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Plotin's Gedanken

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von plotin, 9. Dezember 2015.

  1. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    6.330
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    Von selbst
    wuchern Linien
    stellen sich gegen das Nichts…

    Als…

    Schriftzeichen zerlegt
    kehren zurück zu den Dingen
    die sie bedeuten…

    Nur…

    festgefrorene Muster
    als einstudierte Vorstellung
    kippen aus dem Gleichgewicht…

    Denn...

    die letzten Meter
    aufzuheben für später
    ist keine Alternative.

    plotin​
     
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  2. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Beiträge:
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    Die schwarzen Wälder lässt es kalt…
    statt Wind… durchzieht sie düsterer Verstand.

    In der Nacht
    eine Stimme…
    wessen Stimme?

    Dein Rücken allein im Fenster…
    der Flut an Beleidigungen entgegen
    ein nie verödender Nerv…
    Begreifen als Gegengift.
    Zu viele Mal auf Sand gebaut
    stets die helfende Hand abgelehnt
    bist du nicht klüger geworden.

    Die Tür zur Narretei aufgestoßen
    gehst du den Weg…
    wohin weiß niemand
    auch du selbst nicht
    der Wind ist mit den Notizen
    auf und davon.

    In der Nacht
    eine Stimme…
    wessen Stimme?

    Deine und sie sagt…
    vielleicht das nächste Mal.

    plotin

     
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  3. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Tropfen auf Tropfen
    läuft der Blattspitze zu
    sammelt sich… dann
    reißt er sich los.

    Sein ganzes Gewicht
    in die Schale gelegt
    frei und entschlossen
    fällt er ab…
    um tief unten…
    Zeichen ins Wasser zu malen
    die doch wieder bloß
    Wasser sind…

    …und

    Freiheit nur…
    der Abstand zwischen
    den Tropfen ist.

    plotin
     
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  4. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Wir suchen überall im Nirgendwo
    wo das Vergängliche
    als Licht nach außen läuft.
    Ich habe nichts auf der Zunge
    aber ich sage dir… hier sein ist viel.
    Zum ersten Mal
    hören wir das Rauschen der Luft
    unter den Vogelschwingen…
    einzigartig und Grenzenlos
    fliehen wir vor den Gedanken.

    Dies eine Mal…
    räume ich nicht um in meinem Kopf.
    Dies eine Mal…
    verirrt sich im Gewesensein.

    Hör zu… ich sage dir
    außer uns denkt nichts an das Sein…
    an ein Luftlabyrinth
    in dem jeder nur
    sich selbst auflauert.
    Zwischen dem Sagen
    und dem Nichtgesagten
    steht die Macht der Worte
    und die Täuschung des Sagbaren…
    wir lassen sie hinter uns.

    Dies eine Mal…
    geben wir nicht nach.
    Dies eine Mal…
    tanzt das Leben obenauf.

    plotin
     
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  5. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Das Bild eines ganzen Ozeans
    gefaltet zu einem kleinen Kahn…
    Hemdsärmelig müht sich der Ruderer
    von schwarz nach weiß…
    von kalt nach warm.
    Im Gepäck zerknüllte Reden
    als Vorwurf hinterhergeworfen.

    Jeder Riemenschlag
    lässt die Windrose erblühen…
    in alle Richtungen…
    geschieht gestern… heute aufs Neue
    und… jeder Aufbruch
    dreht sich Ins Rückwärtsgewandte.

    Verlegenheit… oder Kleinmut?...

    Dass alles Unterschiedene
    in Einförmigkeit hüllt….

    los Muse… erzähl!!

    plotin​
     
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  6. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Ein heimlicher Hieb
    als verschlissenes Trübsal…
    geronnen zu einem Nein
    das mich sticht.

    Es findet mich… immer
    wohl auch dann
    wenn ich nicht mehr bin.

    Das Nein gegen mich…
    es taucht auf
    ohne ersichtlichen Grund
    und es will bleiben.

    Kommt um mich preiszugeben
    unwiderleglich als stünde es fest…
    immer schon.

    plotin​
     
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  7. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Beiträge:
    6.330
    Über die Jahre selber
    zum Bleistift geworden...

    mal stumpf... mal spitz
    der auch Bleistift bleibt
    wenn er nicht schreibt...

    eine weichgezeichnete Biographie
    zwischen beschriebenen Seiten.

    plotin​
     
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  8. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Was für eine Unverschämtheit
    zehn Jahre habe ich sie gesucht…
    nun trifft sie mich aus heiterem Himmel.

    Darauf vorbereitet sein…
    hätte der Nachbereitung beduft.

    Jetzt werde ich mein Haus niederbrennen
    in die schwarzen Hügel gehen
    und mit der Suche von vorne beginnen.

    plotin​
     
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  9. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Vielleich ist es zu spät…
    als eine Krähe den Morgen kappt.

    Ein Schlag…
    ob sie wohl fällt…
    ob sie wohl weiterfliegt?

    Ich frage zu laut in deinen Blick
    der wie aus dem Tag gebrochen.
    Es riecht nach Sand und
    du sagst… dass Krähen dereinst
    weißgefiedert waren.
    Ich lösche die Zigarette
    und wünsche mich weg…
    raus aus dem Fenster
    die Aussicht hat sich nicht verändert.

    Was gehen uns die Stunden an
    die wir nicht kennen?

    Dein Finger spielt in der Asche
    und du bist still…
    still als wärst du schon fort.

    plotin​
     
  10. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
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    6.330
    Bei Licht räum ich beiseite
    was sich des Nachts aufgetürmt hat.
    Versuche… Gesuche…
    ungenaue Beschreibungen
    finden ihren Platz in der Dunkelkammer.

    So viele Jahre und wahrhaftig…
    so dürftig das Wissen
    um die Störgeister.

    In Monoversitäten… eingeigelt
    wird dem Drum und dem Dran
    das Davor untergemischt
    und mit Wörtern Wellen geschlagen…

    ohne jedoch
    den Rand der Wörter
    als Strand zu verstehen!

    plotin
     
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