AW: Über den Sinn unseres Daseins.
Zu 1.:
Aber möglicherweise gibt es bezüglich des Zeitpunktes des Herausfallens aus der Einheit mit der Mutter für unterschiedliche Individuen unterschiedliche Erfahrungen ...
Zu 2.:
Okay. Idealisierungen sind wahrscheinlich immer auch unbewusste Versuche, traumatische Erfahrungen/Erlebnisse irgendwie
zu bewältigen ...
Zu 3.:
Ja, allerdings wirkt das Nicht-Private/Öffentliche/Gesellschaftliche immer auch beispielsweise durch das Thema Geld und Medien ins Private hinein ..., oder
Zu 4.:
Ja, vor allem ist die Umgangs-/Alltags-Sprache viel reicher als die jeweiligen begrenzten Wissenschaftssprachen - allerdings um den Preis ihrer Mehrdeutigkeiten und Unschärfen ...
Zu 5.:
Ohne Sich-auf-einer-
niederzulassen überlebt auch der selbst-verliebte Schmetterling nicht lange ..., von seiner Begegnung mit anderen Schmetterlingen noch gar nicht zu reden ....
Zu 6.:
Das mit den Entscheidungen ist so eine Sache ....
Wahrscheinlich ist keine mehr rückgängig zu machen, oder
Zu 7.:
Ja, das ist vor allem dann tragisch, wenn diese Weltverbesserer mit Macht versuchen, ihr persönliches Scheitern dadurch zu kompensieren, dass sie ihre Perspektive dem Rest der Welt aufzuzwingen bzw. aufzudrängen versuchen ..., wobei ich nicht nur an A. Hitler und J. Stalin oder Kaiser Wilhelm II. und den Kaiser Napoleon oder die römischen Cäsaren denke ....
LG, moebius
1. Nein, das sehe ich nicht so, die Einheit mit der Mutter wird ja nach der Geburt in veränderter Form fortgesetzt und erst mit der Trotzphase entwickelt sich das Ich-bewusstsein, damit einher geht der wiedersprüchliche Kampf um Eigenständigkeit einerseits und um die Aufmerksamkeit der Bezugspersonen andererseits.
2. Ja, sofern sie aus der Idealisierung gelöst und als Ziel eines langen Weges definiert werden, kann ich mir dieses gut vorstellen und erlebe es auch mit zunehmender Häufigkeit so .
3. Im Privaten gibt es größere Spielräume, diese Realitäten zu ignorieren und eigene zu kreieren.
4. Ja, die Sprache scheint weiser zu sein als die Wissenschaft, das "Ich" will sich wohl eher behaupten und durchsetzen, die Inhalte des "Selbst" dagegen werden an die nachfolgende Generation durch biologische und kulturelle Vererbung weitergegeben und bleiben unabhängig vom Tod des Individuums erhalten.
5. Mit der Befreiung aus dem Kokon verhält es sich meiner Erfahrung nach so, dass wir das selbstverliebte Flattern als Schmetterling auch irgendwann als nicht unserem Wesen gemäß erleben, sondern zurück in die alten Strukturen streben, allerding nicht um uns darin einzurichten, sondern um sie zu zuverändern z.B. in Richtung Intersubjektivität!!!
6. Wenn mensch sich dafür entscheidet - JA!
7. Etwas anderes ist dem Einzelenen ja auch gar nicht möglich, und wahrscheinlich sind die Weltverbesserer in erster Linie eines: an ihrem persönlich Schicksal gescheiterte!
LG Kaawi
Zu 1.:
Aber möglicherweise gibt es bezüglich des Zeitpunktes des Herausfallens aus der Einheit mit der Mutter für unterschiedliche Individuen unterschiedliche Erfahrungen ...

Zu 2.:
Okay. Idealisierungen sind wahrscheinlich immer auch unbewusste Versuche, traumatische Erfahrungen/Erlebnisse irgendwie
zu bewältigen ...Zu 3.:
Ja, allerdings wirkt das Nicht-Private/Öffentliche/Gesellschaftliche immer auch beispielsweise durch das Thema Geld und Medien ins Private hinein ..., oder

Zu 4.:
Ja, vor allem ist die Umgangs-/Alltags-Sprache viel reicher als die jeweiligen begrenzten Wissenschaftssprachen - allerdings um den Preis ihrer Mehrdeutigkeiten und Unschärfen ...
Zu 5.:
Ohne Sich-auf-einer-
niederzulassen überlebt auch der selbst-verliebte Schmetterling nicht lange ..., von seiner Begegnung mit anderen Schmetterlingen noch gar nicht zu reden ....Zu 6.:
Das mit den Entscheidungen ist so eine Sache ....
Wahrscheinlich ist keine mehr rückgängig zu machen, oder

Zu 7.:
Ja, das ist vor allem dann tragisch, wenn diese Weltverbesserer mit Macht versuchen, ihr persönliches Scheitern dadurch zu kompensieren, dass sie ihre Perspektive dem Rest der Welt aufzuzwingen bzw. aufzudrängen versuchen ..., wobei ich nicht nur an A. Hitler und J. Stalin oder Kaiser Wilhelm II. und den Kaiser Napoleon oder die römischen Cäsaren denke ....
LG, moebius
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