AW: Über den Sinn unseres Daseins.
Dir Manfred, reinwiel, 5Zeichen, Ernst Doppitsch, Rudol Karl und Imanuel Kant ...u.s.w. allen ist Recht zu geben.
Mein kleiner, unsinnvoller Appell richtet sich nicht nach der Inhaltsbestimmung der Sinnfrage sondern der Methode im Umgang mit ihr.
So betrübt es mich ein wenig, bei einem Stellungsgefecht zur Fragenbehandlung mitzulesen, wobei ich es für wünschenswert und erstrebenswert empfinde, angesichts der Wichtigkeit der Sinnfrage, mit Respekt, Toleranz und gegenseitige Anerkennung zu der Frage zu finden: "Was können wir tun, einander besser zu verstehen?"
Das Grundsätzliche, Universale ist wichtig damit wir einen gemeinsamen Bezugsgrund für Kommunikation und Austausch haben.
Die Sinnfrage lässt sich aus diesem Bezugsgrund stellen ... nur die Antworten nicht - da fehlt ein anthropologisches Prinzip des Fragestellers als Antwortempfänger.
Für die Antworten ist die Erfahrung des Lebens nun einmal notwendig, welches aber ausserhalb eines gemeinsamen Bezugsgrundes liegt, weil diese Erfahrung einer individuellen Konditionierung unterliegt.
Altes Sprichwort: "Hätten wir alle einen Sinn, wir liefen alle einen Weg."
Es gibt zahlreiche Bemühungen Wege des "Lebendig-Machens" in der Sinnfrage, als gemeinsamen Bezugsgrund aufzuzeigen (Katholizismus, Buddhismus, Philosophische Praxis ... etc.) - Stellungsgefechte inclu.
Als alternative sehe ich die Möglichkeit, gemeinsame Bezugsgründe als Hindernis von individuellen Sinn-Identitäten aufgrund individueller Konditioniertheit, aus dem Weg zu nehmen.
Die individuelle Einzelsuche als 'Norm' zu verstehen, wobei gemeinsame Bezugsgründe nur Hilfreiches zur Orientierung bieten können, aber nicht als Weg missverstanden werden.
In der gemeinsamen Bemühung um dem Einzelnen gegenüber seine individuelle Sinnantwort (incl. Sinnfrageverweigerung) zu suchen, zu finden und sich offenbaren zu lassen, sehe ich Sinn.
Da es langfristig zu einer Verbreiterung der gemeinsamen Bezugsgründe führte.
Werden die gemeinsamen Bezugsgründe über die Individualität, über den Einzelfall erhoben, sehe ich auch die Intentionen von Immanuel Kant und weiteren Zitatgebern verletzt, wenn nicht missbraucht.
lg Soliton
Was möchtest du damit sagen Soliton? Dass man sich die Fragen des woher, warum oder wohin, wie sie reinwiel formuliert hat und die 5Zeichen als dumme Fragen abqualifiziert hat, gar nicht stellen soll?
Geht es darum, wie Ernst Doppitsch sagt, nach einer schwarzen Katze im schwarzen Raum zu suchen? Oder wie Rudolf Karl, ein wichtiger Vertreter des Wiener Kreises sagen würde, das sei nicht mehr als tiefsinnig getarntes Geschwätz?
Diese Fragen nach woher, warum und wohin machen durchaus Sinn, denn sie sind des Fragens würdig!
Immanuel Kant sagt: "Diesen Frage kann man sich als vernünftiges Wesen nicht entziehen. Es sind Fragen, in die sich der Mensch unweigerlich verstrickt fühlt, solange er sich als Vernuftwesen ernst nimmt. Er kann das Desinteresse an diesen Fragen nur heucheln."
lg
Manfred
Dir Manfred, reinwiel, 5Zeichen, Ernst Doppitsch, Rudol Karl und Imanuel Kant ...u.s.w. allen ist Recht zu geben.
Mein kleiner, unsinnvoller Appell richtet sich nicht nach der Inhaltsbestimmung der Sinnfrage sondern der Methode im Umgang mit ihr.
So betrübt es mich ein wenig, bei einem Stellungsgefecht zur Fragenbehandlung mitzulesen, wobei ich es für wünschenswert und erstrebenswert empfinde, angesichts der Wichtigkeit der Sinnfrage, mit Respekt, Toleranz und gegenseitige Anerkennung zu der Frage zu finden: "Was können wir tun, einander besser zu verstehen?"
Das Grundsätzliche, Universale ist wichtig damit wir einen gemeinsamen Bezugsgrund für Kommunikation und Austausch haben.
Die Sinnfrage lässt sich aus diesem Bezugsgrund stellen ... nur die Antworten nicht - da fehlt ein anthropologisches Prinzip des Fragestellers als Antwortempfänger.
Für die Antworten ist die Erfahrung des Lebens nun einmal notwendig, welches aber ausserhalb eines gemeinsamen Bezugsgrundes liegt, weil diese Erfahrung einer individuellen Konditionierung unterliegt.
Altes Sprichwort: "Hätten wir alle einen Sinn, wir liefen alle einen Weg."
Es gibt zahlreiche Bemühungen Wege des "Lebendig-Machens" in der Sinnfrage, als gemeinsamen Bezugsgrund aufzuzeigen (Katholizismus, Buddhismus, Philosophische Praxis ... etc.) - Stellungsgefechte inclu.
Als alternative sehe ich die Möglichkeit, gemeinsame Bezugsgründe als Hindernis von individuellen Sinn-Identitäten aufgrund individueller Konditioniertheit, aus dem Weg zu nehmen.
Die individuelle Einzelsuche als 'Norm' zu verstehen, wobei gemeinsame Bezugsgründe nur Hilfreiches zur Orientierung bieten können, aber nicht als Weg missverstanden werden.
In der gemeinsamen Bemühung um dem Einzelnen gegenüber seine individuelle Sinnantwort (incl. Sinnfrageverweigerung) zu suchen, zu finden und sich offenbaren zu lassen, sehe ich Sinn.
Da es langfristig zu einer Verbreiterung der gemeinsamen Bezugsgründe führte.
Werden die gemeinsamen Bezugsgründe über die Individualität, über den Einzelfall erhoben, sehe ich auch die Intentionen von Immanuel Kant und weiteren Zitatgebern verletzt, wenn nicht missbraucht.
lg Soliton



