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Die normopathische Gesellschaft

Dieses Thema im Forum "Psychologie" wurde erstellt von Chris M, 21. August 2021.

  1. Chris M

    Chris M Well-Known Member

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    2. November 2014
    Beiträge:
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    "Die Welt" ist im christlichen Kontext mehr als Metapher zu verstehen, ich verstehe es so, dass damit all das gemeint ist, was uns vom wahren Wesen unserer Existenz ablenkt. Also heutzutage: Fast alles. Wer sich in der Welt verliert und sich vom Metaphysischen abwendet, der wird dies einmal rechtfertigen müssen.

    Warum poste ich dieses Bibelzitat überhaupt in diesem Thread? Weil man es auch so übersetzen könnte:

    Wer sich der normopathischen Gesellschaft anpasst, von dem wenden sich die gutgesinnten Wesenheiten der geistigen Welt ab. Die dunklen Wesenheiten jedoch, die sich von niederen Empfindungen wie Neid, Missgunst und auch von Emotionen wie Angst, ernähren, die feiern das. Und das beste daran: Diese dunklen Wesenheiten haben mehr Macht, je weniger die Gesellschaft an sie glaubt. Deshalb kommt letztlich sogar der Materialismus aus der geistigen Welt, was ein Geniestreich für sich ist.
     
  2. Chris M

    Chris M Well-Known Member

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    1.215
    In diesem Fall habe ich das Wort Naturgesetz eher metaphorisch benutzt, um aufzuzeigen, dass uns der Zeitgeist ganz vieles als alternativlos verkauft, was gar nicht alternativlos ist.

    Ja, so in etwa sehe ich das auch. Die höheren Wesenheiten können durchaus auch Einfluss auf die Grundregeln des Kosmos nehmen, wir jedoch nicht.
     
  3. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

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    Die höheren Wesen gehören auch zum wir, denn sie sind Teil des menschlichen Geistes, nur das Überleben auf der Erde ist nicht Geist allein, es gehört auch die praktische Bewältigung der Materie dazu.
    So kann man kurz sagen, wer sich nur in den oberflächlichen Dingen des Außen aufhält wird kaum den Kontakt zum inneren Selbst erleben und fühlt sich somit instabil.
     
  4. Chris M

    Chris M Well-Known Member

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    Ja, leider. Und das ist die Wurzel allen Übels. Die Welt, so wird es im Christentum genannt, ist das Problem.
     
  5. Svensgar

    Svensgar Well-Known Member

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    Die Welt ist kein unbedingtes Freudenhaus.
     
  6. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

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    Alles ist das Problem zwischen Leben und Tod, denn es geht mit der Vergänglichkeit einher und das tut weh.
    Entweder man findet für sich einen Weg mit dem Schmerz umzugehen oder man lässt sich von Anderen ablenken und ist abhängig.
    Da spielt es keine Rolle, ob Geist oder Materie, denn am Ende ist es dasselbe, es wandelt sich.
     
  7. Butterfly

    Butterfly Well-Known Member

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    Es ist schade das so Wenige es in der heutigen Zeit wahrnehmen, sie haben sich wohl schon zu weit von ihrer wahren Natur entfernt. :(
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2021
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  8. Chris M

    Chris M Well-Known Member

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    Das Gute daran ist: Die wahre Natur des eigenen Seins kann immer nur vergessen oder verdrängt werden, aber sie kann niemals vollends verschwinden, sonst wäre es nicht die wahre Natur. Soll heißen: Früher oder später werden wir sie alle wiederentdecken!
     
  9. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.981
    Genau, es geht nichts verloren, wenn ein großer alter Baum umfällt, macht er beim Fallen auch ein lautes Getöse, wenn ich nicht dabei bin, um es zu beobachten?
    So gilt die wahre Natur auch ohne menschliches Bewusstsein, auch wenn das Bewusstsein menschliche Dinge ausblenden kann, sie passieren trotzdem.
    Deshalb reicht es nicht die Oberfläche schick zu halten, das Innere ist viel wichtiger, nur ist das nicht der gesellschaftliche Zeitgeschmack.
    So spielt in der Marktwirtschaft die wahre Natur des Einzelnen keine so große Rolle, es geht um Geld und das ist völlig unabhängig menschlicher Gefühle.
     

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