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Nächstenliebe oder Fernstenliebe <--=--> Christus oder Nietzsche

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Was Sie schreiben ist grober Unfug. Meine Nächsten sind meine Sippe, Eltern und Verwandte, meine Freunde, gute Bekannte, gleichgesinnte Menschen mit gleichen oder mich interessierenden Interessen, Humanismus, Gerechtigkeit und Verantwortung usw..
Sind ihre Mitmenschen auch Tagediebe, Vergewaltiger, Verbrecher, Heuchler, Lügner, Vagabunden etc. pp. Menschen die Sie verachten aus religiösen oder sonstigen, auch politischen Gründen?
Vor solchen Menschen versuche ich mich und meine Nächsten so gut wie möglich zu schützen. Wer gegen diese grundlegenden menschlichen Interessen handelt ist ungerecht. Leben und leben lassen; im Zusammenhang mit den 10 Geboten. Was zählt ist der Bund der Ahnen, welchen unsere Vorfahren schlossen, das Bodenrecht der Völker.
Ein verschriebenes Blatt ist wie ein Wirrkopf ein Wirrkopf ist immer ein Taugenichts und Taugenichtse versuchen den Menschen alles mögliche weis zu machen, wie schon einst im 3. Reich.
Die über Nacht sich umgestellt,
die sich zu jedem Staat bekennen,
das sind die Herren dieser Welt,
man könnte sie auch Lumpen nennen.
http://www.sjg-biesdorf.de/PaterHuegingBesinnung29de.pdf
Meditation zu Lukas 4, 1-13
„Der Geist führte Jesus in der Wüste umher“ (Lukas 4, 1-13).
1 Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist
vierzig Tage lang in der Wüste umher,
2 und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er
nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.
3 Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu
werden.
4 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot.
5 Da führte ihn der Teufel (auf einen Berg) hinauf und zeigte ihm in einem einzigen
Augenblick alle Reiche der Erde.
6 Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn
sie sind mir überlassen und ich gebe sie, wem ich will.
7 Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören.
8 Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich
niederwerfen und ihm allein dienen.
9 Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu
ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab;
10 denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten;
11 und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein
stößt.
12 Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die
Probe stellen.
13 Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.

Nachdem sich Jesus vierzig Tage in der Wüste aufgehalten hatte, kam der Teufel mit drei Versuchungen.
Der Teufel wird im griechischen Text diabolos genannt. Diabolos ist jemand, der
alles durcheinander bringt.

Der Teufel möchte die Wertvorstellung Jesu und die der Menschen durcheinander bringen.
Entscheidend ist, was in den Gedanken eines Menschen oben an erster Stelle steht.
Der Geist dessen, was oben ist, kommt auf den Menschen herab.
Wenn das oberste Prinzip die Liebe zu Gott und den Menschen ist, wird es das Leben eines Menschen
im Sinne der Liebe bestimmen.
Wenn aber Habsucht oder Machtdenken beim Menschen oben an steht, wird es das Denken zu eben
diesen dunklen Neigungen treiben.
Räuber in Augustinus Gottesstaat
4. Buch
4. Ohne Gerechtigkeit sind die Staaten nur große Räuberbanden.

Was sind überhaupt Reiche, wenn die Gerechtigkeit fehlt, anderes als große Räuberbanden?
Sind doch auch Räuberbanden nichts anderes als kleine Reiche. Sie sind eine Schar von Menschen, werden geleitet durch das Regiment eines Anführers, zusammengehalten durch Gesellschaftsvertrag und teilen ihre Beute nach Maßgabe ihrer Übereinkunft.
Wenn eine solche schlimme Gesellschaft durch den Beitritt verworfener Menschen so ins große wächst, daß sie Gebiete besetzt, Niederlassungen gründet, Staaten erobert und Völker unterwirft, so kann sie mit Fug und Recht den Namen „Reich“ annehmen, den ihr nunmehr die Öffentlichkeit beilegt, nicht als wäre die Habgier erloschen, sondern weil Straflosigkeit dafür eingetreten ist.

Hübsch und wahr ist der Ausspruch den ein ertappter Seeräuber Alexander dem Großen gegenüber getan hat.
Auf die Frage des Königs, was ihm denn einfalle, daß er das Meer unsicher mache, erwiderte er mit freimütigem Trotz: „Und was fällt dir ein, daß du den Erdkreis unsicher machst? aber freilich, weil ich es mit einem armseligen Fahrzeug tue, nennt man mich einen Räuber, und dich nennt man Gebieter, weil du es mit einer großen Flotte tust.“
http://gutenberg.spiegel.de/buch/also-sprach-zarathustra-ein-buch-f-3248/27
 
Zuletzt bearbeitet:
Eulenspiegel , kennst Du nicht einmal das Gleichnis vom barmherzigen Samariter , durch das Jesus die Nächstenliebe erklärt hat ?
Was irgendwelche Kirchmenschen oder Du dazu meinen , interessiert NICHT !
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherziger_Samariter

Auf Jesu Aufforderung, so zu handeln, um zu leben, fragt ihn der Schriftgelehrte, wer denn sein Nächster sei. Daraufhin entfaltet Jesus die Beispielerzählung:
Ein Mann auf dem Weg von Jerusalem hinab nach Jericho geriet unter die Räuber, die ihn ausplünderten und schwerverletzt liegen ließen.
Ein vorüberkommender Priester sah ihn und ging weiter, ebenso ignorierte ihn ein Levit.
Schließlich sah ihn ein Samaritaner, erbarmte sich, versorgte seine Wunden und transportierte ihn auf seinem Reittier zur Herberge, wo er den Wirt am folgenden Morgen bezahlte und mit der weiteren Pflege beauftragte, verbunden mit der Zusage seiner Wiederkehr und der Erstattung weiterer Kosten.
Anschließend fragt Jesus, wer von den dreien dem Überfallenen der Nächste gewesen sei. Der Schriftgelehrte erkennt den Sachverhalt und antwortet, dass es der Samaritaner gewesen sei. Daraufhin fordert Jesus ihn auf, ebenso wie jener zu handeln.


Die Samaritaner wurden von den damaligen Juden, wie beispielsweise Josephus, einerseits als religiöse Verwandte betrachtet (2 Chr 28,11 EU), aber auch mit den synkretistischen Abkömmlingen des Nordreichs (2 Kön 17,24–41 EU) gleichgesetzt, als Feinde angesehen und zutiefst verachtet (Sir 50,25–26 EU).[12]
Mit dem Nächsten war der Volksgenosse gemeint. Das Volk bildete eine Solidargemeinschaft.
Andererseits forderte die Schrift die Liebe zu den Fremden ein im Gedenken daran, dass Israel in Ägypten selbst die Existenz eines Fremdlings gelebt hatte. Die Frage des Schriftgelehrten konnte in der Tradition der halachischen Midrasch schnell beantwortet werden: Es sind alle Israeliten und alle Vollproselyten.[13]
Kurz zuvor in den Jahren 6 und 9 n. Chr. hatten die Samaritaner den Tempelplatz zu Jerusalem in den Tagen des Pascha-Festes durch Ausstreuen menschlicher Gebeine verunreinigt, somit konnten sie keine Nächsten sein.[14]
Jesus nun befragt den Pharisäer mit der Beispielerzählung provokant zum Verhältnis von Tat und Täter: Die Frage, was die Tora in Lev 19,18 mit dem Begriff Nächster meint, ist demnach nicht zu beantworten, in dem das Objekt, der Hilfsbedürftige, bestimmt wird. Wer mein Nächster ist, entscheidet sich umgekehrt vom Subjekt her: der Helfende (Samariter) wird dem Bedürftigen zum Nächsten.

Allegorische Deutungen
Bereits in der frühen Christenheit kam dem Gleichnis zentrale Bedeutung zu. Man deutete es
allegorisch, wonach man unter dem unter die Räuber Gefallenen den Menschen schlechthin (Adam) verstand. Die Stadt Jerusalem galt als das Paradies, und Jericho als die Welt. Die Räuber waren die feindlichen dämonischen Mächte. Der Priester verkörperte das Gesetz, der Levit die Propheten und der Samariter Christus. In den geschlagenen Wunden sah man den Ungehorsam, im Reittier den Leib des Herrn, unter der Herberge die Kirche, die alle aufnimmt, die hinein wollen, im Herbergswirt das Haupt der Kirche, dem Schutz und Pflege der Gäste oblag. In der zugesagten Wiederkehr des Samariters das verheißene Wiedererscheinen Christi.[15]

Eines lässt sich feststellen, der Samariter muß gut bei Kasse gewesen sein, denn unentgeltlich hat der Wirt auch nicht gehandelt. Deshalb ist die Person des Wirtes die weitaus interessantere Gleichnisperson. Vielleicht hatten ja die unbeliebten Samariter den Kaufmann zuvor ausgeraubt und nun ein schlechtes Gewissen.

Sehen wir uns einmal den deutschen Rechtsstaat an, wie er per Gesetz mit unschuldigen Opfern und Verkehrsunfallopfern umgeht, da kann man nur sagen ich habe diesen scheinheiligen >>der Zweck heiligt die Mittel<< "Samariterstaat Deutschland" satt. Die in Deutschland zur Schau gestellte Schönekekerei ist diesen Opfern gegenüber mehr als ungerecht und beschämend für einen Rechtsstaat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eulenspiegel , kannst Du nicht einmal Fakten so nehmen , wie sie sind , sondern musst stattdessen daraus dein eigenes Märchen machen ?
Hier geht es um die Handlungsweise des Samariters , und sonst um gar nichts !
 
Ich w e i s s , dass es stimmt ! Ich denke Du brauchst wohl noch 10 Jahre Suche bei vollem Einsatz , bis Du es vielleicht erkennen kannst .
Ich setzte nichts mehr ein,denn lernen kann jeder selber,aber nicht immer von mir.Form voll endet und nichts mehr erkennen ,denn angedeutet und nur der Rythmus wird sein.Es ist ein Hauch,nicht mehr,verendet entfacht,das Sterbliche.Was wird ,wird still:blume2:
 
Eulenspiegel , kannst Du nicht einmal Fakten so nehmen , wie sie sind , sondern musst stattdessen daraus dein eigenes Märchen machen ?
Hier geht es um die Handlungsweise des Samariters , und sonst um gar nichts !

Falsch, es geht darum woher der Samariter das Geld hatte, denn Normalbürger hätten sich das nicht leisten können. Diese Geschichte iM Zusammenhang mit Jesus scheint mir Schwindel zu sein. Da muß ich nur an die Heimsuchung Jesu durch den Teufel in der Wüste denken und dann wird hier so manches klar. Das ist eine erdichtete Sache, das sind äußere Umstände die nicht zu Jesus passen.
Interessant wäre es zu erfahren ob es eine ähnliche Geschichte im Koran gibt, da verschwiegene Teile der Bibel oft im Koran veröffentlicht sind, zumindest was das alte Testament betrifft habe ich die schon einiges gefunden. Die Samaritergeschichte scheint ein Schwindel zu sein denn sie paßt nicht zu Jesus.

Abgesehen davon habe ich die Fakten so genommen wie sie in der BRD sind.
 
Samariter, Jesus, Bibel.
Zitate:
Die Aussendung der Zwölf
10,5
Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in
keine Stadt der Samariter,
10,6 sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.
10,7 (a) Geht aber und predigt und sprecht: (b) Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. 10,8 Macht
Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, (a) treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr's
empfangen, umsonst gebt es auch. 10,9 Ihr sollt (a) weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren Gürteln
haben, 10,10 auch keine Reisetasche, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein
Arbeiter ist seiner Speise wert. 10,11 Wenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob
jemand darin ist, der es wert ist; und bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht. 10,12 Wenn ihr aber in ein
Haus geht, so grüßt es; 10,13 und wenn es das Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber
nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. 10,14 Und wenn euch jemand nicht aufnehmen
und eure Rede nicht hören wird, so geht heraus aus diesem Hause oder dieser Stadt und schüttelt den
Staub von euren Füßen. 10,15 Wahrlich, ich sage euch: Dem Land der Sodomer und Gomorrer wird es

erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dieser Stadt.


Aufbruch nach Jerusalem. Ablehnung Jesu durch Samariter
9,51
Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, daß er hinweggenommen werden sollte, da wandte er sein
Angesicht, stracks nach Jerusalem zu wandern. 9,52 Und er sandte Boten vor sich her; die gingen hin und
kamen in ein Dorf der Samariter, ihm Herberge zu bereiten. 9,53 Und sie nahmen ihn nicht auf, weil er
sein Angesicht gewandt hatte, nach Jerusalem zu wandern. 9,54 Als aber das seine Jünger Jakobus und
Johannes sahen, sprachen sie: Herr, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und sie
verzehre.
9,55 Jesus aber wandte sich um und wies sie zurecht.* *Die Versteile 55b.56a finden sich erst in

der späteren Überlieferung: «und sprach: Wißt ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Der Menschensohn
ist nicht gekommen, das Leben der Menschen zu vernichten, sondern zu erhalten.» 9,56 Und sie gingen in ein

andres Dorf.

Der barmherzige Samariter
10,25 U
nd siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muß ich
tun, daß ich das ewige Leben ererbe? 10,26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was
liest du? 10,27 Er antwortete und sprach: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von

ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt*, und deinen Nächsten wie dich selbst» (5. Mose
6,5; 3. Mose 19,18). *Siehe Sach− und Worterklärungen. 10,28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht
geantwortet; tu das, so wirst du leben.
10,29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 10,30 Da

antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die
Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 10,31 Es

traf sich aber, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber.
10,32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 10,33 Ein Samariter
aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 10,34 und er ging zu ihm, goß Öl

und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und
pflegte ihn. 10,35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege
ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. 10,36 Wer von diesen
dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? 10,37 Er sprach: Der die

Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

Die zehn Aussätzigen
17,11
Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, daß er durch Samarien und Galiläa hin zog.
17,12 Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne
17,13 und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! 17,14 Und als er sie
sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da
wurden sie rein. 17,15 Einer aber unter ihnen, als er sah, daß er gesund geworden war, kehrte er um und pries
Gott mit lauter Stimme 17,16 und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war
ein Samariter. 17,17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die
neun? 17,18 Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser
Fremde? 17,19 Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.

4. Kapitel
Jesus und die Samariterin
4,1
Als nun Jesus erfuhr, daß den Pharisäern zu Ohren gekommen war, daß er mehr zu Jüngern machte und
(a) taufte als Johannes 4,2 − obwohl Jesus nicht selber taufte, sondern seine Jünger −, 4,3 verließ er Judäa
und ging wieder nach Galiläa. 4,4 Er mußte aber durch Samarien reisen.
4,5 Da kam er in eine Stadt Samariens, die heißt Sychar, nahe bei dem Feld, das aJakob seinem Sohn Josef
gab. 4,6 Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich am
Brunnen nieder; es war um die sechste Stunde. 4,7 Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu
schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 4,8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um
Essen zu kaufen. 4,9 Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du bittest mich um etwas zu trinken, der
du ein Jude bist und ich eine samaritische Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den
Samaritern.4,10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist,
der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und der gäbe dir lebendiges Wasser.
4,11 Spricht zu ihm die Frau: Herr, hast du doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist
tief; woher hast du dann lebendiges Wasser? 4,12 Bist du mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen
gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Kinder und sein Vieh. 4,13 Jesus antwortete und sprach
zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; 4,14 wer aber von dem Wasser trinken

wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde,
das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

4,39 Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus dieser Stadt um der Rede der Frau willen, die bezeugte:
Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 4,40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen
zu bleiben; und er blieb zwei Tage da. 4,41 Und noch viel mehr glaubten um seines Wortes willen 4,42 und
sprachen zu der Frau: Von nun an glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber

gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.

Der Streit um Jesu Ehre
8,46 Wer von
euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum
glaubt ihr mir nicht? 8,47 Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; ihr hört darum nicht, weil ihr nicht von

Gott seid.
8,48 Da antworteten die Juden und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht mit Recht, daß du ein Samariter bist
und einen bösen Geist hast? 8,49 Jesus antwortete: Ich habe keinen bösen Geist, sondern ich ehre meinen
Vater, aber ihr nehmt mir die Ehre. 8,50 Ich suche nicht meine Ehre; es ist aber einer, der sie sucht, und er
richtet. 8,51 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht sehen in
Ewigkeit. 8,52 Da sprachen die Juden zu ihm: Nun erkennen wir, daß du einen bösen Geist hast. Abraham ist

gestorben und die Propheten, und du sprichst: Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht schmecken in
Ewigkeit. 8,53 Bist du mehr als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben.
Was machst du aus dir selbst? 8,54 Jesus antwortete: Wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es
ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott; 8,55 und ihr kennt ihn nicht; ich

aber kenne ihn. Und wenn ich sagen wollte: Ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, wie ihr seid. Aber
ich kenne ihn und halte sein Wort. 8,56 Abraham, euer Vater, wurde froh, daß er meinen Tag sehen sollte,
und er sah ihn und freute sich. 8,57 Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und
hast Abraham gesehen? 8,58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham
wurde, bin ich. 8,59 Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. Aber Jesus verbarg sich und ging zum

Tempel hinaus.

Philippus in Samaria. Der Zauberer Simon

8,25 Als sie nun das Wort des Herrn bezeugt und geredet hatten, kehrten sie wieder um nach Jerusalem und

predigten das Evangelium in vielen Dörfern der Samariter.

Die Samaritergeschichten sind sie nicht allesamt schräg?
 
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http://gloriadei.info/001a/docs/NH/Nag_Hammadi_-_Luedemann-Janssen.pdf
Spruch 111: Die geistige Liebe ist (wie) Wein und Duft. ( 78.1) Es genießen sie alle, die sich mit ihr salben werden. Es

genie§en (sie) auch diejenigen, die neben ihnen stehen, solange die Gesalbten dastehen. Wenn die mit Salbe Gesalbten
aufhören, bei ihnen (zu stehen), (5) und weggehen, bleiben jene, die nicht gesalbt sind und nur neben ihnen stehen, wieder
in ihrem Gestank zurück. Der Samariter gab dem Verwundeten nichts als Wein und Öl. Es ist nichts anderes als (10) die
Salbung. Und er heilte die Wunden. Die Liebe nämlich bedeckt eine Menge Sünden.

Spruch 112
: Dem, den die Frau liebt, gleichen die, die sie gebären wird. Wenn (es) ihr Gatte (ist), gleichen sie ihrem Gatten.

Wenn es ein Ehebrecher ist, (15) gleichen sie dem Ehebrecher. Oft, wenn eine Frau mit ihrem Gatten aufgrund einer
Notwendigkeit (= erzwungen) schläft, ihr Sinn aber bei dem Ehebrecher ist, mit dem sie sich zu vereinigen pflegt, so
gebiert sie den, den sie gebären wird, indem er dem Ehebrecher gleicht. (20) Ihr aber, die (ihr) mit dem Sohne Gottes seid,
liebt nicht die Welt, sondern liebt den Herrn, damit die, die ihr zeugen werdet, nicht der Welt ähnlich werden, sondern dem
Herrn.
 
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