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Was tut Ihr eigentlich für den Umweltschutz?

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz" wurde erstellt von Joachim Stiller, 8. Mai 2017.

  1. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    Ein gutes Beispiel dafür, wie wenig Ahnung du hast. Denn der bolivianische Bauer mach sich mehr Sorgen um die Zukunft SEINER Nachkommen als um abstrakte globale Auswirkungen, die er nicht kennt und schon gar nicht weiß, welche konkreten Auswirkungen sie auf SEINE Nachkommen haben werden. Aber, das sind eben die Folgen der Arroganz die verleitet davon auszugehen, dass auch alle Anderen die eigene, egozentrische Weltsicht haben müssten.
     
  2. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    15. März 2004
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    Lerne doch einmal zu lesen. Ich schrieb nie, dass "alles in Ordnung" wäre. Ich maße mir nicht einmal an zu bestimmen, was "in Ordnung" ist und was nicht. Du hingegen schon. Ich sage lediglich, was möglich, umsetzbar, zielführend sein kann und was nicht.
     
  3. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    15. März 2004
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    Pfui ! Protest ! Lässt sie vielleicht auch Ackerbau, der ja überhaupt keinen Einfluss auf die Gesundheit hat, weiterhin genehmigen ? Oder Häuserbau ? Straßenverkehr ? Protest ! Veganpeace.

    Politische Entscheidungen haben in der Regel viele Aspekte zu berücksichtigen. "Umweltschutz" ist einer davon. Aber eben nur einer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2017
  4. plotin

    plotin Well-Known Member

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    .....Nur keine falsche "Scham", herrscht doch "Meinungsfreiheit"!.....

    meint plotin
     
  5. plotin

    plotin Well-Known Member

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    12. Juli 2009
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    6.544
    .....Denkens mal nach! Doch wo nur "schwarz/weiß" zugelassen wird, wie will man da auch "Schattierungen" erkennen!.....

    meint plotin
     
  6. cannonier

    cannonier Well-Known Member

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    Darum gibt es "natuerliche" Feinde, dass sich nichts explosionsartig vermehren kann. Und wenn es nur winzig kleine Viren sind, die fuer das Gleichgewicht sorgen. Fuer den "intelligenten" Menschen kommt garantiert auch noch etwas daher, um das aus den Fugen geratene Gleichgewicht wieder herzustellen.
     
  7. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

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    Diese Aussage unterstellt eine Intelligenz, die die Natur anleitet bzw dass die Natur Top-Down kontrolliert wäre. Dafür gibt es aber keinerlei Anzeichen. Das wäre so wie wenn man sagt, der Asteroid schlug ein, damit die Dinos ausgelöscht werden, und sich Säugetiere inkl Mensch durchsetzen konnten. Intrinsische, natürliche Regeln bedingen die Diversifizierung, nicht eine postulierte eventuell sogar intelligente Absicht der Natur. Wassermoleküle brauchen ja auch keine supervisionierende Führung, um die Ordnung in einem Eiskristall herzustellen.

    Auch die scheinbare "totale Herrschaft" einer Art kann ein Gleichgewichtszustand sein. Aber, die Natur befindet sich nie im Gleichgewicht. Sie strebt immer in Richtung eines Gleichgewichts, aber die Lage des Gleichgewichtszustandes ändert sich permanent, und somit ist die Natur und auch die Richtung von Entwicklungen in der Natur in ständigem Wandel. So wenig wie man das Wetter hierzulande für 14 Tage vorhersagen kann, kann man auch globale Entwicklungen in entsprechenden Zeiträumen vorhersagen. Ziemlich sicher kann man nur sagen, dass es in ein paar Milliarden Jahren Schluss mit jeglichem Leben auf der Erde sein wird.

    Aber, diese scheinbare "totale Herrschaft" ist ein sehr instabiles Gleichgewicht. Ist aber nicht nur im biologischen Aspekt so. Man mag glauben, Macht sichert. Tut sie in einem gewissen Bereich bzw Maß auch, da man bei Machtlosigkeit ausgeliefert ist. Aber, paradoxer Weise sind es gerade die "Mächtigen", deren Sicherheit am Meisten gefährdet ist. Wer ist denn eher durch Anschläge bedroht ? Staatschefs oder Herr Huber vom 20er Haus ?
    Und so ist es auch bei Lebensformen. Wenn der Mensch die "totale Herrschaft" inne und sich entsprechend vermehrt hat, haben diverse andere Lebensformen ein großes "Futterangebot" im Menschen und dementsprechend hervorragende Bedingungen zu gedeihen. Siehe Rhino- oder Herpesviren: Je besser es dem Menschen geht, desto besser geht es ihnen. Sie können mehr Menschen befallen und je dichter die Bevölkerung, desto schneller können sie sich ausbreiten.
    Ähnlich Mäuse und Katzen. Geht es Mäusen durch Futterangebot gut und vermehren sich entsprechend, haben dadurch Katzen mehr Futter und fressen mehr Mäuse, wodurch die Mauszahl begrenzt wird. Die begrenzte Mauszahl wiederum begrenzt aber auch die Katzenzahl. Die Katzen vermehren sich nicht, "um die Mauszahl zu begrenzen". Sie vermehren sich lediglich, weil sie es durch das Mausangebot können. Die Mauszahlbegrenzung ist eine Folge der Katzenvermehrung, nicht deren "Zweck".

    Daher, die Regeln selbst und nicht Schiedsrichter führen zum (scheinbaren) Gleichgewicht in der Natur.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2017
  8. cannonier

    cannonier Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. Mai 2011
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    8.126
    Ja, das "natuerliche Gleichgewicht" aendert sich laufend. Ansonstens waere Stillstand, ist es aber nicht. Nur hat es den Anschein, dass alles Leben auf dieser Erde genug Vernuft besitzen wuerde, um nicht ins Extreme zu fallen, wie der Mensch, der seine "Intelligenz" dazu benutzt, um seine Selbstherrlichkeit und Gier zu stillen.
     
    Eule58 gefällt das.
  9. Alternativator

    Alternativator Well-Known Member

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    Beiträge:
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    Doch, schon, auch. Aber warum redest Du dann nicht auch 'zumindest vornehmlich' von ihm, sondern dies eben stattdessen von "der Natur"?
    Oh, das muss ich Dir nun wirklich noch 'erläutern'? (Obwohl doch just ich hier bereits mehrfach, jedoch bisher vergeblich, darum bat, zu erklären, was konkret das denn überhaupt sein soll, "die Natur"?) 'Na aber gut': 'Raum' und 'Material' 'ist' die doch 'wohl', zumindest nach den 'Materie'-Gläubigen, oder? In und mit dem 'Leben' nach denen überhaupt stattfinden können, und auch stattfinden soll, nicht wahr?
    Jedenfalls, 'schon' danach sind die beiden aber doch völlig Unterschiedliches! Und, aber, wie könnte "die Natur", 'schon' danach, "Alles" sein?!
    Dann aber die Frage: Worum geht es denn überhaupt bei "Allem", (nur) um "die Natur", oder (eigentlich doch 'nur') um('s') 'Leben'?!

    Für mich jedenfalls - und das 'aber rein' logischerweise - kann allein "Leben selbst" "Alles" sein! Und "Natur" nichts als eben der dafür notwendige... 'Krempel'. ;) Und, aber auch dieser nur 'virtueller', von uns, allen 'Lebewesen', 'rein geistig' so "interpretierter", projizierter.
    Wer wie was nun "anders lauten"? - Du möchtest jetzt von mir Namen für die Gesetze von 'Leben' haben? - Na gut, wenn ich 'mal viel Zeit übrig' habe, denke ich mir vielleicht tatsächlich mal welche aus. ;) Weil das sonst noch keiner, just keine "Wissenschaft", gemacht hat?
    Oha!, "Urinstinkte", und "nicht mehr gebraucht"?! - Würdest Du dann jetzt bitte mal versuchen, die alle - "z. B. für 'Gier, Hass, Neid, Herrschsucht...'" - wegzudenken und dann hier zu beschreiben, was dann von 'Mensch' und 'seinem Leben' überhaupt noch übrig bleiben könnte?! Und 'gern' auch noch 'gleich', wie es 'Liebe' ohne die überhaupt geben können sollte?
    Nun, ich kann hier 'nur' was von "Umweltschutzgesetzen", u. ä. vernehmen... aber bitte, ich lass mich (auch) da gern noch belehren. :)
    Naja, eben. ;) Denn es ist auch und gerade 'schon' unser Denken, bzw. just 'heutzutage' Nicht-Denken, und was über alles entscheidet! - Naja, und das ist Dir doch 'wohl' (auch) "viel zu weit", oder - doch nicht? :)
    Oh - :oops: Also das müsstest Du mir hier jetzt aber noch mal 'besonders' erklären, bitte?! Wie begründet Du mich bezüglich hier darauf gekommen sein willst? o_O
     
  10. Alternativator

    Alternativator Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juli 2015
    Beiträge:
    6.318
    Ach ja? Jetzt also auch sogar das Denken von 'Mensch'? 'Hört hört!'
    Ohje, was Du wohl, auch mit 'Deiner' "Evolution", machen wirst, würdest, falls sogar 'Deine' "Wissenschaft" erkennen muss, müsste, dass 'Leben' auch "die natürlichen Gegebenheiten" selbst ist?!
    Aber nein, "keine Sorge", da "ändert sich" 'wohl' gar nichts.
     

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