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Was tut Ihr eigentlich für den Umweltschutz?

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz" wurde erstellt von Joachim Stiller, 8. Mai 2017.

  1. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

    Registriert seit:
    15. März 2004
    Beiträge:
    14.213
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    Ja, und manche nutzen ihre "Intelligenz" sogar dazu, sich selbst über die "unintelligente restliche Menschheit" zu stellen. Diese schießen dann mit ihrer Selbstherrlichkeit und Gier nach Überlegenheit den Vogel ab.
     
  2. cannonier

    cannonier Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. Mai 2011
    Beiträge:
    8.126
    Und es soll auch solche geben, die sich rein gar nichts aus Selbstherrlichkeit und Gier machen, sondern aus Logik und Vernunft. Nur leider scheinen das nicht sehr viele zu sein.
     
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  3. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

    Registriert seit:
    15. März 2004
    Beiträge:
    14.213
    Logik und Vernunft sind noch keine Taten und an sich weder gut noch schlecht. Die Logik führt den einen zur Autofahrt zum nahen Supermarkt "Ich will nicht laufen, ergo fahre ich mit dem Auto.", den anderen zum Gehen "Ich will keine Autoabgase produzieren, also gehe ich.".

    Die Logik setzt nicht die Prioritäten. Sie kann lediglich helfen, die gesteckten Ziele besser/schneller zu erreichen.
     
  4. Alternativator

    Alternativator Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.318
    Nein, aber wer behauptete das denn hier auch? Sie aber zu denken und zu be/nutzen, zu 'leben', 'ja wohl' völlig zweifellos!
    Wieso das denn nicht?!
    Was beides tatsächlich mit anderem als dem "Willen" zu tun haben soll? "Logisch" und "vernünftig" wäre 'ja wohl', "mit dem" Fahrrad zu "fahren".
    Doch, selbstverständlich! Wenn man sie denkt und und ihr entsprechend be/nutzt!...
    ...Aber Deine "gesetzte Priorität" geschweige "Ziel" 'scheint' das 'wirklich' nicht zu sein.
     
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  5. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

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    Heute sah ich in Drehscheibe Deutschland Bilder vom Isarstrand nach einem schönen Sommertag. Ich dachte was habe ich da wieder verstanden, das ist doch eine Mülldeponie. Aber ich habe richtig verstanden. Es war der Isarstrand. Täglich! bleiben 5 t Müll - Plastik (wenn der Wind kommt haben auch die Fische was davon), Einweggriller, Dosen, Flaschen (sind besonders wenn sie in Scherben rumliegen für Hunde und andere Tiere lustig) usw. Also alles Sachen die man für einen Ausflug ins Grüne so braucht. Es waren mehrheitlich junge Leute die den schönen Tag im Freien nutzten.
    Dagegen ist ja nichts zu sagen. Aber warum lassen sie ihren Müll liegen? Wurden sie mit einer V2 durch die (gute) Kinderstube geschossen? Oder sind sie am Abend schon zu besoffen um noch ihren Dreck einzusammeln? Gehören sie vielleicht gar der "das ist mir wurscht. Was interessiert mich die Natur. Ich lebe heute und hinter mir die Sintflut Fraktion" an? Oder sind sie ganz einfach nur Denkallergiker.
    Bei Straßenfesten - nicht dass ich das nicht auch grenzdebil finde - habe ich solche Bilder ja schon gesehen. Aber an einem Flussstrand noch nie.

    Aber es gibt ja zum Glück den "Ökofuzzi", der versucht die Spaßgesellschaft dazu zu bringen, ihren Müll mit nach Hause zu nehmen. Ich find's traurig, dass erwachsene Menschen nicht soviel Hirn haben um von alleine auf diese Idee zu kommen. Müll nicht in der Botanik rumliegen zu lassen.

    Und ihr könnt mich jetzt überheblich, belehrend, ökofundamentalistisch oder was Euch sonst noch einfällt nennen. Aber für mich sind Menschen, die sich so verhalten ganz einfach nur blöd.....
     
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  6. cannonier

    cannonier Well-Known Member

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    Wahrscheinlich wird so ein Mizmiz nun wieder antworten, dass es doch egal ist, ob der Muell auf die Muelldeponie kommt oder sonstwo in der Natur, da ja eh "alles" Natur ist (oder urspruenglich war). :D
     
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  7. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

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    Ort:
    Nicht nur Muzmuz (nennen wir das Kind doch beim Namen) ist dieser Meinung. Als bei uns in der Donau mehr Mikroplastik als Fischlaich gezählt wurde, sagte ein Mitglied der Landesregierung (den Namen habe ich leider vergessen) bei einer "Bürgeraufklärung", "man müsse sich keine Sorgen machen, Plastik ist ja schließlich auch natürlichen Ursprungs."

    40 t Plastik gelangen jedes Jahr in die Donau. Und tausend andere Flüsse stehen ihr wohl nicht nach. Aber auf die geliebte Plastiktasche aus dem Supermarkt zu verzichten? Freiwillig. Ohne Verbot? Eine Einkaufstasche mitnehmen? Oder generell den Plastikverbrauch einschränken?
    Auf so einen Blödsinn kann auch nur eine Ökotante kommen......
     
  8. cannonier

    cannonier Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    8.126
    Es wird sich leider sowieso nichts mehr aendern, speziell mit solchen Hirnoederln in der Regierung. Auch wenn nun ueber Plastikflaschenverbot (im Jahr 2025!!) gesprochen wird. Denn beim restlichen Plastikverpackungswahn wird sich auch nichts aendern (grosse Verpackung, kleiner Inhalt).
     
  9. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    Der Müll dort stört den Menschen, nicht die Natur. Blöd sind jene Menschen nicht, aber rücksichtslos gegenüber denen, die der Müll dort stört. Ist das selbe Szenario, das ich an Hand öffentlicher Toiletten schon beschrieb - jeder will saubere Toiletten, aber trotzdem sind öffentliche Toiletten nach kurzer Zeit immer wieder versaut. An Hand dieser Tatsachen ist es keine Frage der Ideologie sondern eine einfache Schlussfolgerung, dass die permanenten Forderungen "Haltet doch bitte die Umwelt sauber, es ist notwendig!" offensichtlich nicht ausreichend fruchten.
     
  10. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

    Registriert seit:
    15. März 2004
    Beiträge:
    14.213
    Die Idee kennt wohl jeder, aber offensichtlich setzt der Großteil der Gesellschaft andere Prioritäten.
    Was stellst du dir vor, würde ohne Plastikflasche passieren ? Dann gäbe es halt statt Plastikflaschen Glasflaschen, die herumliegen. Wem es zu viel ist, die leere Plastikflasche zum nächsten Mistkübel zu tragen wird das mit einer Glasflasche wohl auch nicht tun....
     

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