Anideos
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Was ist das jetzt für eine Argumentationsmethode? Du sprichst abstrakt von irgendwelchen Problemen, die gelöst werden sollten, aber von den demokratischen Parteien nicht in Angriff genommen wurden und das soll dann den Erfolg der AfD rechtfertigen, weil sie die entsprechenden Lösungen hat? Meinst du die Probleme, die du und die AfD als solche identifiziert habt?Problemlösung: Die ideale Lösung wird man nicht finden bzw. wird sie sich nicht umsetzen lassen. Es braucht aber trotzdem Lösungen. man kann nicht immer abwarten und hoffen irgendwann kommt eine Lösung zugeflogen, die dann zu 100% passt. Flüchtlinge gibts nicht erst seit 2015, die gibts schon spätestens seit dem Jugoslawienkrieg, dazu gibts noch die Gastarbeiter und die folgenden Generationen. Man hat es einfach nur laufen lassen und nichts aktiv beigetragen zur Entwicklung. Wird schon irgendwie gehen. Kann man machen, sage ich auch immer. Nur irgendwann muss die Analyse kommen dieses Verhaltens und genau dann muss ich es korrigieren. Das hat man nicht gemacht und deshalb türmen sich jetzt die Probleme. Und anscheinend kann da keiner eine Lösung anbieten oder will es nicht. Die AFD gibt vor eine Lösung gefunden zu haben und soll es wohl einfach mal probieren. Da sind die anderen Parteien selbst schuld, da habe ich kein Mitleid mehr.
Deutschland ist ein Zuwanderungsland bereits seit den Sechzigern, aber das hat man im Osten Deutschlands nicht mitbekommen und die AfD ist dort mit Abstand am stärksten. Das ist das einzige ungelöste Problem, aber nur aus der Sicht der AfD Wähler.
Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde und in vielerlei Hinsicht Exportweltmeister. Damit können sich die Parteien brüsten, die das Land all die Jahrzehnte regiert haben und nicht die AfD. Was wäre das dann für ein Experiment, wenn man der AfD die Lösung der Probleme überlassen würde, obwohl sie noch keine ähnlichen Erfolge zu verzeichnen hat? Die USA durchlaufen aktuell die zweite Phase eines faschistischen Experiments und das schreckt den Rest der Welt nur ab. Warum sollten wir uns ein ähnliches Experiment leisten?
22% der Flüchtlinge stammen aus Syrien und der Grund dafür ist, dass Putin das Land bombardiert hat, um Assad zu schützen.Was du bei Putin/Trump und den Flüchtlingen ansprichst ist abenteuerlich. Du reimst dir da was zusammen, was es so nicht gibt. Afghanistan, Irak, IS, Lage in der Region klammerst du ja vollkommen aus - aber Putin soll schuld sein weil er damit ja die AFD groß machen wollte.
Da tu ich mir echt schwer darauf zu reagieren. Wenn du da fragen hast, nur her damit, ist mein Spezialgebiet. Aber habe da wenig Lust eine ganze Vorlesung abzuhalten weil du es ja eh nicht genau wissen willst. Aber ich kann dir echt nur raten, setzt dich mal auf eine Uni und hör dir ein paar Vorlesungen zu dem Thema an. Bildet ungemein. Und da wirst du dann wohl auch keinen vorwerfen er ist rechtsradikal wenn er dir ein paar Fakten nennt.
Ich klammere also nichts aus, ich betone lediglich die Rolle Putins bei dieser Gruppe der Flüchtling und es ist mir bewusst, dass es dir gar nicht passt.
Ich halte mich immer an Fakten:Ich sehe da bei dir nicht viel Unterschied zu rechten Verschwörungstheorien, du reimst dir da was zusammen und glaubst es gibt da dunkle Mächte, die im Hintergrund die Fäden ziehen. So einen Deep State gibt es nicht. Wenn du mal mit Politikern persönlich sprichst dann wirst du sehen, keiner von denen ist das Genie, dass dies bewerkstelligen könnte.
22 % der Schutzsuchenden in Deutschland sind Syrerinnen und Syrer
Der über Jahre andauernde Krieg in Syrien und die damit verbundene Fluchtmigration hat sich deutlich auf die Bevölkerung in Deutschland ausgewirkt. Zum Jahresende 2023 waren hierzulande rund 712 000 syrische Schutzsuchende im Ausländerzentralregister (AZR) registriert, wie das Statistische...
Die Essenz dieses Textes: Wir brauchen den starken Mann, - Frau kommt natürlich nicht infrage, denn sie wäre eine Feministin - der hier durchgreift und Ordnung schafft.Bei Trump gebe ich dir recht - ich habe aber eine Erklärung dafür wieso er es macht: Es gibt Probleme, die kannst du auf unsere demokratische weise nicht (ausreichend) ändern. Dazu müsste man viel schneller Entscheidungen treffen und um etwas ändern zu können, wird man auch mal radikal etwas ändern müssen. Da kann ich verstehen wenn einem das zu langsam geht. Da kannst du mir jetzt gerne vorwerfen das wäre antidemokratisch, sehe das aber der Politik geschuldet weil e da keine echte Zusammenarbeit mehr gibt. Man arbeitet nicht mehr zusammen an Lösungen. Ich kann verstehen, dass es da Menschen gibt, denen das zu langsam geht. Würde mir da auch wünschen, es würde zusammen gehen in einem demokratischeren Rahmen. Aber um ehrlich zu sein, denke ich dafür ist der Zug angefahren. Erst recht weil ich sehr pessimistisch bin was die Politik selbst betrifft. Da wird sich an der Art und weise, wie Politik gehandhabt wird, nicht viel ändern. Darüber könnte man sich Sorgen machen.
Hatten wir das nicht schon mal?