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Über den Sinn unseres Daseins

AW: Über den Sinn unseres Daseins.

1. Dass mich die Zitate nicht stören, hatte ich bereits geäußert:


2. Polarisierungen im Alllgemeinen bedeuten immer Reduktion im Speziellen, einzelne Menschen dürften dauerhaft weder völlig identifiziert noch völlig unabhängig von Machtsystemen sein.

3. Nichts gegen Konfrontation, aber ohne Bezug zu konkreten Inhalten erreichen Deine Beschimpfungen sicher nicht annähernd das immer wieder von Dir selbst geforderte Reflexionsniveau.

LG Kaawi
Zu 1.:
Okay!

Zu 2.:
Ja, wobei ich halt über diejenigen, die mir sehr stark mit einem Macht-System identifiziert zu sein scheinen, halt lächerlich finde ...(nein ich :nudelwalk = dresche jetzt nicht auf den Papst, den Ackermann aus Krankfurt und die stroh-dumme Frau Merkel-würdig ein...:lachen:)

Zu 3.:
Ja, aber indem ich meine Wut rauslasse, betreibe ich Depressions-Prophylaxe, wobei die Grenzen zwischen Wut und Haß bei mir fließend sind ... Ich hasse halt alle Macht-Systeme und deren Repräsentanten und Tantinnen, die sie, mehr schlecht als recht, am Laufen erhalten ...
Aber längerfristig werden sowohl die Repräsentanten und Tantinnen als auch die Macht-Systeme verschwinden, hoffe ich ...

Und ich weiss, dass Hoffnung ent-täuscht werden kann...

LG, moebius
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Zu 3.:
Ja, aber indem ich meine Wut rauslasse, betreibe ich Depressions-Prophylaxe, wobei die Grenzen zwischen Wut und Haß bei mir fließend sind ... Ich hasse halt alle Macht-Systeme und deren Repräsentanten und Tantinnen, die sie, mehr schlecht als recht, am Laufen erhalten ...
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Und? Nützt es was?
Es interessiert mich deshalb, weil mein Mann es ganz ähnlich gemacht hat - hat permanent seine Wut und seinen Hass auf die Mächtigen rausgelassen und den Rest der Familie ohne Rücksicht auf Verluste damit überschüttet.
Es hat aber nicht ein einziges Mal eine sichtbare Erleichterung für ihn gebracht und ich muss sagen, ich bin heilfroh, dass er vor inzwischen fast 3 Jahren ausgezogen ist!
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Zu 2.:
Ja, wobei ich halt über diejenigen, die mir sehr stark mit einem Macht-System identifiziert zu sein scheinen, halt lächerlich finde ...(nein ich :nudelwalk = dresche jetzt nicht auf den Papst, den Ackermann aus Krankfurt und die stroh-dumme Frau Merkel-würdig ein...:lachen:)

Zu 3.:
Ja, aber indem ich meine Wut rauslasse, betreibe ich Depressions-Prophylaxe, wobei die Grenzen zwischen Wut und Haß bei mir fließend sind ... Ich hasse halt alle Macht-Systeme und deren Repräsentanten und Tantinnen, die sie, mehr schlecht als recht, am Laufen erhalten ...
Aber längerfristig werden sowohl die Repräsentanten und Tantinnen als auch die Macht-Systeme verschwinden, hoffe ich ...

Und ich weiss, dass Hoffnung ent-täuscht werden kann...

LG, moebius

Und? Nützt es was?
Es interessiert mich deshalb, weil mein Mann es ganz ähnlich gemacht hat - hat permanent seine Wut und seinen Hass auf die Mächtigen rausgelassen und den Rest der Familie ohne Rücksicht auf Verluste damit überschüttet.
Es hat aber nicht ein einziges Mal eine sichtbare Erleichterung für ihn gebracht und ich muss sagen, ich bin heilfroh, dass er vor inzwischen fast 3 Jahren ausgezogen ist!

Hass hinterlässt eben an genau dem Ort, wo er blindwütig und völlig unbearbeitet einfach nur "rausgelassen" wird, seine (zer)störerische Wirkung und erreicht sein eigentliches Ziel, die Repräsentanten, Verantwortlichen und Nutznießer der korrupten und/oder menschen- und umweltverachtenden Machtsysteme gar nicht.

Ich sehe im unkontrollierten Hass nur eine andere Ausdrucksweise von Ohn-macht, mit der leider erfolglos versucht wird sich aus der eigenen Opferrolle zu emanzipieren, um so gestärkt die Nischen und Ränder der Systeme zu finden und diese in möglichst großer Eigenverantwortung auszubauen.

Stattdessen verbleiben die Hasser mittendrin im System und verfangen sich in immer größeren Widersprüchen bei dem Versuch, die aus Überzeugung verweigerte Anpassungsleistung durch sich selbst und infolge auch ihre Mitmenschen massiv überfordernde Ansprüche an die Eigenleistung zu kompensieren.


LG Kaawi
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

....

Stattdessen verbleiben die Hasser mittendrin im System und verfangen sich in immer größeren Widersprüchen bei dem Versuch, die aus Überzeugung verweigerte Anpassungsleistung durch sich selbst und infolge auch ihre Mitmenschen massiv überfordernde Ansprüche an die Eigenleistung zu kompensieren.


LG Kaawi

Das kommt wahrscheinlich auf den jeweiligen :wut3: (= Hasser) an, wie weit er im System verbleibt - oder nicht ...:dontknow:

LG, moebius
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Das kommt wahrscheinlich auf den jeweiligen :wut3: (= Hasser) an, wie weit er im System verbleibt - oder nicht ...:dontknow:

LG, moebius



Ich denke, solange man hasst, ist man auf jeden Fall noch drin!
Hass ist eine starke Emotion und zeigt eben grade die Verstrickung mit dem ursprünglich Geliebten an, von dem man aber massiv verraten und enttäuscht wurde.
Bei meinem Mann bin ich mir sicher, dass sein Hass ursprünglich gegen beide Eltern geht, er bringt es auch fertig, sich den Anteil, der gegen seinen Vater geht, einzugestehen. Aber bei seiner Mutter versagt er es sich, denn er hat sie als Opfer erlebt und kann sich (noch?) nicht vorstellen, dass jedes Opfer auch Täter ist und das genauso für seine Mutter gilt!
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Das kommt wahrscheinlich auf den jeweiligen :wut3: (= Hasser) an, wie weit er im System verbleibt - oder nicht ...:dontknow:

LG, moebius

Kaum schaue ich aus der soziologischen Perspektive, sogleich kommst Du mit dem Hinweis auf die individualpsychologische! :dontknow:

Dieses Feld möchte ich öffentlich zwar berücksichtigen und streifen, aber nicht vertiefen und fokussieren!

LG Kaawi
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

... Ich sehe im unkontrollierten Hass nur eine andere Ausdrucksweise von Ohn-macht, mit der leider erfolglos versucht wird sich aus der eigenen Opferrolle zu emanzipieren, ...

Ja. Nicht umsonst gibt es den Ausdruck "ohnmächtige Wut".
Die befällt Menschen, die etwas wollen, was sie meinen nicht zu können.

Diese Wut herauszulassen mag ganz in Ordnung für die Seelenhygiene des Hassenden sein aber durch das (mit-)teilen der Wut wird sie nicht weniger sondern belastet zusätzlich Menschen, die nicht so eine Wutquelle im Bauch haben. Und ja, Wut und Hass wirken m.E. trennend und zerstörend. Ich kann nichts positives daran sehen, ausser daß sie den Betroffenen irgendwann, angesichts der Zerstörungen, die er/sie hinterlässt, zum Umdenken oder Neuhandeln bringen könnte.

Eine meiner Erfahrung nach insgesamt hassreduzierende Entwicklung ist es, wenn ein ohnmächtig Wütender eine Initiative ergreift, die ihn/sie ermächtigt :koenig:, das zu tun oder zu sein, was er will und/oder umdenkt :dreh: und beginnt das zu wollen, was er/sie ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Kaum schaue ich aus der soziologischen Perspektive, sogleich kommst Du mit dem Hinweis auf die individualpsychologische! :dontknow:

Dieses Feld möchte ich öffentlich zwar berücksichtigen und streifen, aber nicht vertiefen und fokussieren!

LG Kaawi

Okay!
Wobei für mich die spannende Frage ist, wie Gesellschaft (Soziologie) und Individuum (Psychologie) zusammenhängen ...und ob der Sozialphilosoph Th.W. ADORNO aus der ehemaligen "Frankfurter Schule der Soziologie"/Kritische Theorie mit seiner Aussage: "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." bestätigt werden kann, wobei ich seine Aussage wie folgt modifizieren möchte:
"Es gibt kein richtiges individuelles Leben im gesellschaftlichen Falschen", wobei das gesellschaftlich Falsche die Wirtschaftsform des von ihm so genannten Spät-Kapitalismus ist ..., für den aus meiner unmaßgeblichen Perspektive in absehbarer Zukunft alles zu spät sein wird ...:lachen: (und zwar nicht nur wegen des finanziell-ökonomischen Bankrotts einiger Staaten ...)
Gestern wurde auch Großbritannien von einer bekannten amerikanischen Rating-Agentur herabgestuft ..., wozu mir nur noch meine Variante der englischen National-Hymne einfällt:

"God shave the Queen." :ola:

LG, moebius
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Mein VERSTAND......
sagt mir, das ich hier bin, um meinen Beitrag zu leisten.
Ich bin hier, um dafür zu sorgen, das die Art erhalten bleibt.
Ich bin hier,damit ich mir einen Partner(Partnerin) suche.
Mit dieser Partnerin(Partner) gründe ich eine Gemeinschaft, auch Familie genannt.
In dieser Gemeinschaft erziehe ich meine Kinder.......(mann könnte auch beeinflussen sagen)....dazu, sich selbst zu versorgen.
Solange, bis sie sich selbst versorgen können.

Dann schicke ich sie irgendwann mal in die.......Wahrheit.

Aber ich möchte Glauben...

Ich möchte Glauben.... das mein Leben einen höheren sinn hat.
Ich möchte Glauben, das ich nicht blos da bin, um die Art zu erhalten.
Ich möchte Glauben ,das da noch mehr ist.

Ich MUSS das einfach glauben....
 
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