AW: Parmenides - Das Problem des Seins
diese Argumentation habe ich vermutet !!!
aber PARMENIDES würde sagen,
daß es einen Unterschied zwischen Recht und Gesetz gibt
ein Richter spricht Recht
die Gesetze sind letztendlich nichtig
RECHT = Sein
GESETZ = Nichts
was für ein Arschloch bist Du eigentlich,
daß Du willentlich Blödsinn (GORGIAS) ins Forum setzt,
und danach,
als man Dich darauf hinweist (PARMENIDES, Rezeptionsgeschichte),
den Esoteriker spielst,
sogar umständlich den 'heiligen' Text ins Netz stellst,
um dann wie selbstverständlich kleinbei zu geben?
und was ist Malerei, Spielfilmen, Mythen, Musik ...?
was ist mit der dualistischen Beschränktheit der indogermanischen Sprachfamilie?
wo ist der Versuch bei Dir, das SEIN bzw. RECHT auszudrücken?
Hallo Scilla!
In Deiner sehr ehrlichen, wenn auch derben Emotionalität kommt klar zum Ausdruck, indem Du schreibst:
............ und was ist Malerei, Spielfilmen, Mythen, Musik ...?
was ist mit der dualistischen Beschränktheit der indogermanischen Sprachfamilie?
wo ist der Versuch bei Dir, das SEIN bzw. RECHT auszudrücken? ..........
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Dass nämlich Recht und Gesetz, egal wie und was auch immer in einem, aus Menschenhand gemachten (Gesetzes-) Rahmen, einem Codex sich befindet, immer und unweigerlich gleichzeitig dessen selbigen (menschlichen) Schwächen ausgeliefert ist, es (das Gesetz) aber vorgibt darüber zu stehen.
Wie immer Du es drehst und wendest: Recht, Gesetz und göttliches Gerüst (oder Rüstzeug dazu) erweisen sich als angewandte Dialektik, - gleich ob Du einen Ur- Monotheismus, Umweltreligionen, Schamanismen oder diverse Weltreligionen anführst, immer ist es ein sprachliches (schriftliches) Konstrukt, ein Codex mit oft den schönsten Künsten aller Richtungen ausgestattet, aber ein aus Menschenhand gemachtes Konstrukt.
Im „Lobpreis der Helena“ von Gorgias von Leontinoi, schildert er den Rechtsfall einer Figur aus der Mythologie, denn „seine Helena“ hat nie existiert, aber steht symbolisch für Tausende Rechtsfälle bis in unsere Tage (wer werfe den ersten Stein, die Schuldfrage Helenas ob Ehebruch oder nicht); auch bei Gorgias Verteidigung des Palamedes geht es um die Relativität der Zeugenschaft vor Gericht, deren Aussagen unter verschiedenen Aspekten: den unterschiedlichen Perspektiven der betrachtenden Zeugen, deren verschiedenen sozialen, orthographisch- und anderen sich darzustellenden Gegebenheiten heraus in den jeweiligen politischen Umständen, schließt er daraus sachlich und korrekt die Relative jedes Urteils.
Und: (Dein Zitat): ....... ein Richter spricht Recht - die Gesetze sind letztendlich nichtig ..........
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An so einen Unsinn glaubst Du doch selber nicht (dann hätte GROFAZ als oberster Richter nach den Gesetzen eben seiner Zeit gehandelt)
Der Schlüssel des Rechts als kultureller Anspruch ist die Sprache, ein vorgegebener wenn auch evolutiv entwickelter Rahmen in dessen Zeit, der eben seine Grenzen hat und damit auch kein Absolutum darstellen kann.
Denn: alles ist relativ
Gruß
K. M.