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Pro und contra Sarrazin

Ich bin …

  • Pro

  • Contra

  • Neutral

  • Ich kenn ihn nivht


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Warum?
Weil er bestimmte Dinge anspricht, von denen du sagst, man darf sie nicht ansprechen? Weil man dann gleich rechtsradikal wäre
Aber nicht doch. Man darf alles sagen, aber man darf sich dann nicht wundern, dass man als rechtsradikal oder gar rechtsextrem, je nachdem wie er sich geäußert hat.
Bisher galt bei mir der User, denn ich zitiert habe als bigott, weil er sich mehrfach entsprechend geäußert hast und jetzt läuft er Gefahr, dass ich ihn zu den Evangelikalen dazuzähle.
Man darf also alles sagen, aber andere dürfen auch, das was er gesagt hat und ihn selbst entsprechend einstufen. Wir leben - noch - in einer freiheitlichen Demokratie.
Wegbereiter ist jemand, der aktiv daran arbeitet und nicht nur passiv von der Seite beobachtet.
Er hat doch mit seinem Buch mehr als aktiv daran gearbeitet und er war kein Beobachter, sondern sagte das, worauf viele Nichtwähler gewartet haben: Dass endlich jemand das sagt, was sie hören wollten. Nicht lange danach wurde die AfD gegründet und er wäre beinahe Gründungsmitglied geworden:
Viel aktiver sind die Menschen, die genau das unter den Teppich kehren wollen, was Sarrazin anspricht - ob er jetzt recht hat oder nicht vollkommen egal - und damit bewusst die Auseinandersetzung mit dem Thema blockieren.
Sarrazin hat doch selbst alles, was er anspricht, unter dem Teppich der für überwunden gehaltenen Vergangenheit hervorgeholt. Diejenigen, die das alles wieder unter diesen Teppich kehren wollen, tun das, weil das alles dorthin gehört, denn sie haben unsere Geschichte noch vor Augen. Sie blockieren auch keine Auseinandersetzung mit dem Thema. Seine Bücher werden seit 15 Jahren sehr intensiv diskutiert. Sie sind ganz im Gegenteil froh, dass auch die Geschichtsvergessenen eine Gelegenheit bekommen, sich mit unserer Geschichte zu befassen. Natürlich wird es dann mitunter welche geben, die unsere Geschichte nicht abschreckt.
Statt Lösungen zu suchen, alles abstreiten und jene ins rechte Reck stellen, die doch Probleme sehen.
Jetzt tust du ihnen aber unrecht. Sie halten lediglich nichts von einfachen Lösungen zu komplexen Problemen, denn Sarrazin hat nichts Anderes zu bieten gehabt, was die AfD später und bis heute zu bieten hatte und hat. Remigration beispielsweise - ohne Rücksicht auf Verluste.
Ach ja, mit seinem Islamhass haben sich auch welche befasst:
Man überlässt wieder rechten das Feld und regt sich danach auf, dass sie es tun. Dabei präsentiert man ihnen das Thema ja auf dem Silbertablett. Wäre ja auch nicht verkehrt dieses Thema mal von linker Seite aufzuarbeiten.
Wenn Sarrazins Bücher von der AfD kopiert und in ihr Parteiprogramm übernommen wurden, dann sehe ich das Problem genau dort und wenn Sarrazin seine Ideen der AfD auf dem Silbertablett präsentiert hat, dann sind sie dort sehr gut aufgehoben und nur dort.
Die linke Seite, die du lediglich links von dir verortest, aber das genügt nicht, um links zu sein, hält sich an unserer Verfassung und dort ist nichts von Sarrazins Ideen zu finden - ganz im Gegenteil.
Sarrazin ist einer der Wegbereiter einer rechtsextremen Partei gewesen und ich hoffe, er ist alt genug, um kein weiteres Buch schreiben zu können. Er hat genug Schaden angerichtet.
 
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Warum?
Weil er bestimmte Dinge anspricht, von denen du sagst, man darf sie nicht ansprechen? Weil man dann gleich rechtsradikal wäre:)
Wegbereiter ist jemand, der aktiv daran arbeitet und nicht nur passiv von der Seite beobachtet.
Viel aktiver sind die Menschen, die genau das unter den Teppich kehren wollen, was Sarrazin anspricht - ob er jetzt recht hat oder nicht vollkommen egal - und damit bewusst die Auseinandersetzung mit dem Thema blockieren.
Statt Lösungen zu suchen, alles abstreiten und jene ins rechte Reck stellen, die doch Probleme sehen.
Man überlässt wieder rechten das Feld und regt sich danach auf, dass sie es tun. Dabei präsentiert man ihnen das Thema ja auf dem Silbertablett. Wäre ja auch nicht verkehrt dieses Thema mal von linker Seite aufzuarbeiten.
sehr gut gesagt! 😊
 
Aber nicht doch. Man darf alles sagen, aber man darf sich dann nicht wundern, dass man als rechtsradikal oder gar rechtsextrem, je nachdem wie er sich geäußert hat.
Genauso wie beim Begriff "Rassismus", werden die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "rechtsextrem" inflationär verwendet. Diese Begriffe holt man immer raus, obwohl sie gar nicht zutreffen, nur damit man schnell die Diskussion beenden kann und sein Gegenüber diskreditieren kann.
Er hat doch mit seinem Buch mehr als aktiv daran gearbeitet und er war kein Beobachter, sondern sagte das, worauf viele Nichtwähler gewartet haben: Dass endlich jemand das sagt, was sie hören wollten. Nicht lange danach wurde die AfD gegründet und er wäre beinahe Gründungsmitglied geworden:
"Er sagt das, worauf viele Nichtwähler gewartet haben" - heißt also diese Zustände müssen schon vorhanden gewesen sein um sie beobachten zu können. Ergo: er ist dafür nicht verantwortlich.
Ja kein Wunder, so funktioniert Politik. Die Parteien haben den Raum für solche Parteien offen gelassen. Da darf es niemanden wundern, wenn hier jemand Potenzial sieht und diese Lücke füllt. machen alle anderen Parteien auch. Nur eben nicht beim Thema Zuwanderung, Migration, Asyl, Integration,...
Es gibt immer wieder Neugründungen von Parteien.
Sarrazin hat doch selbst alles, was er anspricht, unter dem Teppich der für überwunden gehaltenen Vergangenheit hervorgeholt. Diejenigen, die das alles wieder unter diesen Teppich kehren wollen, tun das, weil das alles dorthin gehört, denn sie haben unsere Geschichte noch vor Augen. Sie blockieren auch keine Auseinandersetzung mit dem Thema. Seine Bücher werden seit 15 Jahren sehr intensiv diskutiert. Sie sind ganz im Gegenteil froh, dass auch die Geschichtsvergessenen eine Gelegenheit bekommen, sich mit unserer Geschichte zu befassen. Natürlich wird es dann mitunter welche geben, die unsere Geschichte nicht abschreckt.
Damit sprichst du allen Menschen ihre Erfahrungen ab. Auch wenn das viele glauben, so funktioniert das nicht (zumindest nicht langfristig und mit so einem Erfolg). Man kann den Menschen nicht etwas einreden, wenn sie es nicht selbst erleben. Es funktioniert nur in die andere Richtung. Menschen haben gewisse Erfahrungen, diese werden von Meinungsforschern abgefragt, die Parteien richten sich danach aus. Eine Partei vermittelt den Menschen, wir nehmen deine Meinung ernst und setzen uns dafür ein. Man kann keine Partei gründen und muss dann den Menschen Dinge einreden, die sie nicht so empfinden.
Jetzt tust du ihnen aber unrecht. Sie halten lediglich nichts von einfachen Lösungen zu komplexen Problemen, denn Sarrazin hat nichts Anderes zu bieten gehabt, was die AfD später und bis heute zu bieten hatte und hat. Remigration beispielsweise - ohne Rücksicht auf Verluste.
Ach ja, mit seinem Islamhass haben sich auch welche befasst:
Und wo sind die Lösungen der anderen Parteien?
Es ist keine Lösung immer nur zu behaupten, rechte Parteien hätten keine Lösungen. Ja, haben sie von mir aus auch nicht bzw. geht es nicht ganz so einfach wie sie es behaupten. Aber dann müsste man sich halt selbst mal hinsetzen und einen Lösungsversuch ausarbeiten. Macht man aber nicht weil es diese Probleme ja nicht gibt/geben darf oder eben der Meinung ist, die Menschen lassen sich alles nur einreden.
Aus meiner Sicht sind das schon alles Lösungen. Es sind aber keine Lösungen, die die anderen Parteien haben wollen. Na umso mehr müsste ich doch selbst an einer Lösung arbeiten.
Wenn Sarrazins Bücher von der AfD kopiert und in ihr Parteiprogramm übernommen wurden, dann sehe ich das Problem genau dort und wenn Sarrazin seine Ideen der AfD auf dem Silbertablett präsentiert hat, dann sind sie dort sehr gut aufgehoben und nur dort.
Die linke Seite, die du lediglich links von dir verortest, aber das genügt nicht, um links zu sein, hält sich an unserer Verfassung und dort ist nichts von Sarrazins Ideen zu finden - ganz im Gegenteil.
Sarrazin ist einer der Wegbereiter einer rechtsextremen Partei gewesen und ich hoffe, er ist alt genug, um kein weiteres Buch schreiben zu können. Er hat genug Schaden angerichtet.
Wo ist das Problem wenn mehrere Menschen einen Bereich sehen, der ihrer Meinung nach geändert gehört?
Ok, dann lass die AFD und Sarrazin rechts liegen - wie lösen die anderen Parteien diese Probleme? Was sind deren Vorschläge?
Sarrazin ist sicherlich nicht das rechte Genie, dass zum Aufstieg der AFD geführt hat. Das müssen sich all die anderen Parteien und Politiker umhängen, die über Jahrzehnte immer nur vorgegeben haben alle Bürger zu vertreten. Während sie real nur ihrem eigenen Klientel gedient haben. Alles andere hat nicht sein dürfen. jetzt betrifft es immer mehr Menschen und genau deshalb stiegt auch die zahl der Wähler weiter an. Und immer noch nicht genug um wirklich mal ein umdenken bei den anderen Parteien hervorzurufen. Das ist schon selbstzerstörerisch und masochistisch. Aber im jammern sind dann alle anderen Parteien ganz groß. All das jammern ist nur Ausdruck ihrer eigenen Fehler und Versäumnisse:)
 
Das Problem liegt in der offen oder verdeckt beworbenen menschenverachtenden 'Lösung'.
Und ja, nicht jedes Problem lässt sich menschenachtend lösen. Dann gebietet es sich damit zu leben.
 
Genauso wie beim Begriff "Rassismus", werden die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "rechtsextrem" inflationär verwendet. Diese Begriffe holt man immer raus, obwohl sie gar nicht zutreffen, nur damit man schnell die Diskussion beenden kann und sein Gegenüber diskreditieren kann.
Die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "rechtsextrem" werden deshalb inflationär verwendet, weil die Gefahr von rechts immer größer wird. In diesem Jahr werden mehrere Wahlen auf Landesebene stattfinden und es besteht die Gefahr, dass der rechte Rand sogar die absolute Mehrheit gewinnen wird.
Es scheint dir auch nicht bewusst zu sein, wie weit der Begriff Rassismus gefasst wird in unserer Kultur. Du solltest dich ein wenig einlesen:
"Er sagt das, worauf viele Nichtwähler gewartet haben" - heißt also diese Zustände müssen schon vorhanden gewesen sein um sie beobachten zu können. Ergo: er ist dafür nicht verantwortlich.
Ja kein Wunder, so funktioniert Politik. Die Parteien haben den Raum für solche Parteien offen gelassen. Da darf es niemanden wundern, wenn hier jemand Potenzial sieht und diese Lücke füllt. machen alle anderen Parteien auch. Nur eben nicht beim Thema Zuwanderung, Migration, Asyl, Integration,...
Es gibt immer wieder Neugründungen von Parteien.
Nicht die Zustände waren vorhanden, sondern die Nichtwähler, die deshalb Nichtwähler waren, weil sie mit unserer FDGO und unserer Verfassung nicht klarkamen. Viele von ihnen waren diktatursozialisiert, sie haben ihr Leben nur unter sich gelebt und sie waren überfordert mit der Vielfalt, die bei uns schon seit vielen Jahrzehnten herrschte. In diesem Pool der Nichtwähler hat dann die AfD erfolgreich gefischt.
Die Parteien haben also keinen Raum für solche Parteien wie die AfD offengelassen, sondern sie haben sich ihrem demokratischen Auftrag entsprechend ans unserer FDGO und Verfassung gehalten. Das lässt zwangsläufig Freiräume für antidemokratische Parteien.
Unsere Demokratie ist dennoch nicht wehrlos solchen Parteien gegenüber ausgeliefert, dafür sorgt allein schon die Zivilgesellschaft, aber dann ergibt sich die Situation, dass welche klagen, dass man nichts mehr sagen darf, ohne rechts, rechtsradikal oder rechtsextrem eingestuft zu werden. Darauf kann ich nur antworten: Mir ist das noch nie passiert - warum wohl?;)
Damit sprichst du allen Menschen ihre Erfahrungen ab. Auch wenn das viele glauben, so funktioniert das nicht (zumindest nicht langfristig und mit so einem Erfolg). Man kann den Menschen nicht etwas einreden, wenn sie es nicht selbst erleben. Es funktioniert nur in die andere Richtung. Menschen haben gewisse Erfahrungen, diese werden von Meinungsforschern abgefragt, die Parteien richten sich danach aus. Eine Partei vermittelt den Menschen, wir nehmen deine Meinung ernst und setzen uns dafür ein. Man kann keine Partei gründen und muss dann den Menschen Dinge einreden, die sie nicht so empfinden.
Du gehst hier gar nicht auf meinen Text ein. Warum eigentlich? Ich gehe trotzdem auf deinen ein.
Die Erfahrungen der Menschen unterscheiden sich gravierend zwischen denen im Osten und im Westen unseres Landes, weil man im Osten in einer Diktatur gelebt hat, während der Westen des Landes eine der besten Demokratien der Welt aufgebaut hat. Für die meisten Bürger im Osten war das ein Kulturschock. Sie mussten sich plötzlich in einer bunten Gesellschaft zurechtfinden, deren Freiheiten sie überforderten und gleichzeitig mussten sie lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen in Lebensbereichen, für die bis dahin der Staat zuständig war - Stichwort Arbeitslosigkeit. Sie durften auch plötzlich zwischen mehreren Parteien wählen, während sie bis dahin von nur einer Partei regiert wurden, also sind sie gar nicht erst wählen gegangen.
Wie ich schon geschrieben habe, die AfD hat aus dem Potential der Nichtwähler geschöpft und diese hatten auf eine solche Partei gewartet. Forciert wurde das auch durch die damalige Schulden- und Eurokrise, denn das hat dem Nationalismus neue Nahrung gegeben. Im Osten hatte dieser Nationalismus gar nicht erst neu entstehen müssen, denn er war immer vorhanden, weil sie nur unter sich gelebt haben. Im Westen hatte man bereits die Welt aus der Nähe kennengelernt und herausgefunden, dass auch dort Menschen wie du und ich leben, die im Großen und Ganzen ähnliche Probleme mit ihrem Leben haben wie wir.
Welche Partei also, wenn nicht eine Neue hätte den Menschen im Osten einreden können, dass sie ihre Meinung ernstnimmt, ohne zu lügen? Das können nur populistische Parteien am besten, denn sie reden den Menschen nach dem Mund, denn sie wissen, dass sie das nicht zu beweisen brauchen, weil sie nicht mitregieren dürfen. Und so ist die AfD stark geworden, indem sie die Sehnsüchte der Menschen nach der ihnen vertrauten Diktatur befriedigt hat. Ob die Diktatur eine von rechts oder von links sein wird, das war dann für sie nebensächlich.
 
Und wo sind die Lösungen der anderen Parteien?
Es ist keine Lösung immer nur zu behaupten, rechte Parteien hätten keine Lösungen. Ja, haben sie von mir aus auch nicht bzw. geht es nicht ganz so einfach wie sie es behaupten. Aber dann müsste man sich halt selbst mal hinsetzen und einen Lösungsversuch ausarbeiten. Macht man aber nicht weil es diese Probleme ja nicht gibt/geben darf oder eben der Meinung ist, die Menschen lassen sich alles nur einreden.
Aus meiner Sicht sind das schon alles Lösungen. Es sind aber keine Lösungen, die die anderen Parteien haben wollen. Na umso mehr müsste ich doch selbst an einer Lösung arbeiten.
Dir scheint das Vortäuschen von Lösungen wichtiger zu sein, als die Seriosität der Lösungen. Demokratische Parteien wollen mitregieren und sie können sich es nicht leisten, unseriöse Lösungen dem Wähler zu verkaufen, weil es ihnen das so ergeht, wie der FDP bei der letzten Wahl. Sie hat ihre meisten Wähler an der AfD verloren, weil sie dort das Original gefunden haben, denn sowohl die FDP als auch die AfD eine libertäre Politik sich auf die Fahne geschrieben haben.
Die demokratischen Parteien müssen sich an den Gegebenheiten der Zeit halten und die Situation weltweit ist aktuell sehr komplex und vor allem gefährlich. Würde man nach den Präferenzen der AfD vorgehen, dann wären Putin und Trump als erste applaudieren, denn das würde bedeuten, dass man die Ukraine im Stich lässt, alle Sanktionen gegen Russland und gegen Putins Oligarchen werden fallengelassen und Putin hat sein Ziel erreicht und das nächste Ziel vorbereiten. Die AfD wurde schließlich mit Putins Hilfe starkgemacht so wie alle anderen ähnlich gelagerten Parteien in der EU. Die AfD ist Putin schließlich dafür dankbar, dass er ihr das Hauptthema geliefert hat, das sie so stark gemacht hat, nämlich die Flüchtlinge. Er hat den Diktator Assad so lange unterstütz und das Land zerbombt, bis Millionen Syrer geflüchtet sind und natürlich Europa aufgesucht haben, weil die EU die größte Sicherheit bietet, indem sie sich an der Flüchtlingskonvention und dem Gebot der Humanität hält.
Trump wiederum hätte das erreicht, was er in seinem Land noch gar nicht so richtig angefangen hat, nämlich den Faschismus im größten Land der EU zu etablieren. Der Rest der EU ist dann ein Kinderspiel für Trump, sobald er mit den USA fertig ist.
Das sind die Lösungen, die die AfD zu bieten hat, aber sich nicht traut, sie offen auszusprechen.
Ich bin auch nicht einverstanden mit den Lösungen, die Merz und Dobrindt zu bieten haben, aber ich bin meilenweit davon entfernt, deshalb die AfD zu wählen, weil unter uns gesagt für mich die Sehnsucht des Otto-Normalbürgers nach dem Faschismus als eine psychische Störung eingestuft wird. Der Faschismus bringt nur denen Vorteile, die in einer funktionierenden Demokratie ihre Macht nicht ausleben können. Schau mal, was Trump gerade in den USA anrichtet und zähl mal diejenigen, die davon profitieren. Du kannst sie leicht zählen, denn sie sind gar nicht so viele. Man nennt sie für gewöhnlich auch Oligarchen. Wenn du nicht zu denen zählst, dann weißt du jetzt, wie ich darüber denke.
 
Genauso wie beim Begriff "Rassismus", werden die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "rechtsextrem" inflationär verwendet. Diese Begriffe holt man immer raus, obwohl sie gar nicht zutreffen, nur damit man schnell die Diskussion beenden kann und sein Gegenüber diskreditieren kann.

"Er sagt das, worauf viele Nichtwähler gewartet haben" - heißt also diese Zustände müssen schon vorhanden gewesen sein um sie beobachten zu können. Ergo: er ist dafür nicht verantwortlich.
Ja kein Wunder, so funktioniert Politik. Die Parteien haben den Raum für solche Parteien offen gelassen. Da darf es niemanden wundern, wenn hier jemand Potenzial sieht und diese Lücke füllt. machen alle anderen Parteien auch. Nur eben nicht beim Thema Zuwanderung, Migration, Asyl, Integration,...
Es gibt immer wieder Neugründungen von Parteien.

Damit sprichst du allen Menschen ihre Erfahrungen ab. Auch wenn das viele glauben, so funktioniert das nicht (zumindest nicht langfristig und mit so einem Erfolg). Man kann den Menschen nicht etwas einreden, wenn sie es nicht selbst erleben. Es funktioniert nur in die andere Richtung. Menschen haben gewisse Erfahrungen, diese werden von Meinungsforschern abgefragt, die Parteien richten sich danach aus. Eine Partei vermittelt den Menschen, wir nehmen deine Meinung ernst und setzen uns dafür ein. Man kann keine Partei gründen und muss dann den Menschen Dinge einreden, die sie nicht so empfinden.

Und wo sind die Lösungen der anderen Parteien?
Es ist keine Lösung immer nur zu behaupten, rechte Parteien hätten keine Lösungen. Ja, haben sie von mir aus auch nicht bzw. geht es nicht ganz so einfach wie sie es behaupten. Aber dann müsste man sich halt selbst mal hinsetzen und einen Lösungsversuch ausarbeiten. Macht man aber nicht weil es diese Probleme ja nicht gibt/geben darf oder eben der Meinung ist, die Menschen lassen sich alles nur einreden.
Aus meiner Sicht sind das schon alles Lösungen. Es sind aber keine Lösungen, die die anderen Parteien haben wollen. Na umso mehr müsste ich doch selbst an einer Lösung arbeiten.

Wo ist das Problem wenn mehrere Menschen einen Bereich sehen, der ihrer Meinung nach geändert gehört?
Ok, dann lass die AFD und Sarrazin rechts liegen - wie lösen die anderen Parteien diese Probleme? Was sind deren Vorschläge?
Sarrazin ist sicherlich nicht das rechte Genie, dass zum Aufstieg der AFD geführt hat. Das müssen sich all die anderen Parteien und Politiker umhängen, die über Jahrzehnte immer nur vorgegeben haben alle Bürger zu vertreten. Während sie real nur ihrem eigenen Klientel gedient haben. Alles andere hat nicht sein dürfen. jetzt betrifft es immer mehr Menschen und genau deshalb stiegt auch die zahl der Wähler weiter an. Und immer noch nicht genug um wirklich mal ein umdenken bei den anderen Parteien hervorzurufen. Das ist schon selbstzerstörerisch und masochistisch. Aber im jammern sind dann alle anderen Parteien ganz groß. All das jammern ist nur Ausdruck ihrer eigenen Fehler und Versäumnisse:)
Genauso wie beim Begriff "Rassismus", werden die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "rechtsextrem" inflationär verwendet. Diese Begriffe holt man immer raus, obwohl sie gar nicht zutreffen, nur damit man schnell die Diskussion beenden kann und sein Gegenüber diskreditieren kann.
Treffende Beobachtung - Zustimmung volle!
 
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Dass Sie von der die Kickl-Rhetorik begeistert sein mögen, ist SCHON WIEDER NICHT THEMA hier!

Also noch einmal
Genauso wie beim Begriff "Rassismus", werden die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "rechtsextrem" inflationär verwendet. Diese Begriffe holt man immer raus, obwohl sie gar nicht zutreffen, nur damit man schnell die Diskussion beenden kann und sein Gegenüber diskreditieren kann.

"Er sagt das, worauf viele Nichtwähler gewartet haben" - heißt also diese Zustände müssen schon vorhanden gewesen sein um sie beobachten zu können. Ergo: er ist dafür nicht verantwortlich.
Ja kein Wunder, so funktioniert Politik. Die Parteien haben den Raum für solche Parteien offen gelassen. Da darf es niemanden wundern, wenn hier jemand Potenzial sieht und diese Lücke füllt. machen alle anderen Parteien auch. Nur eben nicht beim Thema Zuwanderung, Migration, Asyl, Integration,...
Es gibt immer wieder Neugründungen von Parteien.

Damit sprichst du allen Menschen ihre Erfahrungen ab. Auch wenn das viele glauben, so funktioniert das nicht (zumindest nicht langfristig und mit so einem Erfolg). Man kann den Menschen nicht etwas einreden, wenn sie es nicht selbst erleben. Es funktioniert nur in die andere Richtung. Menschen haben gewisse Erfahrungen, diese werden von Meinungsforschern abgefragt, die Parteien richten sich danach aus. Eine Partei vermittelt den Menschen, wir nehmen deine Meinung ernst und setzen uns dafür ein. Man kann keine Partei gründen und muss dann den Menschen Dinge einreden, die sie nicht so empfinden.

Und wo sind die Lösungen der anderen Parteien?
Es ist keine Lösung immer nur zu behaupten, rechte Parteien hätten keine Lösungen. Ja, haben sie von mir aus auch nicht bzw. geht es nicht ganz so einfach wie sie es behaupten. Aber dann müsste man sich halt selbst mal hinsetzen und einen Lösungsversuch ausarbeiten. Macht man aber nicht weil es diese Probleme ja nicht gibt/geben darf oder eben der Meinung ist, die Menschen lassen sich alles nur einreden.
Aus meiner Sicht sind das schon alles Lösungen. Es sind aber keine Lösungen, die die anderen Parteien haben wollen. Na umso mehr müsste ich doch selbst an einer Lösung arbeiten.

Wo ist das Problem wenn mehrere Menschen einen Bereich sehen, der ihrer Meinung nach geändert gehört?
Ok, dann lass die AFD und Sarrazin rechts liegen - wie lösen die anderen Parteien diese Probleme? Was sind deren Vorschläge?
Sarrazin ist sicherlich nicht das rechte Genie, dass zum Aufstieg der AFD geführt hat. Das müssen sich all die anderen Parteien und Politiker umhängen, die über Jahrzehnte immer nur vorgegeben haben alle Bürger zu vertreten. Während sie real nur ihrem eigenen Klientel gedient haben. Alles andere hat nicht sein dürfen. jetzt betrifft es immer mehr Menschen und genau deshalb stiegt auch die zahl der Wähler weiter an. Und immer noch nicht genug um wirklich mal ein umdenken bei den anderen Parteien hervorzurufen. Das ist schon selbstzerstörerisch und masochistisch. Aber im jammern sind dann alle anderen Parteien ganz groß. All das jammern ist nur Ausdruck ihrer eigenen Fehler und Versäumnisse :)
Genauso wie beim Begriff "Rassismus", werden die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "rechtsextrem" inflationär verwendet. Diese Begriffe holt man immer raus, obwohl sie gar nicht zutreffen, nur damit man schnell die Diskussion beenden kann und sein Gegenüber diskreditieren kann.
Blendend beobachtet: Danke @EmyBy!
 
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