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gott?

Re: Es geht auch einfacher

Original geschrieben von majanna
Glaubst Du wirklich, dass unsere kids sich noch vom Religionsunterricht beeinflussen lassen?
Ich jedenfalls habe unter der Angst, für mein Nicht-Glauben-können von dem uns über alles liebenden Gott mit dem Entzug des Ewigen Lebens und mit Tod und Krankheit in diesem Leben eventuell doch abgestraft werden zu können, heftig gelitten.
Wenn ich die Jungen heute so anschaue, denke ich auch, dass sich das alles sehr vermenschlicht hat. Trotzdem sehe ich, dass die widersinnige und - in ihrem Wesen - bösartige - Lehre heute noch gelehrt wird und viel zu viele Jünger findet.

drohenden Finger der Lust- und Leibfeindlichkeit.
Es ist nicht nur die Lust- und Leibfeindlichkeit. Da hat sich in den letzten Jahrzehnten doch vieles in eine positive Richtung bewegt. Es ist die Angst vor dem Tod. Damit krallen sie uns immer noch. Die wissenschaftliche Fraktion muss sich um Antworten bemühen, um die irrealen und ANGSTreligionen für immer stumpf zu machen!

Es bleibt ja jedem Erwachsenen der Weg zu einer selbstverantworteten Religiosität oder eben auch zum Unglauben.
Dafür bin ich auch. Deshalb darf dem Kind keine Angstreligion eingetrichtert werden. Wenn mindestens 80 % der Kinder es als Erwachsene schafften, zu einer anderen Religion oder am besten in den Atheismus zu konvertieren, würde ich sagen: O.K., die religiöse Erziehung scheint doch nicht den freien Willen zu zerstören....

Gysi
 
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moin :)

egal, ob gott nun existiert, oder nicht (ich bin nicht so dummdreist, dass ich mir hier eine antwort anmaßen würde) - "er" eignet sich hervorrangend dazu das zusammenleben in einer gemeinschaft positiv zu beeinflussen.

von daher würde ich einer etwaigen bewiesenen nicht-existenz gottes schon negativ gegenüberstehen.

andererseits verhält es sich bei gott imho schon so wie bei jesus: nicht die historische person ist von interesse, sondern deren wirken...und das ist in beiden fällen als sehr positiv einzuschätzen
 
Original geschrieben von jhi `or
egal, ob gott nun existiert, oder nicht "er" eignet sich hervorrangend dazu das zusammenleben in einer gemeinschaft positiv zu beeinflussen.

Er eignet sich aber auch sehr gut dazu das Zusammenleben negativ zu beeinflussen - gerade die katholische Kirche hat in Ihrer gesamten Geschichte wohl mehr Schaden angerichtet als den Leuten geholfen (selbst wenn das nur 60:40 wäre). Zumindest ist das meine Meinung.

von daher würde ich einer etwaigen bewiesenen nicht-existenz gottes schon negativ gegenüberstehen.

Warum? Wegen der Theorie "ein Kind braucht einen strafenden Erwachsenen über sich, also braucht auch ein Erwachsener einen strafenden Gott über sich"?
 
ich muss mich walter anschließen. die katholische kirche hat sehr große fehler gemacht. ich möchte nicht nachtragend sein, aber diese tatsache wird noch oft verschwiegen.


außerdem, wenn jesus wüsste, was aus seiner "lehre" geworden ist, würde es sich im grab umdrehen!!! jesus stand für toleranz und nächstenliebe. er hat sich um die leute gekümmert, mit denen niemand etwas zu tun haben wollte (zb: bettlern, kranken, ...). heut zu tage verachtet die katholische kirche die andersartigkeit. nehmen wir als beispiel die homosexualität, die noch immer größtenteils von der katholischen kirche verteufelt wird. erst letztens habe ich ein interview mit einem bischof gelesen, in dem dieser behauptet hat, schwule wären krank und dass sie sich "bekehren" müssen. irgendwie klingt das für mich wie aus dem mittelalter.
wenn die katholische kirche nicht beginnt sich der zeit anzupassen (und wenn sie nicht so engstirnig bleiben will), wird es zeit sich über ihre zukunft sorgen zu machen. immer mehr menschen können mit diesem gott nichts mehr anfangen, immer mehr treten aus der kirche aus. wenn wir ehrlich sind: der kirche laufen die leute davon. aber anstatt die fehler bei sich selbst zu suchen, verteufelt die katholische kirche, diejenigen die davonlaufen.

ich hoffe, ich habe hiermit niemanden verletzt...
und falls ich es doch getan habe, tut es mir ehrlich leid, denn das war nicht meine absicht. ich möchte blos ein bisschen zum nachdenken anregen.


liebe, licht und sternenstaub,
ling-l
 
Original geschrieben von walter
Er eignet sich aber auch sehr gut dazu das Zusammenleben negativ zu beeinflussen - gerade die katholische Kirche hat in Ihrer gesamten Geschichte wohl mehr Schaden angerichtet als den Leuten geholfen (selbst wenn das nur 60:40 wäre). Zumindest ist das meine Meinung.
hallo walter,
mal abgesehen davon, dass das in der heutigen zeit weitestgehend nicht mehr so ist, kann man dies der religion/gott wohl keineswegs zum vorwurf machen. sie wurde MISSBRAUCHT. wenn du jemanden mit nem löffel tötest, dann gebe ich auch nicht dem löffel die schuld.
RICHTIG praktiziert fügt die religion niemandem einen schaden zu

will sagen: was kümmert mich es, was die religion vor tausend jahren für scheiße gebaut hat (bzw: wie sie "vergewaltigt" worden ist) - HEUTZUTAGE bewirkt sie positives. und darauf kommts imho an
Warum? Wegen der Theorie "ein Kind braucht einen strafenden Erwachsenen über sich, also braucht auch ein Erwachsener einen strafenden Gott über sich"?
also ne...das gibts auch weitaus seriösere religionskritik. aber selbst wenn dem so wäre: was wäre so schlecht daran?

abgesehen davon sind z.b. die zehn gebote die einfachste art das leben zu koordinieren - von der bergpredigt ganz zu schweigen...die ist heute noch unerreicht/revolutionär. gläubigen menschen kann gott helfen ängste zu übrwinden...ein riesen placebo für alles mögliczhe sozusagen
 
nachtrag (kann nicht mehr editieren (wasndas fürn käse *g*))

was ist religion anderes als gemeinschaft (der gläubigen) und nächstenliebe? daran ist doch per se nichts schlecht?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Original geschrieben von jhi `or
will sagen: was kümmert mich es, was die religion vor tausend jahren für scheiße gebaut hat (bzw: wie sie "vergewaltigt" worden ist) - HEUTZUTAGE bewirkt sie positives. und darauf kommts imho an

Oh, dann werd ich Dir bei Gelegenheit ein paar Zitate von ein paar aktuellen Bischöfen vorlegen mit Aussagen zu Randgruppen :)

abgesehen davon sind z.b. die zehn gebote die einfachste art das leben zu koordinieren - von der bergpredigt ganz zu schweigen...die ist heute noch unerreicht/revolutionär.

gläubigen menschen kann gott helfen ängste zu übrwinden...ein riesen placebo für alles mögliczhe sozusagen

Jeder wie er will. Dazu gibt es ja die Trennung Staat/Kirche.
Der Spass hört aber für mich dort auf wo die Kirche nach wie vor intolerante Aussagen tätigt... wie bei jedem Privatverein
 
Original geschrieben von walter
Oh, dann werd ich Dir bei Gelegenheit ein paar Zitate von ein paar aktuellen Bischöfen vorlegen mit Aussagen zu Randgruppen :)
kann ich mir wohl vorstellen - nunja: die kirche (damit meine ich explizit NICHT die religion oder "gott") war und ist immernoch so verkrustet - da wird man leider des öfteren mit merkwürdigen aussprüchen konfrontiert

im übrigen bin ich ja auch nicht gläubig (bzw: ich bin nicht das, was man gemeinhin als gläubig definiert). TROTZDEM bin ich von der wichtigkeit einiger bibelpassagen/glaubenseigentümlichkeiten so überzeugt, dass ich sie für mich aktzeptiert habe (bergpredigt)

mal abgesehen davon, dass bei den moralischen wertvorstellung lediglich die von den christen vorgetragene letztbegründung (=gott) abzulehnen ist
 
Au weh, hab in meinem vorigen Posting den Text nach dem zweiten Quote vergessen. Wollte nur sagen dass Teile der 10 Gebote natürlich sehr sinnvoll sind...
 
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Original geschrieben von jhi `or
nachtrag (kann nicht mehr editieren (wasndas fürn käse *g*))

was ist religion anderes als gemeinschaft (der gläubigen) und nächstenliebe? daran ist doch per se nichts schlecht?!

Wenn es so wäre, wäre es toll, alles eine Auslegungssache.

Wie oft wird heute noch die Religion missbraucht um Anhänger für einen Krieg zu finden, warum muss jeder Steuern zahlen für die Kirche, welche ihre Gebäude in Gold fasst und die Armen hungern lässt.

Hierzu muss ich sagen ich bin aus Überzeugung religionslos, da ich nach meinen eigenen Ansichten lebe und mir nicht sagen lassen muss, dass wenn ich das und das nicht tue das und das passiert. für mich totaler unsinn, doch diejenigen die aus der Religion etwas gutes für sich und andere machen können, finde ich toll, akzeptabel. Ein für mich sehr nach der Lehre lebendes Volk sind z.B. die Fransiskaner, sie leben was sie sagen. Andere erzählen und tun das Gegenteil. Tja o.k. jedem das seine.

Zum Thema Gott - Allah, Mannitou oder sonst ein Name - für mich ist Gott - Alles was existiert - Die universelle Energie die das Leben schaffte um zu erfahren was es heißt zu leben.

Andi
 
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