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Parmenides - Das Problem des Seins

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AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Hauptsache, Du bist kein sog. "Stümper" ...., sondern ein Experte für den getauten Schnee von gestern, vor-gestern und vor-vor-gestern ....:clown2:

Die Philosophen der Antike waren eben die interessantesten

- und den Gorgias von Leontinoi http://de.wikipedia.org/wiki/Gorgias an Wortspiel- und gleichzeitiger prillianter Aussagekraft zu übertreffen, ist eben unmöglich.

Gruß
K. M.
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

1. Die Philosophen der Antike waren eben die interessantesten

2. - und den Gorgias von Leontinoi http://de.wikipedia.org/wiki/Gorgias an Wortspiel- und gleichzeitiger prillianter Aussagekraft zu übertreffen, ist eben unmöglich.

Gruß
K. M.

Zu 1.:
Weshalb auch der englische Philosoph und Mathematiker Alfred North WHITEHEAD im 20. Jahrhundert trefflich formulierte:
"Die gesamte abendländische philosophische Tradition besteht aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon."
Zu 2.:
Vielleicht war Max STIRNER 1840 auf dem besten Wege dorthin, als er formulierte:
"Gott ist nichts.
Die Welt ist nichts.
Ich bin auch nichts."
Das macht aber nichts."
Helaafau :clown2: (denn die närrische Zeit dauert inzwischen vom
01.01. 0.00 Uhr eines Jahres bis zum 31.12. 24.00 Uhr...):lachen::lachen::lachen:
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Zu 1.:
Weshalb auch der englische Philosoph und Mathematiker Alfred North WHITEHEAD im 20. Jahrhundert trefflich formulierte:
"Die gesamte abendländische philosophische Tradition besteht aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon."
Zu 2.:
Vielleicht war Max STIRNER 1840 auf dem besten Wege dorthin, als er formulierte:
"Gott ist nichts.
Die Welt ist nichts.
Ich bin auch nichts."
Das macht aber nichts."
Helaafau :clown2: (denn die närrische Zeit dauert inzwischen vom
01.01. 0.00 Uhr eines Jahres bis zum 31.12. 24.00 Uhr...):lachen::lachen::lachen:

Platon ist einer von vielen Philosophen der Antike

- und ob „Max Stirner“

http://www.lsr-projekt.de/mslex.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Stirner

nach etwa 2500 Jahren immer noch wie Gorgias von Leontinoi Interesse erweckt (und sehr teuer verlegt wird), wage ich zu bezweifeln,

Gruß
K. M.
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Du bezweifelst dies - und ich bezweifle das ...So what...???
Mir steht der STIRNER Max schon rein zeitlich näher als die "alten" Griechen, griechischer Wein und Staats-Bank(sch)rott her oder hin ...:geist:
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

"Man muss sagen und denken, dass etwas ist: denn das Sein existiert, nicht aber das Nicht-Sein." (Parmenides von Elea, 515 v.Chr. bis ca. 445 v.Chr.)

Ich kann mich an ein lustiges Interview in der Sendung "Echt fett" erinnern, in welchem der Reporter einem Passanten in einer Wiener Fußgängerzone fünf völlig zusammenhanglose und nicht ernst gemeinte Fragen gestellt hat (und muss zeitweise immer noch darüber lachen), wobei der Gefragte die Möglichkeit gehabt hat, entweder mit "stimme zu" oder "stimme nicht zu" antworten zu können. Eine dieser Fragen lautete: "Das Nichts nichtet." Die Antwort war: "Stimme zu."

Was ich damit andeuten will, ist das Problem des Seins und des Nicht-Seins, das - soweit ich mich nicht irre - als erstes von Parmenides behandelt wird. Aus den wenigen Fragmenten, die von Parmenides erhalten sind, wissen wir, dass er in einem Lehrgedicht dieses meiner Meinung nach außerordentlich wichtige und auch schwierige Problem gleichnishaft behandelt hat.

Nun, die Konklusion, zu der er gekommen ist, lautet, dass nur das Sein IST, das Nicht-Sein aber NICHT ist. Das heißt, das, was wir gemeinhin als Nichts bezeichnen (im Gegensatz zum Sein), existiert gar nicht, es ist ein leeres Konstrukt unseres Denkens, und lässt sich gar nicht positiv bestimmen.


Das ist logisch! :)


Aber warum haben wir einen Begriff für etwas, das es gar nicht gibt?


Ich vermute, dass sich der Begriff Nichts entwickelt hat, weil die Menschen ausdrücken wollten, dass sie a) bei der Jagd nicht erfolgreich waren, b) das Essen leer war, c) dass Andere was hatten, was ihnen vorenthalten blieb.
Nichts ist relativ, es bezieht sich zunächst darauf, dass etwas nicht an diesem Ort und/oder nicht zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist.


Der Grund, warum wir über das "Nichts" (was immer das auch sei) sprechen können, liegt ja darin, dass wir eine intuitive Vorstellung davon haben, was das Nichts ist oder zumindest sein soll. Hätten wir diese nicht, so könnten wir nicht darüber sprechen. Ich denke nämlich, dass wir uns unter dem "Nichts" die Negation des Seins vorstellen, aber folgt daraus etwa, dass das Nichts, als Negation des Seins gedacht, nur ein realtives Dasein fristet, also nur in Beziehung auf etwas Anderes, das Sein, wenn auch nur abstrakt existieren kann?


Ja, genau, das ist das, was ich meinte, nur hast du es abstrakter ausgedrückt! :)


Ich meine doch, dass das Sein selbst ein sehr unbestimmter Begriff ist, denn wenn wir ihn definieren müssten, so könnten wir das Sein lediglich als "die Vereinigung aller möglichen konkreten Inhalte definieren". Das Sein ist sozusagen alles und umfasst alle konkreten Dinge, denen das Prädikat "seiend" bzw. "existierend" zukommt.

Ich hoffe, dass mein Denkanstoß nicht zu abstrakt war, und freue mich auf Antworten und Anregungen.

MfG


Alle Begriffe für etwas Seiendes sind unbestimmt, weil alles, was ist, individuell ist. Bestimmt geht nur, wenn etwas oder jemand einen einmaligen Namen trägt, der nur ihm zugeordnet werden kann! :)


LG

EarlyBird :)
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

Das ist logisch! :)
.....

In welchem Sinne ...:dontknow:
Im Sinne:
1. der formalen (klassischen) ARISTOTELISCHEN Logik...?
2. der dialektischen Logik (Sokrates, Platon, Hegel....) ...?
3. der hermeneutischen Logik (T. Lipps)....?
4. der Quantentlogik (Carl F. von Weizsäcker u.a.)...?
5. oder gar der FUZZY-Logik: http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik

Na ja, ist ja auch egal ...:lachen::lachen::lachen:
 
AW: Parmenides - Das Problem des Seins

In welchem Sinne ...:dontknow:
Im Sinne:
1. der formalen (klassischen) ARISTOTELISCHEN Logik...?
2. der dialektischen Logik (Sokrates, Platon, Hegel....) ...?
3. der hermeneutischen Logik (T. Lipps)....?
4. der Quantentlogik (Carl F. von Weizsäcker u.a.)...?
5. oder gar der FUZZY-Logik: http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik

Na ja, ist ja auch egal ...:lachen::lachen::lachen:


6. EarlyBirdsche Logik :zauberer2
 
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