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Über den Sinn unseres Daseins

AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Reinhard70;311062 .... [I schrieb:
"Die Leiblichkeit der Auferstandenen
ist in jeder Hinsicht vollendet ..." :dreh:
(Helmuth von Glasenapp, Die fünf
Weltreligionen, 1996, S. 313) [/I]
Was bedeutet dieses Verständnis von Vollendung im Hinblick auf das psychosomatische Verhältnis von "Leib" - "Geist" ....:dontknow:
Heureka - nicht verzagen, und die Quantentheoretiker des Bewusstseins sowie die Hirnforscher :wut3: fragen ...:lachen::lachen::lachen:
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Soetwas wie Vollendung kann es nicht geben, weil es einfach immer weiter geht. Sobald etwas vollendet ist, beginnt der Zerfall und die nächste Vollendung geht an den Start.

Logisch im Ansatz, unlogisch im zweiten Satz. :hamster: :blume2:

Genau das passiert ja nicht.
Vollendung als zeitliches Phänomen gibt es gar nicht.
Also als einen Zeitpunkt.
Es gibt kein Noch-nicht-Fertig mit irgendwann später folgender Vollendung.
Das Gefüge ist anders beschaffen.
Es erlebt, belebt und gestaltet sich ständig selbst.
Alles ist ständig in pulsierender Bewegung -
von einander weg, aufeinander zu,
sich hier verbindend, dort nebeneinander flanierend.
Nicht nur Linien, sondern ganze Räume tun das.
Und sie tun es ohne Unterlass und mit einer Versiertheit,
die darauf schließen lässt,
dass sie sich um ein sehr langes Projekt drehen.

Alles unterhält Beziehung zu allem.
Sämtliche scheinbaren Widersprüchlichkeiten
sind auch bloß Bestandteil des Ganzen.
Und man kann nie definitiv sagen,
wo irgendwas begonnen hat oder beginnt,
auch nicht, wo es geendet hat oder endet.
In diesem Gefüge gibt es keine Anfänge und Enden.
Es gibt nur ständige Veränderung.
Anfang und Ende sind eine Menschenidee.

Es gibt keine unlogischen Sackgassen,
nur unendlich viele Antworten und Verknüpfungen.
Alles fließt in alles ein,
ist gleichzeitig Ursache und Wirkung,
Anschubser und Mitzieher, Teilchen und Welle.
Und genau in dieser Spielvirtuosität liegt die Vollendung.
Sie ist es, die die Annahme eines Schöpfergottes nahelegt.
Vielen Menschen jedenfalls.
Verständlich, wie ich finde - dieses Gefüge ist unglaublich.
Es ist Vollendung pur. In jedem einzelnen Moment.
Man muss es einfach lieben -
allein schon dafür, dass es einen entdecken lässt,
WIE unglaublich es ist.

Das Gefüge selbst ist Vollendung.
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Danke! :kuss1:
Ein paar Sätze mehr und es klingt gleich viel logischer. :)
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Logisch im Ansatz, unlogisch im zweiten Satz. :hamster: :blume2:

Genau das passiert ja nicht.
Vollendung als zeitliches Phänomen gibt es gar nicht.
Also als einen Zeitpunkt.
Es gibt kein Noch-nicht-Fertig mit irgendwann später folgender Vollendung.
Das Gefüge ist anders beschaffen.
Es erlebt, belebt und gestaltet sich ständig selbst.
Alles ist ständig in pulsierender Bewegung -
von einander weg, aufeinander zu,
sich hier verbindend, dort nebeneinander flanierend.
Nicht nur Linien, sondern ganze Räume tun das.
Und sie tun es ohne Unterlass und mit einer Versiertheit,
die darauf schließen lässt,
dass sie sich um ein sehr langes Projekt drehen.

Alles unterhält Beziehung zu allem.
Sämtliche scheinbaren Widersprüchlichkeiten
sind auch bloß Bestandteil des Ganzen.
Und man kann nie definitiv sagen,
wo irgendwas begonnen hat oder beginnt,
auch nicht, wo es geendet hat oder endet.
In diesem Gefüge gibt es keine Anfänge und Enden.
Es gibt nur ständige Veränderung.
Anfang und Ende sind eine Menschenidee.

Es gibt keine unlogischen Sackgassen,
nur unendlich viele Antworten und Verknüpfungen.
Alles fließt in alles ein,
ist gleichzeitig Ursache und Wirkung,
Anschubser und Mitzieher, Teilchen und Welle.
Und genau in dieser Spielvirtuosität liegt die Vollendung.
Sie ist es, die die Annahme eines Schöpfergottes nahelegt.
Vielen Menschen jedenfalls.
Verständlich, wie ich finde - dieses Gefüge ist unglaublich.
Es ist Vollendung pur. In jedem einzelnen Moment.
Man muss es einfach lieben -
allein schon dafür, dass es einen entdecken lässt,
WIE unglaublich es ist.

Das Gefüge selbst ist Vollendung.

Es grüüünt so grüün, wenn Spaaaniens Blüüten blüühen......
...mein Gott, jetzt hat sie`s...
Blablablublibloblöblübla
Nichts Genaues weiß man nicht, aber alles ist unglaublich, unwahrscheinlich, unausweichlich, unvergleichlich, unverzeihlich, uneiheitlich, unvermeidlich, unbegreiflich, unaufhaltsam, unterhaltsam, unbeugsam, unachtsam, schweigsam, heilsam, balsam, Baldrian ! Ich habs: Baldrian !
Das ist es, was Sie hier ver-ballisiert haben.
Gähn.....!
"Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche"....
Lesen Sie das ! Danach geht es schon ein wenig besser.-
Perivisor
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Es grüüünt so grüün, wenn Spaaaniens Blüüten blüühen......
...mein Gott, jetzt hat sie`s...
Blablablublibloblöblübla
Nichts Genaues weiß man nicht, aber alles ist unglaublich, unwahrscheinlich, unausweichlich, unvergleichlich, unverzeihlich, uneiheitlich, unvermeidlich, unbegreiflich, unaufhaltsam, unterhaltsam, unbeugsam, unachtsam, schweigsam, heilsam, balsam, Baldrian ! Ich habs: Baldrian !
Das ist es, was Sie hier ver-ballisiert haben.
Gähn.....!
"Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche"....
Lesen Sie das ! Danach geht es schon ein wenig besser.-
Perivisor
Och nö, Perivisor - ich finde den Text von der Freyfrau im Gegenteil sehr treffend - ein ewiges Werden und Vergehen, unaufhörlich, und wir mittendrin!
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Hallo Freyfrau!

Danke für deine Worte, sie sprechen mir aus der Seele!

Doch ob der Weg wirklich das Ziel bzw. das Gefüge das Sein selbst ist, das kann ich nicht sagen, dieses Urteil entzieht sich meiner Bewertungfähigkeit.

Für mich tun sich nämlich mehr Fragen auf als Antworten, und eine Antwort ist schon unbefriedigend genug, da sie eigentlich Beharren und Stillstand ist, während sich der Fluss weiterbewegt.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Wie kommst du darauf, dass ich Mitleid für eine "Tugend" halte?
Es ist ein Ausdruck der Hilflosigkeit, wenn man jemandem nicht helfen kann - wie in diesem Fall.

'Tugend' war schlecht gewähltes, weil missverständliches Wort.
Damit wollte ich sagen, dass Du den Ausdruck von Mitleid
mindestens für unbedenklich hältst.
Ich stimme Dir zu,
dass man gegen Seelenberührung nichts tun kann.
Also gegen das Mitgefühl an sich.
Aber für mich ist wichtig,
zwischen dem Gefühl und dessen Manifestation im Außen zu trennen.


Wie - liest du dem armen Burschen vor, was er versäumt, oder wie soll ich das verstehen :confused: ?
Ehrlich, das kommt mir ein wenig sadistisch vor ...

Das zum Beispiel ist eine Manifestation,
die aus dem Mitgefühl ganz andere Schlüsse zieht, als ich dies täte.

Für mich ist er kein armer Bursche, sondern einer,
dessen Leben ihm ganz besondere Herausforderung kredenzt.
Wozu auch die sicher nicht leichte Auseinandersetzung
mit Mitleidsäußerungen wie 'Armer Bursche' gehört.
Der Mann hat ein Handicap, ja.
Aber darum ist er nicht weniger Mensch,
und auch nicht weniger Mann.
Muss schmerzlich für ihn sein,
es einerseits geschafft zu haben,
als begnadeter Geist anerkannt zu werden,
aber andererseits zu wissen,
dass er gegen Demütigungen wie 'Armer Bursche' machtlos ist.
Indem ihn mitleidende Menschen hilflos ichbezogen dafür halten,
machen sie ihn zum 'Armen Burschen'.

Du siehst nur das, was er versäumt -
ich dachte einfach bisschen größer.
Eher so im Sinne von Nutze-die-Möglichkeiten.
Ich meine, ich weiß ja gar nichts über seine Neigungen -
kenne ihn nicht mal aus der Ferne.
Und würde ich ihn kennenlernen,
wäre er mir vielleicht sogar recht unsympathisch.
Keine Ahnung.
Aber nur mal gesetzt den Fall, es wäre anders -
nun, sieh das 'Vorlesen' einfach als Platzhalter für
'Wir finden Wege, geschändetes Selbstbewusstsein zu beflügeln -
solche, die uns beiden Spaß machen'.
Gibt so viele davon, also Wege, wenn man sich erstmal
von der etwas arg beengenden Ansicht löst,
es gäbe nur ein bis zwei.
Und das größte menschliche Sinnlichkeitsorgan
sitzt nun mal zwischen den Ohren.
Vorgelesen bekommen kann tiefes Vergnügen sein ..... :blume2:

Bin ich jetzt verständlicher geworden?
 
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