• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Haben

AW: Haben

Ein Buch über das Sein zu haben ist offensichtlich sehr attraktiv ;-)

Und wenn es heutezutage unbedingt ein Buch über das SEIN sein :ironie: muß, empfehle ich aus meiner unmaßgeblichen philosophischen Perspektive:

G.F.W. HEGEL, Der Anfang der "Wissenschaft der Logik"
und die Negative Dialektik von Th.W. ADORNO ...:schnl:
 
Werbung:
AW: Haben

Ich sehe den Zusammenhang von Haben, Sein und Tun so:

Ich vermute, die meisten Menschen möchten sich irgendwie gut fühlen, wollen Wohlbefinden bzw. Wohl-Sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. ;) Um sich dem Wohlsein in dynamischen Schwingungen immer wieder anzunähern, bedarf es eines Tuns. Ständige Entscheidungen und Handlungen sollen zum Wohlsein führen. Das Tun dient dem Sein.

Eine Art des Tuns soll Kontrolle bringen. Das, was ich kontrolliere, das habe ich. Haben ist das Ergebnis eines Tuns, das Kontrolle verschafft.

Es bringt Wohlbefinden, etwas zu kontrollieren, etwas zu haben,
zum Beispiel, Nahrung gezielt dem Verdauungssystem zuzuführen oder ein Terretorium zu gestalten. Ein gewisses Maß an Kontrolle, also an Haben ist lebensnotwendig aber die Kontrolle birgt einiges an Problematik. Erstes hat sie Grenzen. Niemand kann unbegrenzt viel kontrollieren. Zweitens löst sie Konflikte aus, wenn mehrere Menschen um Kontrolle konkurrieren. Obwohl auch Konflikte und Konkurrenz bei manchen Menschen durchaus zum Wohlbefinden gehören, finde ich es sinnvoll, mein Haben selbst zu begrenzen.
 
AW: Haben

Ich sehe den Zusammenhang von Haben, Sein und Tun so:

Ich vermute, die meisten Menschen möchten sich irgendwie gut fühlen, wollen Wohlbefinden bzw. Wohl-Sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. ;) Um sich dem Wohlsein in dynamischen Schwingungen immer wieder anzunähern, bedarf es eines Tuns. Ständige Entscheidungen und Handlungen sollen zum Wohlsein führen. Das Tun dient dem Sein.

Eine Art des Tuns soll Kontrolle bringen. Das, was ich kontrolliere, das habe ich. Haben ist das Ergebnis eines Tuns, das Kontrolle verschafft.

Es bringt Wohlbefinden, etwas zu kontrollieren, etwas zu haben,
zum Beispiel, Nahrung gezielt dem Verdauungssystem zuzuführen oder ein Terretorium zu gestalten. Ein gewisses Maß an Kontrolle, also an Haben ist lebensnotwendig aber die Kontrolle birgt einiges an Problematik. Erstes hat sie Grenzen. Niemand kann unbegrenzt viel kontrollieren. Zweitens löst sie Konflikte aus, wenn mehrere Menschen um Kontrolle konkurrieren. Obwohl auch Konflikte und Konkurrenz bei manchen Menschen durchaus zum Wohlbefinden gehören, finde ich es sinnvoll, mein Haben selbst zu begrenzen.

Wem dieser psychologische :maus: (= Käse) schmeckt:

Guten Appetit ...:lachen::lachen::lachen:
 
AW: Haben

Ich sehe den Zusammenhang von Haben, Sein und Tun so:

Tun muss man vor allem etwas wenn man von dem natürlichen Wohlsein abgekommen ist durch Belastung mit irgendwelchen Dingen.
Da besteht das Tun jedoch eher im Lassen und zwar die Belastungen weg lassen um das Wohlsein spüren zu können.
Das 'Sein' für sich erfordert kaum ein Tun, erst das 'Haben' setzt Taten voraus.
 
AW: Haben

Dazu mein unmaßgeblicher Kurzkommentar:​
Dafür plusterst Du ihn aber ziemlich aufwendig auf. :rollen:

1. Der Mensch ist nichts ...:schnl:
Wenn Das so ist, wieso schreibst Du dann hier so viel? Du bist doch nichts Ich vermisse bei Deiner sich ständig wiederholenden Predigt den einzigen logischen Schluss, den es zulässt eben zu verschwinden ins Nichts.
2. Es ist nicht schlecht für ihn, wenn er genug zu einem würden-vollen Leben hat...:schnl:
Welch ein unnötiger Aufwand für ein Nichts
Bei dieser falschen Voraussetzung Der Mensch ist nichts ist es kein Wunder, dass die Würde des Menschen abhanden gekommen ist. Ich bin es jedenfalls leid, wie stiefe Papp mich von Deiner ständig wiederholten Lüge benebeln zu lassen. Eine Lüge bleibt eine Lüge.
"Von nix,
kommt schließlich nix!"

Höchstens lauter Nichtsnutze!

:pcwut: :pcwut: :pcwut:
:saugen:
rg​
 
AW: Haben

Ich sehe den Zusammenhang von Haben, Sein und Tun so:

Ich vermute, die meisten Menschen möchten sich irgendwie gut fühlen, wollen Wohlbefinden bzw. Wohl-Sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. ;) Um sich dem Wohlsein in dynamischen Schwingungen immer wieder anzunähern, bedarf es eines Tuns. Ständige Entscheidungen und Handlungen sollen zum Wohlsein führen. Das Tun dient dem Sein.

Eine Art des Tuns soll Kontrolle bringen. Das, was ich kontrolliere, das habe ich. Haben ist das Ergebnis eines Tuns, das Kontrolle verschafft.

Es bringt Wohlbefinden, etwas zu kontrollieren, etwas zu haben,
zum Beispiel, Nahrung gezielt dem Verdauungssystem zuzuführen oder ein Terretorium zu gestalten. Ein gewisses Maß an Kontrolle, also an Haben ist lebensnotwendig aber die Kontrolle birgt einiges an Problematik. Erstes hat sie Grenzen. Niemand kann unbegrenzt viel kontrollieren. Zweitens löst sie Konflikte aus, wenn mehrere Menschen um Kontrolle konkurrieren. Obwohl auch Konflikte und Konkurrenz bei manchen Menschen durchaus zum Wohlbefinden gehören, finde ich es sinnvoll, mein Haben selbst zu begrenzen.

Ich behaupte mal, das kann man gar nicht erklären. Wenn wir nichts hätten wären wir auch nicht. Wir haben zumindest einen Namen und eine hoffentlich gute Erziehung.
Die grobstoffliche Welt ist offensichtlich gewebt aus Haben.
Theoretisch kann man einfach loslassen, wie öfters empfohlen wird, aber dann bleibt von uns gar nichts mehr über, dann ist es wohl auch Essig mit dem Sein!?
 
AW: Haben

Ich behaupte mal, das kann man gar nicht erklären. Wenn wir nichts hätten wären wir auch nicht. Wir haben zumindest einen Namen und eine hoffentlich gute Erziehung.
Die grobstoffliche Welt ist offensichtlich gewebt aus Haben.
Theoretisch kann man einfach loslassen, wie öfters empfohlen wird, aber dann bleibt von uns gar nichts mehr über, dann ist es wohl auch Essig mit dem Sein!?

Ja. Das Haben generell zu verachten und in einen Gegensatz zum Sein zu stellen, das kann es nicht sein.

Ein wenig genauer zu beleuchten, was eigentlich zu haben ist, finde ich aber interessant. Einen Namen beispielsweise habe ich eigentlich nicht, weil ich nur kontrollieren kann, wie ich selbst mich nenne. Wenn einer daherkommt und mich Arschloch nennt, ist es aus mit dem Haben. ;)

Eine gute Erziehung kann ich auch nicht haben, weil die Vergangenheit ausserhalb meiner Einflußmöglichkeiten ist. Allerdings kann ich liebevoll und vernünftig behandelt worden sein.

Die Sprache suggeriert also sehr viel Haben und Kontrolle, wo eigentlich keine ist. Deshalb gleich alles loszulassen, wäre aber wohl übertrieben.
 
AW: Haben

Wenn wir nichts hätten wären wir auch nicht.
Theoretisch kann man einfach loslassen, wie öfters empfohlen wird, aber dann bleibt von uns gar nichts mehr über, dann ist es wohl auch Essig mit dem Sein!?
Genau dieser Glaube ist ein Aberglaube und führt zu dem materiellen Hype der so viele Menschen seelisch kaputt macht.
Sie glauben sich mit materiellen Dingen von außen bestücken zu müssen um das Dasein nicht zu verlieren.
Sozusagen um beim Schwimmen oben zu bleiben große Steine (Besitz) an die Füße binden...
Das Universum ist da, die Erde mit der Natur und dem Leben auch, es gehört niemanden, also ist Leben im Sein möglich ohne dem Haben hinterher zu laufen.
Etwas besitzen müssen als Beweis für Existenz stammt wohl aus der Religion wie dem christlichen Glauben bei dem der Leib verehrt wird und gefeiert.
Kann Dir versichern, das Leben ist mindestens so schön oder noch schöner wenn man Wein bzw. Hostie nicht braucht und statt dessen loslässt vom Haben,
vom Leib und die Existenz als Dasein begreift ganz selbstverständlich, ein Sein durch schöpferische Kraft des eigenen Gehirns, durch Kreativität und
weniger durch Anhäufen materieller Dinge im Haben.
 
Werbung:
AW: Haben

@5Zeichen
Haben ist meiner Ansicht nach immer nur zwischenmenschliche Konvention. Deinen Namen hast du genauso wie Besitztümer nur deshalb, weil du und deine Mitmenschen das so sehen!?
Sogar wenn du selbst etwas bastelst, hast du das Produkt nur, weil es einen Rechtstitel dafür gibt.

Vor einiger Zeit hab ich mal einen Bericht über einen Entdecker gesehen, der in die Südsee gefahren ist und dort bei einem Volk zu Besuch war, das kein Haben kannte. Sie haben alles, auch ihre Frauen, ganz selbstverständlich mit ihren Besuchern geteilt. Die haben das natürlich sehr gut gefunden, aber nur solange, bis sie die Indianer auf ihr Schiff zu einem Fest eingeladen haben und die dort verständlicherweise auch alles mitgenommen haben, was ihnen brauchbar erschien.

Ich denke, haben hat auch etwas mit Zeit zu tun. Wenn die Zeit nicht berücksichtigt wird, also im "Augenblick", gibt es auch kein Haben, aber auch nicht uns, als Individuen.
 
Zurück
Oben