Es ist verständlich, dass der Reiche nicht teilen will. Das System ist so eingerichtet, dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden. Das ist, um es nochmal zu wiederholen, weniger ein moralisches Problem als ein systemisches. Selbst wenn alle zu Wohltätern würden, wäre das System falsch. Es ist der Besitz an Kapital und Produktionsmitteln, unterstützt durch unfairen globalen Handel. Das kannst du mit deiner Spende nicht ausgleichen.
Ich habe Kapital. Habe ich mir erarbeitet und investiere ich zB. in Unternehmen, die durch die Finanzierung Projekte realisieren können die ich gut finde.
Ich bin nicht scharf drauf das eine kommunistische Partei mir vorschreibt was gut ist und mich in ein "Umerziehungslager" (oder gar Vernichtungslager, ja so etwas gibt es im Sozialismus auch heute noch) steckt wenn ich dem widerspreche.
Schon klar. Ist vielleicht nicht Teil deiner kommunistischen Phantasie, nur leider Teil der realistischen Praxis.
Gönn dir mal ein paar Jahre in Nordkorea. Wird dir nicht gefallen.
Wie gesagt hat Sozialismus noch nie zu der Utopie Kommunismus geführt sondern immer in eine Diktatur.
Marx meinte noch hochtrabend
"Mögen die herrschenden Klassen vor der kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten"
Wer nach Mao, Stalin usw. noch immer nicht verstanden hat, was Menschen alles verlieren können, sollte Geschichte lernen.
So schön ein unrealistischer Traum auch sein mag, dieser kann in der Realität zu einem sehr bösen erwachen führen.
Dem Kommunismus betreffend war es immer so.