AW: Über den Sinn unseres Daseins.
Ist das jetzt ein Argument, oder nur eine Meinung?
Meine Meinung!
Du kannst mir wieder
unter die Augen treten, wenn Du Contra bietest, einen feuchten Schiss, nicht
ein trockenes Fuerzchen. Ansonsten ist das was einzig produktiv in der
oberen Kopfhaelfte des aktivFreidenker's vorgeht, die laufende Nase im April.
In der virtuell-simulierten Welt kann ich Dir nicht unter die Augen treten ~
und auch im Real-Life trete ich niemanden ~ egal wohin...
Das einzige was mir Deine Saetze sagen, ist, das sich Dein Selbsterhaltungstrieb
gegen solche Erkenntnis wehrt.
Meine Lebenseinstellung wehrt sich nicht gegen solch eine Pseudoerkenntnis. Schon allein die wichtigste Wahrheit im Konjunktiv zu formulieren ist Unsinn. U
Das sind immer und bei jedem die gleichen
Reaktionen.
Wie kann das denn sein?
Ueberleg Dir mal: Schopenhauer als Titan am Zenit, Du als kleiner
Troll der es mit seiner Popularitaet wahrscheinlich nicht einmal ueber das
Denkforum hinaus geschafft hat.
Das ist nur gemutmaßt und spekuliert, ohne genau recherchiert zu haben, sonst hättest Du diese Mutmaßung so nicht geschrieben.
Wer wuerde mehr Aufmerksamkeit erregen
koennen, wer wuerde mehr Beachtung geniessen duerfen?
Wenn Du so schreibst, verweise ich auf die großen H's der Philosophie =>
Hegel, Husserl, Heidegger und
Hannah (Arendt), welche mehr Aufmerksamkeit und Beachtung geniessen.
Du mit solchen
popligen Kommentaren bestimmt nicht. Also, wenn Du nichts zu sagen hast,
verschwinde!
Ich verschwinde nicht und werde auch nicht müde es noch einmal und noch einmal zu schreiben.
"Seitdem ich Schopenhauer kenne, liebe ich das (mein) Leben."
Bedenke doch:
"Das Bedenklichste ist das noch nicht bedachte." Heidegger
Und Schopenhauer denkt mir einfach viel zu kurz ~
vor allem aber im Hinblick auf das Da_Sein.
Wenn Du Dich mit den großen H's der Philosophie ~ vor allem mit
Hegels "Phänomenologie des Geistes" und
Heideggers "Sein und Zeit" beschäftigt hast und dies in Kontrast zu Schopenhauers Pauschalpessimismus stellst, dann dürfte auch für dich ein Licht die Sicht auf das Dasein erhellen.
Und wenn Dir der Pessimismus liegt, dann doch bitte der humanistische Pessimismus von Ludwig Marcuse oder Carl Einstein ~ ~ ~
meint
Axl
PS: Auch noch ein schöÖöner Lesetipp für die "Probleme des Daseins" ist
Ernst Bloch "Geist der Utopie" Das "Noch-Nicht-Sein" kann man heute mit dem
Noch-Nicht-Angekommen-SEIN übersetzten. Er schreibt: "Wir leben und wissen nicht wozu. Wir sterben und wissen nicht wohin." Das dürfte wohl deine Denk-Position am ehesten darstellen und von dieser Denkposition des Unwissenden kannst Du die Gewissheit erlangen, dass der Sinn auch deines Daseins darin besteht zu leben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und schon mal überhaupt gar nicht ~ im Konjunktiv!!!
Lieben Denkergruß
und Alles Liebe

wünscht
Axl