
Verlang ich doch gar nicht, es ist mir nur viel lieber, wenn Menschen spüren!
Oh schade, dann habe ich Dich leider bis jetzt immer gründlich missverstanden, wenn ich Dich um etwas gebeten habe, hast Du es mir verweigert, weil Du nichts spürst. Wenn ich dir mitgeteilt habe, dass ich für Dich da bin und sogar Liebe für Dich empfinde hast Du mir mitgeteilt, dass Du nichts spürst.
Dann bist Du wohl der Mensch, von dem es Dir lieber ist, dass Du etwas spürst.
Selber spüre ich mehr als genug und ich tausch mich gerne darüber aus, wenn möglich!
Dann bist Du eben noch gefangen im Schmerz und geteiltes Leid ist halbes Leid.
naja - so sicher wär ich mir da nicht.
vielleicht gibt es auch gefühle, die so übermächtig sind, dass sich das denken danach ausrichtet......
Ja und diese Gefühle erst einmal als natürlich und real anzunehmen und ihnen einen Gedanken zu schenken und in Worte zu kleiden und dann beobachten was dann damit geschieht in meiner Welt die ich wahrnehme ist eine wichtige Lernaufgabe für alle gutwilligen Menschen.
"Das Gegenteil von gut
ist gut gemeint"
Spruch eines ehemaligen Kollegen
Ich bin davon überzeugt,dass
zuerst das Gefühl und dann der Gedanke kommt...das Gefühl gibt die Initialzündung für Gedanken...ohne Hungergefühl kein Gedanke,sich etwas zu essen zu besorgen...ohne Angst kein Gedanke,wegzulaufen..ect..pp....
ohne das Gefühl,deine obige Aussage nicht richtig zu finden,gäbe es jetzt hier meinen-zugegeben unnötigen-Beitrag nicht..
Wozu brauchst Du diese Abwertung Deines durchaus wertvollen und Dir Deiner selber bewussten werdenden Beitrages? Der lediglich nur neues Leid und Missverständnisse verursacht?
Es ist so, dass ein Ereignis stattfindet. Dieses nimmt man mit seinen Sinnen wahr. Z.B. Kälte. Das Gehirn sendet augenblicklich Impulse.
Ich bekomm dann sofort erst einmal Gänsehaut. Dieses Phänomen nehme ich dann wahr und habe dann die Wahl, ob ich mich aus der Kälte wegbegebe, mir etwas warmes zum Anziehen hole oder ob ich gar keine solche Chance habe, denn
"Wer friert ist
entweder
dumm
arm
oder Soldat."
Alle drei haben mein ausgesprochenes Mitgefühl.
Der Verstand bewertet das Ereignis. Daraufhin stellt sich das entsprechende Gefühl zur Situation ein.
Das ist eine typische Beschreibung von der Überbewertung des Verstandes und der Abwertung eines Gefühls. Erst kommt das Gefühl, dann der bewertende Verstand bis die Vernunft zur Geltung kommt.
So funktioniert es. Der Verstand ist schnell. Das Gehirn blitzschnell.
Ja und diese Funktionsweise kann beobachtet und beeinflusst werden.
Die Gefühle folgen. Auch auf unbewusste Prozesse, die im Gehirn ablaufen.
Bei mir ist es umgekehrt. Die Gedanken folgen den Gefühlen und fragen: "Warum immer ich?" Erst seit dem ich bewusst sage: "Ja ich bin verantwortlich." geht es mir immer besser und besser. Ich bin dafür verantwortlich wie ich mit meinen Gefühlen umgehe und kann dann beobachten, ob es mich zu mehr Zufriedenheit und innerer Harmonie führt oder nicht.
Viele Worte - einfache Philosophie: Er hat mit nix was zu tun, Körper, Geist, Seele gehen ihn nichts an, ist alles nur Kino, Operation gelungen, Leiden angeblich eliminiert, Nobelpreis.

Oh wie schön, mein altes Ego 5Zeichen als nichtssagende Nummer meldet sich auch mal wieder und hat wie immer eben nichts zu sagen.

rg