• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Positives Denken

Werbung:
AW: Positives Denken

Also für diesen Sommer brauche ich ein solches positives Denken nicht.
Es ist doch fast durchgehend glühend heiß (besonders angenehm bei der Arbeit :haare: )und trocken, auch jetzt. Es erschlägt einen ja fast.

Vorsicht, joan, der Sommer hat - mit einiger Verspätung -gerade erst begonnen. Wer weiss, wie lange er durchhält ...

Gruss
Hartmut
 
AW: Positives Denken

Also... nach diesem "verregneten Beitrag" von Hartmut denke ich auch nur noch positiv und erst noch voller Dankbarkeit... bei Regen- wie auch bei Sonnenwetter und zwar aus einem einfachen Grund: unser Nachbar hat glücklicherweise weder einen Balkon noch eine Gartendusche.

Das Leben ist schön!
C.

(bei gefühlten etwa 40°C im Schatten...realistisch sind wahrscheinlich 30°, aber ich bin zu faul, um nachzusehen)
 
AW: Positives Denken

Ich bin auch ganz positiv gestimmt und freue mich,wieder mal etwas humorvolles von Hartmut zu lesen..schon lange nicht mehr so geschmunzelt über dich...;)
 
AW: Positives Denken

Ich bin auch ganz positiv gestimmt und freue mich,wieder mal etwas humorvolles von Hartmut zu lesen..schon lange nicht mehr so geschmunzelt über dich...;)

Das freut mich, sibel.

Warum eigentlich sollen wir uns in Konfrontation zerfleischen und uns unnötigerweise ignorieren?

Das Leben ist doch sooooo schön!

meint
Hartmut
 
AW: ahhh, interessant

Nun seid ihr wieder bei der ewigen Optimismus/Pessimismus Diskussion geendet.
Dabei geht es beim Positiven Denken (auch wenn Binchen das vilelicht nicht klar ist) um was anderes.
Die Frage, ob man kognitive Denkschemata durch Konditionierungshandeln durchbrechen kann und soll. Dem "Positven Denken" wie auch der Verhaltenstherapie liegt diese Idee zu Grunde.
Für einen, der Angst vorm Fliegen hat, heißt es, sich immer wieder mit Flughäfen, Flugzeugen u.ä. konfrontieren, bis er die Angst überwindet/eindämmt.
Im Positive Thinking gibt es Techniken, z.B. das, was einen hemmt aufzuschreiben und in einem Zustand der Konzentration zu zerreißen. Oder sich positive Grundsätze aufzuschreiben und diese sich zu bestimmten Zeiten vorzulesen, ritualisiert und in einer Zustand konzentrierter Meditation u.ä.
Darum gehts.:megaphon: :morgen:

hallo robin

das was du sagts war mir wirklich nicht klar deshalb hab ich ja diesen threat eröffnet um mehr darüber zu erfahren. danke.:)

und wie gehst du mit dem positiv denken um?

lg binchen
 
AW: ahhh, interessant

hallo robin

das was du sagts war mir wirklich nicht klar deshalb hab ich ja diesen threat eröffnet um mehr darüber zu erfahren. danke.:)

und wie gehst du mit dem positiv denken um?

lg binchen

Ich denke, es wäre interessant, die MEinung von jemandem zu hören, der schon mal probiert hat, etwa nach dem Buch "Sorge dich nicht - lebe!" o.ä. zu leben. Wo ist die Grenze zwischen gesunder, positiver Lebenseinstellung und Gehirnwäsche?
Ich pesönlich habe mal mit einer Freundin so ein "Umprogrammierungsspiel" gemacht. Sie hatte eine Hemmschwelle in Bezug auf ihre künstlerische Tätigkeit und dann haben wir Stift und Papier genommen und das versucht "umzuprogrammieren".
Und siehe da: Es klappte! Sie wollte aber nichts davon wissen, dass es an dem "Spiel" lag... tja ;)
 
Werbung:
AW: Positives Denken

Eine Grundfrage ist bei diesem Spiel für mich, ob es Sinn macht, das Denken so zu beeinflussen. Etwas ähnliches geschieht ja bei Meditationsrichtungen wie Hatha-Yoga oder TM von Yogi Maharishi Mahesh, ... . Es deutet vieles darauf hin, dass sich dieses Spiel, den Verstand umzuprogrammieren oder Verknüpfungen zu verändern oder das Denken aktiv anzuhalten oder es irgendwie in eine Richtung zu lenken, ewig weiterführen lässt, ohne dass eine Erleichterung für das tägliche Leben eintritt.

Ich bin mir dabei nicht besonders im Klaren, ob man nicht doch irgendwann merkt, ich hab mir was vorgemacht. Die Menschen, die ich in dieser Richtung als „Probanden“ erlebe, wirken aus meiner Wahrnehmung unecht...ich fühle mich unwohl in deren Gegenwart...obwohl sie meinetwegen auch felsenfest von ihrer Integrität überzeugt sind.

Etwas, was man so beeinflusst, wird sich m.E. seine Entladung selber suchen und wenn ihr der Weg vollkommen verstellt wird, vielleicht zum Wahnsinn o.ä. führen. Vielleicht auch zur lebenslangen Therapie. Wenn ich die negativen Gedanken/Gefühle „weg haben will“, und das scheint mir der grund, warum man überhaupt auf „positives Denken“ kommt, dann verneint man das „schlechte“. Das wiederum setzt voraus, dass man die Wertung „das ist mir unangenehm“ unangetastet lässt. Mein Denken und fühlen baut also auf einer Art Prinzip auf.

Ich glaube, mir muss es möglichst gut gehen. Und dort setzt vermutlich das Problem jeder Lenkung ein. Sobald ich etwas ausschließen will (keinen Fehler machen, nicht weinen, keinen Sex zu haben, nie verzweifelt sein darf...), arbeitet dieses Negative im Unbewussten oder wo auch immer weiter. Und das würde ich meinen, ist die Grundlage dafür, dass man davon nie richtig los kommt. Scheinbar IST das Leben in der Natur mancherorts bipolar, und möglicherweise besteht die Aufgabe des Bewusstseins u.a. darin, beides gleichzeitig zu sehen und ungehindert zuzuassen. Ich weiß es nicht.

Vermutlich kann man dieses positive Denken und sich selbst manipulieren wie das Mücken Totschlagen auf einem tropischen Freischwinkerklo betrachten. Man klopft wie ein Wahnsinniger eine Fliege (schlechter Gedanke/Gefühl) nach der anderen tot. Jede neue Fliege betrachtet man als persönliches Versagen. Der Klopfende klopft auf etwas. Der Betrachter erschlägt den negativen Gedanken. Aber wie soll der Betrachter da merken, dass er selbst der Mechanismus des „Fliegen erzeugens“ ist. Keine Ahnung, wie lange er das machen will, der arme Kerl. Hoffe, er kommt noch zeitig genug zum Essen.

Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben