Die Wahlbeteiligung 2013 lag bei 70% und das ist das Jahr, in dem die AfD zum ersten Mal kandidiert hat. Das ist allerding die bundesweite Wahlbeteiligung. Im Osten lag die Wahlbeteiligung immer weit darunter und dort ist die AfD am stärksten - Diktatursozialisierung eben.
Ja und jetzt liegt sie bei 80% - wie kommt man dann also auf die ~30% wenn das alles nur enttäuschte Nichtwähler waren?
Diktatursozialisiert und beeinflusst durch die Zeit danach. Und auch jetzt sieht man im Osten wieder, egal was die Bevölkerung will, andere wissen es besser.
Von der Geschichte, von wem denn sonst? Ihr habt doch die gleiche Geschichte wie wir. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die AfD als erwiesen rechtsextrem eingestuft, aber sie hat dagegen geklagt und bis zum Urteil den Bundesverfassungsgerichts ist das noch nicht offiziell. In einigen Budesländern im Osten gilt sie offiziell als rechtsextrem.
Wenn man nach der Geschichte geht, wieso gibts dann die Linken noch?
Das muss einem doch zu denken geben! Da ist eine AFD "gesichert rechtsextrem" und es ist trotzdem allen egal, sie wählen sie trotzdem. Was sagt das denn über die Politik der anderen Parteien? Das ist ein Armutszeugnis.
Habt ihr in der Schule eure Geschichte nicht durchgenommen? Kann man diese Geschichte noch hochstilisieren?
Es geht um die gleiche Ideologie wie vor Hundert Jahren und es geht um die Menschenverachtung, die diese Ideologie zu ihrem Alleistellungsmerkmal gemacht hat.
Die Ideologie, die du jetzt auf allen Pro Palästina oder Pro Maduro Demos siehst? Redest du von der Ideologie?
Konservativ und von mir aus auch rechts hat nicht immer etwas mit rechtsextrem, Nationalsozialismus, Konzentrationslagern, etc. zu tun. Man kann auch rechte Politik ganz anders ausformen.
Du hast durchaus einen Punkt - und das sagte ich auch - einige Personen in AFD/FPÖ und anderen rechten Parteien sind dazu nicht in der Lage. Absolut, kritisiere ich auch. Und wieder: trotzdem werden diese Parteien gewählt. Rechte Parteien haben kein Themenproblem, sie haben teilweise ein Personalproblem.
Wir alle haben das geschafft und Merkel hatte recht, dass wir das schaffen werden. Ihr habt die Flüchtlinge nur durchgeschleust.
Ja genau, man sieht ja wie gut es gerade läuft.
Deutschland nimmt nach absoluten Zahlen die meisten Flüchtlinge auf, pro Kopf sieht es ganz anders aus. Da ist glaube ich Zypern ganz vorne und recht bald danach kommt schon Österreich, was eine relativ starke Belastung aufweist.
Gib es auf. Das kannst du nicht.
Ja lang mach ich es nicht mehr mit. Wenn man sich vehement gegen gewisse Argumente stellt obwohl man Null Fakten hat und alles nur auf persönlichen Gefühlen und Einschätzungen stützt ist das ziemlich schlimm.
Dich interessiert gar nicht was man sagt, du willst nur deine Meinung kundtun und alle haben der zu folgen. Wer nicht folgt ist zu dumm um es zu verstehen.
Du hättest es zwar gern, aber die AfD liegt aktuell bei 25% und wenn sie sich die Probleme von der AfD einreden lassen, dann sind es keine echten Probleme, sondern populistisches Gefasel. Die Probleme kommen aktuell von außen. Im Innern ist die AfD unser Problem, somit auch ihre Wähler.
Mal ganz davon abgesehen, dass in einer funktionierenden Demokratie nicht nur die Regierung, sondern auch die Opposition Mitgestaltungsmöglichkeiten hat, die Probleme dieser Wähler kann die Regierung gar nicht lösen. Wenn der Ostbürger in seinem Dorf bleibt und wartet, dass die Arbeit zu ihm kommt, dann ist das sein persönliches Problem, das nur er lösen kann. Es gibt ländliche Regionen im Osten, in denen die AfD mit absoluter Mehrheit gewählt wird, aber ihre Wähler sind zurückgebliebene Singles, weil die Frauen das Dorf verlassen haben und dorthin gezogen sind, wo es Arbeitsplätze gibt. Da kann die Politik nichts machen.
Glaub mir, ich kenne mein Land viel besser als du, deshalb mische ich mich auch nicht in eure Politik ein - bis auf die Einstufung der FPÖ, weil sie nun mal auch im EU-Parlament vertreten ist. Mach also nicht den Fehler, mich über unsere Probleme zu belehren. Ich kenne sie alle.
Probleme kann man den Menschen nicht einreden. Punkt. So funktioniert das nicht.
Ist man wirklich sehr gut in einer Diskussion und rhetorisch super drauf, bekommt man andere Menschen zum Nachdenken. Kommen die Menschen dann wieder in ihr gewohntes Umfeld (aus der sich deren Meinung nun mal ergibt), kommt man wieder zurück zur ursprünglichen Meinung.
Hast du also in deinem Umfeld kein Problem, kann dir das auch kein anderer einreden.
Die Wähler der AFD sind deine Mitbürger, die sind nicht das Problem. Willst du, dass sie nicht mehr AFD wählen, ändere deren Umfeld und versuche sie nicht von einer anderen Meinung zu überzeugen. Die kannst du ihnen nicht einreden wenn sie es jeden Tag anders erleben.
Wenn die Politik nichts machen kann (oder will), dann finde dich damit ab, dass du bald die AFD in der Regierung hast. Macht man nämlich nichts, wird es darauf hinauslaufen.
Ja du kennst du Ostdeutschen so, wie es auch alle anderen nach der Wende taten. Das hat ja super funktioniert. Man nimmt an, man weiß alles besser und wüsste was für den Osten das beste ist.
Du siehst da gar nicht die Parallelen zu dem, was du anderen immer vorwirfst: extrem, diktatorisch, undemokratisch, menschenverachtend....