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Institution "Frau"

ja danke - jan amos ...

aber ich bin nicht mehr bereit jedesmal diejenige zu sein, die auf ihr recht verzichtet ...

ich habe mit diesem mist hier nicht angefangen ... in meinen schreiben steht nirgendwo gisberts name ... wenn er sich den schuh anzieht ist das sein alleiniges recht und seine sache ...

ich habe es satt, dass einem hier die worte im mund rumgedreht werden, dabei stehen sie schwarz auf weiß da !

ich werde mich zu diesem thema nicht mehr äußern und mir nach wie vor das recht nehmen, leute, denen es hier im forum nur darum geht, andere blosszustellen, zu ignorieren ...

ich habe einen fehler gemacht, überhaupt auf diese postings einzugehen, dass gebe ich zu und es tut mir leid, dass ich dadurch mal wieder der auslöser für streit war ...

lg mara
 
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So wie in früheren Zeiten das Mutterglück propagiert wurde, wird heute die junge dynamische erfolgreiche Frau propagiert. Die schöne Biedermeierwelt hat es nie wirklich gegeben. Es war ganz wenigen Reichen vorbehalten. Die Romantisierung von Mutterschaft und Haushalt hatte immer handfeste politische und Wirtschaftliche Gründe. Eine Traumphantasie als Perpetum mobile. Es waren keine Partnerschaften in den Beziehungen. Das war früher ohne „Emanzipation“ noch wesentlich seltener. Eine Partnerschaft in der die Rechte und Pflichten ungleich verteilt sind, in der die Bilanz nicht stimmt kann doch nicht ok sein.

Gisbert… die Evolution ist eine Theorie, (das vergessen wir manchmal) und wie alle Theorien muss sie erst bewiesen werden..
Ehrlich gesagt das mit der Jagd ist enormer Quatsch. Die Jagdtheorie ist schon sehr weit hergeholt. Männer reden einfach mehr nicht nur in offiziellen Redezeiten.
Sie reden auch mehr im Fernsehen, in der Schule, in der Öffentlichkeit, im Wirtshaus, auf der Toilette. Nur zu hause da sind sie schweigsam. Da müssten sie nämlich über Gefühle reden und das haut nicht hin. Bei der Frau zu hause, da brauchen sie sich nicht mehr beweisen, Da steht die Rangordnung ebenso fest wie das Besitzverhältnis (für den Fortpflanzungstrieb) Es besteht keine Veranlassung dazu ausgenommen es ist Feuer am Dach.

Mara… eigentlich lebst du, wir in einer ganz tollen Zeit, Du kannst es dir aussuchen welchen Weg du in einer Beziehung gehen willst. Noch niemals in der geschriebenen Geschichte hatten wir so viele Möglichkeiten unseren Weg zu gehen.
Eine Beziehung ist einfach eine Arbeit. Beziehungen gehören gepflegt. Die Meisten Beziehungen scheitern heutzutage am Entscheidungsnotstand und der großen Wahlmöglicht

Ich fühle mich ehrlich gesagt nicht als besserer Mann, der will ich auch nicht sein. Aber ich will GLEICHberechtigt sein. Ich will dieselben Möglichkeiten und Chancen haben. Ich möchte nicht auf Grund des natürlichen Privileges meiner Gebärfähigkeit diskriminiert werden. Weder wirtschaftlich noch politisch oder sonstigem Gebiet.

Um mich wirtschaftlich oder politisch zu behaupten, muss ich aber die „Sprache“ das heißt die Mechanismen, Strukturen kennen. Um Erfolg zu haben (Wenn Erfolg mir wichtig ist) muss ich wissen wie es funktioniert. Verändern kann ich das in dem ich ganz persönliche Entscheidungen treffen; mit JA… es ist es mir Wert oder Nein…. da spiele ich nicht mit. Mit allen Konsequenzen.
Jeder ob Mann oder Frau kann durch eigene Entscheidungen die Wirtschaft, Gesellschaft oder Politik verändern. Nur sichtbar ist es nicht immer.
Vergleichbar mit: Wenn ich ins Ausland arbeiten gehe, werde ich mehr Erfolg haben, wenn ich die Sprache, Gepflogenheiten, Strukturen, Mentalität des Landes kenne. Ist eine Frage von Taktik und Strategie

Die „dominante männlich orientierte Wirtschafts- kriegs- politwelt“ war einfach vor mir da. Ich kann sie akzeptieren, bekämpfen, sie mir zurechtrücken oder mich durchlavieren.
 
Original geschrieben von Jan Amos
wichtig erscheint mir, dass die Teilnehmer des Forum, die eigentlich eine gute Gesprächskultur pflegen,
Und das heißt? Argumentieren. Und auf Argumente eingehen. Eine gemeinsame Plattform suchen. Und die ist allemal die - Realität.
Das Problem ist: Dieses Dialog-Konzept müssten beide Gesprächspartner annehmen. Man muss leider damit leben, dass das nicht immer geschieht.

Gysi
 
Original geschrieben von -Akelei-
Gisbert… die Evolution ist eine Theorie, (das vergessen wir manchmal) und wie alle Theorien muss sie erst bewiesen werden..
Ohne Beweis ist Glaube. Ich glaube an die Evolution. Ganz fest. Die BELEGE sprechen einfach dafür. Und an was glaubst du?
Ehrlich gesagt das mit der Jagd ist enormer Quatsch. Die Jagdtheorie ist schon sehr weit hergeholt. Männer reden einfach mehr nicht nur in offiziellen Redezeiten.
Frauen reden (im Schnitt) mehr. Und für diese Tatsache gibt es Erklärungen. Wenn du sagst, dass die Theorie, der ich anhänge, Quatsch sei, dann erkläre bitte, warum? Eine halbe Million Jahre Arbeitstechnik und Sozialverhalten gehen in die Gene ein! Aber das mit der Evolution ist ja "Quatsch".... :rolleyes:
Sie reden auch mehr im Fernsehen, in der Schule, in der Öffentlichkeit, im Wirtshaus, auf der Toilette.
Eine mehr männer- als frauengeprägte Öffentlichkeit ist das so, dass in der Summe die Männer mehr sagen... :rolleyes:
Nur zu hause da sind sie schweigsam. Da müssten sie nämlich über Gefühle reden und das haut nicht hin.
Was für ein Männerbild hast du? "Das haut nicht hin."... Ich fass es nicht. :eek:

Gysi
 
Guten Morgen an Alle....
irgendwie passt das hier rein:



Das Handbuch für die gute Ehefrau

In einer Familie zählen nur die Bedürfnisse von einem einzigen, und das ist der Ehemann - jedenfalls wenn es nach der britischen Zeitschrift "Housekeeping Monthly" geht, die in ihrer Ausgabe vom 13. Mai 1955 zusammenfasst, wie eine gute Ehefrau sich ihrem Mann gegenüber zu betragen hat und damit gleichzeitig ein düster-skurriles Sittenbild von Partnerschaft in den 50er Jahren zeichnet:


VERWÖHNE IHN

• Halten Sie das Abendessen bereit. Planen Sie vorausschauend, evtl. schon am Vorabend, damit die köstliche Mahlzeit rechtzeitig fertig ist, wenn er nach Hause kommt. So zeigen Sie ihm, dass Sie an ihn gedacht haben und dass Ihnen seine Bedürfnisse am Herzen liegen. Die meisten Männer sind hungrig, wenn sie heimkommen und die Aussicht auf eine warme Mahlzeit (besonders auf seine Leibspeise) gehört zu einem herzlichen Empfang, so wie man ihn braucht.

• Machen Sie sich schick. Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause, so dass Sie erfrischt sind, wenn er ankommt. Legen Sie Make-up nach, knüpfen Sie ein Band ins Haar, so dass Sie adrett aussehen. Er war ja schließlich mit einer Menge erschöpfter Leute zusammen.

• Seien Sie fröhlich, machen Sie sich interessant für ihn! Er braucht vielleicht ein wenig Aufmunterung nach einem ermüdenden Tag und es gehört zu Ihren Pflichten, dafür zu sorgen.


DAS TRAUTE HEIM

• Räumen Sie auf. Machen Sie einen letzten Rundgang durch das Haus, kurz bevor Ihr Mann kommt.

• Räumen Sie Schulbücher, Spielsachen, Papiere usw. zusammen und säubern Sie mit einem Staubtuch die Tische.

• Während der kälteren Monate sollten Sie für ihn ein Kaminfeuer zum Entspannen vorbereiten. Ihr Mann wird fühlen, dass er in seinem Zuhause eine Insel der Ruhe und Ordnung hat, was auch Sie beflügeln wird. Letztendlich wird es Sie unglaublich zufrieden stellen, für sein Wohlergehen zu sorgen.

• Machen Sie die Kinder schick. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, um ihre Hände und Gesichter zu waschen (wenn sie noch klein sind). Kämmen Sie ihr Haar und wechseln Sie ggf. ihre Kleidung. Die Kinder sind ihre "kleinen Schätze" und so möchte er sie auch erleben.

• Vermeiden Sie jeden Lärm. Wenn er nach Hause kommt, schalten Sie Spülmaschine, Trockner und Staubsauger aus. Ermahnen Sie die Kinder, leise zu sein.

• Seien Sie glücklich, ihn zu sehen.

• Begrüßen Sie ihn mit einem warmen Lächeln und zeigen Sie ihm, wie aufrichtig Sie sich wünschen, ihm eine Freude zu bereiten.


OPFERE DICH AUF - ER IST DER CHEF

• Hören Sie ihm zu. Sie mögen ein Dutzend wichtiger Dinge auf dem Herzen haben, aber wenn er heimkommt, ist nicht der geeignete Augenblick, darüber zu sprechen. Lassen Sie ihn zuerst erzählen - und vergessen Sie nicht, dass seine Gesprächsthemen wichtiger sind als Ihre.

• Der Abend gehört ihm. Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder ohne Sie zum Abendessen oder irgendeiner Veranstaltung ausgeht. Versuchen Sie stattdessen, seine Welt voll Druck und Belastungen zu verstehen. Er braucht es wirklich, sich zu Hause zu erholen.

• Ihr Ziel sollte sein: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zuhause ein Ort voller Frieden, Ordnung und Behaglichkeit ist, wo Ihr Mann Körper und Geist erfrischen kann.

• Begrüßen Sie ihn nicht mit Beschwerden und Problemen.

• Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder selbst wenn er die ganze Nacht ausbleibt. Nehmen Sie dies als kleineres Übel, verglichen mit dem, was er vermutlich tagsüber durchgemacht hat.

• Machen Sie es ihm bequem. Lassen Sie ihn in einem gemütlichen Sessel zurücklehnen oder im Schlafzimmer hinlegen. Halten Sie ein kaltes oder warmes Getränk für ihn bereit.

• Schieben Sie ihm sein Kissen zurecht und bieten Sie ihm an, seine Schuhe auszuziehen. Sprechen Sie mit leiser, sanfter und freundlicher Stimme.

• Fragen Sie ihn nicht darüber aus, was er tagsüber gemacht hat. Zweifeln Sie nicht an seinem Urteilsvermögen oder seiner Rechtschaffenheit. Denken Sie daran: Er ist der Hausherr und als dieser wird er seinen Willen stets mit Fairness und Aufrichtigkeit durchsetzen. Sie haben kein Recht, ihn in Frage zu stellen.

• Eine gute Ehefrau weiß stets, wo ihr Platz ist.

© Housekeeping Monthly, 1955
 
Na, sehr witzig!

Und wenn Ihr wissen wollt, wie eine emanzipierte Frau denkt, lest alle Meine Thread durch.
Mute ich Euch aber nicht zu:D :D :D !


Fakt ist, dass ich nie über "die Männer" geschimpft habe, nicht einmal über bestimmte, denn das Schimpfen führt nur zur Verhärtung.

an Mara:


Meine ganz bescheidene persönliche Meinung ist, dass Du Dich zu sehr als den Nabel der Welt betrachtest, immer eingedenk dessen, dass jeder Mensch als erste Argumentation seine persönliche Situation heranzieht.

Eine erfolgreiche Diskussion zeichnet sich aber vor allem dadurch aus, dass Standpunkte einander angenähert werden B]können[/B] .Eine schlechte Diskussion ist, wenn die Partner in immer wiederkehrender Folge das Gleiche von sich geben.[ Und bitte, das ist nicht nur meine persönliche Meinung.
 
Gisbert die Evolution ist kein Quatsch, sie ist Theorie. Als Theorie logisch nachvollziehbar daher so beliebt. Die Ableitung der Jagdtheorie und dem geschlechtsspezifischem Sprechverhalten empfinde ich als Quatsch

Mein Bild von den Männern ist relativ einfach…. Sie sind wie sie sind.
Männer haben einfach eine andere Ausdruckskraft, nehmen mehr Raum ein, beanspruchen mehr Zeit anderer und sie haben eine andere Gefühlswelt. Das heißt nicht, dass sie besser oder schlechter sind.
 
Original geschrieben von -Akelei-
Mein Bild von den Männern ist relativ einfach…. Sie sind wie sie sind.
Mein Bild von den Menschen ist etwas komplizierter: Ich sehe, wie sie sind und versuche heraus zu bekommen, warum.
Männer haben einfach eine andere Ausdruckskraft, nehmen mehr Raum ein, beanspruchen mehr Zeit anderer und sie haben eine andere Gefühlswelt. Das heißt nicht, dass sie besser oder schlechter sind.
Nicht die Männer, die meisten Frauen nehmen mehr Raum ein. Das kann ich jetzt nicht statistisch belegen, das ist mein Erfahrungswert.
Und: Wenn ich den Frauen bescheinige, dass sie über eine halbe Million Jahre Höhlenarbeit - oder soll ich sagen: "Haus"arbeit - und Kindererziehung ein besseres Rüstzeug für Kommunikation und Sozialverhalten mitbekommen haben, das ist das auch keine Beleidigung, das ist ein Kompliment! Aber es muss nicht so sein, wie die "Jagdtheorie" das vermutet, da hast du recht.

Gysi
 
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@ Mara

Hi!

Ich kann deine Wut nachvollziehen. Ich glaube, so oder so ähnlich ist es schon jedem mal ergangen. Da muss man seine Wut erst einmal herausschreien, bevor man wieder sachlich werden kann.

Ich fürchte, Gysi hat nämlich auch recht. Das mit der Jagd und seinen Folgen, meine ich. :D

Ihr belächelt mich meist, wenn ich meine These, dass wir alle miteinander noch zu sehr am neandertaler'schen Erbe hängen, formuliere. Aber ich bin sicher, dass die meisten Konflikte zwischen Mann und Frau genau darin zu suchen sind.

Du wirfst mann vor, nicht zuzuhören. Tut er auch nicht, weils nicht in seinen Genen liegt. Warum machst du ihm deshalb Vorwürfe? Weil Zuhören in DEINEN Genen liegt und du nicht verstehst, warum das bei anderen nicht so sein soll, auch wenn sie ein Mann sind.

Genau das ist der Grund, warum ich mich bemühe, im Alltag auf allzu typisches männliches oder weibliches Verhalten hinzuweisen und es ins Bewusstsein zu rufen. Damit wir nämlich nicht an unserem urzeitlichen Erbe hängen bleiben, sondern uns weiter entwickeln zu Wesen, die das Verhalten der anderen erkennen und vernünftig darauf reagieren. Was natürlich für BEIDE Geschlechter gelten soll!

Und natürlich geben ich mir selbst alle Mühe, meine eigenen diesbezüglichen Fehler so gering wie möglich zu halten. :engel1: Auch wenn es nicht immer gelingt; aber die Fehler werden weniger und ich komme besser mit meinen Mitmenschen zurecht.

Konfuzi
 
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