Das eine schließt das andere nicht aus. Und, man muss hier ja nichts nachträglich oder anlassbezogen verbieten. Es gibt da ja schon die Verfassung.Ja richtig, und gegen die wird man was unternehmen müssen. Aber nicht, indem man sie verbieten will.
Besser wäre alle Umstände zu beseitigen, aus der diese Meinung entstehen kann.
Doch, und einen Grund dafür lieferst du nachfolgend ja gleich selbst.Das ist nicht unlösbar.
Genau, und nicht alle bestehenden Probleme lassen sich lösen. Ergo wird es immer diverse Probleme geben.Es kommen nur stetig neue Probleme auf einen zu.
Erstens, die staatstragende Politik ist ja permanent damit beschäftigt. Aber sie kann einfach nicht alle Probleme lösen. Erstens, weil ihre Macht und Kapazität begrenzt ist und zweitens, weil es auch prinzipiell unlösbare Probleme gibt. Es sind die Populisten, die mit ihrer Schuldzuschreibungsstrategie punkten wollen und wie man sieht, ziemlich erfolgreich damit sind.Und diese muss man angehen, die darf man nicht links liegen lassen. Dann greift nämlich jemand diese Probleme auf und gibt an, diese Probleme vermeintlich leicht lösen zu können.
Schuldige sind nur eine Ausrede um vom eigenen Versagen abzulenken. Aber es ist kein Hindernis selbst tätig zu werden.
Das ist genau das Populistensprech, dessen Unsinnigkeit ich vorhin dargelegt haben. Ich fürchte, meine Ausführungen haben dich noch nicht erreicht.Wer schuld hat, ist egal. Die Probleme gehören gelöst.
Ja, es gibt viele Menschen, die den Populisten glauben, dass man die angesprochenen Probleme "einfach so" lösen könne. Man bräuchte nur den Willen und jemanden, der stark genug sei, diesen Willen auch umzusetzen. Und schon sind wir beim "starken Mann", den sich die meisten Rechtsäußeren explizit, implizit oder gar unbewusst fordern.Wichtig ist, dass die Probleme löst. Mir ist egal wer die Probleme ausgelöst hat, mir ist auch egal wer die Probleme löst - Hauptsache sie werden gelöst. Ich bin überzeugt davon, dass es viele Menschen gibt, die gleich denken.
Nenne Beispiele außerhalb der jeweiligen Opposition. Denn der Umstand, dass die Opposition der Regierung für alles die Schuld gibt, ist sozusagen ein demokratisches Naturgesetz.Viele Politiker glauben es nicht und benennen lieber weiter schuldige und lösen keine Probleme. Einfach nur aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren.
Was meinst du mit "starkgeredet"? Die Wahlergebnisse und seriösen Umfragen sprechen doch für sich, oder nicht?Da geh ich nicht mit.
"Rechte Demokratiefeine" werden starkgeredet - sicherlich auch als Legitimation für die linke Seite.
Sieht man ja, unter anderen in den oben angesprochenen Zahlen.Würde es so viele Rechte geben, dann würde man das sehen.
Aber geh. Gerade BEI solchen Anschlägen müssen sie keine Werbung für ihr Gedankengut machen. Sie nutzen ihre Kapazität besser zu anderen Zeitpunkten.Wo sind die Rechten wenn islamistische Anschläge passieren? Brennen dann Moscheen, marschiert man bei Demos für ein Kalifat auf,... all das passiert nicht. Das wären doch alles Anlässe, da müssten die Rechten sofort Stärke zeigen, tun sie aber nicht. Entweder sind sie schwach oder gar nicht da.
In der sommerlichen Hitzewelle muss der Klimaanlagenverkäufer keine Werbung betreiben, da laufen ihm sowieso ausreichend Leute zu. Und, demokratiefeindlicher Rechtsextremismus zeigt sich nicht nur in geschorenen Köpfen, Springerstiefeln und lautstarken Demonstrationen auf der Straße. Man findet ihn auch hinter mehr oder minder raffinierten Masken und manche behaupten von sich unentwegt, genau sie wären es, die die Demokratien beschützen wollten.
Denke nur an die niederträchtige Kriegstreiberei von frenilshtar hier, der jene mit untentwegt wiederholten Behauptungen, dass er das "sinnlose Morgen" stoppen wolle, verbergen möchte.
Aha, wer beispielsweise sind solche "linken Demokratiefeinde", von wem werden sie heroisiert und in welcher Art und weise?"Linke Demokratiefeine" werden heroisiert. Der Kampf wäre nötig, mit allen Mitteln, Gewalt wäre legitim, jeder müsse Antifaschistisch sein,... Da findet eine Unterteilung in gut und böse statt. Das macht Links wirklich gut. Unterm Strich aber mindestens genauso gefährlich wie rechts. Vor Links sollte man aber dennoch mehr Angst haben weil es in weiten Teilen hofiert wird.
Wieso?Je mehr man also die rechte Gefahr stark redet, desto mehr müsse es auch linke Gewalt geben.
In den USA haben mehr als 50% Trump gewählt. Egal, welcher Anteil davon aus Trumpisten besteht, alle haben dazu beigetragen, dass Trump an die Macht gekommen ist. In Nazideutschland hat es auch keine Mehrheit an aktiven, überzeugten Nazis gegeben. Aber dennoch waren die Nazis an der Macht, weil diese durch eine Mehrheit zumindest toleriert worden ist.30% Wähler heißt nicht, 30% sind rechtsextrem (in Ö, in D sind es "nur" 20%)- genau das redet Links herbei um sich selbst zu legitimieren.
Aha, wer sind bei dir diese "linken Populisten"? In Ö fiele mir jetzt keine linkspopulistische Partei ein. Für Deutschland denke ich da zunächst an BSW (inzwischen ohne W, soweit ich informiert bin), eventuell noch "die Linke" - aber von deren Auftritt weiß ich jetzt nichts Näheres.Linke Populisten teilen sich aber auf mehrere Parteien auf. und da stehst du zusammen auch bei 30% (in Ö, in D sind es dann aber 40%) - wobei ich auch hier nicht jeden als Linksextrem bezeichnen würde.
Aber auch diese deine Formulierung erinnert mich an einschlägige Populisten. Erst plakativ alarmierende Zahlen (30% bzw 40%) in den Raum stellen, nachfolgend aber eine unspezifische Relativierung, um der faktischen Widerlegung zu entgehen. Die zuvor genannten Zahlen brennen sich aber im Gedächtnis ein, und ihre armierende Wirkung schürt Ängste und bildet darauf basierende Haltungen.