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Warum wird Karl Marx heute von einigen immer noch verehrt?

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Ich habe meinen Arbeitsplatz selbst geschaffen und habe schon viele 80 Stunden Wochen hinter mir.
Natürlich kann es nicht jeder schaffen, aber es will auch gar nicht jeder schaffen. Ja, im Lotto gewinnen will fast jeder.
Aber es mit außergewöhnliche Einsatz zu schaffen, wollen die Wenigsten, weil anderes bequemer ist.
Das spricht für Dich, Deinen Einsatz und für die guten Voraussetzungen, in die Du hinein geboren bist.

Ein Junge in einer kongolesischen Kobaltmine, um nur eines von Milliarden Beispielen zu nennen, bringt aber noch einen viel höheren Einsatz und was erhält er dafür?
 
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Nein. Es ist mir ein bisschen peinlich, aber ich habe es nicht nur geschafft sondern bin auch noch Erbe und habe nur insofern resigniert, irgendjemanden irgendwie belehren zu können.
Aber das ist doch toll. Dann hast du deine ganze Kohle bestimmt an Mittellose verschenkt und lebst jetzt von Sozialhilfe. :)

Aber mal zum Thema: Es gibt sehr viele Menschen auf der Welt, die überwiegende Mehrheit, die kaum eine Chance hat, so satt, so gesund und so alt zu werden, wie wir beide. Mir tut das leid und dem Herrn Marx tat es wohl auch leid.
Das kaufe ich euch beiden nicht ab. Armut einer anonymen Gruppe belastet so gut wie niemanden. Wer das Gegenteil behauptet, ist meistens ein schlimmer Heuchler. Wobei ich Marx, bei aller Ablehnung, nicht einmal unterstellen möchte, dass er das schäbig-verlogene Mitleidsargument zur Verteidigung seiner falschen Thesen verwendet hat.
 
Dann hast du deine ganze Kohle bestimmt an Mittellose verschenkt und lebst jetzt von Sozialhilfe.
Ein falsches System kannst du nicht durch persönliche Mildtätigkeit bessern. Das ist ja unter anderem das große Verdienst von Marx, dass er die naiv-moralische Sicht hinterfragt und die relevanten ökonomischen Mechanismen freigelegt hat.
Ihr seid schon wieder am Moralisieren. Das führt zu nichts.
Adorno: Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
 
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Das kaufe ich euch beiden nicht ab. Armut einer anonymen Gruppe belastet so gut wie niemanden. Wer das Gegenteil behauptet, ist meistens ein schlimmer Heuchler. Wobei ich Marx, bei aller Ablehnung, nicht einmal unterstellen möchte, dass er das schäbig-verlogene Mitleidsargument zur Verteidigung seiner falschen Thesen verwendet hat.
Empathie führte Marx zu seiner Philosophie, mutmaße ich. :dontknow:
Kennst Du nicht? ;)
 
Das ist ja unter anderem das große Verdienst von Marx, dass er die naiv-moralische Sicht hinterfragt und die relevanten ökonomischen Mechanismen freigelegt hat.
Marx war Müßiggänger, hat vom Geld anderer Leute gelebt. Wäre daher nicht klug von ihm gewesen, auf Moralisch zu machen und jene offensiv zu bashen, die ihn unterstützten.
Übrigens hat er gar nichts "freigelegt" sondern versucht, seine Ideologie der Realität überzustülpen. Das ist nicht das Selbe.
 
Marx' Analysen haben Maßstäbe gesetzt, die bis heute vorbildlich sind. Zwar hat sich die Welt weiter gedreht, aber die wesentlichen Erkenntnisse haben noch heute Gültigkeit. Es macht aber wenig Sinn, dieses pauschale Pingpong weiter zu spielen, da du inhaltlich nicht tiefer einsteigen willst und lieber unflätige Bemerkungen anbringst. So hat jeder sein Niveau.
 
Marx' Analysen haben Maßstäbe gesetzt, die bis heute vorbildlich sind. Zwar hat sich die Welt weiter gedreht, aber die wesentlichen Erkenntnisse haben noch heute Gültigkeit. Es macht aber wenig Sinn, dieses pauschale Pingpong weiter zu spielen, da du inhaltlich nicht tiefer einsteigen willst ...
Wohl eher, da du keine dieser Analysen ennen kannst, die angeblich Maßstäbe gesetzt haben. :)

Marx wird von dir einfach überbewertet. Für viele ist er ein Philosoph, oder Ökonom, weil er zB. viel geschrieben hat.
Ich bin da ein bisschen kritischer als du.
 
Das spricht für Dich, Deinen Einsatz und für die guten Voraussetzungen, in die Du hinein geboren bist.

Ein Junge in einer kongolesischen Kobaltmine, um nur eines von Milliarden Beispielen zu nennen, bringt aber noch einen viel höheren Einsatz und was erhält er dafür?
Klar ist es viel vorteilhafter in Österreich geboren zu sein. Ich meinte auch Österreicher die im Selbstmitleid baden.
Hat aber auch damit zu tun das unsere Vorfahren etwas dafür getan haben, das es uns heute besser geht.
Die Welt ist kein Schlaraffenland.
Es ist nicht meine Schuld das es unzählige Menschen gibt die vollkommen verantwortungslos Kinder in die Welt setzen, für die sie gar nicht sorgen können.
Das Problem ist, dass das mittlerweile so viele gemacht haben das wir bereits 8 Milliarden Menschen auf der Welt sind.
Jede Sekunde steigt diese Zahl um 2 bis 3. Obwohl ständig so viele Menschen sterben.
Wenn man den Wohlstand der Welt auf alle aufteilen will, werden alle Menschen bitter arm.
Unrealistisch das Menschen aus Deutschland und Österreich dem freiwillig zustimmen werden.
Allen Menschen einen guten Lebensstandard wie einem 08/15 Österreicher zu bieten ist unmöglich, den dafür bräuchten wir bereits 3 Erden.
Wir haben aber nur eine.
 
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Wenn man den Wohlstand der Welt auf alle aufteilen will, werden alle Menschen bitter arm.
Unrealistisch das Menschen aus Deutschland und Österreich dem freiwillig zustimmen werden.
Allen Menschen einen guten Lebensstandard wie einem 08/15 Österreicher zu bieten ist unmöglich, den dafür bräuchten wir bereits 3 Erden.
Wir haben aber nur eine.
Der Zynismus eines Satten.
 
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