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Über den Sinn unseres Daseins

AW: Über den Sinn unseres Daseins.

ad 1: du magst ja ein Forumsclown sein, aber deine dreimaligen "Brüller" wirken nach ein paarmal überhaupt nicht mehr. Genausowenig ob du über meinen Kommentar verzichten kannst oder nicht.

ad 2: 100%ig kannst du nur dir selbst vertrauen, 99% deiner Frau (oder Mann), solltest du sie (ihn) dir genau ausgesucht haben.

ad 3: solltest du die alten Sprüche dumm finden, dann hast du bis jetzt noch nichts begriffen. Aber gib die Hoffnung nicht auf, es kann ja noch werden. ... einmal genügt

Zu ad 1.:
Da bin ich aber beruhigt ...:lachen:

Zu ad 2.:
"Gott-sei-Dank!" kann ich nicht nur mir und meiner Frau und meiner Tochter vertrauen ....:lachen::lachen:
Und da ich nicht in der Lage bin, die Qualität des Vertrauens zu mathematisieren/zu digitalisieren, kann ich über Prozente (%) keine Angaben machen ...:lachen::lachen:

Zu ad 3.:
Das ist wahr ! :jump3: Ich habe nichts begriffen ...:lachen::lachen::lachen:
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.


Ich erlaube mir eine kleine Modifikation:

Glauben im Sinne von Vertrauen heisst nichts wissen...
moebius

Vertrauen ist ein Oberbegriff, der

-Verlässlichkeit (Treue)
-Potenz(jemandem etwas zutrauen) und
-Glaubwürdigkeit(Stimmigkeit)

beinhaltet.

Denkt Kaawi
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Vertrauen ist ein Oberbegriff, der

-Verlässlichkeit (Treue)
-Potenz(jemandem etwas zutrauen) und
-Glaubwürdigkeit(Stimmigkeit)

beinhaltet.

Denkt Kaawi

Ausgehend von Deiner Differenzierung des Oberbegriffs Vertrauen möchte ich für mich selbst etwas sprachlich/begrifflich klären, was mich schon länger umtreibt:

Ich verstehe Glauben als Vertrauen (im Sinne Deiner Differenzierungen) als ein zwischenmenschliches Phänomen im gegenwärtigen realen Leben, während der Glauben an bestimmte Inhalte/Dogmen in einer Religion/Ideologie z.B. an den Erfahrungen/Texten der Vergangenheit orientiert ist.

Langer Rede, kurzer Sinn:
Zwischen jemandem/einem lebenden Menschen glauben/vertrauen und an etwas glauben , was aus der Vergangenheit überliefert wird/worden ist, liegen "Welten".
Jemandem glauben/vertrauen ist wohl eher pzozeß-/lebens-orientiert - während an etwas glauben eher statisch ist - denkt vermutend/fragend mit lieben Grüßen
moebius
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Die leichteste Art über den Sinn unseres Daseins nachzudenken ist - gar nicht nachdenken
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Die leichteste Art über den Sinn unseres Daseins nachzudenken ist - gar nicht nachdenken

Für manchen ist genau das schwer. :lachen:

Ich vertraue jedem Menschen und jeder Überlieferung und vor allem vertraue ich darauf, daß mein eigenes Gefühl es gegebenenfalls besser weiß, wenn es mir sagt: Das stimmt so nicht. :)
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Die leichteste Art über den Sinn unseres Daseins nachzudenken ist - gar nicht nachdenken

Da ist was dran, denn wer über den Sinn des Daseins nachdenkt, denkt noch, und wer noch denkt, ist wahrscheinlich irgendwie aus dem Sinn des Dasein heraus und schafft eine Distanz zu diesem Sinn, der sich denkerisch nicht (er)fassen und auf den Begriff bzw. eine Theorie bringen läßt.
Daher tröste ich mich mit der Erfahrung, dass Denken zu nichts führt...:clown3:

Ich :ironie: denke, dass sich der Sinn des Dasein er-leben läßt....:schnl:
Oder auch:
Ich denke, als bin ich (noch) nicht ...:lachen:
Und ob sich R. DESCARTES jetzt im Grabe umdreht oder nicht, ist mir :wc1: = sch...egal....:lachen:
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Ausgehend von Deiner Differenzierung des Oberbegriffs Vertrauen möchte ich für mich selbst etwas sprachlich/begrifflich klären, was mich schon länger umtreibt:

Ich verstehe Glauben als Vertrauen (im Sinne Deiner Differenzierungen) als ein zwischenmenschliches Phänomen im gegenwärtigen realen Leben, während der Glauben an bestimmte Inhalte/Dogmen in einer Religion/Ideologie z.B. an den Erfahrungen/Texten der Vergangenheit orientiert ist.

Langer Rede, kurzer Sinn:
Zwischen jemandem/einem lebenden Menschen glauben/vertrauen und an etwas glauben , was aus der Vergangenheit überliefert wird/worden ist, liegen "Welten".
Jemandem glauben/vertrauen ist wohl eher pzozeß-/lebens-orientiert - während an etwas glauben eher statisch ist - denkt vermutend/fragend mit lieben Grüßen
moebius

Du hast wirklich ein Talent, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. :rollen:

Bist Du sicher, dass es Dir um Klärung und nicht um`s Rechthaben geht?

Wenn ja, halte ich es nicht für sinnvoll, die Begriffe "Glaube" und "Vertrauen" gleichzusetzen, Glaubensinhalte sind eher Wegbegleiter, haben vorbereitenden Charakter, das Vertrauen ist die tragenden Kraft beim Finden, das, wenn ich Dich richtig verstehe, für dich der "erfüllte Augenblick" darstellt.

LG Kaawi
 
AW: Über den Sinn unseres Daseins.


(-> "erfüllter Augenblick")
Wer gleichzeitig auf den Wellen reitet
und sich mit dem Meer (Ozean) eins fühlt,
kommt möglicherweise zum Sinn ... hin
oder ist schon ... ... mittendrin ... :blume2:
(frei nach Mister Ium :) u.a.)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Über den Sinn unseres Daseins.

1. Du hast wirklich ein Talent, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. :rollen:

2. Bist Du sicher, dass es Dir um Klärung und nicht um`s Rechthaben geht?

3. Wenn ja, halte ich es nicht für sinnvoll, die Begriffe "Glaube" und "Vertrauen" gleichzusetzen, Glaubensinhalte sind eher Wegbegleiter, haben vorbereitenden Charakter, das Vertrauen ist die tragenden Kraft beim Finden, das, wenn ich Dich richtig verstehe, für dich der "erfüllte Augenblick" darstellt.

LG Kaawi

Zu 1.:
Aber beide sind Obstsorten ...:rollen:
Lassen sich also in gewisser Hinsicht miteinander vergleichen, oder ...:dontknow:

Zu 2.:
Es gibt Kontexte, in denen es mir nur um Klärung geht - und es gibt Kontexte, wie z.B. von Gericht, in denen ich Recht haben/bekommen will...

Zu 3.:
Ja, Du hast mich richtig verstanden - und wahrscheinlich kommt meine Unklarheit bezüglich des Begriffes "Glauben" aus meiner katholischen, bi-gotten Sozialisation....

LG, moebius
 
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AW: Über den Sinn unseres Daseins.

Zu 1.:
Aber beide sind Obstsorten ...:rollen:
Lassen sich also in gewisser Hinsicht miteinander vergleichen, oder ...:dontknow:
Aber aufschlussreicher als sie miteinander zu vergleichen, wäre doch zu prüfen, ob sie einen schmackhaften Obstsalat ergeben oder zusammen geworfen eher beide ungenießbar oder fad werden. :rollen:
Zu 2.:
Es gibt Kontexte, in denen es mir nur um Klärung geht - und es gibt Kontexte, wie z.B. von Gericht, in denen ich Recht haben/bekommen will...
Das Thema war die Bedeutung "toter" Schriften für die lebendige Religiosität, der Kontext ist ein virtuelles Forum, in dem Menschen mit völlig unterschiedlichen Einstellungen, Erfahrungen und Überzeugungen bezüglich Glaubensfragen aufeinander treffen.
Mein Eindruck ist, dass Du HIER die kämpferische Auseinandersetzung mit dem Ziel, Deine Position zu stärken, und weniger den Dialog mit Andersgläubigen suchst, weshalb ich nachfragte, ob es Dir tatsächlich um Klärung ginge, wie Du hier einleitend mitgeteilt hast:
Ausgehend von Deiner Differenzierung des Oberbegriffs Vertrauen möchte ich für mich selbst etwas sprachlich/begrifflich klären, was mich schon länger umtreibt:
denn für mich schließen sich Machtkämpfe und Erkenntniszugewinn aus.
Zu 3.:
Ja, Du hast mich richtig verstanden - und wahrscheinlich kommt meine Unklarheit bezüglich des Begriffes "Glauben" aus meiner katholischen, bi-gotten Sozialisation....

Da trägt wohl jeder sein Päckchen, in meinem ist das weitgehende Fehlen gelebter Spiritualität Last, Entwicklungsmotor und Lernaufgabe zugleich.

LG Kaawi
 
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