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Über den Sinn unseres Daseins

AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Es grüüünt so grüün, wenn Spaaaniens Blüüten blüühen......
...mein Gott, jetzt hat sie`s...
Blablablublibloblöblübla
Nichts Genaues weiß man nicht, aber alles ist unglaublich, unwahrscheinlich, unausweichlich, unvergleichlich, unverzeihlich, uneiheitlich, unvermeidlich, unbegreiflich, unaufhaltsam, unterhaltsam, unbeugsam, unachtsam, schweigsam, heilsam, balsam, Baldrian ! Ich habs: Baldrian !
Das ist es, was Sie hier ver-ballisiert haben.
Gähn.....!
"Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche"....
Lesen Sie das ! Danach geht es schon ein wenig besser.-
Perivisor

Ich soll was lesen, damit es Ihnen besser geht?
Das ist ja mal ungewöhnlicher Ansatz.
Da erscheint mir dieser doch effizienter:
Nicht so viele Ausrufezeichen beim Gähnen. ;)
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Logisch im Ansatz, unlogisch im zweiten Satz. :hamster: :blume2:

Genau das passiert ja nicht.
Vollendung als zeitliches Phänomen gibt es gar nicht.
Also als einen Zeitpunkt.
Es gibt kein Noch-nicht-Fertig mit irgendwann später folgender Vollendung.
Das Gefüge ist anders beschaffen.
Es erlebt, belebt und gestaltet sich ständig selbst.
Alles ist ständig in pulsierender Bewegung -
von einander weg, aufeinander zu,
sich hier verbindend, dort nebeneinander flanierend.
Nicht nur Linien, sondern ganze Räume tun das.
Und sie tun es ohne Unterlass und mit einer Versiertheit,
die darauf schließen lässt,
dass sie sich um ein sehr langes Projekt drehen.

Alles unterhält Beziehung zu allem.
Sämtliche scheinbaren Widersprüchlichkeiten
sind auch bloß Bestandteil des Ganzen.
Und man kann nie definitiv sagen,
wo irgendwas begonnen hat oder beginnt,
auch nicht, wo es geendet hat oder endet.
In diesem Gefüge gibt es keine Anfänge und Enden.
Es gibt nur ständige Veränderung.
Anfang und Ende sind eine Menschenidee.

Es gibt keine unlogischen Sackgassen,
nur unendlich viele Antworten und Verknüpfungen.
Alles fließt in alles ein,
ist gleichzeitig Ursache und Wirkung,
Anschubser und Mitzieher, Teilchen und Welle.
Und genau in dieser Spielvirtuosität liegt die Vollendung.
Sie ist es, die die Annahme eines Schöpfergottes nahelegt.
Vielen Menschen jedenfalls.
Verständlich, wie ich finde - dieses Gefüge ist unglaublich.
Es ist Vollendung pur. In jedem einzelnen Moment.
Man muss es einfach lieben -
allein schon dafür, dass es einen entdecken lässt,
WIE unglaublich es ist.

Das Gefüge selbst ist Vollendung.

nett geschrieben !

allerdings stelle ich die frage nach der vollendung von dingen an sich überhaupt in frage ... es hat für uns keine relevanz und ist somit eine sinnlose frage...... entscheidend sind doch unsere beziehungen welche wir zu den dingen aufrechterhalten. und was sollen wir uns unter einer vollendeten beziehung vorstellen ? panta rhei ...... es ist niemals die gleiche beziehung in welcher wir uns begeben ......
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

@Freyfrau
Ich verstehe dich schon :) !
Du bewertest Hawking's "software" höher als seine "hardware".
Wahrscheinlich hat diese beschädigte Hardware, um mal bei dem Ausdruck zu bleiben, auch einiges in ihm frei gesetzt, was sonst vielleicht nicht zum Ausdruck gekommen wäre.
Aber der Mensch ist nun mal beides - Körper und Geist, und ich nehme stark an, dass das eine das andere beeinflusst.
In diesem Zusammenhang achte und bewundere ich den Wissenschaftler, der Mensch und Mann weckt trotzdem M... (ich will das Wort nicht mehr aussprechen :) ) in mir, denn der körperliche Teil des Lebens kann nicht ausgelebt werden, es ist insofern ein Leben mit enormen Defiziten.
Eigentlich bedarf es keiner Antwort, aber wenn du es schwarz auf weiß lesen willst ...
Es ist gegen jede Gesprächskultur und erstickt eine Kommunikation zwischen zwei Menschen sofort im Keim, wenn einer der beiden die Ansichten des anderen herabsetzend kommentiert.
Alles klar :) ?
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

@Freyfrau
Ich verstehe dich schon :) !

Danke :)

Du bewertest Hawking's "software" höher als seine "hardware".

Nicht wirklich.
Mir fehlen grade ein bisschen die Worte.
Jedenfalls solche, die kurz und verständlich wären.

Ich bewerte weder das eine, noch das andere höher.
Stattdessen gehe ich davon aus,
dass es auf jede Lebenssehnsucht Antworten gibt.
Auch und besonders kraftvolle dort,
wo 'Normalität' ausfällt bzw. prägend modifiziert wird.

Ich versuch's mal mit einem Bild:
Stell dir eine alte Industriefläche im Freien vor.
Zuerst im Winter .....
alte graue Betonplatten mit abgestorbenen Fugen.
Alles tot, nichts mehr grün - zubetonierte Wüste.
Und dann guck mal im Sommer .....
die Betonplatten sind immer noch alt und grau.
Aber dazwischen sprießt es grün.
Nicht nur ein bisschen.
Vis-à-vis mit solchem Fugengarten, in Augenhöhe -
da tun sich Welten auf.
Und wenn man dann die Augen hebt,
stellt man plötzlich fest, dass man von ganz vielen
solchen Überlebenskünstlerparadieschen umgeben ist.
Jede Nische wird besiedelt - so optimal wie möglich.
Warum sollten gepflegt prangende Geranien
faszinierender sein als solche Essenzgärtchen?
Sie sind es, die von allein genug Kraft entwickeln,
Beton zu erlösen. Ohne Kargheit gäbe es sie nicht.

Türlich hast Du recht - Geist & Körper gehören zusammen.
Und wer beides genießen kann,
der leidet nicht wenig bei der Vorstellung,
es könnte grundsätzlich anders sein.
Aber ...

Wahrscheinlich hat diese beschädigte Hardware, um mal bei dem Ausdruck zu bleiben, auch einiges in ihm frei gesetzt, was sonst vielleicht nicht zum Ausdruck gekommen wäre.
Aber der Mensch ist nun mal beides - Körper und Geist, und ich nehme stark an, dass das eine das andere beeinflusst.

..... einfach nur mal dazudenken:
umgekehrte Fälle gibt es ebenfalls reichlich.
So viele Töpfchen und Deckelchen .....
und so manche sind untereinander kreativ kompatibel.
Einige langfristig, andere für den Moment.

Und damit schließt sich grade ganz harmonisch unser Tänzchen:
Wusstest Du, dass Kompatibilität von compatior = „Mitleid haben“ kommt?
Ich nicht - bis eben. Ist das fein!

:tanzen:
 
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