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Was ist an einer Staatspresse schlecht und an einer Privatpresse gut?

Ja, für Egomanen ist der Staat ein Feind, denn er schreibt Regeln vor, die man einzuhalten hat. Und wer hat schon das Recht, dem Egomanen Vorschriften zu machen?
Bei Anticoronamaßnahmendemos und dergleichen führten sich die egomanischten selbst vor, beschimpften pauschal Staat und Presse und hielten sich dabei noch für die "Verteidiger der Demokratie", die sie jedoch als ihren Feind deklarierten. Ein verlogenes, widerwärtiges Pack.
 
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Psychologisierung politischer Gegner ist eine beliebte rhetorische Figur.
Rhetorische Performer mögen das einseitig so wahrnehmen.
Fakt aber ist, dass Psychologie ubiquitär ist, wenn es um Politik geht - und
da es bislang keine logische sachliche Erklärung für jenes Querdenkertreiben gibt,
ist es doch naheliegend, die Ursache in der menschlichen Psyche zu suchen.
Du kannst natürlich eine bessere Erklärung liefern, aber das hast du bislang nicht,
sondern nur gemäkelt. Auch psychisch begründet?
 
Rhetorische Performer mögen das einseitig so wahrnehmen.
Fakt aber ist, dass Psychologie ubiquitär ist, wenn es um Politik geht - und
da es bislang keine logische sachliche Erklärung für jenes Querdenkertreiben gibt,
ist es doch naheliegend, die Ursache in der menschlichen Psyche zu suchen.
Du kannst natürlich eine bessere Erklärung liefern, aber das hast du bislang nicht,
sondern nur gemäkelt. Auch psychisch begründet?
Sicherlich kann man anderes Denken als das eigene reduktionistisch psychologisieren.
 
Mir fällt zu Beispiel schon ein, >> "was man tun kann" .......
Wehret den Anfängen der Abfangjäger!
Ja, für Egomanen ist der Staat ein Feind, denn er schreibt Regeln vor, die man einzuhalten hat.
Hoppla! Eine Selbstbezogenheit vermag nicht generell krankhaft sein und der Staat repräsentiert nicht generell -wegen seiner Regeln- deshalb ein Feindbild bei seinen Bürgern. Hier liegt ein Missverständnis vor.
Und wer hat schon das Recht, dem Egomanen Vorschriften zu machen?
Ganz gewiss haben Sie darin recht, dass aus einer unrichtigen Unterstellung kein richtiges und damit zurechtrückendes Recht ableitbar sein darf.
Bei Anticoronamaßnahmendemos und dergleichen......
STOPP! Ein solcher unredlicher Mischmasch widerspricht jedem Bestimmtheitsgebot!
........führten sich die egomanischten selbst vor, beschimpften pauschal Staat und Presse und hielten sich dabei noch für die "Verteidiger der Demokratie", die sie jedoch als ihren Feind deklarierten. Ein verlogenes, widerwärtiges Pack.
Sie wirken in Ihren deutlichen Worten pauschal sehr verbittert und haben dabei soeben die sachliche Diskussionsebene verlassen. Schade eigentlich.
 
Ohne weiter in den Thread einzudringen muss ich erst einmal seine Fragestellung infrage stellen. Staatspresse, was soll das heutzutage sein? Privatpresse, welche privat herausgegebene Zeitung kann für sich noch reklamieren, Leitmedium wie auch immer orientierter Massen zu sein? Ob Prawda, Washington Post oder Spiegel, ich fürchte sie sind bald Relikte einer verflossenen Ära von Printmedien. Ihr überleben im Netz wird angesichts zügellosen Wettbewerbs um sensationelle Befriedigung zu einer Verflachung journalistischer Ansprüche führen.
Interessanter hätte ich gefunden, statt Presse den Begriff Medien verwandt zu haben. Da gibt es wenigstens zwischen den Polen noch eine dritte Kraft: Die Öffentlich-Rechtlichen.

Was ist an meiner Fragestellung/Wortwahl fragwürdig oder missverständlich?

Wenn ich in meiner Thread-Eröffnungsfrage von "-Presse" spreche und im Satz-Zusammenhang gleich deutlich wird, dass ich nicht eine Saft-, Wein- oder Blechpresse meine, gehe ich davon aus, dass im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch mit "Presse" jegliche "Medien" gemeint sind, die Meldungen und Meinungen in Wort und Bild nicht mehr wie einst ausschließlich mittels Drucker-"Presse" verbreiten, sondern mit jeweils in ihrer Zeit neuen Kommunikations-Methoden, vom einstigen reitenden Boten bis hin zur heutigen Internet-Technik, Verbreitung fanden/finden.

Dies wird auch im Wikipedia-Artikel "Presse (Medien)" in einem Textabschnitt deutlich gemacht:

"Heute steht die Presse auch für die Gesamtheit aller Zeitungen und Zeitschriften in jeglicher Form sowie für das damit zusammenhängende Nachrichten- und Meinungswesen. In gewissen Wortverbindungen (wie etwa Pressearbeit, Pressesprecher, Pressekonferenz etc.) steht der Wortteil „Presse“ in einem erweiterten Sinne für die Gesamtheit aller öffentlichen Medien (einschließlich Hörfunk, Fernsehen und Internet)."

Es jedem recht zu machen ist nicht einfach.
Würde ich in meiner Frage Ihrer Erwartung gemäß den Begriff "Medien" wählen, meldete sich vielleicht ein anderer Forist der im Gegensatz zu Ihnen den Begriff "Presse" als "passender" erachtet.
Solche fruchtlosen Begrifflichkeits-Zankerei-Nebenschauplätze helfen jedoch in der Sache, meiner Thread-Eröffnungs-Fragestellung eben, nicht weiter, lenken sogar davon ab.
 
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Muzmuz zu Gerlind - heute um 3.37 Uhr - mit "Sehr gut" am Anfang........
Sehr gut, und wenn man fertig damit ist, fällt dir dann noch etwas ein, was dir es wert ist, hier aufzuzählen?
Erlaube mir hier Gerlind weit mehr Einfälle zuzumuten als Muzmuz eventuell Ausfälle zugestehen zu müssen;
Letztere es wenigstens nicht wert sind, hier aufzuzählen!
 
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