unmöglich einen gerechten Ausdruck mit Worten verleihen könnte.

Aber ich hätte NIEMALS so viele Freude daran, wenn es mein Beruf wäre. Meine Hobbys sind nur deshalb etwas so Schönes für mich, weil sie einen Ausgleich mit meinem Seelenleben bewirken. Selbst wenn der Beruf die Berufung ist, kann er natürlich mal anstrengend sein. Und genau dafür gibt es die Hobbys, denke ich. Dadurch erhält das Leben diese Vielfalt, dieses bezaubernde Wandeln mit all den Möglichkeiten sich neu auszudrücken und neu zu genießen. Daher, finde ich, sollte es auf der einen Seite Hobbys geben und auf der anderen Seite den Beruf.
Somit gibt man der Welt einerseits etwas und andererseits nimmt man sich etwas von ihr. Das ist zumindest für mich das Schöne hier zu sein. Dieses Fließen und Bewegen von Leben.

Aber natürlich gibt es auch Fälle, wo das Hobby sehr geeignet als Beruf ist. Dann denke ich jedoch, ist Berufung, Beruf und Hobby ein und das Selbe.
Z.B. bei einem Musiker. Wenn jemand ein begabter Sänger oder Gitarrist ist und beim Singen bzw. Musizieren unheimlich viel Freude hat, dann wäre das selbstverständlich der ideale Beruf.
Denn, wie wir alle wissen, ist Musik etwas einfach Unbeschreibliches, das eine ungeheuerliche Macht hat, die Welt zu verzaubern und ist darum auch sehr sinnvoll.

Zu bedenken wäre aber, dass man selbst an der Berufung als Beruf Freude verlieren kann, wenn man falsch damit umgeht. Viele Musiker lieben zwar die Musik sind aber dennoch todunglücklich, weil sie von den (geldgierigen) Managern ausgebeutet werden, indem sie sich von Konzert zu Konzert und von CD zu CD hetzen müssen.
Unter diesen Druck verliert natürlich die Freude am Beruf. Es ist ja auch bekannt, dass diese Menschen oft zu Drogen greifen. Sie fangen an mit Aufputschmittel um den Stress zu bewältigen und enden mit harten Drogen um sich ganz aus dem Leben auszuklicken.

So weit einmal freundliche Grüße
Ben
 
Du hast ganz sicher Recht, Ben, wenn du sagst, dass es u.U. in Stress ausarten kann, wenn man sein Hobby zum Beruf macht und dem Druck des Verlegers, des Managers, Sponsors oder der Fans ausgesetzt ist.
Trotzdem macht vielleicht dieser Stress demjenigen, der aus Berufung malt, schreibt, singt oder komponiert weniger aus, als den Anderen, die dem gleichen Stress durch Chefs und Kollegen ausgesetzt sind und die sich noch zusätzlich tagtäglich mit einer Arbeit abgeben müssen, die ihnen überhaupt keinen Spaß macht.
Davon abgesehen, haben doch alle Künstler einen starken Drang zur Selbstdarstellung und suchen ständig nach Bestätigung. So müssen sie auch dem Druck oder Stress gewachsen sein und ich glaube, dass die Künstler oder Schriftsteller, die wirklich aus Berufung ihren "Job" tun und zusätzlich über das nötige Talent oder die Gabe verfügen, nicht unbedingt die sind, die unter Druck Drogen nehmen. Natürlich gibts da auch Ausnahmen, wie Bob Marley, Janis Joplin, Jimmi Hendrix, Elvis usw., die trotz ihres großen Talents ohne Drogen nicht mehr klarkamen.
Ich denke, dass aber all die kleinen "Sternchen" und "Eintagsfliegen", die durch Papis Geld oder Beziehung zu "Stars" gemacht werden, viel eher gefährdet sind, weil viele von ihnen, weils ihnen einfach am Talent fehlt, mit der Tatsache des Misserfolgs nicht klarkommen und vielleicht schon jeden Bezug zur Realität verloren haben.

Guß Rhona
 
@celine

da gebe ich dir schon recht das ein kurzer auftritt beim kindergeburtstag einfacher ist, als tag und nacht dem kinde zur seite zu stehen.
ich wollte nur ein beispiel aufgreifen, das traditionelles denken der phantasie unterlegen ist und das habe ich gegenüber den anderen besucher bewissen.

….Phantasie ohne Bildung wird das Kind nicht glücklich machen und auch nicht ernähren…

genau das glaube ich, bildung ist weder ein garant für einen job, noch für ein lebenslanges glück. 8500 arbeitslose akademiker (österreich) und 5 millionen arbeitslose (deutschland) beweisen da das gegenteil.

warum und worin vertraust du der gesellschaft?

@Rhona

oh nein das war nicht nur party-machen, das hätten andere auch können, damals wurde von allen politischen ebenen, allen parteien, land und stadt SUBKULTUR abgelehnt und schon im ansatz verhindert.

phantasie ist macht – gegen - wissen ist macht
nach 100 schreiben in einem zeitrahmen von 2 jahren habe ich sie allesamt eingekocht, ich habe ihnen das nahende alkohol- und heroinspektakel, das ansteigen der suicide- und sektenopfer, den verfall der drogenpreise, die steigenden unfallopfer bei ferngelegene partyfahrten uvm. vorrausgesagt.

ich habe sie tag und nacht in angst und schrecken versetzt, würde ich da so schreiben wie ich politiker und machthungrige akas behandle, würde man mich sperren.
biologische rangordnung liegt über der künstlichen, darum gab es auch keine abgaben, steuern, akm, anmeldungen usw.
habe ihnen sogar einen blankovertrag wegen hallenmiete unterschrieben, irgendeinen betrag könnten sie nachträglich selber einfügen, den mich zu klagen wagten sie ohnehin nicht, also gab es auch kein geld.
ich wollte dazu noch förderungen, die ich noch obendrein bekam.

habe jegliche hilfe von intellektueller seite abgelehnt, rechtssystem, medien, beschwerdestellen etc.

du bist musterschüler und somit das gegenteil von mir, was aber kein problem ist, weil du 16 bist und ohnehin noch alles machen kannst.

ausgenommen koch, garten und wörterbücher lehne ich jegliches bücherlesen ab, halte mich größtenteils von nachrichten und medien fern, nehme keine guten ratschläge, alte weisheiten, vorgelebte selbstverständlichkeiten entgegen und nehme bei bildung und wissensverteilung nicht teil.

…..Aber Arbeitslosigkeit, Kriege und Depression auf phantasievolle Weise bekämpfen zu wollen......naja. Wir können ja den Bundestag bunt bemalen und dem Bundesadler ne Pappnase aufsetzen*g*, sorry…..

phantasie hat bei dir mit anmalen und pappnase zu tun??

könnte es nicht auch-
- das absenken vom pensionalter
- das senken der arbeitszeiten
- das streichen der überstunden
- keine schwarzen zahlen bei staatsbetrieben die zur abfederung von arbeitsplätzen dienen sollten.
- usw.

so schaut phantasie auch aus!

dann braucht ihr keine 5 millionen menschen rausfuttern und sie in hartz4 und centjobs zwängen, das verbrechen bekämpfen das daraus entstehen wird, die kranken milliarden die ihre für psychische und physische massenbetreuung ausgeben werdet.
dann würde nicht der rechtradikalismus ständig ansteigen, weil die hochintelligente (scherz) elite zu doof ist um den stetigen wertverlust des eigenen volkes aufzuhalten oder eine sinnvolle zugehörigkeit für die jugend zu schaffen.

und da strömen sie zu tausenden in den datenfriedhöfen (universitäten) um sich zu bilden, wir das reichste land der welt, wir das maximum an geistigen fortschritt, wir die hochkultur usw.

sind wir nicht die ärmsten länder dieser welt, weil trotz dem gewaltigen materiellen wohlstand, die kinder als bettler in einen zufall geboren werden, mit einsatz ihres eigenen lebens bei der bildungslotterie mitspielen, voller existens- und zukunftsängsten durchs leben gejagt werden.

und denn ganzen stolz legen sie in das angesammelte wissen und der traditionellen bildung, die kinder stecken sie in kinderunis und ganztagschulen, stopfen, stopfen stopfen, man kann ja niemals genug davon haben.

mit 80 jahren sitzen sie noch immer als gedankenbettler in der bücherei und glauben das „lesen die phantasie“ anregt, in wirklichkeit können sie nicht einmal einen satz sprechen, der rein aus ihren köpfen stammt.

rhona du hast das leben vor dir, überlege es dir sehr gut ob du dieser ohnmächtigen gesellschaft angehören willst, ihr fachwissen und ihr geld kannst du dankend annehmen, doch dein kopf sollte größere ziele haben.

ich bin elektriker und habe mein leben ausnahmslos der phantasie gewidmet, mein kopf ist weder ein durchlauferhitzer für fremdgedanken noch ist mein leben ein stinknormaler durchgangsposten für irgendein system oder religion.

ohne viel fremdeinflüsse seinen eigenen kopf zu bewohnen, immer neue phantasieebenen zu durchwandern und eine systemunabhängige identität zu besitzen ist doch das größte glück auf erden. was für welche gründe könnte es geben das nicht anzustreben?
phantasie ist der schlüssel zu den weisheiten, den visionen, der freiheiten und dem dauerhaften glück, darin gibt es keine arbeitslosigkeit, ratlosigkeit, verzweiflung, angst oder sonst was.
das ist ein leben im einklang der natur, im einklang unserer fähigkeiten, für das sind wir auf der welt, darin liegt unser sinn!

gruss van G8
 
@ G8

Freut mich,dass ich als vermeintliche "Musterschülerin" und mit meinen 16 Jahren kein Problem für dich bin *g*. Aber wenn ich all das für bare Münze nähme und deine "Ideologie" ernst, dann hätte ich sicher ein Problem mit dir. Da ich das aber nicht tue, kann ich auch locker auf deinen Beitrag eingehen.

Du schreibst an Céline (sorry, dass ich darauf antworte), dass Bildung kein Garant für einen Job oder lebenslanges Glück ist. Nein, das ist sie sicher nicht, aber sie ist ein guter Grundstock. Aber das Ungebildetsein ist für mich auf jedenfall ein Garant für Dauerarbeitslosigkeit, Hilfsarbeiterjobs und Sozialhilfe. Noch schlimmer finde ich es, wenn man Bildung und Wissen, so wie du es propagierst, ablehnt (oder fühltst du dich einfach nur von Bildung und Wissen überfordert?) und sich in Träume flüchtet, die irgendwann wie die berühmten Seifenblasen zerplatzen.

Ja, ich möchte meinen Weg in der Gesellschaft machen. Ich möchte Medizin studieren und damit meinen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Ich weiß genau, dass du mir im nächsten Beitrag all die Mediziner vor Augen halten wirst, die nur ans Geld denken und für die die Patienten nur Stückzahlen sind, die man ruckzuck abzufertigen hat. Dass viele Ärzte so denken und arbeiten, das weiß ich, aber ich kenne da auch andere, die Arzt aus Berufung sind und Menschen wirklich helfen wollen. Meine Mutter gehörte z.B. dazu.

Wenn ich lese, was du den Politikern um Osten alles vorausgesagt hast, dann muss ich wirklich lachen.
Glaubst du wirklich, dass du es nur deiner "Phantasie" zu verdanken hast, das vorauszusehen??? Jeder halbwegs intelligente Mensch konnte das. Und dass dich deine unglaubliche "Phantasie" zu betrügerischen Mitteln greifen ließ, das kannst du, der doch nur um das Wohl anderer bedacht ist, mit deinem Gewissen vereinbaren??? Einen Vertrag zu unterschreiben, aber im Traum nicht daran zu denken ihn einzuhalten, oder die vereinbarte Summe zu zahlen, ist für mich einfach nur Betrug!!!! Und das Schlimme ist, du scheinst darauf auch noch stolz zu sein!!!

Lies du nur weiter deine Garten-,Koch- und Wörterbücher, aber hör damit auf, andere für deine "Lehre" begeistern zu wollen, denn sie ist in meinen Augen nur krank.

Vielleicht reicht deine übergroße "Phantasie" nicht dazu aus sich vorzusstellen, wie es wäre, wenn wirklich Menschen, die so wie du denken, irgendwann mal Einfluss nehmen dürften. Meine, in deinen Augen, nicht vorhandene oder unterentwickelte Phantasie reicht schon dafür und ich stelle es mir wie ein Horrorszenarium vor oder wie Leben in der Steinzeit.

Rhona
 
Rhona schrieb:
@ G8

Noch schlimmer finde ich es, wenn man Bildung und Wissen, so wie du es propagierst, ablehnt (oder fühltst du dich einfach nur von Bildung und Wissen überfordert?)

Rhona

Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand von Wissen oder Bildung überfordert fühlen kann,da diese Begriffe doch total interessenabhängig sind.
Über Dinge die mich interessieren,werd ich mir doch immer wissen aneignen wollen,und mich davon wohl auch kaum überfordert fühlen.
Die Frage ist doch nur,was für eine Art von bildung das denn ist. Eigentlich ist doch alles was wir tun Bildung, in allem was wir tun lern wir doch:Wenn ich fernsehe, merke ich mir Dinge die gesagt wurden, und bilde mich damit auch, wenn ich Kochbücher lese, dann ist das doch auch Bildung, denn man besitzt dannach mehr Wissen über das Kochen.Und selbst wenn ich in meiner Phantasie vor mich hinträume,kann man das doch als Bildung bezeichnen,weil man dabei etwas über sich selbst, und seine Ansichten erfährt (lernt).Die Frage ob dieses Wissen auch wissenswert ist, muss sich ja jeder selbst stellen.

@G8

könnst du deine Meinung noch einmal erläutern.Ich bin mir nicht ganz sicher,wie ich diese auffassen sollte.Wenn es so ist, dass du jegliches Wissen ablehnst,kann ich dem aus oben genannten Tatsachen nicht zustimmen.
Möglicherweise meinst du aber auch (ok, ich interpretier jetzt mal auch ein bisschen was von meinen ansichten mit hinnein),dass dich dieses stupide Auswendiglernen, und alles einfach so aufnehmen, wie es einem gesagt wird,stört.Das der Mensch einfach nicht mehr selber seinen logischen Verstand benutzt, und über Dinge nachdenkt, sondern sich einfach die Meinungen anderer nimmt(Bücher,Internet...) und diese dann in seine Eigene integriert.
In dem Fall könnt ich dir zustimmen,da ich diese Erfahrung auch sehr oft mache (besonders an der Schule).Es kommt einem so vor als würde einfach nur noch gefragt sein, Dinge aufzunehmen, und wiederzugeben.
Aber sobald man mal ein bisschen überlegen muss, und nichts vorgegeben bekommt, sind alle rettungslos verloren.

Würd gern noch mal deine Ansichten dazu hören
 
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@rhona

….Aber wenn ich all das für bare Münze nähme und deine "Ideologie" ernst, dann hätte ich sicher ein Problem mit dir….

das sollst du auch nicht, du kannst es durchaus als eine maßlose übertreibung sehen.
vielleicht sollte es auch nur das gegenteil der von der gesellschaft vorgelebten wahrheiten sein. die menschen sollten neben der absoluten wahrheit das mögliche gegenteil kennen und in einem breiteren rahmen nach der eigenen wahrheit suchen.

also alles halb so schlimm, oder?

schlimm ist wenn wir weiterhin glauben müssen „intelligenz ist was der test misst“ und die gehirne unser nachfolger damit ausrüsten.

glaubst du ich möchte einen zahnarzt aus dem jahre 1840 begegnen, mir ist der wert von wissen und bildung auch bewusst, wir brauchen es damit wir fort-schreiten. :jump1:

es aber als eine religion zu leben und zu verbreiten, es als das höchste und einzige anzustreben lehne ich ab.
durch meine beiträge siehst du regelrecht hindurch, vielleicht kannst du wirklich kein gramm verstehen (phantasie?) die 5 millionen arbeitslose nimmst du gar nicht wahr (soziale intelligenz?) und mein kleiner vorschlag für grosse veränderungen auf diesem sektor übergehst du (komplexes denken?).
alles eigenschaften was tiere sowie holz oder plastic auch nicht haben!

keine angst ärztin kannst du trotzdem werden!

das mit den parties ist noch immer nicht klar, möglicherweise bist du bereits auf „geld ist macht“ und „wir sind ein rechtsstaat“ programmiert.
ich finde es gerecht, wen auf der einen seite königsähnliche feierlichkeiten, 4500 blasmusikanten für neuen landesrat xy, internationale jazzgrößen für stadtrat xy uvm. stattfinden und auf der anderen seite einer für jugendrechte einsteht und sie umsetzt.

da geht es nicht um geld, verträge einhalten oder ordnungsgemäße anmeldungen, sondern um JUGENDRECHTE.

da wirst du weniger helfen können, oder?

dann sollten wir einander helfen, die machst mich gesund sollte ich ein problem haben und schreibe an neuen gesellschaftsformen, lebenssinne, iq-definationen und versuche halt auf verschiedensten arten es umzusetzen.
du hast bestimmt keine lust der wissenschaft und der politik diesbezüglich auf die nerven zu gehen und sie als dem dauerschlaf zu befreien, oder?

wenn du mich völlig ablehnst, da findet auch kein tauschhandel statt und ich übernehme dann deinen part was das denken auf dieser welt betrifft. dir bleibt lediglich die "lizenz zum lebenslangen spasshaben"!

also warum nicht eine intelligente handelsbeziehung eingehen?

gruss van G8
 
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